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 Das Saeki Anwesen

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Sosuké Saeki
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BeitragThema: Das Saeki Anwesen   Di Dez 02, 2014 8:49 pm



Eine fast schon perfekt zurechgeschnittene Mauer aus Blattwerk diente als Umrandung für das Grundstück welches sich auf ungefähr 2500 Quadratmeter verlief. Der Eindruck war gewiss ein protzender, denn schon allein der Zustand der Hecken schien mehr Geld in Anspruch zu nehmen als eine durchschnittliche Behausung im Zentrum von Era. Der Gang von der Straße bis zu dem Anwesen führte einen über den feinsten Marmor, welcher Kunstvoll und Handgefertigt als verzierte Bodenplatten einen Weg zu den Flügeltüren des Hauses bildeten. Schon jetzt fällt einem der Garten auf, welcher Liebhabern von Blumen und anderen, dekorativ anspruchsvollen Pflanzen kaum eine Fantasie unerfüllt lässt. Dazu kommt eine Brunnenanlage, welche in einem Durchmesser von 5 Metern den Weg der Marmorplatten teilte und das Zentrum des Weges darstellte. Mit einer männlichen Figur als Statue, welches das Zentrum bildet, wird versucht dem Besitzer dieses Hauses eine würdiges Bild abzugeben. Gekleidet in einer prunkvollen Rüstung, eingearbeitet in Marmor und einem Schwert welches samt Arm gen Himmel ragte, wird die wahre Größe von Sosuké wiedergegeben. Gleich hinter der Statue schießt ein knapp 4 Meter hoher Strahl Kristall klaren Wassers in die Luft, welches sich eindrucksvoll teilt und gleichmäßig wieder in das Becken fliegt. Diese eindrucksvolle Art der kunstvollen Architektur konnte nur noch von dem dahinter liegenden Anwesen übertroffen werden. Das Mauerwerk wurde gewiss aus den feinsten Materialien geschlagen und mit den hochwertigsten Farben bemalt. Aus dieser Perspektive konnte man schon ungefähr auf die Größe des Innenraumes Schließen, ganze Fünf Stockwerke hatte der junge Adelige zur freien Verfügung. Offiziell. Was sich noch im Keller des Anwesens zu befinden vermag, ist für die Öffentlichkeit nicht wahrnehmbar. Gleichwohl er äußerlich einen recht Akzeptablen und auch Ehrenhaften Eindruck macht, nutzt er seinen Keller zur Kompensation seiner finsteren Bedürfnisse, und der Auslebung von Macht in verschiedenen Weisen. Dennoch gibt es keine Anzeichen, dass in seinem Anwesen so etwas wie ein Kellerbereich je angelegt wurde, weswegen er offiziell auch nicht bekannt ist. Trotz der Notwendigkeit vieler Bediensteten, sind nur wenige jemals greifbar. Dies lässt den Schluss ziehen, dass er es vorzieht alleine seine Zeit zu verbringen.


Zuletzt von Sosuké Saeki am Do Dez 04, 2014 7:50 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das Saeki Anwesen   Mi Dez 03, 2014 12:42 pm

Sosuké.&&.Estelle
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cf: Magnolia Town; Isukes Wohnung


Sie hatte sich also auf die Rückreise gemacht und war mit dem Zug von Magnolia wieder nach Era gereist. Auf dem Weg zurück hatte sie eine menge nachgedacht. Sie hatte Isuke wirklich gern, sie konnte spüren wie es ganz warm um ihr Herz wurde, wenn sie an die andere Frau dachte. Sie errötete noch immer leicht wenn sie an die letzte Nacht dachte und sie hatte  sich so verdammt wohl gefühlte bei der anderen Magierin. Eines war klar: Sie wollte die andere so schnell wie möglich wieder sehen. Doch nun musste sie eine Art Fassade aufrecht erhalten. Und das obwohl sie vermutlich die grottigste Schauspielerin war die es in diesem ganzen Land gab.
Als sie in Era angekommen war hatte sie zunächst ihr Elternhaus aufgesucht. Diese wollten wissen wo sie waren, hielten ihr eine Standpauke darüber das sie doch nicht mehr zu ihrem Bruder gehen sollte. Das dieser einen schlechten Einfluss auf sie hatte. Um sich selbst nicht zu verraten hatte sie einfach brav immer genickt und mit einem 'Ja' geantwortet. Und so kam es schließlich dazu das ihre Eltern meinten sie sollte zu ihrem Verlobten ziehen, damit die beiden ihre Bindung stärken konnten. Das ganze passte dem jungen Fräulein nicht. Ganz und gar nicht. Aber was sollte sie tun? Sie konnte sich nicht gegen ihre Eltern auflehnen. Noch weniger gegen ihren Verlobten.
Man hatte ihr einen gepackten Koffer gegeben und sie zu dem entsprechenden Anwesen geschickt, welches nun ihr neues Heim sein sollte. Die restlichen Sachen sollten später nach kommen. Na ganz toll.
Sie fand sich also auf dem Anwesen ihres Verlobten wieder und richtete noch einmal ihr Haar. Wieso eigentlich? Sie empfand nichts für diesen Mann. Trotzdem. Sie trug den Namen der Familie und sie musste auf ihr äußerliches achten. Und so schritt sie voran, bis die ersten Bediensteten auf sie zukamen und ihr den Koffer abnahmen. Höflich bedankte sie sich und ließ sich dann in hinein führen. Man sagte ihr das man nicht wisse wo sich der Hausherr momentan befand und so hatte man Estelle darum gebeten zu warten. Dies tat sie auch. Sie hatte sich in den Wintergarten gesetzt, bekam eine Tasse Tee und sah nach draußen. Wie ihr Leben wohl nun weiter verlaufen würde? Isuke meinte zwar das man manchmal Risiken eingehen musste, doch würde Estelle so etwas können? Würde sie den Mut dazu aufbringen können?


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BeitragThema: Re: Das Saeki Anwesen   Mi Dez 03, 2014 6:03 pm

Das Wetter an diesem Tage war nicht unbedingt das, was man ein angenehmes bezeichnen würde. Es war eher bewölkt und auch die Temperaturen grenzten schon nahe an den Minusbereichen. Die Spur des Winters durchzog das Grundstück des Saeki Sprösslings, die sonst perfekt, zurechtgeschnittene Hecken welchen das Grundstück umrandete trugen kaum noch Blätter auf. Nur wenige, leicht verdörrte Exemplare waren in dem Dickicht aus Ästen und Stöckchen zu erkennen, stochen somit jedoch kaum aus der Masse heraus. Heute war wieder einmal einer der Tage, wo Sosuke seine Bediensteten um sich scharrte. Dafür gab es eigentlich keinen ersichtlichen Grund, doch er hielt es für wichtig, dass das Grundstück den Norm eines adeligen entsprach. Außerdem gehört Putzen oder sich um den Garten kümmern nicht unbedingt zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. Deswegen erscheinen seine Bediensteten in regelmäßigen Abständen auf seinem Grundstück und verrichten ohne groß aufzufallen ihre Arbeit. Das war wahrscheinlich auch das Glück welches die junge Dame hatte als sie das Grundstück seines Anwesens betreten hatte. Denn sofort wurde sie von einigen freundlichen Personen abgefangen welche ihre Taschen abnahmen und diese in ein Zimmer verfrachteten. Im Gegensatz zu Sosuke, hatten seine Eltern die Belegschaft von ihm in Kenntniss gesetzt, dass die Verlobte von Sosuke kommen würde und mit ihrem Einzug den jungen adeligen überrascht. Diese Information drang eigentlich zu jedem seiner Untergebenen, außer ihm selbst, was ihm wahrscheinlich nicht wirklich gefallen würde. Der Dame wurde ein Tee angeboten und sie begab sich in den Wintergarten. Es fühlte sich fast an wie eine übergroße, gläserne Vitriene welche an das Haus angrenzte. Die Möbel waren aus feinsten Buchenholz geschnitzt und mit Stoffkissen überzogen. Von hier aus hatte sie einen großartigen Blick über die Parkanlage welche sich an der Rückseite seines Hauses befand. Bedauerlicherweise blühten kaum Blumen auf den Feldern, denn die Wetterbedingungen waren dafür zu schlecht. Eigentlich war jetzt die beste Gelegenheit um über die Hochzeit zu sprechen welche in einem Zeitraum von spätestens einem Viertel Jahr vollzogen wird, doch von Sosuke war keine Spur. Nun war sie in dem großen, fast schon unheimlichen Anwesen des Mannes, welcher auf sie einen furchteinflössenden Eindruck machte. Alleine unter den Bediensteten. Wie wird sie ihre Zeit Nutzen bis er wieder zurückkehrt? Vorallem... wo war er? Momentan fanden keine Nennenswerten, öffentliche Ereignisse statt wo die Anwesenheit für einen Adeligen erforderlich wäre.

Was in dieser Zeit geschah

"Mutter... Vater! Es ist mir wahrlich eine Freude euch zu sehen."
- Begrüßte Sosuke das Elternpaar, welches gerade das Zimmer betreten hat in welchem er sich befand. Er selbst hatte sich erhoben und sich in die Richtung seiner Eltern bewegt. Er war zu besuch bei seinen Eltern, da sie ihn eingeladen hatten für Kaffee und Kuchen. Ursprünglich galt diese Einladung jedoch ihm und seiner Verlobten, von welcher er bisher noch nicht wusste, dass sie eigentlich bei ihm nun wohnen würde. Ebenfalls wurde es auch nicht erwähnt, dass sie mitkommen sollte, denn sie waren tatsächlich der Meinung, es wäre eine angenehme Überraschung wenn sie plötzlich vor der Tür Sosuke´s stände. Als sie sich ihrem Sproß näherten, tauschten sie für einen Moment skeptische und fragende Blicke aus. Dies bemerkte der junge Mann und runzelte leicht seine Stirn. - "Was ist los?" - Kurz zuckte seine Mutter wortlos mit ihren Schultern, als der Vater sich auch schon zu seinem Sohn wand und begann zu sprechen. - "Mein Sohn, sagt mir wo habt ihr eure Verlobte gelassen?" - Mit einem diplomatischen Lächeln sprach er zu der Frucht seiner Lenden und machte auf ihn keinen sonderlich glücklichen Eindruck über den Umstand. Marginal zog er seine rechte Braue in der Höhe und schien nach den passenden Worten für die Erklärung dieses misslichen Umstandes zu suchen, doch ihm fielen keine ein. - "Ich sah´ sie zuletzt vor einigen Wochen, wie kommt ihr darauf, dass sie auch hier wäre?" - Wieder betrachteten sich die beiden Elternteile wortlos, vorgestern noch hatten sie sich mit den Eltern von Estelle ausgetauscht, dass es nun langsam an der Zeit war, dass sich die Verlobten ein Heim teilten. Nun fiel auch der Groschen, dass Estell bei ihm wahrscheinlich nicht mal aufgetaucht war, was das Elternpaar sehr überraschte. - "Nun mein Sohn, es war angedacht, dass sie euch mit ihrer Anwesenheit am gestrigen Tag überrascht und gleichwohl verkündet, dass es für das junge Paar an der Zeit wäre das Heim zu teilen." -  "Nun, ich muss sagen, dies ist mir nicht bekannt. Und ich würde wissen, wenn sie in meinem Anwesen angetroffen wäre. Seid ihr euch dessen sicher?" - Fragte der junge Adelsspross gleichermaßen wieder nach, was nicht unbedingt mit wohlgefallen von dem Elternpaar aufgenommen wurde. Er zweifelte an ihren Handlungen, für sie galt es schon als Respektlosigkeit, weswegen sein Vater das Wort an sich riss. - "Mein Sohn, glaubt ihr wirklich, ich würde mich irren? Dann ist etwas dazwischen gekommen. Wir werden die nächsten Tagen mit ihren Eltern treffen und der Sache auf den Grund gehen!" - Die Stimme seines Vaters war nicht mehr von dieser neutralen Freundlichkeit durchzogen, wie es zuvor der Fall war. Kurz herrschte eine erdrückende Stille, Sosuke wusste, dass er sich seinem Vater lieber nicht widersetzen sollte, auch wenn er damit keine ernsthaften Probleme gehabt hätte. Doch der Grund für sein Einlenken, und gar schon unterwürfiges Verhalten war das Ziel welches er schon seid einer Weile verfolgte. Glücklicherweise wurde die erdrückende Atmosphäre vons einem Vater aufgelöst, welcher mit einem Lächeln auf den Bereits gedeckten Tisch deutete. - "Wir sollten uns nun dem Kuchen widmen, findet ihr nicht?" - Mit feinsten Porzelan und Silberbesteck angerichtet, befanden sich dort mehrere, hoch dekorierte Kuchen und Küchlein, welche gleichermaßen Schmackhafte, optische Eigenschaften erfüllten. Gleichzeitig öffnete sich die Tür und ein Bediensteter des Hauses gleitete in den Raum und war wollte nun wohl den Tee anrichten. Die kleine Familie setzte sich in Bewegung und nahm ihre Plätze an dem reichlich gedeckten Tisch ein. Auch wenn er diese Frage nur ungerne stellte, so musste er sich dennoch über die Situation erkundigen. - "Wie geht es denn meiner lieblichen Schwester?" - Wollte der Adelsspross wissen und hoffte inständig, dass irgendwas geschehen war, was sie in einem schlechteren Licht darstellte. Es war ein offener Konkurenz Kampf zwischen den Geschwistern entbrannt, denn beide waren hinter dem Vollrecht der Erbesverteilung her, doch Soskuke war von den beiden wohl motivierter was den Einsatz von unkonventionellen Methoden anbelangt. Gleich darauf folgte ein Vortrag welcher sich über mehrere Minuten hinweg zog, in welchem fast schon ins Detail beschrieben wurde, was für einen fantastischen Eindruck sie bei ihrem letzten, öffentlichen Auftritt gemacht hatte. Gleich darauf wanderte seine rechte Hand zu der schmückenden Porzelantasse, welche kurz zuvor mit etwas Pfefferminztee gefüllt wurde. Diese führte er zu seinen Lippen und trank einen kleinen Schluck, dass würde ein langes Nachmittags Essen mit seinen Eltern werden, dachte er sich jetzt schon...


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BeitragThema: Re: Das Saeki Anwesen   Do Dez 04, 2014 2:26 am

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Die Zeit verging und verging. Doch der Hausherr tauchte einfach nicht auf. Estelle hatte erst eine Tasse Tee und dann die nächste ausgetrunken, ehe einer der Bediensteten meinte das, dass Gästezimmer für sie bereit wäre. „Uhm... Wie bitte?!“, hatte sie nachgefragt. „Das Gästezimmer steht Ihnen nun zur Verfügung, Miss Hyurassein“, antwortete der Bedienstete. „Bitte entschuldigt, aber laut meinen Informationen sollte ich hier einziehen.“, versuchte sie richtig zu stellen. Sie fühlte sich überhaupt nicht wohl wenn sie so etwas machen musste, denn  für sie fühlte es sich einfach falsch an. „Bitte entschuldigt die Unannehmlichkeiten, wir wussten davon bislang nichts.“, entschuldigte sich der Herr. „Ich hab selbst erst heute davon erfahren. Und ich bin mir nicht einmal sicher ob Sosuké davon  bereits weiß....“, versuchte sie ihre Situation zu schildern. „Nun, der Haus-Herr hat uns gegenüber nichts gesagt. Aber langsam wird es spät und Ihr solltet euch ein wenig ausruhen, Miss Hyurassein“, sprach er weiter und musterte die junge Frau kurz. „Wenn es Euch nichts ausmacht würde ich euch zunächst das Gästezimmer zeigen, sobald der Haus-Herr zurück ist, würden wir uns dann selbstverständlich auch darum kümmern, dass Ihr ein eigenes Zimmer bekommt.“, sprach er dann weiter. Und Estelle nickte. Sie erhob sich aus dem gemütlichen Mobiliar und folgte dem Bedienstete. Dieser zeigte ihr das Gästezimmer, erklärte ihr wo sie alles weitere fand und ließ sie letztendlich allein. Sobald Sosuké zurück sei, würde er ihm ausrichten das Estelle hier war. Sie musste also weiter warten. In einem Anwesen das ihrem Elternhaus zwar in nichts nachstand, dennoch irgendwie kühler auf  sie wirkte als einige andere Gebäude. In dem Anwesen ihrer Eltern gab es immerhin noch einige Räume die so schienen als hätte man versucht sie liebevoll zu gestalten. Aber hier? Sicherlich, alles sah sehr schön aus. Aber es fehlte das Herz bei der Sache. Sie dachte an Isukes Wohnung. Diese war nicht das gewesen, was Estelle gewohnt war, aber in diesen kleinen  vier Wänden war um einiges mehr Liebe, als in diesem ganzen Anwesen zusammen. Die rosahaarige hatte sich vor das Fenster gestellt und sah hinaus. Das Wetter war auch nicht gerade prickelnd. Leise seufzte sie. Was tat sie hier eigentlich? Sie wollte nicht hier sein. Sie fühlte sich nicht wohl und legte die Arme um ihren Oberkörper. Manchmal muss man Risiken eingehen, anders kann man kein schönes Leben leben … Das sagt sie so einfach. Sie ist nicht im Adel aufgewachsen, sie musste sich nie stets gut benehmen, gut aussehen und brav tun was verlangt wurde. Sie hatte das alles nicht … Aber vermutlich wäre sie nicht anders wenn sie jetzt an meiner Stelle wäre. Sie würde vermutlich immer noch genau so Meinungsstark sein. Sie würde das alles nicht mit sich machen lassen. So wie mein Bruder damals. Aber warum kann ich diesen Mut nicht aufbringen? Wofür habe ich Angst? Ich meine, ich kann doch auch einfach abhauen, oder? Aber was machen Mama und Papa dann? Und was ist mit Sosuké? Naja, ob es ihn überhaupt stören würde? Was hat er eigentlich von der Hochzeit?, ihre Gedanken kreisten und kreisten. Wenn sie sich jetzt versucht hätte schlafen zu legen, dann wäre sie  vermutlich nicht zur Ruhe gekommen.


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BeitragThema: Re: Das Saeki Anwesen   Do Dez 04, 2014 7:48 pm

Für seine Eltern war es nur ein einfacher Plausch mit ihrem Sohn, für ihn war es eine sich ziehende Geduldsprobe. Immer mal wieder wurde das Thema der fehlenden Verlobten angeschnitten und wie Schade ihr fehlen doch ist. Zu gerne hätten sie die jungen Verlobten gemeinsam gesehen und schon jetzt die Hochzeit besprochen, wo sie abgehalten werden soll und welche Hohen Tiere in der Adeligen Welt ebenfalls zu diesem feierlichen Ereignis eingeladen werden sollen um die Außenpolitischen Verhältnisse zu stärken. Das Thema seiner Schwester betreffend konnte er nun umgehen, was er nicht weiß, auch wenn es seine Eltern nicht zeigten, sie wussten von dem Konkurenverhältnis zwischen ihren Kindern. Natürlich versuchten sie diesen Umstand zu ihrem Vorteil zu nutzen, bedauerlicher weise hatten sie Sosuké somit besser unter Kontrolle, als er es momentan vermutete. Etwa gegen 19:00 entschied sich Sosuké dafür, dass Abendessen auszuschlagen um sich selbst auf den Heimweg zu begeben. Er schob den Grund für, dass er noch seinen gesellschaftlichen Verpflichtungen nachgehen muss, welche natürlich oberste Priorität für einen Adeligen haben. Nach einer kurzen Verabschiedung, und einer aufgezwungenen Einladung für ein Dinner in seinem Anwesen konnte Sosuke ohne sich weiter Gedanken machen zu müssen den Heimweg antreten. Die Zeit verging wie ihm Flug, so war er recht verwundert über den Umstand, dass es draussen schon längst dunkel war. Kurz zuckte sein linker Mundwinkel nach oben, als er sich einem innerlichen Monologs erfreute.

Nach knapp einer halben Stunde Laufweg von dem Hauptsitz seiner Familie kam er endlich wieder bei seinem Anwesen an. Die Gestalt welche sich nun dem Haus näherte war in feinste Seide gekleidet. Eine dunkelblaue Tunika welche mit kunstvollen, goldenen Verzierungen bestickt wurde. Diese ging über in einer passenden Stoffhose, welche ebenfalls nicht mit Verzierungen geizte. Wie ein goldenerfluss zog sich ein Geflecht aus verkreuzten Nähten an seinen Aussenbeinen hinab, welche schlussendlich über seinen Fußknöcheln in einem Kreisrunden Ende. Dazu kam ein Umhang welcher sich über seine beiden Schultern legte und unter dem Hals mit einem Runden Knopf zusammengehalten wurde. In einer dunkleren Variante der Farbe Himmelsblau wallte der Stoff bis knapp über seinen Knöcheln wie ein Wasserfall hinunter. Das Zentrum seines Gesichtes stellte ein Tiefblaues Augenpaar dar, für welches der Begriff "Seelenspiegel" nicht zutreffend wäre. Denn durch eine Laune der Natur, oder seinem eigenen mitwirken scheint kein Erkennen seiner Emotionen möglich zu sein. Ein nahezu makelos geschnittenes Gesicht welches mit einem recht ansehnlichen Äußeren protzen kann. Nur ein einzigartiger Makel konnte sich im Laufe seines Lebens in sein Gesicht schleichen, ein kleiner, schwarzer runder Leberfleck hatte sich auf den etwas bräunlicheren Teint an seiner rechten Wange geschlichen. Der zuvor entspannte Ausdruck verhärtete sich, als er in der Ferne einen seiner Bediensteten erkennen konnte. Eigentlich hatte er angeordnet, dass sich zu dieser Zeit niemand von ihnen sich mehr auf seinem Grundstück befindet, doch die Tatsache, dass er sich zügig näherte legte den Verdacht nahe, dass etwas vorgefallen sei. - "Master Saeki!" - Rief er ehrfürchtig aus, ehe er eine kurze Verbeugung vollführte und vor ihm zum stehen gab. Der Saeki blieb stehen und betrachtete seinen Bediensteten mit hochgezogener Braue, soll er sagen was er zu sagen hat. - "Während eurer Abwesenheit ist eure Verlobte hier eingetroffen, sie -" . - Mit einem anheben seiner rechten Hand, bedeutete er ihm, dass er nichts mehr zu sagen brauch. Nun dominierte der tiefe Klang seiner Stimme das Gespräch. - "Mehr brauche ich nicht zu wissen, wo befindet sie sich gerade?" - Kurz wurde der Saeki mit einer leichten Perplexxität betrachtet, ehe er leicht den Kopf schüttelte und seine Ausführungen fortführte. - "Ich habe ihr ein Zimmer im Dritten Stock gegeben, im Ostflügel." - Kurz hob er seinen Kopf an und betrachtete die Front seines Anwesens, von hier aus war eigentlich schon zu sehen in welchem Raum sie sich befand, denn nur aus einem der Fenster schien das Licht. - "Gut... , ich werde mich sofort um sie kümmern. Geht Nachhause." - Somit setzte sich der Saeki auch wieder in Bewegung und ließ den Bediensteten mit einer verwunderten Mine zurück als er an ihm vorbei lief. Ein kurzes Seufzen entwich den Lippen des Mannes und er setzte sich ohne Erwiederung der Worte in Bewegung.

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Das Zimmer in welchem sich Estelle nun befand ließ wahrlich keine Wünsche offen, für Personen welche den Luxus nicht gewöhnt waren könnte es die Erfüllung eines Lebenstraumes darstellen. Ein Himmelsbett mit einer Matratze die einen Durchmesser von Zwei Metern besaß und eine Länge von 2.25 Meter besaß trug Kuschelige, Zwei auf das Maß zusammengelegte Decken mit Weinroten Seidenbezügen. Ein großer Schrank welcher gegenüber des Bettes lag wies die selbe größe auf, jedoch war der Inhalt dieses Schrankes eher karg. Eine Wolldecke und einige Ersatzbezge, der Rest müsste selbst gefüllt werden. Der Boden wurde von einem Hellen Eichenholz Laminat überzogen, welches in einem wunderbaren zusammenspiel mit der Beigen, verzierten Wänden darstellt. Dazu kam eine Sitzecke welche an das weite Flügelfenster angrenzte und, die Sitze besaßen gepolsterte Wildlederbezüge in einem eleganten Dunkelbraun. Rechts neben dem Schrank stand ein Spiegel in der Größe eines Menschen, was es dem geneigten Betrachter erlaubt sein eigenes Anlitz ohne Probleme zu erkennen. Abgerundet wird die Einrichtung in viktorianischem Stil von einem Kronleuchter welcher auch das Zentrum des Raumes darstellte und das komplette Zimmer mit einem eleganten Licht durchflutete.

Die junge Dame konnte auf dem Gang Schritte vernehmen, anhand der jüngst erhaltenen Informationen über den Verbleib Sosuke´s handelte es sich höchst wahrscheinlich auch um sein erhabenes Bild. Kurz konnte sie ein Klopfen an der massiven Holztür vernehmen, ehe die Tür auch schon geöffnet wurde und der junge Mann ungefragt mit einem nicht unbedingt Vertrauenswürdigem Blick in den Raum eintrat. Trotzdem schien er keine negative Gefühle in seiner Mine zuzulassen, man kann nicht sagen, dass es seine Schuld ist, dass sein neutraler Ausdruck unsymphatisch wird. Tatsächlich könnte man sein Erscheinungsbild als Erhaben bezeichnen, der Grund dafür ist wohl das perfekte Zusammenspiel seines Outfites in Verbindung mit seinem Äußeren, welches durchaus ansprechend war. Der junge Mann legte ein leichtes Lächeln als seine Lippen, bei welchem Unklar ist ob es echt oder gekünstelt war. Er erhob seine Stimme und betrachtete die junge Dame, ganz gleich in welcher Situation sie sich nun befand. - "Miss Hyurassein, meine teuerste Verlobte. Es erfreut mich zu sehen, dass ihr wenigstens mein Anwesen finden konntet, wenn auch verspätet." - Eine Ruhe lag in seiner Stimme, welche gar zweifelhaft erschien.
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BeitragThema: Re: Das Saeki Anwesen   Fr Dez 05, 2014 3:17 am

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Die Zeit schien zunächst überhaupt nicht vergehen zu wollen und wenn das junge Fräulein ehrlich war, dann langweilte sie sich ein wenig. Aber was sollte sie tun? Sie konnte hier ja schlecht einfach herum laufen, auch wenn sie hier wohnen sollte. Noch war sie hier Gast und enstprechend würde sie sich benehmen. Das hatte man ihr so beigebracht und die gute Erziehung ihrer Eltern war oftmals gar nicht umsonst gewesen. Anders schien es bei ihrem Bruder. Aber dieser stand derweil ja eh auf einem anderen Blatt Papier. Nachdem es dunkel wurde, hatte sie das Licht angemacht. Sie hatte in der Zeit alle Sitzgelegenheiten genutzt, hatte sich aufs Bett gesetzt und auf die Matratze gedrückt, nur um zu sehen wie weich bzw. hart diese war. Letztendlich fand sie sich jedoch am Rand des Bettes wieder, auf welches sie sich gesetzt hatte. Aus ihrem Koffer heraus hatte sie sich ein Buch geholt und angefangen zu lesen. Es war nichts besonderes. Ein Roman. Mit Happy End. Das was ihr selbst verwehrt blieben schien.
Irgendwann war es dann soweit und sie konnte Schritte auf dem Flur hören, sie hatte das Buch auf ihrem Schoß abgelegt und es zusammen geklappt, als ein Klopfen ertönte. Ohne da sie auch nur 'Herein' sagen konnte, öffnete sich die Tür und dort stand er. Der Mann, welchen sie heiraten sollte. Der Mann, für welchen sie nun mal keine Gefühle hatte. Sie wusste nicht ob sein Lächeln echt war oder nicht, doch er hatte etwas an sich. Etwas das ihr nicht gefiel. Jedes mal wenn sie sich in seiner nähe aufhielt, hatte sie Angst erfrieren zu müssen. Doch woher kam das? Er begann zu sprechen und Estelle legte ihr Buch zur Seite und erhob sich. Elegant, so wie man es von ihr erwartete. Mit einer ebenso eleganten Körperhaltung schritt sie nun auf ihn zu. Denn es war nicht richtig auf Distanz zu bleiben, auch wenn es ihr persönlich lieber wäre. „Meine Verspätung tut mir aufrichtig Leid“, erklang nun die sanfte Stimme des Mädchens. Wollte er eine Erklärung hören? Vermutlich. Also setzte sie auch sogleich fort. „Ich habe meinen Bruder besucht.“, sprach sie die Lüge aus. Dabei wirkte sie ein wenig nervös, auch wenn sie versuchte dies zu unterdrücken. Estelle war keine gute Schauspielerin. Ganz und gar nicht. Doch was sollte sie tun? Ihr Hauptziel war tatsächlich ihr Bruder gewesen, sie konnte ja nicht ahnen diesen an dem Tag dort nicht an zu treffen. Und sie konnte auch nicht ahnen stattdessen Isuke kennen zu lernen.


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BeitragThema: Re: Das Saeki Anwesen   Mo Dez 08, 2014 10:32 pm

Sosuke stand nun im Zimmer mit seiner Künftig anvertrauten, mit einem Relativ normalen Blick ließ er zuerst sein Tiefblaues Augenpaar durch den Raum schweifen, ehe er die Erscheinung seiner Jüngeren Verlobten in Augenschein nahm. Er wusste um die Gepflogenheiten eines adeligen, welche er sogleich wieder vergessen hatte und sie nicht ordnungsgerecht begrüßt hatte. Es war noch nicht an der Zeit die eigene Persönlichkeit mit in das Verhältnis fliegen zu lasseen, dass wurde ihm bewusst. So setzte er leichte Lächeln auf seine Lippen, welches teufels echte Wärme suggerierte. Er trat etwas näher an sie und langte mit beiden Händen, fast schon zaghaft, doch bestimmt in seiner Ausführung ihre seiten und... näherte sich mit seinem kopf ihren Lippen? Nein. Einen Leichten Kuss, jeweils auf die Wangen der Anderen, ob diese Erwiedert würden stände ihr frei. Als verlobte sollten sie ein vetrauensvolleres Verhältnis führen, zumindest nach aussen hin. Dann erhob sich die Stimme des Mannes und die Hände verließen ihre Seiten. - "Verzeiht meine Schlechte Laune, doch war dieser Tag anstrengend für mich. Meine Eltern waren nicht sehr begeistert über euer Fehlen, und das ließ man letzen Endes an mir aus." - Leicht schüttelte der Mann seinen Kopf, tat somit seiner Unmut kund, ob schlechte Laune oder persönlichkeit, sie war da. - "Darf ich euch etwas Wein zum Willkomen und ein kleines Präsent anbieten? Es wäre ein Jammer, wenn ihr mir diesen Wunsch ausschlagen würdet." - Fast schon charmant mutete die angekündigte Geste an, doch was verbarg sich hinter dieser Fassade aus fadenscheiniger Freundlichkeiten? So wartete er auf eine Antwort, betrachtete seine Verlobte unentwegt, dass ihm auch keines ihrer Gesichtszüge an diesem Abend entgeht.
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BeitragThema: Re: Das Saeki Anwesen   Di Dez 09, 2014 2:47 am

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Sein Lächeln veränderte sich, oder bildete sie sich dies nur ein? Wollte sie das es sich veränderte, damit sie sich selbst sicherer fühlte? Bildete sie sich dies vielleicht nur ein? Oder hatte es sich tatsächlich verändert? Nun, so genau vermochte man das wohl nicht sagen zu können. Zumindestens konnte die rosahaarige Prinzessin dies nicht, welche den Spitznamen 'Prinzesschen' von Isuke bekommen hatte. Und vielleicht hatte sie ein Stück weit mit diesem Spitznamen recht, aber es könnte auch genau so gut auf jedes andere Mädchen aus dem Adel treffen. Der ältere hatte sich ihr ebenfalls genähert  und seine Händen fanden sich an ihren Seiten wieder. Ihr war diese Berührung nicht unbedingt angenehm, viel lieber hätte sie es gehabt wenn Isuke sie so berührt hätte. Es wäre ihr allgemein lieber nun bei Isuke zu sein und nicht hier. Doch das konnte sie nicht ändern.  Sie hatte nun mal auch ihre Pflichten zu erfüllen. Die Lippen des schwarzhaarigen hatten sich ihrem Gesicht genähert, ehe er ihr einen leichten Kuss auf jeder Wange gab. Sie  würde dies nicht unbedingt als positiv definieren, dennoch wusste sie auch das es so zu sagen einfach dazu gehörte. Und so ließ sie es einfach geschehen. Was hätte es ihr auch gebracht, wenn sie anders reagiert würde? Mal ganz davon abgesehen das sie eh nicht über den nötigen Mut verfügte. Seine Hände nahm er nun wieder von ihr und seine Stimme erklang durch den Raum. Er erklärte das er ein Treffen mit seinen Eltern hatte, welches offensichtlich nicht all zu gut verlief. Aus dem einfachen Grund, das sie gefehlt hatte. Die junge Magierin fühlte sich schuldig und hatte ihren Blick von ihm abgewandt. „Bei dem nächsten mal werde ich dabei sein und auch Euren Eltern gegenüber eine Entschuldigung aussprechen“, gab sie eher zurückhaltend von sich. Sie hatte niemanden verärgern wollen, war es ihr doch wichtig einen guten Eindruck bei jedem zu hinterlassen. Aber das hatte sie nun wohl verspielt.
Der andere bat ihr einen Wein und eine kleine Präsenz an, wobei man kaum noch vom anbieten reden konnte, da er gleich mit hinzugefügt hatte das es ein Jammer wäre, wenn sie ihm diesen Wunsch abschlagen würde.Und das konnte sie doch nicht einfach so machen. Immerhin war sie ihm eh noch etwas schuldig, da sie nicht mit bei dem Treffen seiner Eltern war. „Nun, darüber würde ich mich sehr erfreuen“, antwortete sie schließlich. Es war nicht unbedingt die Wahrheit, aber sie hatte es so nun einmal  gelernt. Außerdem schien er ja kein schlechter Mensch zu sein, sie konnte ihre Unsicherheit ihm gegenüber ruhig überwinden. Denn es wäre doch lächerlich wenn sie Angst vor ihrem eigenen Verlobten haben würde. Auch wenn ihr inneres Gefühl ihr etwas anderes mitteilte.


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BeitragThema: Re: Das Saeki Anwesen   Di Dez 09, 2014 6:36 pm

Die junge Lady erwiederte seine Geste der Vertraulichkeit nicht wirklich, docb sie ließ es über sich ergehen. In seinem Inneren Machte sich eine gewisse Unzufriedenheit breit, der Grund dafür war einfach die Tatsache, wie.das wohl in der Öffentlichkeit aussehen würde. Doch dies soll vorerst mal in den Hintergrund geraten, immerhin war nun nicht die Zeit sich um derlei Banalitäten zu kümmern. Sie verkündete Das nächste Mal würde sie sich in aller Form entschuldigen, bei dem Verständnis welche seine Eltern aufbringen würden wäre das wohl auch besser. Ein leichtes Seufzen lief über seine Lippen, der Grund war der angekündigte Besuch seiner Familie. Ein sensibles Thema welches diesen Abend aber noch angesprochen werden würde, doch dies hatte noch Zeit. Sogleich willigte die Lady ein und gab ihre Freude kund, das Präsent samt eines guten Weines zu erhalten. Ein charmantes Lächeln lockten ihre Worte hervor, als er dann seinen rechten Arm anhob und mit seinem Zeigefinger eine Geste andeutete, welche ihn für einen Moment entschuldigen sollte. Sein verhalten dürfte entgegen aller Erwartungen etwas ihrer Anspannung und sorge nehmen, denn er war wahrlich ein menschenkenner und wusste wie er sich zu präsentieren hat um in einem Guten licht dazustehen. Mit seinem rechten Ark deutete er nun auf die Sitzfläche in der rechten Ecke des Raumes, sie soll wohl Platz nehmen während er sich um die Angelegenheit kümmert. Somit wand er sich auch schon um, geschwind, dass der Umhang von ihr gar einen Ton von sich gab und ihr nun die Rückseite präsentiert wurde. Das Familienwappen der Saeki, golden gestickt auf Himmelblauen Grund,erhaben und elegant, wie man es von ihm gewöhnt war. Die Tür wurde geöffnet und der Saeki trat hindurch, verschwand nun für mehrere Minuten in dem Stockwerk welches so unheimlich groß schien. Nach wenigen Minuten betrat er wieder den raum, in der Rechten Einen Bügel tragend an welchem Ein Blutrotes Kleid hing. Eine kräftige Farbe, elegant ausgeschnitten und augenscheinlich sehr wertvoll. In der linken Eine Moosgrüne flasche, der Inhalt beläuft sich auf einer Bugunderroten flüßigkeit. Der Bügel mit dem Kleid wurde an den Schrank gehangen, während er sich dem Tisch näherte und die Flasche Auf diesen Stellte. Er wandte sich wieder um, erhob seine Stimme während er zu einem gläsernen Schrank schritt. - "Wie gefällt euch, euer Neues Heim, Vereehrteste? Ich hoffe ihr fühlt euch wohl, ich kann mir vorstellen, dass ihr Nicht sehr begeistert über den plötzlichen Umstand seid." - geschickt vermittelte er den Eindruck, zu wissen wie es ihr geht und Verständnis für sie, aufgrund der komplizierten Lebensart. Dabei wirkte dieses Verständnis so echt, ein Meister mit worten.
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BeitragThema: Re: Das Saeki Anwesen   Di Dez 16, 2014 6:35 am

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Es war fast schon unheimlich, wie nett und charmant er war. Hatte sie sich etwa in ihm getäuscht? War er doch  ganz anders als sie es zunächst annahm? Immerhin bestand die Möglichkeit das sie sich irrte, denn Estelle wusste das sie selbst nicht perfekt war. Eigentlich war sie alles andere als perfekt, auch wenn sie sich nach außen vielleicht so geben musste. Denn wer würde es schon akzeptieren wenn sie in der Öffentlichkeit nicht perfekt rüber kommen würde? Ihre Eltern hatten immer sehr viel Wert darauf gelegt, da sie zumindestens nach außen hin den Anschein trug. Aber so war das nun mal wenn man zum Adel gehörte. Der ältere deutete an das sie sich setzten sollte und so tat sie dieses auch. Er hingegen drehte sich um und war dann auch schon verschwunden. Wer  wohl seinen Umhang bestickt hatte? Sicherlich musste es eine sehr talentierte Frau gewesen sein, denn das Wappen der Familie sah nicht nur gut aus, es schien auch in hoher Qualität gestickt zu sein. Nicht das Estelle etwas anderes erwartet hatte, aber sie fragte sich ob die Person die dies getan hatte, wenigstens anständig bezahlt wurde. .Denn sie wusste das einige nicht sonderlich großzügig mit ihrem Geld waren, obwohl sie mehr als genug davon hatten.
Nach wenigen Minuten kam er wieder herein, ein blutrotes Kleid an einem Bügel in der einen Hand und eine Flasche in der anderen. Herrje. Sie sollte das Kleid doch nicht etwa anziehen, oder etwa doch? Es schien viel zu... gewagt, für ihre Verhältnisse. Dennoch. Würde er dies verlangen, so hatte sie gar keine andere Wahl. Sie würde ihm nicht widersprechen, auch wenn sie dies vielleicht wollen würde. Seine Worte klangen durch den Raum, während sie ihren Blick nun wieder zu ihm wand. „Nunja, für mich kam diese Nachricht ein wenig überraschend.“, erhellte nun ihre sanfte Stimme den Raum. „Und ungewohnt ist es gewiss ebenfalls.“, sprach sie weiter. Sie strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht, ehe sie auch die letzten Worte aussprach. „Aber ich werde mich schon noch daran gewöhnen.Denn eine andere Wahl habe ich doch eh nicht, ihre Gedanken behielt sie für sich. Es war besser so. Höchstens ihrem Bruder hätte sie diese mitgeteilt. Aber ihr Bruder war nun hier. Er war weit weg. In Magnolia und er könnte sie nicht mehr beschützen, was auch immer war. Estelle musste nun mal lernen alleine klar zu kommen.


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BeitragThema: Re: Das Saeki Anwesen   Di Dez 16, 2014 11:18 am

Als der adelige nach draussen schritt, bewunderte zurecht das goldene Wappen, welches auf himmelsblauen Grund prangte. Als er wieder rein kam, hatte er sich dem Tisch genähert, nachdem er das Kleid an die Eichenholz Schranktür gehangen hatte. Kurz bevor er sich aber an den Tisch setzte welchen er als geeigneten Ort für eine etwas tiefgründigere Konversation ausgewählt hat, griff er sich an seinen Kragen und lockerte den Knoten welche seine Gewandung auf seinen Schultern hielt. Während er in die Richtung des Glas Schrankes lief und diesen öffnete. - "Da wir in kürze verheiratet sein werden, wäre es angemessen wenn ihr etwas über meine Person erfährt." - Begann der adelige in einem gewohnt, gehobenen und ausdrucksstarken Tonfall. Aus dem Schrank holte er nun ein Paar edler Weingläser, eingefasst in edelstes Kristall glas. Als er den Schrank nun wieder mit der linken Schloss, während er in der rechten die beiden Gläser trug sprach er weiter. - "Ich bin niemand, der die Präsenz von zu vielen Leuten begrüßt. Sei es nun auf einem Ball, oder einer Veranstaltung. Selbst wenn ich den Eindruck mache, ich spräche gerne vor einem Haufen Bürger, ist dies nicht der Fall. Bin ich überheblich? Wahrscheinlich. Das bringt die Vergangenheit mit sich." - Damit fuhr er in seinen Erzählungen fort, während er sich nun in die Richtung des Tisches bewegte und im Anschluss die beiden Kristallgläser zu der Flasche stellte und diese nun ergriff um jene zu öffnen. - "Ihr mögt eure Zukunft als nicht Lebenswert bezeichnen, so meine Vermutung. Der Grund dafür sind die Hochgesteckten Erwartungen unserer Familie. Ich weiß nicht wie es bei euch ist, aber ich bin dieses Theater leid." - Damit sprach er offensichtlich von dem Verhältnis zwischen ihm und einem Haus, ob er einfach nur den Frust ablässt oder tatsächlich etwas hinter seinen Worten steht? Vielleicht will er ihr aber auch nur den Eindruck vermitteln, als würde es ihm nicht besser gehen als ihr. - "Um es kurz zu machen, morgen kommen meine Eltern mit meiner ´Reizenden´ Schwester vorbei, und möchten sich in unserer Verlobung sonnen. Ich möchte nur im Vorfeld schon klar machen, dass ich dieses Treffen dazu nutzen möchte um ihnen zu zeigen, dass sie keinen Grund haben mein Leben und nun auch das eurige zu kontrollieren." - Als die Weinflasche geöffnet wurde, füllte er je eines der Gläser bis zur hälfte mit dem Bugunderfarbenen Inhalt, welcher klar und deutlich als Wein zu identifizieren ist. Nachdem der Korken wieder etwas in den Flaschenhals gedrückt wurde, stellte er die Flasche nun auf den Tisch und löste nun seine Gewandung um diese, zusammengelegt über die Stuhllehne zu hängen. Gleichermaßen erwartet er nun eine Antwort von Estelle, offensichtlich war dies nicht nur eine Aneinanderreihung von frustrierten Worten.
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BeitragThema: Re: Das Saeki Anwesen   Do Dez 18, 2014 8:13 pm

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Seine Stimme klang durch den Raum als er die bevorstehende Hochzeit ansprach und meinte das es angemessen sei, wenn sie etwas über ihn erfuhr. In ihr verkrampfte sich etwas. Sie wollte nicht über dieses Thema sprechen, sie wollte ihn nicht heiraten. War nicht er der jenige, wem ihr Herz gehörte.  Aber was sollte sie tun? Sie konnte ja schlecht sagen 'Sorry, aber ich empfinde nichts für dich. Tschüss.' Ihre Eltern würden ausrasten.Und Sosuké würde das sicherlich auch  nicht gefallen. Der ältere fuhr fort und erklärte das er es nicht mochte wenn all zu viele Menschen da waren, auch wenn es nach außen hin einen anderen Anschein machte. Nun, das war vermutlich die Welt in der sie lebten. Jeder war anders als er sich gab. So wurde es von einem verlangt und das war auch der Grund, weswegen Estelle lieber in eine normale Familie rein geboren wäre. Aber dem war nicht so. Sie gehörte zum Hause Hyurassein. Ihr Verlobter kam schließlich am Tisch an und sprach weiter. Und mit einem mal … fühlte sie sich so verstanden, wie selten. Sonst war es lediglich ihr Bruder der sie verstanden hatte. Bislang hatte Estelle kein Wort gesagt, war ihm nur mit ihrem Blicken gefolgt. Ein leichtes lächeln zeichnete sich auf ihren Lippen ab. „Nun, ich bin das Theater ebenfalls leid. Aber was haben wir für eine andere Wahl? Wir können uns nicht einfach dagegen stellen, das wäre falsch und würde den Namen unserer Familie erheblich in den Dreck ziehen.“, sprach sie nun. Das ihr Bruder dies schon längst getan hatte, musste sie vermutlich nicht erwähnen. Es lag so zu sagen nun an ihr den Familie-Namen zu 'retten'. Ob es ihr gefiel oder nicht. Der ältere erkläre das am morgigen Tag seine Familie kam. Er hatte das Ziel ihnen zu zeigen das sie keinen Grund hatten die beiden zu kontrollieren. Das ganze hörte sich für Estelle nach einem Stück Freiheit an. Denn wenn die beiden seine Familie nicht im Nacken sitzen hatten, dann hatte sie die Chance mehr für sich zu  entscheiden. Denn Sosuké machte einen vernünftigen Eindruck. Er schien sie jedenfalls nicht kontrollieren zu wollen oder dergleichen. „Nun, was erwartet Ihr von mir bei diesem Treffen? Wie stellt Ihr euch vor, sollen wir Eure Familie davon überzeugen das sie keine Kontrolle ausüben müssen?“, wollte sie nun wissen. Sicherlich hatte sie sich auch schon ihre eigenen Gedanken, in der kurzen Zeit, gemacht. Doch eine Absprache wäre wohl von nöten, wenn die beiden ihr Ziel erreichen wollten. Sie zogen an einem Seil, um gemeinsam ihr Ziel zu erreichen. So schien es zumindestens.


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BeitragThema: Re: Das Saeki Anwesen   Do Dez 25, 2014 1:47 am

Während die Ausführungen des älteren durch den Raum, in das Ohr der jungen Dame drangen wurde sie, aber vor allem ihre Körpersprache genaustens betrachtet. Nicht das es rein äußerlich eine Besonderheit darstellen würde, denn üblicherweise blickt man zuminndest in die Richtung, in welche die Worte gehören. Es war gut zu erfahren wie Estelle über diese Sache dachte, weswegen er auch kein Problem hatte dieses heikle Thema direkt schon zu Beginn anzusprechen. Zumindest jetzt waren sie immerhin in der selben Situation gefangen und mussten sich dem Willen der Familie Beugen. Sosuke nahm nun Platz, griff nach einem der beiden kunstvoll bearbeiteten Gläser und reichte ihn direkt der jungen Dame. Alkohol wurde als angenehmes Mittel genutzt ein Gespräch entspannter zu gestalten, außerdem löste es eine Sperre im Kopf. Als Estelle das Glas wohl annehmen würde, ergriff auch der junge Mann wieder das Wort. - "Anfangs war ich gegen die Ehe, dass ist klar, aber ich habe mich mit diesem Gedanken abgefunden. Das Leben ist ein Theaterstück und wir haben unsere Rollen zu spielen, bis der Vorhang fällt ist es wichtig wie wir uns präsentieren. Ich weiß nicht ob euch je mit Politik befasst habt, aber manchmal muss man Dinge akzeptieren wie sie sind. Ich weiß, ich wiederspreche mich.. aber ich entscheide lieber selbst, wie ich meine Rolle spiele. Da diese an eure nun geknüpft ist, wäre es besser wenn wir einander etwas verstehen." - Nun ergriff der Mann sein eigenes Glas und hob es leicht an, was als einfaches Prosten zu verstehen war ehe er das Glas an seinen Lippen ansetzte und etwas der klaren Flüßigkeit in seinen Mund laufen ließ. Der geschmack war ein fruchtiger, eine frische Note mit einem säuerlichen, trockenen Abgang. Ein edler Tropfen, nach welchem sich normale Bürger wohl alle Zehn finger lecken würden. Zu Sosukes positiver zur-kenntnisnahme trug die Frage Estelles bei, was sie am nächsten Tag zu tun habe um die herbeigesehnte Kontrolle zu erlangen. Ein leichtes zucken seiner Mundwinkel war zu vernehmen, es wurde also durchaus positiv von ihm aufgefasst. - "Gut dass ihr fragt. Ihr werdet das hinreisende Kleid Tragen, welches für Erhabenheit und Stolz der Verlobten von mir steht. Außerdem dürft ihr euch nicht aus der Fassung bringen lassen, dazu keine Angriffsfläche zeigen. Es wird hierbei bedauerlicherweise nicht reichen ein hübsches Gesicht zu haben. Kurzum, zeigt euch von eurer besten Seite, fallt aber nicht zu sehr auf." - Waren nun die Erklärenden Worte des jungen Saeki, gleichwohl er ein unterschwelliges Komplikent einbaute, waren seine Erklärungen ausschließlich organisatorischer Natur.
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BeitragThema: Re: Das Saeki Anwesen   Mo Dez 29, 2014 7:36 pm

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Er wollte also selbst bestimmen wie er seine Rolle zu spielen hatte? Sicherlich klang das im ersten Moment widersprüchlich zu dem was er zuvor gesagt hatte, doch irgendwie ergab es auch Sinn. Selbst zu entscheiden wie man seine Rolle spielte? Ob das auch etwas für die rosahaarige war? Vermutlich eher weniger. Sie wollte mehr., Sie wollte frei sein. Eigentlich wollte sie gar kein Theaterstück mehr spielen. Aber eine Wahl hatte sie scheinbar nicht, da klang ein wenig Freiraum über die eigene Rolle doch eigentlich schon recht verlockend. Auch sie erhob nun das Glas mit der roten Flüssigkeit. Sie war Alkohol nicht wirklich gewohnt und vertrug auch entsprechend wenig. Aber sie war nun mal auch eigentlich noch gar nicht in dementsprechenden Alter. Zumindestens sollte man das denken. Nachdem sie einen Schluck getrunken hatte, erklärte ihr Gegenüber wie sie sich am nächsten Tag am besten verhalten sollte. Das hörte sich für sie jetzt schon schwer an. Das Kleid tragen, süß lächeln und nicht auffallen. Das konnte sie. Aber keine Angriffsfläche zeigen? Sich nicht aus der Fassung bringen zu lassen? Sie wusste nicht ob sie das konnte. „Nun, ich muss leider gestehen, das ich mir nicht sicher bin ob ich dies zu Eurer Zufriedenheit hinbekommen werde. Aber ich werde auf jedenfall mein bestes geben“, erklang nun die Stimme der jüngeren, ehe sie wieder das Glas an ihre Lippen setzte und einen Schluck trank. Sie schloss dabei ihre Augen. Wie schön es jetzt wäre wenn ich mir diesen edlen Tropfen mit jemand anderes teilen könnte …., dachte sie sich im stillen. Estelle öffnete wieder ihre Augen und sah zu ihrem Verlobten. „Tut mir leid, aber ich bin mir ehrlich gesagt noch nicht so sicher, wie ich mich Verhalten soll. Also … in solchen Momenten wie jetzt zum Beispiel“, erklang nun ihre Engelsstimme. Sie wandte ihren Blick von ihm ab. „Obwohl wir bald verheiratete sein werden, so kennen wir uns eigentlich  kaum ...“, sprach sie weiter. Indirekt wollte sie ihm damit eine Chance geben. Die Chance, das die beiden vielleicht zumindestens eine Freundschaft oder dergleichen aufbauen könnten. Denn ob sie ihn je Lieben könnte, das bezweifelte sie. Ein Gähnen konnte sie sich nicht unterdrücken. „Es scheint schon spät zu sein und ich denke ich sollte mich nun ein wenig ausruhen, wenn es Euch recht ist.“, erklang erneut ihre Stimme. Kurz darauf hatte sie sich auch schon schlafen gelegt. In der Nacht kamen ihr viele Gedanken. Zu viele. Sie wollte das hier alles nicht. Sie wollte kein Teil des Theaterstücks sein. Also nahm sie all ihren Mut zusammen, nahm sich das wichtigste und verschwand spurlos.


tbc: out of play

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