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 Elendsviertel

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Armand
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BeitragThema: Elendsviertel   So Dez 28, 2014 2:07 am

cf: Crocus Town Einkaufsstraße

Nachdem der Astralmagier die Einkaufsstraße verlassen hatte begab er sich in die dunkleren Viertel Crocus Towns. Die großen, oftmals auch vernachlässigten Häsuer standen hier dicht an dicht und zeigten eindeutig, dass es sich hier um eine weniger rühmliche Gegend handelte. Dem Anschein nach wurden sämtliche Menschen der unteren Einkommensschicht in dieses Elendsviertel abgeschoben, wo sie übereinander herfallen konnten. Es widerstrebte Armand eigentlich durch ein derartiges Gebiet zu gehen, da man den Besuch von Touristen sehr leicht falsch auffassen konnte. Einerseits kamen die sadistischen Penner an, welche es genossen sich an dem Elend und den Qualen Anderer zu erfreuen und andererseits waren da die Gaffer, welche lediglich darauf aus waren sich das Elendsviertel anzusehen. Wenn Armand sich einer der beiden Gruppen zuordnen müsste, würde er wohl zu den Gaffern gehören müssen, aber er empfand sich nicht als einer der Gruppen zugehörig. Er wollte nicht nur gucken, sondern eventuell auch eine Kneipe hier aufsuchen. Sich ein wenig mit den Leuten auf Augenhöhe zu bewegen und ihnen zu zeigen, dass man letztlich ebenfalls zu ihnen gehörte, einer von ihnen war, sich ihrem Elend bewusst war, dass war das Ziel des Astralmagiers. Zwar war er nie in das Elend und die Pein der Armut hineingerutscht, aber er konnte sich nur zu gut vorstellen wie es sein musste nichts zu essen zu haben. Eventuell war diese Vermutung auch nur Einbildung, aber das würde sich noch zeigen. Der Abend schritt weiter voran, während Armand wie eine Katze durch die Straßen schlich und sich alles genau ansah, bis er letztlich eine Kneipe betrat, die dem Anschein nach ohne Namen war. Die Kneipe war recht gemütlich für die spärlichen Verhältnisse eingerichtet. Die Luft in dem Lokal war etwas stickig, aber es gab definitv schlimmerers. Alles in allem war es ein annehmbares, für diese Verhältnisse sogar gutes, Lokal. Neugierig betrachteten die bereits Anwesenden den Neuankämmling, welcher nicht so recht in die ganze Szene passen wollte, wandten ihre Blicke aber schnell wieder von ihm ab und kümmerten sich um ihre eigenen Angelegenheiten. Armand begrüßte die Anwesenden kurz, schloss die Tür wieder hinter sich und begab sich zu der Bar herüber, an welcher er Platz nahm. Er bestellte sich ein wenig zu trinken und ließ dann dein Zeit verstreichen, während er hin und wieder einen Schluck aus dem erhaltenen Glas nahm. Nach einiger Zeit betrat eine weitere Person das Lokal. Eine junge Frau, vermutlich ebenfalls eine Reisende, der Kleidung nach zu urteilen, mit auffällig blasser Haut. Ihre Augen wirkten eiskalt mit dem hellen blau und ihre hellen Haare waren etwa Schulterlang. Sie begrüßte alle Anwesenden und nahm dann neben dem Astralmagier an der Bar Platz. Einige Zeit herrschte wie zu erwarten eisiges Schweigen, auch nachdem die Dame ihr Getränk erhalten hatte. Armand musterte seine neue Sitznachbarin nochmal. Sie musste tatsächlich eine Reisende sein, vom Aussehen her passte sie ganz und gar nicht zu den anderen Anwesenden, wie auch er. Dennoch war nicht er es, der das Eis zu einem Gespräch brach sondern sie. "Du stammst auch nicht aus dieser Gegend", stellte sie knapp fest ohne ihren Blick von dem Getränk abzuwenden. "In der Tat...", antwortete Armand knapp, ebenfalls ohne seinen Blick von dem Getränk abzuwenden. Ein ziemlich schleppendes Gespräch, wenn man dieses überhaupt derartig bezeichnen konnte. "Ist das so offensichtlich?", fragte der Astralmagier nach und nahm anschließend einen Schluck von seinem Getränk. "Sehr offensichtlich. Die Kleidung und die Haare fallen sofort auf. Beides passt nicht annäherend in das Bild, welches die Menschen in diesem Viertel vermitteln", erklärte sie seelenruhig und nahm anschließend ebenfalls einen Schluck. Damit war das Gespräch wieder beendet. Armand wollte nicht weiterreden, wo er sich bei ihm unbekannten Menschen auch zumeist zurück hielt, aus dem einfachen Grund, dass er die Meisten sowieso nicht leiden konnten und die junge Frau schien auch nicht den Anschein zu erwecken, als ob sie weiterreden wollte. Es war dem Weißhaarigen sowieso ein Rätsel, weshalb sie ihn angesprochen hatte., aber dies wollte er nicht weiter ansprechen oder näher ausgeführt haben. Jetzt herrschte wieder absolute Stille zwischen den Beiden und das war höchstwahrscheinlich auch wesentlich besser so, als wenn sie sich weiterhin unterhielten. Dennoch wurde das Schweigen ein weiteres Mal gebrochen und die Stille erneut gestört, als sich die junge Frau erkundigte, was genau ihn hierher verschlagen habe. "Um ehrlich zu sein war es Tourismus. Ich war noch nie zuvor in Crocus Town und wollte gerne alles der Stadt sehen", antwortete Armand wahrheitsgemäß und blickte zu ihr herüber. Sie sah ihn ebenfalls an. Irgendetwas an ihr war seltsam. Es war dieser eiskalte durchbohrende Blick. Einerseits fühlte man sich als würde man erstarren und andererseits, als blicke man in die Augen eines Raubtieres. Die Frau schien es zu bemerken. Einen kurzen Augenblick meinte Armand den Anflug eines eiskalten Lächelns entdecken zu können, bis sie sich wieder abwandt und ihr Glas anblickte. "Ich bin aus ähnlichen Gründen hier", erklärte sie schlicht, "Allerdings habe ich noch einen Auftrag den ich hier erledigen muss. Ich bin nämlich eine Magierin, weißt du?" Während sie das sagte zog sie die letzten beiden Worte, welche das Ganze in eine Frage verwandelten in die Länge. "Ich verstehe", antwortete Armand. Er wollte nicht weiter darauf eingehen, allerdings erkundigte sie sich gleich darauf ob er eventuell einen Magier kennen würde, welcher ihr helfen könnte bei ihrem Auftrag. Sie meinte, sie müsse eine Verbrecherbande beseitigen, welche ein Kind entführt habe, allerdings hätten diese selber Magier, welche gefährlich wären und nun wollte sie nicht alleine kämpfen. Die Belohnung würde sie auch teilen. Die Neugier der Frau machte den Astralmagier stutzig. Dennoch antwortete er ihr, irgendetwas an dem von ihr Gesagten weckte sein Interesse, jedoch wusste er nicht zu beurteilen, was genau es war. "Ich bin ein Magier. Kein schlechter will ich behaupten", sagte Armand kühl und leerte anschließend sein Glas. Ihr Blick füllte sich mit Freude und ein Lächeln zierte ihr Gesicht. "Das muss eine Fügung sein. Sag, würdest du mir helfen, ähm... Wie war noch gleich dein Name?", fragte sie nach. "Armand ist mein Name", stellte sich der Weißhaarige vor. "Freut mich. Ich bin Maryse", antwortete sie ihm und reichte ihm die Hand. Armand ergriff diese als Begrüßungsgeste und ließ sie gleich darauf wieder los. "Wenn du der Ansicht bist, dass du Hilfe benötigst, so werde ich dir helfen, Maryse", erklärte Armand, woraufhin sie lächelte. "Fabelhaft!", sagte sie freudig und trank ihr Glas leer. Kurz darauf stand sie auf und forderte den Astralmagier sogleich auf mitzukommen, da sie den Auftrag erledigen wollte. Armand folgte ihr, nachdem er sich wieder seine Maske aufsetzte. "Meines Wissens nach halten sich die Verbrecher irgendwo hier in der Umgebung auf", erklärte Maryse und drehte sich, nachdem die Beiden auf eine Kreuzung traten zu Armand um. "Beantworte mir eine Frage, Armand", sagte sie plötzlich und blickte ihn wieder mit diesem eiskalten durchbohrenden Blick an. "Glaubst du an Vampire?" Verwundert sah Armand sie an. "Vampire?" "Ja, Vampire." "Meiner Ansicht nach existieren sie, weshalb fragst du?" Augenblicklich verschwand die Frau oder löste sich viel eher in Nebel auf und stand kurz darauf direkt vor Armand, mit gefletschten Reißzähnen, welche sie jedoch sogleich wieder hinter einem Lächeln verschwinden ließ. Furchtlos blickte Armand sie an, hatte jedoch beide Hände zu seinen Sensen wandern lassen. "Ich werde dir jetzt die Wahrheit erzählen, mein Lieber", sagte sie und legte anschließend ihren rechten Zeigefinger auf ihre Lippen, wenn auch nur für einen kurzen Augenblick. "Die ganze Sache mit dem Auftrag war gelogen", erläuterte sie. "Ich dachte mir derartiges", antwortete Armand wahrheitsgemäß. "Das ist wunderbar. Ich wollte hierher kommen um mir einen niederen Diener zu erschaffen oder gar einen Ghul. Doch ich habe mich umentschieden", sagte sie fröhlich. "Es wäre wahrlich Verschwendung dich als billigen Sklaven zu missbrauchen oder in einen hirnlosen Ghul zu verwandeln. Sag Armand, möchtest du ein Vampir sein?" Die Frage schien aufrichtig zu sein, denn sogleich trat sie einen Schritt zurück und ließ dem Astralmagier nicht nur ein wenig Abstand, sondern auch Zeit zum überlegen. Armand dachte einen Augenblick nach, bevor er ihre Frage mit einem "Ja" beantwortete. Sie wirkte zufrieden, während sie wieder zu ihm herüberging und ihm ein kleines Fläschen in die Hand drückte. "Das ist Gift. Auf Menschenkörper hat es Wirkung, aber nicht auf den eines Vampires", erläuterte sie, "Wenn du mir glaubst, so werde ich gleich den Grundstein zu deinem Leben als Vampir legen. Du jedoch, wirst dir mit diesem Gift das Leben nehmen um anschließend als etwas Besseres zu erwachen." "Ich muss sterben?" "Natürlich!", antwortete sie mit einem Kichern, "Es erfordert ein Opfer in der Evolutionsleiter aufzusteigen." Armand nickte. "In Ordnung...", antwortete er. Noch immer lächelte sie. "Ich würde dich bitten den Kragen herunter zu ziehen. Ich beiße nicht sonderlich gerne in Stoff." Armand tat was sie verlangte. Anschließend stellte sie sich auf ihre Zehenspitzen, zeigte wieder ihre Reißzähne und vergrub diese in seinem Hals, wobei er selbst sich noch ein wenig zu ihr herunter beugte, damit sie leichter herankam. Ein stechender Schmerz fuhr zunächst durch den Hals, dann war ein Schlucken von ihr zu hören, scheinbar trank sie Blut, aber nicht sonderlich lange, dann wurde der Schmerz auf einmal zu einem unerträglichen Brennen und sie löste sich von ihm. "Trink das Gift!", befahl sie ihm. "Ich werde bei dir bleiben...", sagte sie weiterhin. Armand wusste nicht, ob es eine weise Entscheidung war, aber er trank das Gift leer, bis auf den letzten Tropfen. Wie ein zucken durchfuhr es ihn, dann stürzte er zu Boden und zitterte am ganzen Körper. Nachdem er sich erbrochen hatte, fiel er zur Seite um und Schaum bildete sich vor seinen Mund. Anschließend starb der Magier. Maryse lächelte zufrieden und zog den jetzt entstehenen Vampir etwas abseits in eine dunkle Gasse. Hier kniete sie sich, da sie ein Kleid trug, auf den Boden und legte den Kopf des Astralmagiers auf ihren Schoß. Einige Zeit später erwachte er und blickte als erstes in ihre eiskalte Augen, von welchen nun jeodch eine gewisse Freundlichkeit auszugehen schien. "Guten Morgen!", sagte sie fröhlich, wobei Morgen eine Lüge war. Es war mitten in der Nacht. Ein paar Mal blinzelte Armand verwundert ehe er sich aufrichtet und verwirrt umblickte. Irgendetwas war anders. "Die Welt erscheint dir anders, nicht wahr? Wirkt sie nicht wesentlich klarer?", erkundigte sie sich. Armand nickte. Gleich darauf erhob sich die Vampirin und half Armand auf. "Unter Umständen kommt es dir alles ein wenig seltsam vor, doch ich verspreche dir, dass du dich daran gewöhnen wirst", erläuterte sie ihm. Armand war sich immer noch nicht sicher, ob er nun wirklich ein Vampir war, wie sie behauptete. Ein kurzes Abtasten seiner Zähne bestätigte jedoch ihre Aussage. Er war tatsächlich ein Vampir. "Hihi, wolltest du meine Aussagen von vorhin überprüfen? Du bist doch intelligent, du hättest erkennen müssen, dass du ein Vampir bist, alleine aufgrund deiner veränderten Wahrnehmung." Armand sagte kein Wort, während er die Frau ansah, die ihn zu dem gemacht hatte was er jetzt war. Zu einem Untoten. Zu einem Geschöpf, welches in den Schatten wandelte und in der Lage war flink zu töten. Jedoch gleichzeitig zu einem Wesen, was nach Blut lächzte, wie er vermutete, und sich nicht wirklich unter Kontrolle hatte, wenn es kein Blut erhielt. Wobei er zugeben musste, dass sie Recht hatte. Wenn er seine Intelligenz wirklich im vollen Ausmaß genutzt hätte, so hätte er erkennen müssen, dass er kein Mensch mehr war. Wobei er es natürlich erkannt hatte, nur wahr haben wollte er es wohl nicht. Der Gedanke, plötzlich einer anderen Rasse anzugehören, war wohl doch ein wenig befremdlich für den Astralmagier. Dennoch war er froh, dass er Maryse soweit vertraut hatte, dass es ihr möglich war ihn in einen Vampir zu verwandeln. Sein gesamtes bisheriges Leben hatte er quasi wie ein Vampir verbracht, bis auf wenige Punkte die eine Ausnahme bildeten, aber im Großen und Ganzen mochte er das was Vampire mögen sollten und verabscheute genau das, was sie auch verabscheuen sollten. Mehr oder minder war er nun genau das, was er unterbewusst immer hatte sein wollen. Ein Geschöpf der Nacht, ein Untoter, ein Blutsauger. Ob es wirklich so sein würde, wie er es sich immer ausgemalt hatte? "Du denkst viel, habe ich nicht Recht, Armand?", fragte sie nach, woraufhin Armand nur als Antwort nickte. "Du bist noch ein junger Vampir aber ich bin mir sicher, dass du dich schnell an dein neues Leben gewöhnen wirst", sagte sie begeistert, nahm Armand an die Hand und zog ihn mehr oder minder hinter sich her. "Keine Angst, auch wenn die ersten Schritte wackelig sein mögen, so bin ich mir sicher, dass du bald ein mächtiger Vampir sein wirst." Der Weg führte aus der dunklen Gasse heraus, bis sie wieder auf der Kreuzung standen, wo Armand verwandelt worden war. "Sag mir Bescheid, wenn du wieder ganz bei Sinnen bist. Ich habe noch ein paar Fragen", teilte sie mit, während sie im direkten Mondschein vor Armand stand. Eigentlich ein wunderhübscher Anblick wie der Astralmagier. Vom Aussehen im her kam ihm keine Frau in den Sinn die mit ihr mithalten konnte, ob es daran lag, dass es sich bei ihr um eine Vampirin handelte? Er wusste es nicht, aber für ihn stand es auf jeden Fall fest. Der frisch gebackene Vampir ließ sich noch ein wenig Zeit, nicht nur um sich zu beruhigen, sondern auch damit er sicher sein konnte, dass er, wie Maryse es so schön formulierte, alle Sinne beisammen hatte. Nachdem er sich zu einhunder Prozent sicher war, dass er in Ordnung war, mit der Situation zurecht kam und wieder im Besitz seiner vollen geistigen Kräfte war, wandte er sich an sie. "Ich vermute, ich sollte wieder Herr meiner Sinne, sowie im vollen Besitz meiner geistigen Kräfte sein", erklärte Armand der Vampirin, welche ihm mittlerweile den Rücken zugedreht und den Mond betrachtete hatte. Mit einem freundlichen Lächeln im Gesicht drehte sie sich zu ihn um. "Das ist großartig", teilte sie ihm freundlich mit und ging einige Schritte auf ihn zu. "Du behauptestest vorhin, du seist ein Magier. Dennoch hast du mir keine Beweise für deine Fähigkeiten geliefert oder mich gar über die Magie oder auch Magien aufgeklärt, welche du beherrscht. Ich frage dich nur, weil ich neugierig bin." "Ich benutze so genannte Astralmagie. Du kannst sie dir vorstellen wie eine Elementarmagie, allerdings basiert sie rein auf der Kraft des puren Mana.  Diese Magie ist mittlerweile sehr selten geworden. Neben mir gibt es noch eine weitere Person die diese beherrscht. Entwickelt und weitergegeben wurde die Magie lediglich im Hause..." "Griefstrike...", unterbrach Maryse ihn, "Ich kenne die Magie und auch das Haus Griefstrike. Nicht persönlich, aber ich bin mir über deren Existenz bewusst, sowie über die Weitergabe der selbst entwickelten Magie." "Wie kommt es?", fragte der Astralmagier erstaunt, da nicht viele Menschen oder auch Vampire überhaupt über diese Magie oder gar ihre Herkunft Bescheid wussten. Dies war doch eher ein seltener Fall, weswegen er seine Frage stellte. "Ich habe einmal ein Buch gelesen, in welchem viele einzigartige Magien aufgelistet waren. Unter anderem zählte auch die von dir erwähnte Astralmagie dazu. Ebenso wurden die Entwickler dieser Magie mit aufgelistet, weswegen ich darüber Bescheid wusste. Natürlich kenne ich nur oberflächliche Beschreibungen, was aber in keinster Weise bedeutet, dass ich nicht bereit wäre mehr über diese Magie zu erfahren", erklärte sie ihren aktuellen Wissensstand über die Magie. Der Astralmagier nickte stumm. Da anschließend eine kleine Phase der Stille eintrat, wodurch Maryse erkannte, dass Armand nichts weiter sagen oder fragen wollte, ergriff sie flink wieder das Wort. "Viele Magier gehören Gilden an. Zählst du ebenfalls zu diesen oder bist du einfach nur der Magie mächtig, lebst aber ohne diese großartig zu nutzen? Sollte ersteres der Fall sein so würde es mich wirklich brennend interessieren welcher Gilde du denn angehörst." Armand brauchte nicht lange nachdenken und zog ohne zu zögern seine Kleidung am rechten Arm hoch, bis sein Gildenzeichen zu sehen war. "Ich gehöre der Gilde Raging Fenrir an, wie du an diesem Gildenzeichen sehen kannst. Es handelt sich dabei um eine Kopfgeldjäger Gilde in Hargeon Town, in welcher ich den A-Rang inne habe", erklärte Armand. Maryse nickte. Sie wirkte richtig wissbegierig und dennoch strahlte sie eine Freundlichkeit aus, die Armand nicht gesehen hatte, als er noch ein Mensch war. Vielleicht war es nur einem Vampir möglich zu erkennen, was andere Vampire wirklich ausstrahlten. "Ein A-Rang Magier also...", sagte sie mit einem respektierenden Unterton, "Ich muss zugeben, dass ich beeindruckt bin. Wirklich. Deinem Rang nach zu urteilen musst du ein starker Magier sein... Ich bin mir mittlerweile definitiv sicher und habe auch keine Zweifel mehr, dass es die richtige Wahl war dich zu keinem Ghul oder schwächlichen, niederen Diener-Vampir sondern zu einem gleichberechtigten Vampir zu machen." "Ich freue mich, dass du so denkst", erwiderte der Astralmagier. "Eine weitere Frage hätte ich noch Armand. Wie ist es so, wenn man Mitglied in einer Gilde ist?" "Meiner Ansicht nacht ist es nichts Besonderes. Man kommt leichter an Aufträge heran und findet unter Umständen sogar Menschen, welche man als Freunde betrachten könnte. Das soll heißen, du findest Verbündete, aber unter Umständen auch Feinde. In der Zeit, welche ich in der Gilde verbrachte, habe ich nur zwei Leute kennen gelernt. Die eine Person ist der Gildenmeister und die andere mein Teampartner", erklärte er ihr. Sie nickte zufrieden. "Ich verstehe... Armand, es gibt noch einige Dinge die ich in dieser Stadt zu erledigen habe. Ich möchte dich bitten daran zu denken, dass du deine Kräfte mit Bedacht einsetzt und sie nicht missbrauchst. Ich bin mir sicher, dass du es nicht machen wirst, aber dennoch erinnere ich dich daran. Des Weiteren werde ich dir nicht alle Geheimnisse des Daseins als Vampir verraten, diese wirst du selbst noch früh genug erkennen, aber du solltest nicht alles und jeden in einen Vampir verwandeln. Zu guter Letzt möchte ich noch eine Sache sagen. Vergiss nie, wirklich nie, wer dir dieses Leben als Vampir ermöglichte!", teilte sie ihm mit, wobei ihre Stimme gerade bei dem letzten Anliegen ziemlich ernst wurde und sie seine beiden Hände griff, "Du gehörst zu mir und du wirst dich daran erinnern, wenn es Not tut. Ich bin mir sicher, dass wir uns wieder sehen werden. Vielleicht schon früher als du denkst..." Sie ließ seine Hände wieder los und ging einige Schritte von ihm weg. "Bis demnächst..." Mit diesen Worten wurde sie zu Nebel und verschwand hinter der nächsten Hausecke, als Nebel durch die Straßen ziehend. Armand sah ihr noch kurz nach, dann ging auch er weg von diesem Ort. Vermutlich würde er sich in der Innenstadt irgendwo ein Hotel nehmen um die Nacht dort zu verbringen. Er musste morgen früh testen, wie er nun auf Sonnenlicht reagierte, aber müde war er definitiv. Gleich darauf ging er los zurück in die Innenstadt.

tbc: Crocus Town Innenstadt

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"Kalte Worte" Gedanken Zauber "Fremde Worte"

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Curze
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BeitragThema: Re: Elendsviertel   Mo Okt 02, 2017 7:00 pm

Unruhig ließ er seine Klinge mal um mal um seine Finger gleiten nur um sie sogleich wieder auf Reise zu schicken, jedoch ohne sich diesen Umstandes bewusst zu sein. Seine Finger oder vielmehr seine Hände brauchten etwas zu tun während er wartete und diese kleine Fingerübung aus seiner Vergangenheit war ihm inzwischen so in Fleisch und Blut übergegangen, dass er sie stets gerade zu reflexartig ausführte, wenn er untätig warten musste. Jedoch als er bemerkte, was gerade tat, hörte er sofort auf und verzog verärgert sein Gesicht. Egal wie sehr er sich bemühte es zu vermeiden, kamen doch immer wieder kleine Angewohnheiten aus seiner Zeit als Auftragsmörder zum Vorschein und zeigten ihm wieder wenig Kontrolle er über sich selbst hatte, was ihn verärgerte. Aber bevor er sich weiter seinem Ärger hingebe oder sich in Gedanken an die Vergangenheit verlieren konnte, konzentrierte er sich auf die vor ihm liegende Aufgabe. Es war an der Zeit sich ein paar Informationen zu beschaffen. Richtige Informationen, nicht nur dass hier und dort aufgeschnappte Wort aus einer beiläufigen Unterhaltung oder Gerüchte, die ihren Wahrheitsgehalt bereits nach der dritten Wiedergabe halbiert hatten, nein, verlässliche Fakten. Zwar waren Gerüchte hin und wieder auch hilfreich, doch allein reichten sie bei weiten nicht aus um den Wissensdurst des Night Haunters zu stillen. Und um dieses Ziel zu erreichen würde er sich als erstes die Bordelle vornehmen. Es war immer wieder erstaunlich, wie gesprächig Männer in der Gegenwart schöner und vermeidlich einfälitgen Frauen wurden. Zudem waren Bordelle weiche Ziele, abgesehen von einigen Schlägern und halbstarken Ganoven würde ihn dort wohl niemand in die Quere kommen. Doch bei diesen Etablissement war es anders. Allein schon wegen seiner Lage konnte der Laden den ein oder anderen Magier zu ihren Kunden zählen und wenn er an die Laufkundschaft dachte, die er bisher beobachtet hatte, dürfte die Anzahl potenzieller Probleme noch um einiges größer sein.Verärgert er seinen Posten, heute würde er sich nicht diesen Zuhälter vorknöpfen können, nein, er würde wohl doch ganz unten anfangen müssen. Erst wenn sich es sich in den Zuhälterkeisen herumgesprochen hat, konnte er Kontakt zum Inhaber diesen Ladens aufnehmen um ihn als Informanten zu gewinnen. Lautlos huschte er von Schatten zu Schatten während er sich über seinen Weg über die Dächer Crocus Town zu seinem Ziel, einer billigen Absteige, bahnte. Dort würde den Inhaber Schutz vor den Typen anbieten an die sich die normalen Schutzgelderpresser nicht herantrauen würden und dass für einen so geringen Preis, dass er dämlich wäre es abzulehnen. Sollte er es dennoch tun , würde der Mann einfach sein erstes Opfer werden, welches er passend in Szene setzen würde.
Doch letztlich kam es anders, der Zuhälter, ein schmieriger Bilderbuch-Erbsenzähler, stimmte nachdem einen kurzen Blick auf den verwandelten Körper ,der vor ihm stand, geworfen hatte, zu. Ob er zu seinem Wort stehen würde, würde die Zeit zeigen, doch für heute verließ der Racheengel den Laden ohne Blut zu vergießen.
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Izar
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BeitragThema: Re: Elendsviertel   Mi Okt 18, 2017 5:15 pm

Cf ~Fischerdorf Nord-Westlich in Fiore

Nachdem Izar und seine Frau den kleinen Kurztrip genossenen hatte, ging es auch wieder zurück zur Gilde um dort die Gildenmeisterüblichen Tätigkeiten auszuüben, doch lange blieb Izar nicht dort. Zwar rief nicht die Pflicht, jedoch war es schon eine ganze Weile her, seit er das letzte Mal durch die Straßen der Hauptstadt seiner zweiten Heimat gewandert war.
Also hatte er seine Wanderstiefel angezogen und war einfach den ganzen Weg von Magnolia nach Crocus-Town gewandert. Dabei hatte er wirklich viele schöne Landstriche entdeckt, die er irgendwann mal genauer unter die Lupe nehmen wollte. Als er dann die Grenze zur Hauptstadt überschritten hatte, kam er in einen Stadtteil, der für gewöhnlich in jeder größeren Stadt vorzufinden war. Er musste jetzt durch die Elendsviertel wandern, was für ihn an sich kein Problem war und davor brauchte er wirklich keine Angst zu haben. Die meisten Leute die hier rumliefen, hielten sich hier auf, weil sie es mussten und nicht weil sie es wollten. Er ließ sich zwar nicht beklauen, doch da Geld ihm nicht so wichtig war, gab er dieses meist auch einfach etwas. Und genau das passierte mal wieder, ein kleine ´Junge versuchte ihn zu beklauen, nur zu dumm, dass der Gildenmeister sein Geld nicht an den üblichen Stellen mit sich herumtrug, sondern dieses unter seinem Unterhemd trug.
„Na du musst mich doch nicht beklauen junger Mann, du hättest mich auch einfach Fragen können, dann hätte ich dir auch so etwas gegeben“ sagte er und schob sich seine Kopfbedeckung zurecht, ehe er dem kleinen ordentlich Juwel in die Hand drückte, welcher seinem Glück kaum trauen konnte und erstmal misstrauisch auf eine der Münzen biss, bevor er einen strahlenden Abgang hinlegte.
Damit würde zumindest dieser Junge ihn nicht mehr beklauen, vielleicht war es sinnvoller einfach die dunkleren Gassen zu nehmen, denn Leute die ihn bedrohten, mit diesen konnte man leichter umgehen, als mit Dieben. Doch dort hatte er mehr Glück, außer dass er wohl mehr oder weniger in einen Tatort gelaufen war, wenn man es überhaupt so nennen konnte, doch in dieser Gasse befand er sich noch nicht.
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BeitragThema: Re: Elendsviertel   Fr Okt 20, 2017 8:23 pm

Nachdem er die Absteige verlassen hatte, schlenderte er wenig planlos durch die engeren Gassen des Viertels bis er sich sicher war, dass ihm niemand folgte. Als er sich dieses Umstandes sicher war , ließ er seine Tarnung fallen und schwang sich wieder hinauf zu den Dächern der Stadt. Nun da seine Aufgaben für den Tag erfüllt waren, wollte er sich eigentlich auf den Heim machen, doch irgendetwas hielt ihn zurück. Er schloss die Augen und lauschte. Nein, er hatte es sich nicht eingebildet. Ganz in seiner Nähe begingen ein paar halbstarke gerade einen Raubüberfall.
Kalter Hass stieg in ihm empor und während er sich noch in den alten Angron sprintete er zur Quelle der Geräusche. Ihm Laufschritt flog er gerade zu über die Dächer hinweg als er sich seinem Ziel näherte. Den Schwung nutzend sprang Curze in die von Mondlicht beschienene Gasse hinab. Mit Licht des dem Vollmond im Rücken musste der Night Haunter für die 6 Männer dort unten wie ein sich auf sie herabstürzender Schatten wirken. Er war sich nicht sicher, ob sie ihn bereits bemerkt hatten und wurde der erste der Räuber leichte Beute. Wie ein Raubvogel stieß er auf seine Beute hinab und rammte dessen Kopf in Boden der Gasse, was nicht nur den Tod seines Opfer sondern auch kleine Staubwolke zur Folge hatte. Nachdem Nummer 1 erledigt war, galt es nun die Welt von Nummer 2 bis 5 zu befreien. Während er die Schulter kreisend aus der Wolke auf seine Gegner zu schritt, meinte ehemalige Auftragsmörder „ Solltet ihr Kinder nicht um diese Uhrzeit bereits im Bett sein?“. Sein Auftritt hatte zumindest nicht bei allen Räubern die gewünschte Wirkung gehabt, nur einer ließ seine rostige Waffen fallen und floh in den vermeidlichen Schutz der Nacht. Nummer 2 war entweder nicht so furchtsam wie sein flüchtiger Kollege oder war einfach nur dämliche. Mit einem lauten Schrei stürzte er sich seine Waffe schwingend auf den Magier, der im Moment wie überaus durchtrainierter alter Mann aussah zu. Für Curze war es ein leichtes den offensichtlichen Angriff abzuwehren und dafür zu sorgen, dass sich der Angreifer mit seiner eigenen Waffe ins Jenseits schickte. Allmählich dämmerte es den übrig gebliebenen beiden, dass sie hier heute wohl kein Land mehr sehen würden und Curze machte sich bereit auch diese beiden zu ihren Freunden zu schicken. Den Mann den die 5 überfallen eigentlich hatten überfallen wollen, hatte der Racheengel bisher keine Aufmerksamkeit geschenkt.
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BeitragThema: Re: Elendsviertel   Do Okt 26, 2017 6:04 pm

Der Gildenmeister war schon viel herumgekommen und war es gewohnt auf so viel Armut zu treffen, denn wenn die Welt eines gemeinsam hatte, dann das es überall Ballungszentren gab wo schon die Kleineren kriminell waren. Doch war es nichts womit er nicht fertig werden konnte, wenn es wirklich mal drauf ankommen würde, denn immerhin hatte er so lange ohne Magie gelebt, dass er auch gut ohne klar kommen konnte.  Nicht zuletzt war ihm schon klar gewesen, dass es nicht lange auf sich warten ließ, bis es jemanden eingefallen war ihn zu überfallen. Unter seinem schon recht ausgetragen Mantel, versteckt vor den Augen jener, die nicht durch Gegenstände schauen konnte, hatte er seine linke Hand schon um den Säbel gelegt, welcher an seinem Gürtel befestigt war und durch den Mantel noch verdeckt war.
Izar war jeder Zeit bereit diesen einzusetzen, aber nicht um zu töten, sondern den potentiellen Angreifern mit dem Griff eins über den Kopf zu ziehen. Sein Körper stand dabei unter Spannung um jeder Zeit reagieren zu können. Sein Blick war dabei die ganze Zeit unverändert, sodass man an seinem Gesicht nicht wirklich erkennen konnte was er dachte.
Doch hatte der Mann nicht damit gerechnet, dass man ihm zur Hilfe eilte. Aus dem Augenwinkel, konnte er noch irgendwas wahrnehmen, bevor etwas in den Boden krachte und laut aufschrie. Sofort war sein Körper in Alarmbereitschaft versetzt und war bereit, alles was sich ihm näherte anzugreifen. Doch so weit kam es nicht, denn eine Staubwolke verdeckte ihm zum einen die Sichte und zum anderen waren dort noch die fünf übrigen die ihn wohl überfallen wollte, wovon einer seine Waffe fallen ließ und die Flucht ergriff nicht zuletzt weil dort eine weitere Person aus der Staubwolke kam und diesen Angst machte.
Dabei blieb es nicht und der nächste Angreifer sah kein Land gegen den Kämpfer, und Izar war sich sicher, dass es hier für ihn kein Grund zur Sorge gab. Jedoch dafür um die Übeltäter, zumindest wenn Izar nicht einschreiten würde. „Hey, danke für die Hilfe, aber das sind doch nur halbe Portionen die es nicht besser wissen, kein Grund sie gleich umzuhauen, eine kleine Abreibung tut es auch.“  Meinte er ruhig und man konnte sogar ein leichtes Grinsen erahnen, als Izar einige Schritte nach vorne ging um sich zwischen den Angreifer und seine Angreifer zu stellen. Jedoch schien einer ganz hinterlistig zu sein, sodass Izar den rechten Arm angewinkelt mit geballter Faust nach oben zog, worauf hin ein schmerzerfülltes Schreien zu hören war. Der Treffer auf die Nase hatte wohl schön wehgetan. „Also verschwindet besser und macht etwas aus eurem leben, oder ich kann euch auch nicht mehr helfen.“ Sprach der Gildenmeister ruhig und fixierte mit seinen Augen die Gestalt vor ihm, denn wie diese nun handeln würde, konnte er nur schwer abschätzen. Er hoffte aber einfach mal das beste, denn sonst hatte sich der Mann mal wieder selbst in Schwierigkeiten gebraucht, wie er es schon oft getan hatte. „ Na was sagst du, lässt du sie laufen oder hab ich jetzt ein Problem?“ sprach er ruhig ohne das man Anzeichen von Angst erkennen konnte.
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BeitragThema: Re: Elendsviertel   Mi Nov 08, 2017 4:34 pm

Gerade als er sich um die verbleibenden beiden Gegner kümmern wollte, schritt das vermeidliche Opfer des Überfalls ein und setzte sich für seine Angreifer ein. Einen Moment lang irritierte den Auftragsmörder dieses Vorgehen, jedoch ließ er sich nichts davon anmerken und behielt seine Gesichtszüge unter Kontrolle. Lediglich das plötzliche Innehalten verriet seine Verwunderung. Diesen Moment schien einer der beiden Ausnutzen zu wollen und wollte abermals seine Beute angreifen. Bei dieser Möglichkeit musste er aber auf schmerzhafte Weise feststellen, dass auch diese sich zu verteidigen wusste. Trotz diesen erneuten Angriff schien der Mann immer noch bereit zu sein diese Schandflecken der Gesellschaft einfach so davonkommen zu lassen. Und dass obwohl sie gerade eben abermals ihre Bösartigkeit unter Beweis gestellt hatten.
Den kalten Hass den der Night Haunter zuvor gegen die Angreifer verspürt hatte, schlug auf einmal in seinen brennend heißen Bruder um der sich aber ein neues Ziel suchte. Ohne den Mann auch nur einen Blicks oder gar einer Antwort zu würdigen, schritt er an diesen vorbei und auf den noch stehenden Angreifer zu. „ DU!“ meinte er mit zorniger kräftiger Stimme ohne dabei laut zu werden, „ Verschwinde!“. Wie konnte man so blind sein und das Böse einfach so ungestraft gehen lassen wollen? Nein, dass konnte und wollte er nicht akzeptieren. „ Und nimm deinen Abfall von einem Freund mit!“ wies er den Mann weiter mit einem Ton der keinen Widerspruch duldete an. Er hatte sich die Gesichter der Angreifer bereits gemerkt und würde sich später um diese kümmern. Nach einer langen Jagd bei welcher er seiner Beute immer wieder mit der Hoffnung entkommen zu sein, ködern würde, nur um sie anschließend in ein nur umso tieferes Loch aus Verzweiflung zu stoßen, würde er sie den Tod überlassen.
Doch nun galt es erst einmal diesen Narren von seiner Blindheit zu heilen. Wütend stampfte er weiter und hob die rostige Waffe auf, die einer der Angreifer zuvor hatte fallen lassen. Ohne die Männer eines weiteren Blicks zu würdigen, brachte er die Waffe zu dem Mann zurück und hielt sie ihm wortwörtlich unter die Nase. „ Was fällt dir bei dieser Klinge auf?“ fragte er das vermeidliche Opfer wütend, während er ihn erbost an funkelte. Mit dieser Frage wollte er mit Nichten auf den erbärmlichen Zustand der Waffe anspielen oder ihre Machart sondern viel mehr auf das bereits getrocknete Blut auf ihr, dass man als Kenner allein schon von der Optik her vom Rost unterscheiden konnte. Doch selbst ein Unwissender würde den Geruch des alten getrockneten Blutes auf der Klinge erkennen können, wenn er ihr nur nah genug kam und daher hielt Curze sie ihm auch wirklich unter die Nase. Er sollte erkennen, dass hier keine Unschuldsengel vor ihrer gerechten Strafe gerettet hatte, sondern viel mehr gemeine Mörder. So sah die Sache zumindest für den ehemaligen Auftragsmörder aus.
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Izar
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BeitragThema: Re: Elendsviertel   Fr Nov 17, 2017 5:14 pm

Das ganze roch ein wenig nach Ärger, doch das war dem frischen Gildenmeister egal, da er gerade das getan hatte was er für richtig gehalten hatte, zumindest in diesem Moment. Ein Stück weit hatte er dadurch einen Mord verhindert, auch wenn man sich darüber streiten konnte ob es die vermeidlichen Angreifer den Tod verdient hatten. Izar hatte über die Arten der Bestrafung schon eine andere Einstellung als sein Gegenüber, zumindest konnte man das aus dem schließen wie reagiert wurde. Viel gesagt wurde nicht, denn der Fokus lag nicht auf Izar, sondern vielmehr auf den noch stehenden Angreifer und befahl diesem in einem herrischen Ton zu verschwinden. Diese zögerten auch nicht lange und suchten das Weite. Das war gut und Izar war innerlich froh, dass es jetzt so gekommen war. Zeit zum Entspannen hatte er aber nicht, weswegen er immer noch seine Muskeln im ganzen Körper angespannt hatte, da er ja nicht wissen konnte was in dem Kopf des anderen vorging.
Sein Blick war nach wie vor entschlossen und keine Spur von Angst konnte man darin ausmachen. Seine Augen beobachten alles was in seiner unmittelbaren Nähe passierte, sodass jetzt nicht irgendwas Schlimmes passieren konnte. Als Cruze weiter lief und eine Waffe aufhob, legte Izar wieder seine Hand um den Säbel, welchen er nach wie vor unter seinem Mantel versteckt trug. Denn das ganze roch schon förmlich nach einer brenzlichen Situation. Doch kam es anders und Izar konnte sich im letzten Moment noch davon abhalten die Klinge gegen den anderen zu erheben. Lediglich die rostige Klinge wurde unter die Nase gehalten und der Zustand der Klinge verriet eben schon worauf man hinaus wollte. Er versuchte seinem Gegenüber in die Augen zu schauen, während dieser eine Antwort erhalten würde. „Eine Klinge, die nicht wirklich gut gepflegt wurde und deswegen schon schneller anfing zu rosten, weil man es nicht mal für nötig gehalten hatte diese nach ihrer Benutzung zu reinigen.“ Kam es schon fast wie aus der Pistole geschossen, denn Izar hatte zwar nur kurz eine militärische Ausbildung erhalten, doch war dies einer der Dinge die er nie vergessen würde, da er auch jetzt immer noch mit Waffen kämpfte und dies auch schon die ganze Zeit getan hatte.
„Wahrscheinlich hast du Recht, dass die Typen eine gerechte Strafe verdienen, aber wäre der Tod nicht viel zu einfach? Ich meine die sterben einfach und dann? Am besten sollte man sie hinter schwedische Gardinen bringen, wo sie ihr Dasein fristen können.“ Sprach er kurz bevor er auf die Sprache von Minstrel überging um folgendes zu sagen. „Freiheit ist das höchste gut, und einem Menschen diese wegzunehmen die größte Strafe…“ dabei merkte man das die Sprache ihm deutlich besser über die Lippen kam als die Sprache die man in Fiore sprach. Er hatte nun gesagt was er wollte und musste nun auf eine Reaktion warten.
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Curze
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BeitragThema: Re: Elendsviertel   Di Nov 28, 2017 8:27 pm

Die Nähe der dreckigen Waffen rief bei seinem Gegenüber eine andere Reaktion als erwartet hervor. Anstatt der erwarteten Überraschung und Einsicht, die womöglich von einigen Ekel begleitet gewesen wäre, gab ihm der selbsternannte Schutzpatron der Mörder eine schnelle präzise Antwort. Irgendwie erinnerte der Mann ihn an einen Soldaten, den er vor langer Zeit gekannt hatte, ob er auch gedient hatte? Letztlich war es egal. Der Mann erkannte nicht nur den Zustand der Waffe sondern auch was dies bedeutete. Eigentlich gefiel Curze was er so hörte. Wäre der Tod nicht viel zu einfach für diese Idioten gewesen ? Könnte glatt von ihm selbst stammen. Nur mit der Schlussfolgerung des Mannes war er nicht einverstanden. Naja aber immerhin ein Anfang. Er schien zumindest nicht so völlig verblendet zu sein wie ein Großteil der Menschen. Den letzten Satz, den der Fremde von sich in der Sprache Minstrel , von sich gab, ließ den Auftragsmörder schmunzeln.
Freiheit ist das höchste Gut? Du hast ja keine Ahnung.
Entschuldige, dass ich dich korrigieren muss.“ antworte der Night Haunter ihm in akzentfreien minstrelisch, „ aber nicht die Freiheit ist das höchste Gut, sondern die Illusionen eines Mannes.“ beendete er seine Antwort, wobei er die letzten Worte in der Sprache der Cognitae sprach, da sie von ihnen verfasst worden waren und der dunkle Klang ihrer Sprache perfekt zu ihren Sinn passte. Interessiert beobachtete Curze sein Gegenüber um Anzeichen dafür zu erkennen, ob dieser die Worte verstanden hatte.
Noch während er wartete senkte er die rostige Waffe und warf sie anschließend achtlos weg, da sie für nun ihren Zweck erfüllt hatte und nicht weiter benötigt werden würde. Wenn er diesen Mann wirklich töten würde, würde er es nicht mit einer so erbärmlichen Klinge erledigen. So viel verdiente der Mann für seine teilweise Einsicht.
Und was passiert, wenn du sie ins Gefängnis gesteckt hast? Kommen sie irgendwann wieder frei oder willst du sie dort ewig bewachen? Denkst du dass sie sich im Gefängnis bessern oder eher noch verdorbener werden? Denkst du sie werden nicht gegen dich rebellieren, sich gegen dich auflehnen und immer wieder neue Wege suchen um dich und deine Strafe zu umgehen oder gänzlich auszuhebeln? Nein der Entzug von Freiheit ist, keine Strafe die sich bewährt hat. Diese Leute verstehen leider nur eine Sprache und die nennt sich Gewalt und Angst.“ beendete der Auftragsmörder seine Stille.
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Izar
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BeitragThema: Re: Elendsviertel   Mo Jan 08, 2018 5:43 pm

In der Tat das war eine interessante Begegnung hier, wenn diese nicht wie eine normale Unterhaltung zu verlaufen schien. Denn der gegenüber des Gildenmeister hatte ein wenig andere Vorstellungen von Dingen, wie sie in der Welt ablaufen sollten. Doch war diese keine wirkliche Auseinandersetzung sondern, nur das Austauschen  unterschiedlichen Weltanschauungen.  Gespannt schaute Izar auf seinen gegenüber der eine recht düstere Erscheinung an den Tag legte, denn immerhin hatte er seinen Standpunkt klar gemacht. Er spitzte die Ohren als sein gegenüber in seiner persönlichen Lieblingssprache zu sprechen, denn viele traf man hier nicht, welche dieser Sprache mächtig waren.  Jedoch beendete Cruz nicht seine Aussage mit der Sprache, die dem Weltenbummler bekannt war, sondern sprach in einer Sprache die dieser nur mal gehört hatte und zumindest ein wenig verstand. In diesem Moment konnte er diese zwar nicht eindeutig zuordnen, was jedoch egal war, da er in den Grundzügen etwas mit den Worten anfangen konnte. „ Ach Illusionen können zwar was Schönes sein, aber ich bleibe dann lieber in der Realität und träume von Dingen die ich schön finden“ gab er leicht grinsend von sich und rieb sich die Nase. „ Du hast eben deine Erfahrungen im Leben gemacht und ich meine. Ich bin nicht der Typ der anderen seine Meinung aufzwingt und dem dabei jedes Mittel recht ist. „ sprach er einfach wieder in der Sprache von Minstrel, damit nicht jeder mitbekam, worüber die beiden Sprachen. Izar hatte so ein Gefühl, dass das näher bringen seiner Sicht der Dinge nicht viel bringen würde, denn immerhin warf dieser das rostige Schwert einfach weg und bestätigte dann das Gefühl. Das leichte Grinsen vom Anfang war nun vollständig verschwunden und wich einer ernsten Miene. Er hatte zwar schon einige Tode erlebt, jedoch leuchtet es dem Gildenmeister nicht, ein wie der Tod eine Straffe sein sollte.
„Ich stimme dir zwar zu, dass ein Leben in Angst und Gewalt eine Strafe sein kann, aber nur solange der Betroffene lebt und es spürt, weil ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es noch etwas nach dem Tod gibt, sind die Lichter aus, dann wars das und ist man eingesperrt so erlebt man doch alles noch bewusst. Die Gefangenschaft die ich kenne war so oder so geprägt von Angst und Gewalt…“ sagte er und beendete somit seinen Satz und sprach nicht zu Ende, denn er hatte eine Zeit in seinem Leben angesprochen, an dir er zwar nicht gerne zurück gedachte, aber die ihn nachhaltig geprägt hatte.
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Curze
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BeitragThema: Re: Elendsviertel   Do Jan 25, 2018 8:56 pm

Anscheinend verstand sein Gegenüber zumindest zum Teil der Sprache der Cognitae, daher die Worte verstanden hatte auch wenn ihr tieferer Sinn ihm wohl entgangen waren. Doch gab er nur vor ihn nicht verstanden zu haben, um Curze zu täuschen? War er ein Mitglied jener verdammten Organisation oder nicht? Charakterlich passte er nicht zu ihnen, aber wie oft hatte sich der Auftragsmörder bisher geirrt? Zu oft.Es galt also weiterhin wachsam zu bleiben.
Du willst anderen nicht deine Meinung aufzwingen schön und gut, aber du willst nicht alle Mittel nutzen? Was für eine erbärmliche Einstellung. Schoss es dem Magier durch den Kopf. Die weiteren Worte jedoch stimmten den Gildenmeister wieder versöhnlich. Also war der Mann doch einsichtig, auch wenn ihm der letzte Entschlossenheit wohl noch fehlte. Naja was noch nicht ist, konnte noch werden. Dafür würde die Zeit schon sorgen.
Ich glaube auch nicht an ein Leben nach den Tod, aber die ist ein entscheidender Fehler unterlaufen. Es mag stimmen, dass einige in Gefangenschaft Angst verspüren und Gewalt erfahren, doch das trifft weder auf die „Spitze“ des Abschaums zu die andere für sich arbeiten lassen oder jene die Innerlich bereits so verdorben sind, dass sich jene die gewalttätig dort werden sich leichtere Beute suchen und sie letztlich keine Angst verspüren müssen. Sie beschäftigen vielmehr mit dem Gedanken an ihre Flucht, Rache oder was sie machen werden sobald sie aus dem Gefängnis raus sind. Zeit für Angst haben sie gar nicht. Aber nimm die Zellen, die Wächter, die Gefangen, die Mauern und all das andere Weg und sie können wieder Angst verspüren. Die Angst, der nächste zu sein, die Angst, das selbe Schicksal zu erleiden und die Angst, einfach alles zu verlieren. Wenn du sie wo einsperren willst, sperr sie in ihren eigenen Köpfen ein. Lass sie sich selber ein Gefängnis erschaffen aus dem sie nicht mehr herauskommen. UND darum muss man eine klare Botschaft selbst an die kleinsten Kriminellen senden. SIE lassen die Wehrlosen und Schwachen Angst spüren, dann ist es nur gerecht, dass sie den selben Terror erleben müssen."
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BeitragThema: Re: Elendsviertel   Mo Jan 29, 2018 10:00 pm

cf: Gasthaus in der nähe von Era


Es war durchaus amüsant diesen jämmerlichen Magier zu verfolgen, welcher das Objekt seiner Begierde bei sich trug. Erst hatte der Mann um das Objekt kämpfen wollen ... bis zu dem Zeitpunkt an welchem Gin seine drei Kameraden mit einem einzigen Zauber umgebracht hatte und dabei seine überwältigende Macht durch den Zauber "Präsenz zeigen" offenbarte. Nun floh der Mann panisch durch die Gassen Crocus Towns während der Gildenmeister ihm über die Dächer der Stadt auf den Fersen war - und seine Präsenz den gesamten Himmel aufwühlte, den Boden beben ließ und für einen regelrechten Sturm sorgte, der durch die Straßen fegte.
Irgendwann, als der Sturm bereits durch das Elendsviertel wütete und die Leute dazu trieb, sich an Orten zusammen zu drängen, die Schutz vor dem Wetter boten, war Gin es jedoch leid, den Mann weiter zu verfolgen. Er zog Mugen und sprintete mit vollem Tempo über einige Dächer um seinem Ziel aufzulauern. Als er es schließlich um eine Ecke biegen sah, hüllte er sich in tiefschwarze Blitze und krachte regelrecht in die Straße hinunter auf sein bemitleidenswertes Opfer. Die Tatsache, dass sich zwei Männer nur ein paar Meter entfernt unterhielten, als er wie ein Blitz einschlug und das Leben des Mannes auslöschte, interessierte ihn wenig.
Langsam richtete sich Gin auf, den Leichnam seines Ziels unter sich liegend, um dann Mugen mit einem widerlichen Knirschen zwischen dessen Rippen heraus zu reißen. Blut spritzte, als er die Klinge mit einem lockeren Schwung zur Seite säuberte. Dann packte er die Leiche und drehte sie um, nur um zu sehen, dass das Objekt, hinter welchem er her war, nicht mehr an dessen Hals hing.
Stattdessen erblickte er einen kleinen, funkelnden Gegenstand bei den beiden Männern ... ein kleiner, farbloser Kristall mit einem Tropfen Blut darin, genau das, was er suchte.
Vollkommen ungerührt hob er den Leichnam auf, warf ihn zur Seite aus dem Weg, wobei dessen Hemd verrutschte und das Zeichen von Fairy Tail auf seiner durchbohrten Brust offenbarte. Dann drehte er sich vollständig zu den Männern um, das Gesicht noch immer von seiner tief gezogenen Kapuze bedeckt, und deutete mit Mugen auf das funkelnde Objekt, welches sich trotz seiner Magie nicht vom Boden abhob, sondern dort liegen blieb, als könne keine Magie der Welt ihm etwas anhaben.
"Ich hoffe ihr habt nichts dagegen mir dieses Schmuckstück zu reichen, oder ? Es ist meins und dieser Kerl hatte es irgendwie in seinem Besitz.", log er vollkommen ohne ein Anzeichen, dass dies der Fall war. Doch seine unheilvolle Aura durch die Entfesselung seiner Magie sollte die beiden wohl durchaus überzeugen können, ihm den Kristall zu geben, oder etwa nicht ?
___________________________________________________________________________

Die stärkste Version hiervon::
 

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"Gin spricht" *Gin denkt* *Telepathisches Gespräch* "Jemand anders spricht"


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~Theme~~~~~Battle~



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