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 Gildenmeister Büro

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Richard
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BeitragThema: Gildenmeister Büro   Sa Sep 20, 2014 7:54 pm

das Eingangsposting lautete :

Dies ist das Büro des Gildenmeisters von Cursed Gryphon. Wenn man es betritt, so wirkt es auf den ersten Blick recht düster, erst wenn man eine Weile im Raum stehen bleibt, bis sich die Augen an die düstere Umgebung gewöhnt haben, so sieht man einen Schreibtisch am anderen Ende des Zimmers. Hinter diesem Schreibtisch findet man eine Menge Bücherregale, voller Bücher.
Hinter dem Schreibtisch findet man eine bequemen Sessel für den Gildenmeister und direkt vor dem Schreibtisch findet man drei bequeme Stühle, um Gäste darauf zu empfangen.
Neben dem Schreibtisch steht eine große Glasvitrine, dort stapeln sich eine Menge Sorten Tee. Und obwohl das Zimmer recht düster und unheimlich ist, so findet man hier selten auch nur ein Staubkorn Dreck. Einige Sofas und ein Sofatisch stehen direkt neben dem Eingang, damit man es sich hier auch bequem machen kann.

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Ryo
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BeitragThema: Re: Gildenmeister Büro   Di Jan 20, 2015 5:28 pm

Fraglich ob die Äußerung seines Sozialen Systemes wirklich ein Scherz war, oder der Wahrheitsgehalt gleichzusetzen mit der Ernsthaftigkeit der Aussprache war. Ganz gleich welcher der beiden Varianten nun mehr zutraf, er schien das Talent zu besitzen seinem Umfeld seine Meinung gut verkaufen zu können, ohne vielleicht selbst nicht viel davon zu halten. Die Antwort Hotarus auf seine Aussage wandelte den Gesichtsausdruck in eine gar amüsierte Mimik, was für eine sinkende Ernsthaftigkeit spricht. - "Bei euch ist es natürlich etwas anderes, da kann ich die Fünf Minuten auch schon mal etwas dehnen." - Damit versuchte er ihr wohl weiß zu machen, dass das flüchtige Verhältnis der beiden weniger vielversprechend war, wobei diese Situation wohl gleich wieder aufgelöst wurde. - "Als mein Boss würde mir keine Wahl bleiben, aber soweit ich das beurteilen kann seid ihr eine wirklich angenehme Persönlichkeit." - Auch noch ein Kompliment zu ihrer Person? Akaya scheint heute guter Dinge zu sein, oder aber er spricht seine wahren Gedanken zur Abwechslung auch aus. Jedoch besteht die realistische Möglichkeit, dass seine Worte mehr Schein als Sein sind, wobei dieser überzeugende Eindruck welchen er macht diese Vermutung kaum aufkommen lassen können. Seine Bewegungen, welche von Hotaru als Nervosität aufgefasst werden konnten, waren schlichtweg das Produkt einer nicht vorhandenen Fähigkeit Akayas. Er konnte einfach nicht still sitzen... oder aber es handelt sich hierbei um die ähnliche Aktion einer Katze, wenn ein neuer Sitzplatz oder das Umfeld nicht den persönlichen Bedürfnisse entspricht, dass er diese versucht durch eigene Bearbeitung zu erfüllen. Doch Nervosität konnte man ihm wahrlich keine anmerken. Die folgenden Worte Hotarus ließen seine Mundwinkel leicht nach oben zucken, ihn selbst erinnerte das an seine eigene Typveränderung. - "Ich schätze damit seid ihr nicht alleine. Ich selbst habe auch bereits eine Typveränderung hinter mir." - Dabei glitten seine Oberarme von der Sofalehne und mit seinen Händen zog er kurz, charakteristisch, an dem schwarzen Sacko welches er über seinem Hemd trägt. Scheinbar war es mehr der Wille, auf eine veränderte Facette an ihm Aufmerksam zu machen, welche von ihr natürlich nicht als Veränderung angesehen werden kann, da sie ihn in dem Sinne nur so kennt. - "Ich gebe zu, dass mir meine zuvorige Äußerung nun etwas komisch vorkommt, nehmen wir mal an ich habe das nicht gesagt. Es gehört wahrscheinlich einfach zum Prozess des Erwachsenwerdens dazu, dass man verschiedene Veränderungen durchmacht. Jetzt ergibt es auch einen Sinn. Und das mit dem Stuhl glaube ich euch gerne, jetzt verstehe ich auch warum hier so viele Sitzgelegenheiten zu Finden sind." - Akaya spielte bei seiner letzten Äußerung auf die verschiedenen Sofas an, welche anzutreffen sind. Wahrscheinlich war es aber eher scherzhaft gemeint, da diese Anzahl an sich keine schlechte Sache ist. Ihre nächsten Worten aber, schienen seine Vermutung zu bestätigen und mit einem leichten Anheben der Mundwinkel erwiederte er diese. - "Ich hätte auch nichts anderes erwartet." - Gab Akaya kund, was durchaus für eine gewisse Überheblichkeit stehen kann. Dieser junge Mann ist offensichtlich von sich selbst überzeugt, ob es jedoch ein guter oder schlechter Charakterzug von ihm ist, bleibt herauszufinden. Ihm selbst schien diese Unbehaglichkeit aber nicht aufzufallen, vielleicht aber scheint er es auch nicht für Nötig zu halten sie darauf anzusprechen. Zumindest er macht einen relativ entspannten Eindruck, also scheint er sich von der Macht welche Hotaru offensichtlich besitzt auch nicht einzuschüchtern lassen. Das Thema seiner eigenen Familie schien jetzt auch völlig ausgeklammert zu sein, was ihm persönlich wohl nicht unbedingt stört. Als ihre Antwort die Ohren des jungen Mannes erreichten, drehte er seinen Kopf etwas nach vorne und seine Mine schien Nachdenklich gestimmt. Dann hoben sich seine Brauen an, er wirkt selbstkritisch. - "Das hätte ich mir eigentlich denken können." - Begann er und blickte wieder zu Hotaru. - "Euer Vorgänger. Ich verstehe das. Verrat ist grundlegend schändlich. Es freut mich, dass er den Anfang seiner Strafe in Empfang nimmt." - Erwiedert er auf ihre Gehässigkeit, auch wenn er sich mit der allgemeinen Situation um ihren Bruder nicht ausseinandergesetzt hat, scheint er trotzdem eine gewisse Abneigung entwickelt zu haben.
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Richard
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BeitragThema: Re: Gildenmeister Büro   Mo Jan 26, 2015 5:39 pm

"Also habe ich eine ganz gute Chance in deinem Konzept, mh?", meinte Hotaru fröhlich lächelnd, als Akaya meinte bei ihr würden sich die 5 Minuten ziehen und das sie doch einen recht angenehmen Charakter hätte, solche Komplimente freuten die junge Gildenmeisterin natürlich und gaben ihr einen kleinen Schub in Sachen Selbstbewusstsein.
Als er meinte, er hätte selbst eine Tyveränderung hinter sich, nickte die Gildenmeisterin nur und meinte höflich zum Thema: "Ich denke so was gehört einfach zum Leben mit dazu. Man muss sich selbst ausprobieren, bis man sein wahres Ich zum Vorschein bringt... so zumindest meine Gedanken dazu."
Er bestätigte ihre Gedankengänge damit, dass solche Typvceränderungen auch einfahc zum Erwachsenwerden dazu gehörten und was ganz Normales waren, da waren die beiden Menschen wohl ein und der selben Meinung.
Als Akaya auf die Sitzgelegenheiten hinwies, meinte Hotaru auch noch hinzufügend: "Ja, ab und zu brauch icha uch mal ein Sofa oder ein Sessel, um mir ein wenig Entspannung zu gönnen, deswegen sind hier alle Sitzgelegenheiten auch ausnahmslos etxtra bequem." Ein zierliches Lächeln stahl sich wieder auf die Lippen der Gildenmeisterin, nun war sie auf einmal wieder ganz unschuldig und niedlich, kaum was von ihrem sadistischen Selbst war auch nur zu erahnen.

Ihre sadistische Mine war aber auch sofort wieder da, als das Thema sich wieder um ihren verräterischen Bruder drehte. "Es freut mich, dass ich innerhalb der Mitglieder auf Zustimmung meiner Bestrafung treffe... ich werde mit jeglichen Verrätern so umgehen, gleiches Recht für alle", meinte sie etwas scherzhaft. "Ich werde das Foltern meines Bruders auch beaufsichtigen, sobald unsere kleinune Unterhaltung zu Ende gegangen ist, man erwartet mich bereits im Keller...", fügte die Gildenmeisterin hinzu. Dann machte sie eine nachdenkliche Pause, setzte wieder ihr freundliches Lächeln auf und fragte dann Akaya in sehr höflichen Tonfall: "Also werde ich dann jetzt mal gehen, es war schön dich näher kennen gelernt zu haben Akaya." Denn von ihrer Seite aus war eigentlich Nichts mehr zu klären... Somit wäre das Gespräch auch beendet und Hotaru verließ ihr Büro...

TBC: FSK 18->spezielle Folterkammer von Cursed Gryphon

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BeitragThema: Re: Gildenmeister Büro   So Apr 17, 2016 1:56 am

CF: Event

Hotaru hatte ihr gesamtes Büro verdunkelt und sie lag geschwächt auf der Couch, mitten in ihrem Büro. Der Kampf gegen Draven war sehr hart gewesen und sie leckte diesbezüglich immer noch ihre Wunden. Warum war sie nur so schwach? Sie fühlte sich viel zu schwach und das deprimierte sie. Wie sollte sie jemals stark genug sein? Jemals stark genug ihre Gilde zu beschützen? Schlaff und schwach lag Hotaru da und versuchte diese Gedankengänge zu verdrängen, doch es ging nicht... Ein paar magische Schmetterlinge schwebten durch den Raum, nur schwach leuchtend und nur langsam fliegend. Doch irgendwie war das schon fast zu einer Art Markenzeichen von Hotaru geworden. Es war so sehr in ihr Verhalten eingegangen, sodass sie es schon unterbewusst tat und so auch nicht einmal richtig bemerkte, während sie ihre schmerzenden Schläfen rieb. Ja sie hatte grässliche Kopfschmerzen... warum hatte sie nur so starke Kopfschmerzen?
Immerhin war es ihrer Gilde und ihren Gildenmitgliedern, trotzt ihrer Abwesenhet, gut ergangen und so musste sie sich nicht allzu große Sorgen machen. Auch wenn sie sich aktuell nicht in der Lage fühlte allzu stark die Zügel in die Hand zu nehmen, so fühlte sie sich doch sicher, denn einige Zeit kam ihre Gilde auch ohne sie klar, dafür würden einige Mitglieder, welchen sie vertraute, schon sorgen... Sie musste sich erst mal wieder richtig erholen...

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BeitragThema: Re: Gildenmeister Büro   So Apr 17, 2016 7:04 pm

Timeskip

cf: FSK-Bereich (Melissas Gemach)

Melissa saß wie eigentlich die meiste Zeit an der Bar und nippte an einem Glas Rotwein. Alles normalisierte sich wieder, nachdem einige Mitglieder und die Gildenmeisterin wieder zurück gekommen waren, doch alles war noch immer nicht wie früher. Man sah Hotaru kaum und meist verschanzte sie sich in ihrem Büro. Und während andere Mitglieder schon wieder auf Aufträge gingen, als wäre ncihts gewesen, machte sich Melissa vorwürfe. Immerhin hatte sie erst sehr spät erfahren, dass Hotaru entführt worden war und bevor sie losgehen konnte, war schon die Nachricht ihrer Rettung hier angekommen. Sie hatte, wenn überhaupt, ein wenig nach dem Gildenhaus gesehen, aber effektiv ncihts getan. Und nun? Sie saß hier, grübelte nach und wusste nicht, was sie tun konnte. Auf einen Auftrag hatte sie keine Lust und schon gar nciht alleine. Außerdem machte sie sich Sorgen um ihre Gildenmeisterin. Sie leerte das Glas und fasste den Entschluss, dass sie kurz nach Hotaru sah. Vielleicht konnte sie ja die Gildenmeisterin auf andere Gedanken bringen. Somit lief sie schnurstraks zur Tür ihres Büros und klopfte an. Sie hoffte, dass Hotaru sie nicht wegschickte, ansonsten würde Melissa wohl vor Langeweile eingehen oder sich im Keller Belustigungen suchen.
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BeitragThema: Re: Gildenmeister Büro   Mo Apr 18, 2016 12:54 am

Hotaru wälzte sich auf dem Sofa hin und her und überlegte angestrengt was sie tun konnte, um sich von ihren deprimierenden Gedankengängen abzulenken. Doch ihr fiel einfach nichts ein, denn sie fühlte sich einfach viel zu schwach um anständig etwas zu machen, und wirklich Lust aus ihrem Büro raus zu gehen hatte sie auch nicht. Sie holt das Kopkissen unter ihrem Nacken hervor und legte es sich ins Gesicht um genervt hinein zu schreien. Dann machte sie es sich wieder bequem, selbst das war ihr gerade zu anstrengend.
Hotaru seufzte erneut laut und wälzte sich wieder hin und her. Sollte das jetzt so weiter gehen, bis sie sich wieder besser fühlte? Nun... und wie lange würde das so weiter gehen?
Plötzlich klopfte es an die Bürotür und Hotaru wurde aufmerksam. Eigentlich wollte sie bei ihrer Depri-Stimmung nicht gestört werden, doch sie war neugierig, wer da an der Tür war, so bat sie die Person herein. Jedoch richtete sie sich vorher auf und strich ihren Kimono glatt, um keinen allzu schwachen Eindruck zu machen. Als sie dann die Person erkannte, welche so eben in das Büro kam, hellte sich ihre Miene auf. "Oh Melissa, schön dich zu sehen, komm ruhig rein und mach es dir bei mir bequem." Melissa gehört immer noch zu den wenigen Personen, welche Hotaru immer empfangen würde.

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BeitragThema: Re: Gildenmeister Büro   Di Apr 26, 2016 12:57 pm

Es dauerte nicht lange, bis Melissa hereingebeten wurde und sie die Tür öffnete. Hotaru saß auf ihrem Sofa und obwohl sie nur da saß, spürte Melissa, dass ihr Zustand noch nicht sehr gut war. "Guten Tag. Ich wollte nur einmal sehen, wie es dir so geht. Du sahst am Tag deiner Rückkehr gar nciht gut aus und hast dein Büro nun seitdem nicht mehr verlassen. Ich mache mir ein wenig Sorgen. Deshalb dachte ich, ich könnte vielleicht etwas tun, um dich aufzumuntern.", sagte sie, während sie das Büro betrat und die Tür hinter sich schloss. Danach setzte sie sich neben Hotaru aufs Sofa und ihr Blick war voller Sorge. Melissa war eine harte und strenge Person, doch diejenigen, die sie mochte, die bekamen von ihr die sanfte Seite und diese kennen nur wenige. Und auch wenn es Melissa selbst nicht sonderlich gut ging, so wollte sie, dass Hotaru wieder auf die Beine kam. "Also, hast du vielleicht Lust etwas zu unternehmen oder zu tun? Mir fällt nämlich nicht wirklich etwas ein, um dich aufzuheitern. Ich wusste nur, dass ich etwas tun muss, um dir zu helfen. Und ich weiß nicht, ob du Lust auf eine Folterrunde hast." Melissa kannte nicht viel außer der Folter, besonders was Hotaru gefiel. Shoppen vielleicht, doch wenn die Gildenmeisterin seit Tagen nicht die Gilde verließ, so würde sie wohl nicht wirklich Lust ins Einkaufszentrum zu gehen.
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BeitragThema: Re: Gildenmeister Büro   Di Apr 26, 2016 5:17 pm

Melissa setzte sich zu Hotaru auf das Sofa, ganz wie es die Gildenmeisterin vorgeschlagen hatte. Außerdem überraschte es Hotaru immer wieder, wie sanft Melissa doch sein konnte, wenn sie mit Hotaru alleine war. In der Öffentlichkeit zeigte die Blauhaarige ja meist ihre strenge und sadistische Seite.
Melissa fragte sich wie es Hotaru ging, da sie seit ihrer Ankunft kaum das Büro, geschweige denn das Gildenhaus verlassen hatte und sie sah vermutlich wirklich nicht gut aus. Melissa hatte sich deshalb Sorgen um sie gemacht und wollte sie besuchen, um sie vielleicht etwas aufzumuntern. "Danke, Melissa", antwortete Hotaru, "das ist sehr lieb von dir. Aber du brauchst dir keine Sorgen machen, mir geht es schon besser...", dann machte sie eine abrupte Pause und schüttelte den Kopf. Ihr Lächeln, welches sie zuvor Melissa geschenkt hatte, verblasste und sie setzte eine ernsthafte Miene auf. "Wem mache ich eigentlich was vor? Es ist vermutlich kein Geheimnis in der Gilde, dass es mir nicht gut geht und außerdem könnte ich dich eh nicht anlügen, du würdest mich vermutlich sowieso durch schauen, da du mich kennst."
Sie machte eine Pause. Melissa wollte also etwas mit ihr unternehmen? Foltern klang nicht mal schlecht, aber das sparte sich Hotaru lieber dafür auf, wenn sie etwas besser drauf war. Aber etwas Unternehmen klang sehr gut eigentlich, immerhin würde sie so vielleicht ihren Kopf frei bekommen. "Ich würde tatsächlich gerne ein wenig aus dem Gildenhaus raus gehen und etwas unternehmen, damit ich meinen Kopf frei bekomme. Nur will ich nicht alleine los gehen, da ich mich noch ziemlich geschwächt fühle. Ein wenig frische Luft könnte mir gut tun, willst du mich begleiten Melissa?", sagte Hotaru nun, nachdem sie nach gedacht hatte und nun lächelte sie auch wieder.

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BeitragThema: Re: Gildenmeister Büro   Di Apr 26, 2016 7:53 pm

Melissa hörte Hotaru aufmerksam zu, die zuerst meinte, dass sich Melissa keine Sorgen machen bracuhte, da es ihr schon besser ging. Doch der Blick und das Wissen, dass sie Melissa ncihts vormachen konnte, ließen Hotaru die Wahrheit sagen. Ihr ging es nciht gut udn das würde wohl jeder in der Gilde sehen. Sie legte die Hand auf Hotarus Kopf und zog diesen an ihre Brust. "Mir brauchst du das nicht zu verheimlichen. Und in der Gilde wissen es wohl nur wenige. Immerhin weiß jeder, wie schwer dieser Kampf wohl war. Wie ich gehört habe geht es den anderen Gildenmeistern auch nicht besser.", sagte sie mit sanftem Lächeln. Hotaru wollte also etwas frische Luft schnappen, wollte allerdings nicht alleine los. "Ich begleite dich gerne. So ein Spaziergang wird dir sicher gut tun und wenn es otwenig sein sollte, trage ich dich zurück. Natürlich denke ich zwar nciht, dass das nötig ist, aber für den Fall der Fälle." Sie stand nun auf und hielt der Gildenmeisterin ihre Hand hin. "Wo willst du denn hin? In den Wald oder an einen See?" Melissa wusste ja nicht, wo Hotaru gerne spazieren ging und sie selbst lief nicht oft in der Gegend herum. Sie war generell keine Spaziergängerin und saß lieber an der Bar und trank dort etwas.
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Richard
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BeitragThema: Re: Gildenmeister Büro   Mi Apr 27, 2016 3:21 pm

Melissa saß nun neben ihr, schnappte sich dann Hotarus Kopf und drückte diesen an sich, sodass Hotaru ihre Nähe spüren konnte und ihr Herz klopfen hörte. "Da bin ich ja beruhigt, dass meine Schwäche noch nicht so aufgefallen ist. Die Mitglieder von Cursed Gryphon sind nicht gerade die bravsten Lämmer und ich kann mir vorstellen, dass der ein oder andere es auf meine Stellung abzielen könnte, wenn man über meine Schwäche Bescheid wüsste... außerdem finde ich mich immer noch nicht stark genug, obwohl ich so viel an mir arbeite...", teilte Hotaru traurig ihre Sorgen mit, war aber beruhigt, dass Melissa ihr zuhörte und sonst niemand. Außer Melissa würde sie nur Shino oder Undertaker solche Gedanken anvertrauen. Selbst Ginawai Senshi vermutlich nicht, vor ihm miemte sie die starke Gildenmeisterin, selbst wenn sie sich das eine Mal so nahe gekommen waren... Nur der kurze Gedanke an das eine Mal und schon musste Hotaru daran denken, wie schön das eigentlich gewesen war. Selbst das Melissa meinte, dass es angeblich den anderen Gildenmeistern auch nicht besser ging, beruhigte sie nicht, in ihren Augen fand sich Hotaru einfach zu schwach.
Doch sie musste kichern, als Melissa meinte, dass sie Hotaru sogar zurück tragen würde, wenn es nötig war. Da war sie aber beruhigt. "Aber ich denke auch das mir ein Spaziergang gut tun wird. Jedoch möchte ich auch unter Leute kommen. Die Shopping Tour mit dir hat mir damals auch sehr gut getan, also was hältst du davon, es zu wiederholen?"
Als sie von Melissa die Antwort bekam, dass diese noch etwas Wichtiges zu erledigen hatte, beschloss Hotaru selbst das Büro zu verlassen, auf eigene Faust sich wieder an die frische Luft zu wagen... immerhin war sie eine Gildenmeisterin und kein jämmerliches Würmchen.

TBC: Einkaufsstraße
[occ: da ich keine Lust darauf habe einen Monat zu warten und Hotaru dann mit dem Boden verwächst, hab ich mich jetzt weg gepostet...]

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Melissa Crown
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BeitragThema: Re: Gildenmeister Büro   Di Mai 24, 2016 2:41 am

Melissa freute sich schon auf die Shopping-Tour mit ihrer Gildenmeisterin, jedoch fiel ihr ein, dass sie noch einen Bericht schreiben musste. Immerhin hatte sie kurze Zeit auf die Gilde aufgepasst und auch wenn wenig passiert war in dieser Zeit, musste sie die Aufgabe der Gildenmeisterin in diesem Zeitraum erledigen. "Mir fällt gerade ein, dass ich noch einen Bericht erstellen muss, weil die Gilde ja kurze Zeit unter meiner Obhut stand. Dabei habe ich mich so darauf gefreut. Aber das holen wir auf jedenfall nach, versprochen." Sie ging zur Tür, auch wenn es ihr schwer fiel. Immerhin war Hotaru nicht auf der Höhe und es war eigentlioch ihre Pflicht als beste Freundin, sie zu unterstützen. Doch der Rat klebte ihr im Nacken, immerhin war der Bericht schon überfällig. Wie hielt Hotaru das nur aus? Melissa drehte sich nochmals um und lächelte. "Falls du mich brauchst, ich sitze dann an der Bar und schreibe den Bericht." Mit diesem Worten drehte sie sich um und verließ das Büro.

tbc: Gildenhalle
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Richard
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BeitragThema: Re: Gildenmeister Büro   Mo Jan 29, 2018 9:51 pm

CF: Cursed Gryphon Gildenhalle

Richard behielt das Lächeln bei, als er die Blicke von Yuuhei auf sich Ruhen sah. Vermutlich versuchte sich der junge Mann einige Gedanken zu dem neuen Gesicht zu machen, was wohl normal war... "Von der gesprächigen Sorte Mensch scheinst du nicht zu sein", kommentierte Richard breit grinsend, als er Yuuheis knappe Antwort vernahm. "Keine Sorge, ich hab genug Wörter in 1000 Jahren gelernt, um die ganze leere Luft zwischen uns zu füllen... aber das können wir ja gleich klären, folge mir", meinte Richard nur entspannt und dann gingen sie gemeinsam zum Büro.
Er hatte seit seiner Ankunft noch keine Zeit gefunden, hier wirklich etwas umzugestalten, deswegen sah das Büro noch fast so aus, wie Hotaru es verlassen hatte... mit einem Unterschied. Ein großer Holzsarg stand mitten im Raum, damit sich Richard hier ab und an ein Nickerchen gönnen konnte, das alte Schlafzimmer von Hotaru hatte er sich bisher noch gar nicht angesehen.
Als sie angekommen waren zog Richard erst einmal seinen Mantel und seinen Hut aus und legte sie auf einen Stuhl ab. "Kann ich dir etwas anbieten? Hier gibt es sicherlich irgendwo Getränke für Gäste irgendwo...", fragte Richard und ließ sich dann entspannt auf das Sofa fallen. Er machte einen komplett entspannten Eindruck und fühlte sich im Moment einfach wohl in seiner Haut. Vor allem fand er Yuuheis Anwesenheit interessant... schließlich hatte er ein wenig die Akten gelesen. "Möchtest du mich etwas zu Hotaru fragen?", rückte Richard nun ganz unverblümt mit der Sprache heraus. "Schließlich hat sie mich gebeten auf dich aufzupassen, mehr oder minder...", deutete er ein paar Fußnoten in den Akten von Yuuhei an. Hoffentlich würde er sich nicht sofort vor den Kopf gestoßen fühlen, doch Richard wollte ihn teste.

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Yuuhei Hanejima
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BeitragThema: Re: Gildenmeister Büro   Mi Feb 21, 2018 11:40 am

.&&.Yuuhei.&&.Richard
Aussageverweigerungen und Schweigen sind zwei sehr verschiedene Formen des Stillseins.



cf: Cursed Gryphon Gildenhalle


Das Kommentar, das er keiner von der gesprächigen Sorte sei, konnte sich der neue Gildenmeister auch getrost sparen. Allerdings hatte er so etwas schon oft genug gehört, als das es ihn stören würde. Eigentlich. Bei dem rothaarigen jedoch störte es ihn und er wusste nicht einmal so genau warum das so war. Und es wurde nicht besser. Schön für den anderen das er genügend Worte gelernt hatte, um die Luft zwischen ihnen zu füllen. Moment mal?! Hatte er gerade gesagt, er hatte 1000 Jahre Zeit gehabt? Wie alt war er denn dann bitte? Er schob den Gedanken fürs erste beiseite, betrat das Büro und stellte - irgendwie erleichtert fest - das es hier noch immer fast so aussah wie zuvor, als Hotaru noch hier war. Das sorgte direkt dafür das Yuuhei sich wohler fühlter. Den Blick jedoch wandte er relativ schnell wieder an den neuen Gildenmeister, der nun endlich seinen Mantel und seinen Hut absetze. Endlich hatte er die Chance ihn richtig an zu sehen. Und dennoch versteckte ein Teil seiner Haare das zweite Auge. Was sich wohl darunter verbarg? In der Tat musste Yuuhei sich eingestehen, das er etwas an sich hatte, das ihm gefiel. Etwas, das ihn anzog. Auch wenn er es selbst nicht wahr haben wollte und unterdrückte. Während sich der Gildenmeister gesetzt hatte, blieb Yuuhei stehen, zog nicht einmal seinen Mantel aus und schüttelte nur den Kopf auf die Frage, ob er etwas zu trinken haben wollte. Gerade holte er Luft um ein paar Worte zu sprechen, um darauf zu antworten das er wegen Hotaru fragen wollte, da fuhr Richard auch schon fort und erklärte das sie ihn darum gebeten hatte auf ihn auf zu passen. Mehr oder weniger. Was hatte das schon wieder zu bedeuten? Einen Moment lang blieb er weiterhin ruhig. Hotaru war also nicht einfach so verschwunden, sie hatte Vorkehrungen getroffen, so wie es schien. “Wo ist Hotaru? Und warum hat sie ihren Posten als Gildenmeisterin abgetreten?”, erklang nun die ernste Stimme des Models. Seine Arme hatte er vor der Brust verschränkt und seine Körperhaltung machte klar das er nicht hier war um sich über Gott und die Welt zu unterhalten. Er wollte antworten.



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BeitragThema: Re: Gildenmeister Büro   Do Feb 22, 2018 3:33 pm

Als Richard sich seiner Kleidung etwas entledigt hatte, bemerkte er schmunzelnd, wie Yuuhei ihn schon etwas musterte. War da ein Hauch von Neugierde dabei? Vielleicht sogar Interesse? Yuuhei war zwar vermutlich für die meisten Menschen ein Buch mit sieben Siegeln und er hatte vermutlich lange und hart daran gearbeitet so undurchschaubar zu werden... doch Richard hatte länger daran gearbeitet Menschen wie ihn zu durchschauen, er würde schon sie Siegeln noch brechen und dann im Buch Yuuhei lesen können.
Als Richard es sich bequem gemacht hatte, blieb der stille junge Mann allerdings stehen und rührte sich nicht wirklich. Er lehnte auch das Angebot hat etwas zu Trinken bekommen und seine Haltung war weder die freundlichste noch die entspannteste. Mit seinen verschränkten Armen wollte er wohl verdeutlichen wie ernst er es meinte und erst blieb er ruhig... doch dann kamen seine Worte prompt heraus, als würde er eine Antwort kaum erwarten können. Ganz schön neugierig... doch Richard hatte alle Zeit der Welt, wie er schon gesagt hatte. Er lehnte sich nach hinten, lächelte und musterte Yuuhei ganz ruhig, bevor er langsam zu einer Antwort ansetzte, "eigentlich wäre es ja höflicher, wenn du dich zu deinem Gesprächspartner setzt, doch mir soll es recht sein..." er seufzte und strich seine rote Mähne ein wenig zurück, sodass auch sein 'gesamtes Gesicht' mal zum Vorschein kam, denn die zweite Hälfte war von einer weißen Maske bedeckt. Er machte den Eindruck, dass er mit Yuuheis Zeit spielen würde und sich extra Zeit ließ, mit einer Antwort. Doch dann sagte er leise kichernd: "Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau wo Lady Hotaru mittlerweile ist. Allerdings ist sie definitiv ins Ausland gereist. Sie wollte mit einer Reise an Stärke und Erfahrung gewinnen. Und obwohl ich sagen muss das die werte Lady schon immer eine durchaus imposante Persönlichkeit gewesen ist, solange ich sie kenne... sie war nie zufrieden mit ihrer Entwicklung und hatte immer starke Zweifel an ihrer Stärke. Ihr Beschützer Undertaker begleitet sie auf ihrer Reise und so hofft sie eines Tages als weitaus stärkere Person zurück zu kehren, um ihrer Gilde würdig zu sein. Meine Ziehtochter Illyana kennt Undertaker schon etwas länger, ebenso Shino... wodurch ich dann Hotaru kennen lernte und mich mit ihr anfreundete. Da ich durchaus viel Macht besitze und Erfahrung, vertraute sie mir die Gilde an, um in ihrer Abwesenheit darauf aufzupassen. Und soweit ich dies richtig verstanden hab... hat sie sich von der Gilde nicht richtig verabschiedet, weil ihr Herz zu sehr an euch hing, der Abschied wäre ihr zu schwer gefallen... doch sie fand es war an der Zeit diese Reise anzugehen... nun darfst du für dich entscheiden ob du meinen Worten glauben willst, oder nicht, aber ich bin ein Mann der zu seinen Worten steht und diese sind wahr." Er machte eine Pause, obwohl er sich gerne selbst reden hörte und sah Yuuhei direkt in die Augen.
Ohne das man die Bewegung groß gesehen hatte, befand sich Richard mit einer extrem schnellen Bewegung auf einmal direkt vor Yuuhei. Er war ganz nahe bei ihm und hielt ihn sanft am Kragen seiner Jacke, ein Stück runter gebeugt, da er doch recht groß war und sein Gesicht nur einen Hauch von Yuuheis Gesicht entfernt. Er grinste ein wenig psychopathisch und zeigte dabei seine spitzen Fangzähne. "Und ich werde die Aufgabe die Hotaru mir übertragen hat sehr ernst nehmen. Ich werde diese Gilde beschützen, wenn es nötig ist, vor ihren eigenen Mitglieder. Keiner deiner Anfälle wird zum Schaden der Mitglieder von Cursed Gryphon sein, hast du mich verstanden? Ich werde es mit diesen Händen verhindern. Ich sehe vielleicht aus, als wäre ich zum Spielen nach Fiore gekommen, doch wir sind hier unter uns, deswegen darfst du mein wahres Gesicht sehen, fühlst du dich geehrt? Also sei dir im klaren, dass ich dir sehr weh tun werde, wenn du zu einer Gefahr wirst durch deine Anfälle... auch wenn es Schade um dein hübsches Gesicht wäre... vielleicht breche ich dir dann auch einfach nur ein paar Knochen und lass dein Gesicht in Ruhe", hauchte Richard mit einem rauchig ernsten Tonfall in das Gesicht von Yuuhei. Er leckte sich kurz über die Lippen, dann über seine Zähne, die er Yuuhei erneut zeigte. "Ich bin ein uralter Vampir, vermutlich einer der ältesten noch lebenden Wesen auf dieser Welt. Ich werde in der Lage sein dich zu stoppen...", fügte er bedrohlich hinzu. Plötzlich befand sich die eine Hand die vorher an Yuuheis Kragen war nun an Yuuheis rechten Arm, während Richards linke Hand sich seitlich auf den Hals von dem jungen Magier gelegt hatte. Er hielt den Dunkelhaarigen nun mit einer ungeheuren Kraft fest, gab zu verstehen, dass er nicht los lassen würden. In seinem sichtbaren Auge stand ein wilder Ausdruck während er sich mit den spitzen Fangzähnen langsam Yuuhei rechter Seite vom Hals näherte, bis die spitzen Zähne leicht seine Haut berührten...
Im nächsten Augenblick stand Yuuhei wieder allein im Raum und Richard befand sich entspannt auf dem Sofa, so als wäre nichts passiert. "Ich hoffe ich habe dir keine Angst gemacht. Denn auch du bist ein wertvolles Mitglied dieser Gilde... dass es zu beschützen gilt, solange du dich unter Kontrolle hast", meinte der Vampir verspielt lächelnd. "Vergib mir, wenn ich dich unangenehm berührt haben sollte... ich stehe noch unter den Wallungen des Kampfes, den ich gerade hinter mir habe. Shino sollte hingerichtet werden, wusstest du das? Meine Ziehtochter Illyana und ich haben sie soeben gerettet unter Einsatz unserer unsterblicher Leben", erzählte er, als wäre es eine Art Scherz... "Und die Dinge die während der abgebrochenen Hinrichtung passiert sind, sitzen mir noch etwas im Leib, da ich mich vermutlich nicht genug ausgetobt habe... manchmal beneide ich euch Sterbliche... ihr habt alle so ein klares Ziel vor Augen, da eure Zeit so begrenzt ist und ihr wisst wohin mit eurer Energie... ich fühle mich manchmal wie ein Tiger im Käfig, der seine Energie irgendwo raus lassen muss...." Er seufzte... schnaubte und hatte wieder ein nettes Gesicht aufgesetzt. "Sind deine Fragen geklärt? Willst du noch etwas über mich wissen? Ich weiß schon so vieles über dich und du fast gar nichts über mich, das finde ich unfair, weshalb ich dir Fragen gerne beantworten würde. Ich bin ja nicht der Fan von Büroarbeit, aber die Mitglieder-Akten hab ich doch sehr sorgfältig gelesen..." bot Richard an, dass Gespräch normal fort zu setzen. Kurz sah er noch einmal zu dem freien Platz neben sich, doch erwartete er nicht, dass Yuuhei sich nach seiner Aktion hinsetzen würde.

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BeitragThema: Re: Gildenmeister Büro   So Feb 25, 2018 5:28 pm

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Natürlich kannte er die Höfliche Etikette und er konnte es nicht abstreiten, das Richard recht hatte. Doch was kümmerte ihn gerade die Höfliche Etikette? Er hatte Fragen und wollte darauf endlich antworten haben. Die ganzen letzten Tage hatte er sich schon gedulden müssen und jetzt, wo er den Gildenmeister endlich für sich hatte und mit diesem ein paar Worte wechseln konnte, kam dieser ihm mit Höflicher Etikette?! Es waren keine leeren Worte, als dieser meinte, er hatte alle Zeit der Welt. Denn genau so verhielt er sich auch. Das war zwar gut und schön und eigentlich ließ Yuuhei sich davon auch nicht aus der Ruhe bringen, doch wollte er endlich erfahren was mit Hotaru war, wieso sie nicht mehr hier war. Die Gildenmeisterin war durchaus etwas besonderes für ihn, da sie sich die Zeit für ihn genommen hatte. Ihm zugehört hatte und versuchte ihm zu helfen. Ihr lag die Gilde sehr am Herzen und er fühlte sich bei ihr wirklich gut aufgehoben. Das sie jetzt einfach weg war, brachte ihn zugegebenermaßen etwas aus seinem natürlichen Gleichgewicht. Viel Zeit um sich darüber den Kopf zu zerbrechen gab der neue Gildenmeister ihm jedoch nicht, denn er strich sich das rote Haar zurück und dadurch kam auch endlich seine zweite Gesichtshälfte zum Vorschein. Zu seiner Überraschung fand er dort keine Verbrennungen vor oder ein fehlendes Auge oder etwas dergleichen, sondern lediglich eine weiße Maske. Was hatte es damit nun schon wieder auf sich?! Dieser Typ war ein einziges großes Rätsel und so ungern Yuuhei es zugab, so weckte er genau damit das Interesse des Models. Und dann, dann fing er endlich an zu reden, auch wenn die ersten Worte nicht unbedingt zufrieden stellend war. Die Körperhaltung des jungen Magiers lockerte sich ein wenig, als er dem Mann aufmerksam zuhörte. Das alles ergab Sinn, auch wenn er der Meinung war das Hotaru eine der letzten Magier dieser Welt sein musste, die an sich zweifelten. “Sollte ich einen Grund haben, um an Euren Worten zu zweifeln?”, erkundigte er sich gewohnt monoton, auch wenn in seinem inneren die Fragen nur so brodelten. Wo genau ist Hotaru hingereist? Geht es ihr gut? Machte sie Fortschritte? Wann würde sie wieder kommen? Es war für ihn verständlich, das sie sich nicht verabschiedet hatte, wenn es ihr so schwer viel. Dennoch … sie hätte wenigstens eine kleine Nachricht da lassen können oder etwas dergleichen. Von Richard zu erfahren, das sie weg war, kam ihm irgendwie etwas blöd vor. So als sei er nur ein irgendein Mitglied das erst einmal dumm fragen musste. Nun, vielleicht war er auch wirklich nur ‘irgendein’ Mitglied, aber es passte ihm nicht wirklich in den kram. Er wollte mehr sein, sich beweisen! Auch wenn er sich eigentlich vorgenommen hatte das alles nicht mehr für seine Eltern zu tun, so lag ein Hauch dessen noch immer in ihm. Mittlerweile wollte er jedoch auch für sich selbst jemand sein. Nicht nur irgendein Model oder irgendein Schauspieler. Nein, auch innerhalb der Gilde wollte er etwas wirken, einen wichtigen Posten einnehmen. Ob er sich da vielleicht zu weit aus dem Fenster lehnte? Sich selbst zu viel zutraute? ZACK. Mit einem mal stand Richard direkt vor ihm, hielt ihn am Kragen fest und beugte sich zu ihm hinunter, so das er den Atem des größeren spüren konnte. Kurz hatte man sehen können, das Yuuhei damit nicht gerechnet hatte, doch relativ schnell stand seine Fassade auch wieder. Ihm waren die Fangzähne nicht entgangen und aufmerksam lauschte er dessen Worte. Das der neue Gildenmeister die Kraft besaß ihn zurück zu halten, daran zweifelte er nicht und er fand es gut, das der andere ihm so direkt zeigte, das er die anderen Mitglieder schützen würde. Es beruhigte ihn. Obwohl Yuuhei irgendwo tief in seinem inneren auch zugeben musste, das diese dominante Art des anderen ihn ansprach. Zugeben würde er dies vermutlich so oder so nicht und sich eingestehen ebenfalls nicht. Das er ein hübsches Gesicht hatte, wusste er, sonst hätte er nicht zig Modelanträge bekommen, aber ein derartiges Kompliment von seinem neuen Gildenmeister zu bekommen erschien ihm irgendwie besonders. Herr Gott nochmal! Was war nur los mit ihm? Dieser Mann weckte Dinge in ihm, die er - zum Teil noch nie - jahrelang nicht mehr gespürt hatte. Die eine Hand an seinem Arm, die andere an seinem Hals und Richard kam ihm mit seinen Fangzähnen immer näher. Innerlich bereitete er sich schon darauf vor gebissen zu werden und da er wusste, das er keine Chance hatte, wehrte er sich gar nicht erst. Stattdessen schloss er seine Augen. Nicht vor Angst, sondern vor … Ja, vor was eigentlich? In seinem Körper hatte sich ein angenehmes Kribbeln ausgebreitet, bei dem Gedanken, das Richard ihm nun sehr nahe kommen würde. Das war doch absurd! Plötzlich war der neue Gildenmeister wieder verschwinden und Yuuhei stand wieder alleine mitten im Raum, während der andere wieder platz genommen hatte. Das Model wandte seinen Blick ab, fragte sich was mit ihm los sei. Schon seit einiger Zeit war ihm aufgefallen das er Männer deutlich attraktiver fand als Frauen. Sollte das auch bei Richard der Fall sein? Die Gedanken unterdrückt, lauschte er wieder den Worten des Vampires, welcher sich dafür entschuldigte, auch meinte das Yuuhei ein wertvolles Mitglied war - insofern er sich unter Kontrolle hatte -  und hoffte das er ihm nicht all zu sehr Angst eingejagt hatte. Dabei erklärte er auch das sie Shino gerettet hatten, welche wohl hingerichtet werden sollte. Von Shino hatte er schon gehört, natürlich! Sie war ein wichtiges Mitglied dieser Gilde. Nur persönlich hatte er noch nie ihre Bekanntschaft gemacht. Ob das gut oder schlecht war wusste er nicht. Denn auch wenn jemand stark oder wichtig war, so konnten diese Magier trotzdem einen Charakter haben, welchen er selbst als anstrengend empfand. Insofern war es vielleicht ganz gut, das er sie nur namentlich kannte. So wie es sich anhörte hatte man Shino retten können und keiner wurde verletzt. Keiner aus der Gilde. Richard schien es zu stören, das er sich nicht austoben konnte und das seine Lebenszeit so unbegrenzt war. Aber war es nicht genau das, was sich so viele immer wünschten? Wie lebte es sich als Vampir eigentlich? Ob er selbst dadurch seinem kranken Körper trotzen konnte? Sein neuer Gildenmeister bot an das Gespräch weiter zu führen, obwohl die Fragen von Yuuhei soweit geklärt waren. Langsam kam das Model der Couch näher, legte den Mantel beiseite und setzte sich. Noch behielt er einen gewissen Abstand zu ihm und sein Körper war angespannt. Auch wenn ihm bewusst war, das er mit der Geschwindigkeit von Richard nicht mithalten konnte. “Zunächst möchte ich mich für meine Unhöflichkeit entschuldigen.”, ergriff nun der ruhigere das Wort. “Und mich für die Antworten bedanken.”, fuhr er fort und legte danach eine kurze Pause ein. Seine Hände hatte er ineinander gelegt. “Derweil habe ich neue Informationen. Meine Aussetzer kommen wohl aus einem zweiten Manapool, welcher sich mir vor kurzem zwischen Raum und Zeit als Person gezeigt hat.”, erklärte er einen Teil von dem, was ihm letztens widerfahren war. Bislang hatte er keine Zeit gehabt um darüber ordentlich nach zu denken, geschweige denn die Macht, welche ihm diese Göttin Ishmael zugesagt hatte genutzt. “Eine Göttin… Ishmael sei der Meinung ich soll einen Teil ihrer Macht für mich nutzen.”, gab er etwas nachdenklicher von sich. Auch wenn er Richard noch nicht vertraute, so hatte er bewiesen, das er ihn im Notfall aufhalten konnte. Also sollte er auch wissen womit er es zu tun hatte. Ganz davon abgesehen, konnte er ihm vielleicht helfen das alles zu verstehen. Denn warum diese Göttin auf einmal auf die Idee kam, ihm ein Teil seiner Macht zu geben verstand er immer noch nicht.



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BeitragThema: Re: Gildenmeister Büro   So Feb 25, 2018 11:10 pm

Scheinbar war die Antwort, die Richard nun dem jungen Mann, was mit Hotaru war, zumindest n Ordnung. Die Körperhaltung von yuuhei veränderte sich sichtlich und wurde etwas lockerer, nun das war schon einmal ein Anfang. Richard musste nämlich zugeben, dass er nicht nur so daher redete, sondern tatsächlich Gefallen an Körperbau und Gesicht des Schwarzhaarigen fand. Und nicht nur das... seine störrische, schweigsame Art hatte etwas herausforderndes an sich, was der Vampir zu schätzen wusste. Er musste bei Yuuhei etwas tiefer graben, um an Informationen zu kommen, was sein Interesse weckte und damit auch seine Neugier. Und wenn man den rothaarigen Vampir gut kannte, dann wusste man, dass er sich allgemein immer von seiner Neugier treiben ließ. Emotionale Impulse wurden sofort wahr genommen und von Richard in die Tat umgesetzt, ein lackes Gefackel gab es nicht, weil ihn irgendwelche Moral oder der Verstand ihn nicht davon abhielt zu handeln. Deswegen lebte Yuuhei auch ein wenig gefährlich in der Gegenwart des Urvampirs, der erneut in kurzer Zeit spürte wie seine animalischen Triebe in ihm erwachten. Wenn man schon so lange lebte, dann kostete man jeden Moment auch aus, der dieses Prickeln auf der Haut entstehen ließ, weil man dann noch merkte, dass man am Leben war... und genau dieses Prickeln erzeugte Yuuhei so eben bei seinem Gildenmeister. Vermutlich unbewusst mit seinem Verhalten, aber doch sehr intensiv.
"Ich gebe dir keinen Grund an meinen Worten zu zweifeln", entgegnete nun die Spitze Zunge des Vampirs. Doch er überlegte sehr wohl, was er Yuuhei nun sagte und die richtige Wortwahl war ihm wichtig. "Doch zwinge ich niemanden dazu, mir zu glauben, ich bin ein Freund der freien Entscheidungen. Du machst allerdings sowieso den Anschein auf mich, dass man dich nur schwer zu etwas zwingen kann. Zwang ist etwas Unschönes, weil sich immer ein Part dabei unwohl fühlt und ich möchte, dass du dich als Teil der Gilde unter meiner Führung wohl fühlst. Ich habe nicht vor etwas an Hotarus Gildenphilosophie zu ändern und ich werde ihrem Aufbau der Gilde nicht schaden, falls das Sorgen von dir sind. Ich bin lediglich dafür da, um diese Gilde zu schützen und ihr vielleicht sogar noch zu etwas mehr Größe zu verhelfen", erklärte er nun die Dinge, die ihm im Kopf herum schwirrten. Von dem inneren Brodeln des Scharzhaarigen bekam Richard auch etwas mit, seine feinen Sinne schlugen an. Das Rauschen seines schmackhaften Blutes, leicht veränderter Atem, das Schlagen seines Herzen... sein Herz klang jedoch ungewöhnlich und Richard beschloss der Sache irgendwann auf den Grund zu gehen. Doch jetzt war noch nicht die Zeit dafür.
Zuerst wollte er Yuuheis Vertrauen gewinnen und wie machte man das? Erst einmal beweisen, dass man sich auch dem anderen anvertraute. Und da Yuuhei eher kühl und abweisend nach außen hin wirkte und seine Emotionen für sich behielt, würde das vermutlich ein langsamer Prozess sein. Innerlich hörte Richard jedoch seine Emotionen brodeln, er war wirklich gut darin seine Fassung zu bewahren... das bewunderte der Vampir, nicht viele Menschen hielten so strikt ihre Maske aufrecht. Vor allem nicht wenn sie sich erschreckten... jedoch war dem Schwarzhaarigen der Schreck kaum anzumerken, er behielt weiterhin seine Maske aufrecht.
Und als Richard sich zu ihm herunter beugte und ihm drohte, war nur mehr Brodeln von Yuuheis Gefühlen zu vernehmen. Selbst wenn der Rothaarige hätte versucht weg zu hören, spätestens jetzt würde er es mit bekommen. Klang das Rauschen seines Blutes, das Schlagen seines Herzens nicht beinahe schon erregt? Oder eher nur aufgeregt? Yuuhei schien, auch wenn er nicht den Eindruck machte, widersprüchliche Gefühle in sich zu tragen und welcher Art diese Gefühle waren, dies lag nun an Richard zu erforschen. Diese Gilde von Hotaru zu übernehmen war das beste was ihm passieren konnte, sie war voller interessanter Leute... selbst die Menschlichen. Gerne hätte er etwas Blut von Yuuhei genascht, doch er konnte sich auch zurück halten, noch... Warum hielt er sich überhaupt zurück? Konnte er nicht tun und lassen was er wollte? Aber einfach in irgendwelche Hälse beißen war weder auf eine Gilde aufpassen, noch das Vertrauen der Mitglieder gewinnen. Deswegen hielt er sich zurück.
Inzwischen saß der Vampir wieder auf der Couch und entspannte sich. Die Nähe zu Yuuhei hatte ihm gefallen und der Schwarzhaarige überraschte ihn auch, indem er ihn weiter mit seiner Nähe beehrte, wenn auch nicht ganz so nahe wie zuvor, denn er zog seine Jacke aus und setzte sich ebenfalls auf die Couch. Vollends entspannt war er nicht, doch er schien bereit das Gespräch fort zu führen, dies war ein Fortschritt und Richard lächelte.
"Deine Unhöflichkeit ist entschuldigt und deine Dankbarkeit angenommen. Ich bin meistens nicht sehr nachtragend bei solchen Dingen und wenn du einfach lieber stehen bleibst, dann mach das von mir aus. Wie schon gesagt, ich bin kein Freund von Zwang, doch finde ich ein Gespräch im Sitzen einfach bequemer", kommentierte Richard wieder einmal die Worte seines Gegenübers. Als Yuuhei dann anfing von neuen Informationen zu reden, beugte sich Richard ein Stück in seine Richtung, interessiert nicht aufdringlich und spitzte die Ohren. Was Yuuhei da zu Sagen hatte war seine Aufmerksamkeit allemal wert. Er sprach davon, dass es sich bei seinen Anfällen um einen zweiten Manapool handelte, welcher sich ihm bereits als personifzierte Göttin Ishmael gezeigt hatte, welche scheinbar Yuuhei als ihren Propheten auserkoren hatte, weshalb sonst sollte sie denn ihre Macht mit ihm teilen?
Auf einmal war Richard wie ausgewechselt. Sein gesamtes Gesicht war nicht mehr verspielt, sondern ernsthaft und nachdenklich. "Nun damit bist du wohl ein wirklich interessanter und besonderer Mensch", sagte er gelassen, aber auch so, dass man es nicht als Scherz verstehen konnte. Es schien ihm wirklich wichtig, was er da sagte. "Lass mich kurz etwas zu meiner Person erklären", fuhr er fort, "ich habe mir sehr seltsame sagen wir, Angewohnheiten zugelegt über die Jahre, wer sehr alt wird, der wird irgendwann seltsam, weil er sich sonst langweilen würde. Eine Sache davon ist, dass ich mich regelrecht hinein steigern kann, wenn ich außergewöhnliche Wesen treffe, so etwas begeistert mich und fesselt meine Aufmerksamkeit. So eine Person scheinst wohl auch du zu sein, viele Magier wissen nicht einmal über die Existenz eines zweiten Manapool Bescheid, geschweige denn das sie ihn 'antreffen'... es ist mir eine Ehre, dich kennen lernen zu dürfen Yuuhei", fuhr er fort, mit einem begeisterten Glanz in den Augen.
"Götter wählen nur sehr selten Menschen aus, meistens damit sie einen Prophet haben... eine Art Sprachrohr, damit der Glaube in der Welt verbreitet wird und Anhänger findet. Ich hatte meine Ziehtochter Illyana ja schon erwähnt. Vielleicht sollte ich ein Treffen zwischen euch bei Gelegenheit einfädeln. Sie ist die Prophetin des Zeitgottes Baldur und daher weiß ich ein wenig was... kann aber mein Wissen mit ihrem da nicht messen. Aber wie schon erwähnt, meine Vermutung ist, dass Ishmael dich als ihren Propheten erwählt hat, weil sie etwas Besonderes in dir sieht... so wie ich etwas Besonderes in dir sehe." Er brummte leise und schon zierte wieder ein Lächeln seine Lippen, seine Augen waren direkt auf Yuuhei gerichtet und ließen keine Sekunde von ihm ab.
"Ich kann mir vorstellen, dass ich nicht unbedingt die besten Karten bei dir aber. Du wirkst wie eine misstrauische und vorsichtige Person. So etwas weiß ich zu schätzen, ich hätte mir früher oft von mir selbst gewünscht, dass ich vorsichtiger bin. Jedoch versuche ich in Hotarus Abwesenheit der Gilde ein guter Gildenmeister zu sein... was vermutlich als vollkommen Fremder nicht die leichteste Aufgabe ist. Nur über die Mitglieder zu lesen, gibt mir noch lange nicht das Gefühl sie zu verstehen oder zu kennen, weshalb ich hoffe das wir uns irgendwie einig werden. Ich hab vermutlich nicht das, was Hotaru hat, aber vielleicht kann ich dir andere Dinge bieten, sodass wir gemeinsam auf einen grünen Zweig kommen. Ich bin, auch wenn ich nicht so wirke, durchaus daran interessiert ernsthaft an meine Aufgabe heran zu gehen. Meinst du, dass du mir da vielleicht helfen kannst?", da war es nun. der Moment der Wahrheit. Richard zeigte Yuuhei, dass er sich ihm anvertraute. Wie würde der Schwarzhaarige darauf reagieren und was würde er sagen? Gespannt wartete der Rotschopf auf seine Antwort. Das erotische Prickeln in seinem Körper verflog jedoch nicht, während er Yuuhei so ansah, fragte er sich, wie er wohl unter der Kleidung aussah. Fast fließend rutschte der Vampir nun über die Couch, sodass er neben Yuuhei saß. Er konnte es einfach nicht lassen, der Schwarzhaarige zog ihn an. Er legte seinen Arm auf der Couchlehne ab, sodass er Yuuhei nicht berührte, aber der Arm sich hinter dem jungen Mann befand.

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BeitragThema: Re: Gildenmeister Büro   Mo März 05, 2018 11:44 am

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Der neue Gildenmeister schätzte also die freie Entscheidung und würde niemanden zu etwas zwingen? Auch nicht ihm zu glauben? Das waren wahrlich Interessante Ansichten, wie Yuuhei fand. Nicht jeder, der in der Dunkelheit verweilt und sich in solchen Gemeinschaften, Gilden, Gruppen, Sekten oder Organisationen herum trieb, hielt etwas von der freien Entscheidung. Und noch weniger hielten etwas davon, wenn ihre Mitglieder eine freie Entscheidung besaßen. Richard jedoch schien da anders und wollte der Gilde sogar noch zu mehr größe verhelfen. Nun, da war das Model gespannt drauf. Für ihn selbst bedeutete das zwar auch, das er mehr darauf achten musste, wie er sich zeigte, allerdings glaubte er nicht, das dies zu einem Problem werden sollte. Immerhin hatte er die Maske, welche er von Sakura vor ein paar Aufträgen bekam. Zugegeben, manchmal ging diese sprechende Maske ihm wirklich auf die nerven, schien die Stimme nur auf den Tod aus zu sein, aber da es sich für ihn wirklich nur wie eine Stimme anfühlte, konnte er es ignorieren. Schwerer würde es werden, wenn die Maske die Kontrolle über seinen ganzen Körper übernehmen würde, doch das war zum Glück nicht der Fall. Ein solches Risiko würde Yuuhei auch nicht eingehen. Sein zweiter Manapool und die damit verbundenen Aussetzer, waren genug Gefahr für die anderen Gildenmitglieder, da musste er mit so einer dummen Maske nicht noch eins drauf setzten.
Nachdem er sich auf die Couch gesetzt hatte, eine Entschuldigung und einen Dank verlauten ließ und dies von dem Gildenmeister angenommen wurden, ging das Gespräch auch direkt weiter. Nein, noch vertraute er dem rothaarigen nicht, aber Yuuhei war sich auch bewusst, das er alleine nicht alle seine Fragen beantworten konnte. Das er alleine nicht weiter kam. Und wer würde ihm da besser helfen können als ein Vampir, der schon deutlich älter war als er selbst? Yuuhei hatte zwar das genaue Alter des neuen Gildenmeisters noch nicht erfahren, aber er schätze ihn als sehr alt ein. Seine Art zu sprechen und seine Einstellung sprachen nun einmal dafür. Vielleicht aber interpretierte er auch nur zu viel in den neuen Gildenmeister. Schien fast so, als würde er einen unbewussten Drang danach haben, Menschen die ihm höher gestellt waren, sehr viel zu zutrauen. Auch wenn er seinen Blick starr geradeaus hielt, so hörte er dem rothaarigen doch aufmerksam zu. Toll. Jetzt wurde er auch noch zu einer interessanten Person für den Gildenmeister. Im ersten Moment schien ihm das selbst nicht zu passen, doch er brauchte keine weitere Sekunde, um wieder seinen Herzschlag zu spüren. Auch wenn so etwas neu für ihn war, so war Yuuhei nicht dumm und konnte sich denken, das es eher etwas mit seinem Gefühl zu tun hatte, als das etwas nicht stimmen würde. Verdammt! Warum fand er den anderen auch so anziehend? Das würde doch so oder so nirgends hinführen. Warum also fand er gerade ihn so attraktiv? Ganz davon abgesehen, das er ein Mann war! Ein Mann! Und keiner von denen, die aussahen wie ein Mädchen. Langsam lehnte er sich zurück, sah den Gildenmeister an, als dieser gerade meinte das er sich freute ihn kennen zu lernen. So besonders bin ich jetzt auch nicht ..., dachte er sich nur etwas peinlich berührt. Obwohl er in der Öffentlichkeit stand und viele Menschen ihn anhimmelten oder ihm so etwas sagten, wenn sie mit ihm sprechen durften, so war das hier und jetzt bei Richard etwas ganz anderes. Einen Moment lang verlor er sich in den glänzenden Augen, konnte sich aber schnell genug wieder in die Realität zurück holen, denn das was Richard aussprach würde wichtig sein! Ein Treffen mit seiner Ziehtochter? Nun, wenn sie mehr Ahnung von all dem hatte, dann wäre er dem nicht abgeneigt. Allerdings verstand er noch nicht so recht, warum gerade er als Sprachrohr für einen Gott dienen sollte. Und was war bitte an ihm besonders? Er besaß einen kranken Körper, könnte ständig drauf gehen … das fand er selbst als nicht sehr besonders. Ihm kam jedoch auch nicht der Gedanke, das es genau das war. Obwohl er schon zig mal hätte sterben können, schaffte er es immer wieder irgendwie zu überleben. Nachdenklich hatte er den Blick wieder abgewandt, aus dem Augenwinkel jedoch konnte er das Lächeln erkennen, das sich wieder auf den Lippen des Gildenmeisters eingefunden hatte. Diese Lippen würde ich gerne einmal küssen ..., erschrocken über seine eigenen Gedanken schloss er die Augen. Was zur Hölle sollte das denn jetzt?! Die Stimme des rothaarigen machte es nicht besser und dem dunkelhaarigen wurde zunehmend wärmer. Das war doch nicht mehr normal! Dank seiner guten Selbstbeherrschung schaffte er es glücklicherweise nach ein paar Sekunden, seine Konzentration wieder auf das wesentliche zu lenken. “Ihr habt genau so schlechte Karten, wie jeder andere Mensch auch.”, ergriff Yuuhei wieder das Wort. Doch wenn er ehrlich zu sich selbst war, dann hatte Richard vermutlich sogar bessere Karten als jeder andere. Nur wusste er noch nicht woran das lag. Warum der andere sein Blut derart in Wallung brachte. “Ehrlich gesagt, weiß ich zwar nicht, wie ich Euch helfen kann. Allerdings steht es für mich außer Frage. Wenn ich helfen kann, und es der Gilde zu gute kommt, dann könnt Ihr immer auf mich zählen.”, fuhr er fort und versuchte die Maske weiterhin aufrecht zu halten. Am liebsten hätte er sich weiter entkleidet, weil ihm so warm war. “Ein Treffen mit Eurer Ziehtochter wäre ich nicht abgeneigt.”, hielt er sich danach wieder kürzer, statt noch dran zu setzten das er so ein Treffen als Chance sehen würde. So etwas konnte sich Richard doch bestimmt eh denken. Und selbst wenn nicht, dann war das eben so. Versuchte sich Yuuhei zumindestens ein zu reden, obwohl er vermehrt das Bedürfnis verspürte sich mit zu teilen. “Genug von mir.”, teilte er ohne jegliche Vorwarnung mit und versuchte den Arm des anderen auf der Lehne aus zu blenden. “Ich würde das Angebot gerne annehmen und ein paar Fragen stellen. Angefangen damit, was Euer Alter betrifft.”, begann er mit der ersten Fragen und wandte den Blick wieder auf Richard. Wie viele Menschen in all den Jahren ihm wohl verfallen sind? Dem Model war bewusst, er war nur einer von vielen. “Außerdem interessiert es mich, ob Vampire wirklich anders fühlen. Ich meine, ist es nach Eurem befinden hier drin eher kalt oder heiß?”, gut das war nun nicht ganz ehrlich. Es hatte nichts mit dem Vampir Dasein des anderen zu tun, aber dennoch wollte Yuuhei wissen ob ihm auch so heiß war, wie ihm selbst.



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BeitragThema: Re: Gildenmeister Büro   Mo März 05, 2018 8:15 pm

Richard besah sich das grüblerische Gesicht von Yuuhei. Wie viel er wohl über seine Worte nach dachte? Wie viel es ihn wohl berührte? Er ließ sich nichts anmerken, kein Stück... dabei wollte Richard so gerne in seine Seele und in seine Gefühle eintauchen, wollte mehr über sein Dasein wissen. Vampire, Dämonen, Werwölfe... sie alle konnten so abgrundtief sein. Aber Menschen? Yuuhei überraschte ihn und der Vampir ahnte, was die Göttin in ihm sah, dass sie ihn auserwählt hatte. Vielleicht wirkte er auf den ersten Blick nicht besonders, doch er hatte eine so kräftige Seele und einen so starken Charakter. Der Rothaarige wollte deswegen nur viel mehr mal an dem Jüngeren naschen, vielleicht würde er dann ein wenig mehr seiner Gedanken und Gefühle schmecken? Eine Weile hing schweigen zwischen den beiden Männern, wo Richard ausnahmsweise mal nicht das Verlangen spürte, die Stille mit Worten zu füllen. Er beobachtete den Schwarzhaarigen einfach nur und genoss es, was man ihm auch ansehen konnte.
Wieder hörte der Vampir das laute Herzschlagen und das Strömen des Blutes von Yuuhei. Selbst wenn er nicht seine Gedanken hörte, so war dies ein kleiner Einblick in die Welt von ihm. Ein winziger zwar, doch etwas, mit dem er arbeiten konnte. Doch noch ließ er die Stille weiter walten, kostete sie aus. Leise schnurrte Richard kurz, dass Schlagen von Yuuheis Herz machte ihn wahnsinnig. Und auch wenn sich Yuuhei alle Mühe gab die Veränderung an seinem Körper zu verbergen, so strahlte er dennoch eine gewisse Erotik aus... noch ein wenig warten, ein klein wenig noch. Mit dem Warten würde der Genuss nur gesteigert werden, würde die Lust mehr entfacht werden...
"Nur das ich kein Mensch bin", meinte Richard belustigt auf Yuuheis Worte hin, "sondern ein über tausend Jahre alter Vampir, wie alt genau weiß ich allerdings nicht mehr... man vergisst irgendwann zu zählen. Ich gebe mein Altern gerne in 1337 Jahren an", meinte er scherzhaft, beantwortete er doch gleichzeitig eine Frage, die ihm Yuuhei im Laufe des Gesprächs gestellt hatte. Sein Blick wanderte an Yuuheis Hals entlang und dann an seinem Körper.. kurz darauf sah er wieder auf sein Gesicht. Er konnte einfach nicht mehr die Finger von Yuuhei lassen.... er strich kurz durch eine Haarsträhne seines seidigen und weichen Haarschopfes, während er verspielt drein sah. "Mehr wollte ich gar nicht hören, ich will nur sicher gehen, dass alle in dieser Gilde an einem Strang ziehen und ganz hinter Cursed Gryphon stehen, ganz egal wer gerade Machtinhaber innerhalb der Gilde ist." Wieder ein lächeln, ein fast schon freundliches, als er antwortete. Yuuhei gab sich aller größte Mühe, ruhig zu bleiben, doch vollkommen gelang es ihm nicht, dass konnte der Vampir sehen.
Richard rutschte noch ein Stück näher an Yuuhei ran. Wieder schnurrte er... oder knurrte schon fast, denn es war lauter und weitaus mit mehr Charakter versetzt. Yuuhei war die Beute und er das Raubtier... er war der Mensch und Richard hatte die spitzen Vampirfänge. Wie Yuuheis Blut wohl schmeckte? Bitter oder gar süß? Der Blick des Rothaarigen wurde ein wenig verträumt und er sog den Geruch von Yuuheis Haut in seine scharfe Nase ein, atmete tief durch... auch wenn das Atmen in der Kleidung mit der Zeit schwerer fiel, er wollte seine Kleidung los werden, um seinem Atem Platz zu machen. Doch er hatte ein Problem damit direkt über den jungen Mann her zu fallen, wenn er die Kontrolle verlor, würde er ihn womöglich verletzen oder ihm weh tun. Schmerz konnte auch erotisch sein, fand Richard, aber mit seinen besonderen Vorlieben musste er den Menschen ja nicht gleich überfordern. Und er wollte den Kandidaten seiner besonderen Interessen nicht sofort kaputt spielen. "Um zu deiner zweiten Frage zu kommen", gurrte Richard seine Worte schon fast, mit einem erotischen Unterton. Sein Blick ruhte auf Yuuheis Lippen und war lasziv, verträumt, gierig... eine Mischung daraus. "Ich hab keinen direkten Vergleich, wie es sich als Mensch fühlt, da ich nie einer war... ich durfte mir in diesem Punkt mal nicht mein Schicksal aussuchen... aber so weit ich das gehört habe und vergleichen kann mit meinen Erfahrungen als Vampir... wie empfinden ähnlich. Wir hassen, lieben, können traurig sein, wütend sein, spüren Kälte und Hitze, empfinden Schmerz... können verrückt nach etwas sein oder jemanden und ich liebe es alle Gefühle auszukosten. Eine Zeit habe ich meine Gefühle und damit meine Menschlichkeit vollkommen unterdrückt und ich werde diese Zeit immer bereuen. Ich will keine gefühlslose Bestie mehr sein welche tötet, was ihr im Weg steht... ich will das Leben kosten und nehmen wie es kommt, mit allen schlechten und guten Gefühlen, welche es für mich bereit hält", gab er von sich und klang dabei so, als würde er direkt aus seinem Herzen sprechen, so ehrlich hatte er sich bei dem ganzen Gespräch noch nicht angehört.
Kurz ließ er von der Nähe zu Yuuhei ab und kramte in einer seiner Hosentaschen. Dort zog er einen Haargummi heraus und band sich damit seine rote Mähne zusammen, sodass sie nicht mehr so sehr ins Gesicht fiel. Danach fuhr er mit der Hand über sein Gesicht und entledigte sich seiner Masken-Brillen-Kobination, sodass Yuuhei nun vollständig in sein Gesicht blicken konnte, was unter der Maske verborgen lag, war nichts Besonderes, nur einfach seine zweite Gesichtshälfte... er trug die Maske ja auch nur zum Style und jetzt legte er sie zur Seite ab. Er grinste wieder einmal, sodass man seine Fangzähne sah und er ließ kaum den Blick von Yuuhei abweichen.
Dann plötzlich... befand er sich über Yuuhei, seine Hände lagen auf den Schultern des Schwarzhaarigen und er sah ihm tief in die Augen. Seine Beine waren links und rechts neben den Oberschenkeln von Yuuhei und er kniete dort, presste seine Beine eng an die des Menschen. Er saß fast auf den Knien von dem Mann unter sich... "Ach was rede ich um den heißen Brei herum", presste Richard unter schwerem Atem hervor. Wieder ein knurren, wie das einer brünftigen Raubkatze, laut, gierig und willig. "Solch eine Hitze wie du ausstrahlst, kann einem nur heiß werden. Weißt du, als Vampir hat man die Vorzüge eines guten Gehörs... und wenn dein Kopf sich vielleicht dagegen sträubt, was dein Körper sagt, und dieser schreit mit jeder Faser 'Nimm mich', so verrät dein Herz dich und dein Blutstrom. Es ist so laut, ich könnte es drei Zimmer weiter noch hören, wie dein Körper bei meinem Anblick geradezu erregt wird. Und du berührst gerade damit etwas in mir, was mich vollkommen wahnsinnig vor Lust macht", er keuchte und sein Atem ging schnell, endlich hatte das Warten ein Ende, er würde nun nicht mehr so leicht zu stoppen sein, nur eine Chance blieb Yuuhei noch... Er konnte endlich seinen Gefühlen freien Lauf lassen seinem Atem Luft machen. Er beugte sich zu Yuuheis Gesicht herunter, sodass seine Lippen fast die des Schwarzhaarigen berührten, doch dann nahm sein Mund einen Umweg und hauchte sich einen Weg bis an die Kehle des jungen Mannes. Dort hielt Richard kurz inne und hörte wieder auf das Herz des Menschen, auf sein Atem, auf sein Blutrauschen... er hatte sich nicht getäuscht, die Zeichen waren eindeutig. Er würde nicht nein sagen, denn sein Körper schrie 'Ja'... vielleicht hatte er noch widersprüchliche Gedanken, doch die ließen sich schnell vertreiben, so hoffte er.
Richards Zähne lagen erneut an Yuuheis Hals und er flüsterte zärtlich: "Noch kannst du mich davon stoßen und weg laufen, doch bald habe ich keine Kontrolle mehr über mich und werde mich bedienen. Du brauchst dich nur entspannen, ich bin ein guter Liebhaber..." Und wie zum Beweis liebkoste Richard nun Yuuheis Hals mit seiner Zunge, küsste die Haut, saugte daran und hauchte hin und wieder einfach nur seinen Atem darauf. Seine Fangzähne kratzten dabei hin und wieder die Oberfläche von Yuuheis Haut, doch rissen diese nicht auf. Als Richard, mit stark hebender und senkender Brust, wieder nach oben kam, nach der Aktion, war sein Blick verändert. Er war feurig und wild, nicht wie so oft gelangweilt und er sah in die Augen des Jüngeren, welche ihn in den Bann schlugen, seine Entschlossenheit noch mehr stärkten. "Willst du immer noch Fragen stellen?", gurrte Richard, fast wie ein gezähmtes allerdings liebestolles Kätzchen nun, als er in Yuuheis Augen versank. Vielleicht würde er dort etwas von seinen Gefühlen und Gedanken kennen lernen, sodass er die kalte Mauer vielleicht ein wenig durch brach. "Es tut mir leid, ich kann nicht von dir ablassen... Yuuhei", er knurrte den Satz wieder und die Betonung war ziemlich besitzergreifend. Richards Hände wanderten von Yuuheis Schultern fort, erst in seinen Nacken, dann seinem Hals entlang, auf die Brust des Jüngeren und dann abwärts, bis die Hände nun seine schlanke Taille umfassten und diese oberhalb dem Hemd erkundete. Auch seine Berührungen waren Besitzergreifend und erforschend. "Meine Haut kribbelt wenn ich dich berühre und ich dein Herz höre, es droht beinahe aus deiner Brust zu springen. Wenn du dich nicht wehrst, dann werde ich dich für mich beanspruchen. Noch lass ich dir den freien Willen, bis mein Verstand bald von der Lust ganz verschlungen wird, wehre dich und ich lass dich frei... solange es mir noch möglich ist. Letzte Chance..." die Wildheit stand wieder zu Gesicht von Richard und seine Stimme überschlug sich beinahe, als er versuchte den klaren Kopf zu bewahren. Er fragte sich, wer hier wen verführte... und er kam ehrlich zu dem Schluss, dass vermutlich der Schwarzhaarige Mensch gerade den rothaarigen Vampir verführte... ein Mensch verführte ihn, war ihm das jemals schon mal unter gekommen? Nun er war bisher auch noch keinem Yuuhei über den Weg gelaufen... Es war schön, dass das Leben ihn noch überraschen konnte und das machte es für ihn nicht gerade leichter sich zurück zu halten. Überraschungen des Lebens wollte er immer auskosten, er wollte sich der Verführung seitens Yuuhei hingeben, doch wartete er auf so etwas wie ein Zeichen oder eine Antwort von dem Jüngeren.
Schon hatte Richard die Hände an seinem eigenen Oberteil und knöpfte es vollständig auf... nur um es kurz danach achtlos zur Seite zu werfen. Ein Beben durchfuhr seinen Körper, er hatte seinen Standpunkt klar und deutlich gemacht. Nun befand sich sein Gesicht wieder ganz nahe an dem von Yuuhei und seine Lippen berührten wieder fast die des Menschen, würde Yuuhei ihm seine Erlaubnis geben, dann würden seine Lippen als nächstes die von dem Schwarzhaarigen küssen.... Immer noch bebte die Brust von dem Rothaarigen, als er in dieser Haltung verharrte, deutlich war es ihm anzusehen, wie er sich krampfhaft zurück halten musste. Kein Zwang... das gab es nicht... das hatte Richard erst deutlich gemacht. Und Erotik war viel schöner, genußvoller und erotischer, wenn sie einvernehmlich von beider Seiten her geschah.

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Yuuhei Hanejima
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BeitragThema: Re: Gildenmeister Büro   So März 11, 2018 3:34 pm

.&&.Yuuhei.&&.Richard
Aussageverweigerungen und Schweigen sind zwei sehr verschiedene Formen des Stillseins.




Wow. Man musste wirklich schon sehr alt sein, wenn man sein eigenes Alter nicht einmal mehr mit zählte. Wie ging so etwas? Ab wann wurde einem das eigene Alter egal? Ob es dafür eine Zahl gab? Obwohl Yuuhei sich relativ sicher war, das so etwas von Mensch zu Mensch verschieden war. Oder besser gesagt von Vampir zu Vampir, Dämon zu Dämon und was es nicht alles noch für Wesen gab, die steinalt werden konnten. Die Hand des älteren wanderte durch sein Haar und Yuuhei nahm einen tiefen Atemzug. Ein angenehm männlicher Duft ging von dem Gildenmeister aus und brachte sein Herz nur weiter zum klopfen. Wie gerne würde Yuuhei sich seinem Verlangen einfach hingeben, doch er wusste so etwas nicht ging. Es war nicht möglich, irgendwie absurd. Wie sollte er sich einem Mann hingeben? Wie sollte sich Yuuhei überhaupt irgendjemanden hingeben? Und warum zur Hölle dachte er überhaupt an so etwas? Die Worte des rothaarigen brachten ihn wieder zurück in die Realität und tatsächlich war er ihm dafür dankbar. Ein kurzes nicken folgte seinerseits. Sagt man nicht das Vampire den Herzschlag ihrer Beute hören? Beute hin oder her, das würde bedeuten, das Richard die ganze Zeit hören kann wie mein Herz schlägt. Egal wie gut ich meine Maske beherrsche…., dämmerte es ihm langsam, während der andere sich ihm weiter näherte. Auch wenn er versuchte sich gedanklich dagegen zu wehren, so war sein Körper damit mehr als einverstanden. Sein Blick musterte die roten Augen, die sich bewegenden Lippen …. Shit! Das verlangen heraus zu finden, wie sich ein Kuss mit dem älteren anfühlen würde immer größer und setzte sich in dem Kopf des dunkelhaarigen fest. Er konnte nicht anders als es sich vor zu stellen, wie sich die Lippen der beiden trafen, sodass kein Blatt mehr dazwischen passte. Wie sie sich zuerst langsam bewegten, dann leidenschaftlicher wurden … Für einen Moment schloss Yuuhei die Augen. Reiß dich gefälligst zusammen!, ermahnte er sich und schlug die Augenlider wieder auf, sah den anderen direkt an und lauschte seinen Worten. Diese Stimme, wie er sich wohl anhören würde, wenn er keuchte? Vor lust stöhnte? Erneut drangen die Gedanken in sein Bewusstsein und er ermahnte sich den Worten des anderen zu folgen. Kurz blieb er ruhig, dachte darüber nach. Es fiel ihm wesentlich leichter über ein Thema nach zu denken, das gerade besprochen wurde. So konnten seine Gedanken nicht wieder in bestimmte Richtungen abweichen. “Gefühle erleben, zu lassen und sie leben, mhm ~”, murmelte er eher für sich selbst und musste gestehen das er sich selbst darin wieder erkannte. Die meisten Sachen ließ er nicht an sich heran und wenn doch, dann behielt er dennoch seine Maske auf. War er damit das genaue Gegenteil vom aktuellen Richard? Während er sich noch mit seinen Gedanken beschäftigt hatte band sich Richard die Haare zusammen und legte seine Maske ab. Und unter der Maske fand sich, zu Yuuheis Überraschung, nichts außergewöhnliches. Dieser Mann war wirklich einzigartig. Als wäre das Model ihm nicht so oder so schon verfallen, schien jede weitere Aktion nur noch mehr dafür zu sorgen, das Yuuhei hin und weg von diesem Mann war. Plötzlich und ohne Vorwarnung saß Richard beinahe auf Yuuhei. Der Gildenmeister hatte sich so schnell bewegt, das Yuuhei es weder mit seinem Auge sehen konnte, noch die Zeit hatte um irgendwie zu reagieren. So geschah es auch, das man ihm den Schock im ersten Moment ansehen konnte, ehe Yuuhei wieder seine Maske auf legte. Er tat dies ganz automatisch, ohne darüber nach zu denken. Es war einfach schon so sehr in ihm verankert, das er es nicht einfach so abstellen konnte. Die Worte des älteren ließen Yuuhei dennoch schlucken. Es passte ihm ganz und gar nicht in den Kram das Richard ihn derart leicht lesen konnte, ahnte er doch nicht, das der Vampir noch viel mehr wissen wollte. Mit gewohnt monotoner Miene sog Yuuhei die Luft ein, um eine Antwort zu geben, doch der andere hatte sich ihm genähert. So weit das kaum noch etwas zwischen die Lippen der beiden passte. Sein Herz klopfte laut. Doch die Lippen des anderen nahmen einen Umweg und hauchten gegen seinen Hals. Warum machte ihn das so wahnsinnig? Warum wollte er so unbedingt spüren wie es sich anfühlte? Den Kopf langsam nach hinten gelehnt, legte er seinen Kopf in den Nacken, um die Lippen des anderen genießen zu können. Doch statt das er endlich die Lippen spürte, kamen weitere Worte. Tatsächlich dachte er darüber nach den anderen weg zu drücken, doch sein Verlangen war viel zu groß. Es war nicht leicht zu glauben, das der andere ein guter Liebhaber war, immerhin lebte er schon ein paar Jahre. Seine Gedanken wurden von den Gefühlen in seinem Körper übertönt und langsam versuchte er auch gar nicht mehr dagegen an zu gehen. Es gab jedoch noch etwas anderes das ihm Sorgen bereitete … nämlich die Tatsache, das er zuvor noch nie mit jemanden geschlafen hatte. Seine Wangen nahmen eine leichte Röte an und seine Hand drückte er gegen seine Lippen, um ein aufkommendes Keuchen möglichst ab zu dämmen. Schon allein diese nähe fühlte sich gut an und er wollte mehr. Viel mehr. Aber das … das geht doch nicht … Warum kann ich meinen Kopf nicht einfach ausschalten? Was ist so schwer daran mich einfach zu entspannen?, fragte er sich selbst, als er die Hitze in seinem Körper wahrnahm. Die dunklen Augen glänzten vor Lust, Begierde und Leidenschaft. Auf die Frage, ob er denn noch Fragen stellen wollte, schüttelte er den Kopf. Vielleicht hätte er Angst haben sollen, doch in Yuuhei brodelten die Flammen der Leidenschaft. Auch wenn er es nicht all zu schnell zugeben würde, so gefiel ihm sogar die Besitzergreifende Art des älteren. Das wilde, diese männliche Dominanz …
Jede Berührung fühlte sich heiß und gleichzeitig kalt an. Brennend und elektrisierend. Wie sollte er das nur aushalten? Erneut schluckte schwer, versuchte mit all diesen neuen Gefühlen klar zu kommen. Mittlerweile fiel es ihm auch sichtbar schwerer seine Maske aufrecht zu erhalten. Nicht nur seine Augen ließen sichtbar werden, wie sehr er erregt war, sondern auch sein Blick, seine leicht geöffneten Lippen, sein Puls, Herzschlag … “Ich … ich will mich nicht wehren.”, gestand er nur hauchend. Die Stimme des Models zitterte vor Erregung und seine Augen wanderten von dem Gesicht des Vampirs zu dessen Händen. Langsam öffnete dieser sein Hemd und mit jedem Knopf konnte Yuuhei mehr von dessen Haut, seinen Muskeln und dem männlichen Körperbau erkennen. Danach beugte sich der Vampir wieder zu ihm hinab und versuchte sich noch zurück zu halten. Waren Yuuheis Worte nicht eindeutig? Hatte er sich falsch ausgedrückt? Egal! Darüber wollte und konnte er nicht mehr nachdenken. “Nimm … mich … bitte”, kam es nun schon unterwürfig von dem sonst so monotonen Model. Kaum die Worte ausgesprochen spürte er die Lippen endlich auf seinen eigenen. Die Augen geschlossen genoss er es sichtlich, gab sich dem Kuss ganz und gar hin. Seine Arme hoben sich an, legten sich zunächst auf den Schultern des größeren nieder. Lange verweilten sie dort jedoch nicht, da er mit der rechten Hand über den Oberkörper fuhr. Noch etwas zaghaft erkundete er so den Körper des anderen Mannes, spürte das Kribbeln unter seinen Händen. Mit der anderen Hand, die noch auf der Schulter von Richard lag, versuchte er den Vampir näher an sich zu drücken. Er wollte ihn spüren. Ganz. Überall.


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