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 Zerklüftetes Berggebiet

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Geb
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BeitragThema: Zerklüftetes Berggebiet   So März 22, 2015 4:19 pm



[cf: Quest]

Es fließt klares Wasser durch diesen Fluss, der ab und zu von gewissen Steinen durchbrochen wurde. Am Ufer wächst -selbst im Winter- wunderschönes grünes Gras und auch so einige reine weiße Gänseblümchen. Diese Idylle wurde nur leider durch die Körper getrübt die den Fluss hinabtrieben. Einer von ihnen wurde ans Ufer getrieben und blieb dort für eine Gewisse Zeit mit dem Gesicht nach oben liegen, bis eine Ziege ihm übers Gesicht leckte und er prustend aus diesem Halbtodzustand zurück ins Reich der Lebenden kam.

Geb drehte sich auf den Bauch, als er all das Wasser aushustete, das noch in seinem Innern war. Wasser... wirklich? Es hätte für ihn wirklich nicht schlimmer kommen können. Von allen Dingen, die am Grund der Schlucht auf ihn warten konnten, war es WASSER, das auf ihn gewartet hatte? Geb drehte sich wieder auf den Rücken und war froh, noch zu leben.
Mitten im Kampf waren Lucy und er von zwei monströsen Schatten weggerissen und eine riesige Strecke weggetragen worden. Erst dann hatten sie sich von ihren Entführern befreien und sich den Feinden erneut zum Kampf stellen können. Sie kämpften hart, wurden aber bei dem Auftauchen der Vampire bis zur Schlucht gedrängt. Geb hatte mit mehrere Vampiren gleichzeitig zutun gehabt, die ihn bei ihrem Kampf in die Schlucht stürzten. Er hatte einige von Ihnen mit sich gerissen und sich darauf vorbereitet, mit seinem Earth-Phasing in die Erde einfach hinein zu fallen, als wäre es gar nichts. Doch leider war dort wie bereits erwähnt Wasser gewesen, das am Grund ihn willkommen geheißen hatte.
Zum Glück hatte einer dieser Untoten ungünstig zwischen Geb und der fließenden Flüssigkeit gelegen, sodass er dessen Sturz zum Großteil abfing. Allerdings war da trotzdem noch ein gewisser Schwung dahinter gewesen, der Gebs Kopf an einen Stein, Helm oder ähnlichem stießen ließ, sodass Geb bewusstlos geschlagen wurde.
Danach musste er wohl den Fluss hinabgetrieben worden sein und nun war er hier bei der Ziege, welche weiter seinen Kopf anstubste und an seinen Haaren zu knabbern versuchte.
"H-hey..."
Geb versuchte, sie bei seiner momentanen Schwäche ein wenig wegzuschieben, doch das Tier stubste ihn weiter an.
"Bitte... hör auf."
Die Ziege meckerte ein wenig und stieß ihn weiter an. Da rappelte sich Geb auf und stieß seinen Kopf kurz an den der Ziege.
"Ich bin ja wach, okay?!"
Verrücktes Tier! Weckte ihn so nervig auf! Was, wenn er nun irgendwelche Krankheiten oder so bekommt, weil er sich nicht ausgeruht hat. Leicht verärgert sah der Godslayer das kleine Tier an und musste lächeln, als dieses fröhlich anfing herumzuhüpfen. Es kam wieder zu ihm herüber und ließ sich von ihm streicheln.
"Ja, du bist ja eine ganz Liebe, nicht wahr?"
Dann hörte er etwas und seine Erinnerungen an den letzten Kampf kamen wieder hoch. Seine magische Kraft war momentan auf ungefähr Null und wenn jetzt diese Kreaturen ihn finden würden, wäre er wirklich aufgeschmissen. Also schnappte er die Ziege und verschwand unter einem natürlich vorkommenden Felsvorsprung.

Die Stimmen wurden lauter und bald waren sie so laut, dass ihre Besitzer wohl auf dem Stein stehen mussten, da der Godslayer sie so gut verstand.
"Wo ist dieser Dreckfresser?!"
"Da vorne liegt Askael und da hinten schwimmt Haridor. Er kann nicht weit sein."
Zwei Stimmen, also etwas, das er vielleicht besiegen konnte, wenn sie ihn doch fanden.
"Stimmt. Vielleicht ist er sogar sehr nahe."
Die dritte Stimme ließ Geb leicht zusammenzucken. Das war die Stimme eines Dämons, der zusammen mit den Vampiren ihn zurückgedrängt hatte. Seine Finsternismagie war von der Stärke mit der Fukudas zu vergleichen. Wenn dieses Monstrum ihn finden würde...
"Bist du dir sicher Ur'Zak? Ich rieche kein Menschenfleisch."
Geb tätschelte die liebe, etwas stinkende und auch wunderbar stille Ziege.
"Stimmt, hier sind nur Ziegen zu riechen."
"ICH WEIß, ICH HABE SELBER EINE NASE! ... Trotzdem habe ich ein komisches Gefühl. Seht euch ein wenig um!"
Oh verdammt! Wenn sie ihn jetzt entdeckten, wäre Geb so gut wie tot, da war er sich sicher. Zwei Paar Stiefel erschienen vor dem Vorsprung, unter dem Geb mit der Ziege lag. Diese schien nun auch die Anwesenheit der Ungeheuer zu spüren, denn ihre Augen weiteten sich und sie blieb still wie ein Stein. Geb streichelte sie, damit sie nicht vor Beunruhigung zu schreien begann, und hoffte nur, dass diese Viecher nicht auf die Idee kamen, unter den Vorsprung zu sehen. Einige Minuten lang bangte der Godslayer um sein Leben, als die Stiefel vor ihm hin und her gingen und sich auch etwas entfernten. Dabei waren halblaute verärgerte Kommentare wie: "Zu faul zum selber machen." und "Wäre schneller wenn wir weiter gehen." zu hören. Zu Gebs Erleichterung war bald wieder die tiefe Stimme des Dämonens zu hören.
"Er ist hier nicht. Kommt, wir suchen flussabwärts weiter."
"Warum macht Morgan eigentlich so ein großes Drama aus dem Ganzen? Der Typ ist definitiv tot!"
"Stell keine blöden Fragen, Junge. Ich bin tausend Jahre älter als du und ich habe gelernt, dass man einer Vampirin besser keinen Dienst versagt, wenn man ihr Untergebener ist. Oder willst du so enden wie unser guter Kor'Mash?"
Die erste Stimme schien mit Angst erfüllt zu sein.
"Sie hat ihn einfach mit einer Handbewegung gevierteilt und mit einem weiteren bösen Blick in Brand gesetzt..."
Ur'Zak grunzte.
"Dabei hat der Kerl nur gemeint, dass sie nicht nach diesen Finsternismagier suchen brauchten, den er aus den Augen verloren hatte. Armes Schwein."
Da war wieder die zweite Stimme.
"Erinnert mich nicht daran, ich hatte gestern echt genug damit zu tun."
"Glaubst du wirklich, dass sie dich vergessen hat Zaras? Sie will bestimmt deinen Kopf rollen sehen, wenn du ohne den des Slayers kommst."
"Das weiß ich selbst!"
Für einige Sekunden war es dann still, ehe wieder der Dämon das Wort erhob. Wahrscheinlich hatte er darüber nachgedacht, was ihm wohl erwarten würde, wenn Geb entkam.
"Lasst uns weitergehen. Wenn er weitergeschwommen ist, könnte er über alle Berge sein, bis wir dort sind, wo er angeschwemmt wurde."
"Endlich, seit einem Jahrhundert, sagst du mal etwas mit Grips Ur'Zak!"
"Klappe, Haster!"
Zaras schnaubte belustigt und sagte leise: "Haster, der Hamster.", während Haster sich erbost bei Ur'Zak beschwerte.
"Hör endlich auf mich so zu nennen! Ich sagte doch ich heiße jetzt Baldur."
"Klingt immer noch nach Scheiße. Kommt jetzt, es wird Zeit weiterzugehen!"
Und dann wurden die Schritte immer leiser. Erst als Geb es sich wieder traute, atmete er wieder aus. Er hatte am Ende die Luft angehalten, rein aus Reflex, bis seine Lunge schmerzte. Er lächelte leicht, bis die Ziege auf einmal laut meckerte. Gebs Lächeln erstarrte, als dann auch noch Schritte wieder lauter wurden.
"Ich bin mir sicher ich habe etwas gehört."
"Es war eh nur eine Ziege, Hamster."
"Und was, wenn es mit dem Typen zu tun hat?"
"Und seit wann suchen wir nach einem Ziegenmenschen? Sag mal bist du vollkommen zurückgeblieben?"
"Ich bin mir sicher da war-"
"Eine Ziege. Soll ich deinen Kopf in dem scheiß Fluss reinwaschen, damit du den Unterschied zwischen Ziege und Mensch kapierst?"
"RUHE IHR HURENSÖHNE ES REICHT! OB ZIEGE ODER ZIEGENMENSCH, ICH WEIß WAS ICH GEROCHEN HABE. ALSO KOMMT JETZT MIT ODER ICH REIßE EUCH DIE ARME AB UND VERBRENNE EUCH ZU ASCHE!!"
Dann verschwanden die Schritte wieder. Diesmal wurde die Ziege nicht wieder laut und Geb streichelte sie dankbar, ehe er nach fast einer halben Stunde wieder aus dem Vorsprung herausrobbte und der Ziege ihren Auslauf gewährte. Sein Rücken schmerzte tierisch, aber er war schon froh, überhaupt am Leben zu sein. Dann schoss ihn sofort ein Gedanke durch den Kopf, der ihn erstarren ließ.
Lucy
Geb sah flussaufwärts und dann in seine Tasche. Lucys Flamme war immer noch da. Sie gab ein wärmendes Licht ab und Geb freute sich nur für kurze Zeit über dieses Lebenszeichen. Wenn die Dämonen nur nach ihm suchten, mussten sie Lucy in ihrer Gewalt haben. Aber was sollte er nur tun? Lucy war eine Devil Slayerin und hatte ihnen nicht so viel Schaden anrichten können, um sie zum Rückzug zu zwingen. Und Geb hatte nicht einmal einen Bruchteil seiner ehemaligen Kraft, wie sollte er ihr da helfen? Sie war vielleicht gerade meilenweit entfernt und kämpfte um ihr Leben. Was, wenn er zu spät kam? Was, wenn sie bereits...
Gebs Blick wurde grimmiger. Trotz allem musste er es versuchen, denn schließlich war sie seine Geliebte, seine Lucy. Umzudrehen und nach Fairy Tail zu gehen war keine Option. Er würde sie retten. Er würde wen nötig das gesamte Schloss niederreißen, wenn es sein muss.
Der Godslayer hob einen losen Stein auf und nahm einen Bissen. Die Magie würde er brauchen. Als nächstes untersuchte er seine Ausrüstung. Noch alles da. Als er die Karte heraushohlte, fiel ihm auch ein, dass Luna und Fukuda vielleicht auch in der Hand ihrer Feinde waren... obwohl... sie sagten, sie hätten den Finsternismagier aus den Augen verloren. Vielleicht würde Fukuda sich gerade bis zu Luna durchschlagen. Gut, dann konnte Geb sich vollkommen auf Lucy konzentrieren. Er vertraute Fukuda, der würde das schon schaffen.

Nun schloss Geb die Karte wieder und machte sich an den Aufstieg flussaufwärts. Seine Gedanken drehten sich auf seinem Weg nur um Lucy, sodass er erst nach fast zwei Kilometern die Schritte hinter sich bemerkte. Erschrocken drehte er sich um und sah... die Ziege. Erleichtert atmete der Godslayer aus, ging zu dem Paarhufer hinüber und streichelte das liebe Tier.
"Willst du etwa mitkommen?"
Die Ziege schien ihn zu verstehen und nickte.
"Du bist ja wirklich eine ganz Schlaue."
Er streichelte die Ziege noch einmal am Kopf, ehe er sich umdrehte und nur kurz lächelnd zu dem Tier neben sich sah.
"Da wo ich hingehe wird es gefährlich sein. Ich kann dich nicht daran hindern, mir zu folgen, also versuch einfach, vorsichtig zu sein, okay?"
Die Ziege gab einen zustimmenden Ton von sich. Damit war das also beschlossenen. Nun gingen also Geb und die Ziege auf zum Berg, auf dem der Kampf stattgefunden hatte. Nach den ersten Kilometern fing Geb an, mit der Ziege zu reden. Es war gut Gesellschaft zu haben und wenn er schon vorhin mit der Ziege geredet hatte, warum dann nicht auch jetzt? Er erzählte dem Tier, wegen wem er zu diesem Berg ging, wie er seine Lucy kennengelernt hatte und wie ihr erstes Treffen abgelaufen war. Er erzählte ihm, wen er alles noch wieder treffen wollte, was überhaupt passiert war, dass die Gruppe aufgeteilt wurde und wie die Gruppe zusammengekommen ist. Er erzählte sogar von Masrur, Valett, Reiko, Zero und all den anderen Magiern, die er kennengelernt hatte. Er redete sogar von seinem Meister. Am Ende des Tages, als Geb ein Nachtlager aufbaute und mit dem Erzählen fertig geworden war, sah er die Ziege beim Lagerfeuer an und sagte: "Ich glaube, ich habe mir den Kopf ein bisschen zu sehr gestoßen, einer Ziege meine lebensgeschichte zu erzählen.".
Als Antwort kam nur ein lautes: "Mäh." und Geb wünschte der Ziege eine gute Nacht, ehe er sich zum schlafen legte. Er hatte sich einfach auf den Boden gelegt und seinen Umhang als Decke benutzt, mehr Komfort brauchte er auch nicht. Bei seinem Meister hatte er, wie die Ziege mittlerweile wusste, oft auf Steinbetten schlafen müssen, da war er an so etwas gewohnt.
Sein Schlaf war ziemlich unruhig. Seine Träume waren erfüllt mit den Fratzen und Angriffen der Vampire und Dämonen, doch ein gewisser Albtraum machte ihn vollkommen fertig und brachte ihn auch dazu, aufzuwachen.
Geb fand sich in einem langen Gang wieder, den er als Teil des Schlosses identifizierte. Er wusste nicht woher er das wusste, aber er wusste es. Also rannte er auf der Suche nach Lucy durch den Gang auf die einzige Tür zu, die es in diesem Raum gab. Hinter ihm war einfach nur eine Wand. Er warf die Tür auf, nur um in einen neuen Gang, der genau so aussah wie der zuvor, zu landen. Der Godslayer rannte weiter und weiter und weiter, nur um immer wieder in dem gleichen Gang zu landen. Er verzweifelte und setzte dabei seine Magie frei, wodurch er eine der Wände zerstörte und ein Loch zu einem neuen Raum öffnete. Geb wusste nicht, warum er nicht schon vorher auf diese Idee gekommen war, doch er war sich sicher, dass es auch besser gewesen wäre, wenn es so geblieben wäre. Denn nun starrte er durch das Loch in einen zu seinem Gang identischen Raum. Mit genau dem selben Loch. dahinter war wieder so ein Gang... mit einem Loch. Das ging unendlich so weiter, dass Geb bei dem Anblick leicht schwindlig wurde. Er fiel auf den Hosenboden und schloss die Augen. Im nächsten Moment hörte er Lucys Stimme.
"Geb?"
Er riss die Augen auf und fand sich im Fairy Tail Gildenhaus wieder. Er war zum Ausgang gewandt, als ihn eine Hand an der Schulter berührte. Mit Glückstränen in den Augen drehte Geb sich zu Lucy um und sah die ganze Gilde hinter ihr versammelt.
"Alles okay mit dir?"
Geb lächelte.
"Ja, jetzt schon. Alles ist ok."
Er umarmte Lucy und genoss mit geschlossenen Augen den Augenblick, sie in den Armen halten zu können.
"Ich bin so froh dass es dir gut geht, dass es euch allen gut geht."
Dann öffnete er die Augen und sah... seinen Meister, der ihn lächelnd ansah. Perplex fragte Geb: "Meister?" und innerhalb eines Zwinkern änderte sich die Szenerie vollkommen. Die Gilde war nicht mehr ein Gebäude voller Licht, sondern eine dunkle Krypta. Die Gildenmitglieder waren nicht mehr lächelnde, vor Leben strotzende Menschen, sondern grausam anzusehende Leichen oder Dämonen. An den Wänden sah er blutleere Körper liegen und im nächsten Moment spürte er einen Schmerz an seinem Hals. Er drückte Lucy verwirrt von sich weg und sah in ihre nun Schwarz-Rote Augen.
"Was ist los Geb? Möchtest du denn nicht von mir gebissen werden? Liebst du mich etwa nicht? Sie alle wollten von mir gebissen werden, aber ich habe mich für dich aufgehoben..."
Vor Schreck paralysiert , richtig im Schock betrachtete Geb das, was aus seiner Liebsten geworden war. Sie Trug nicht mehr ihre eleganten und herzerwärmenden Kleider, sondern nur ein schwarzes Trauerkleid, das geradezu alles in seiner Nähe zu Eis erstarren lassen wollte. Der Godslayer ging ein paar Schritte zurück. Lucys Haut war leichenblass und ihre Lippen blau gefärbt. Das Weiß ihrer Haare war mit schwarz und grau verunreinigt, doch das schlimmste waren ihre Augen. Diese bösen, finsteren Augen, die nur Tod und Schmerz zu kennen schienen.
"Na komm schon, ich beiße doch nur!"

Geb schrack schweißgebadet aus seinem Albtraum auf und stieß dabei mit dem Fuß gegen die Ziege, die laut meckernd aufsprang und ihm offensichtlich ihre Meinung über nächtliche Ruhestörung preisgeben wollte. Nur leider sprach der Godslayer keine Ziegensprache, weshalb er dem Tier nur den Kopf streichelte und sich leise entschuldigte. Dann legte er sich leise hin und hörte, wie der Atem des Tieres leiser und langsamer wurde, während die Ziege wieder einschlief. Er selber fand von da an keinen Schlaf mehr für diese Nacht. Allerdings fraß er Steine. Eine Menge Steine.
Am nächsten Morgen war seine Magie fast wieder vollkommen aufgefüllt und er sah der Sonne beim Aufgehen zu, als er drei Gestalten im Gebiet unter sich bemerkte. Sie kamen in seine Richtung! Na toll! Der Godslayer stand auf und dachte nun über seine Vorgehensweise nach. Der Dämon und die Vampire hatten ihn schon gesehen, da war er sich sicher. Jetzt war nur die Frage, ob er wegrennen, sich wieder verstecken oder aber kämpfen sollte. Die Mimik des Godslayers wurde hart, als er seinen Entschluss fasste. Er ging zu dem Höhleneingang, in welchem die Ziege schlief und versperrte ihn mit einer Mauer. Die Ziege musste hier herausgehalten werden, sie könnte schließlich durch Querschläger getroffen werden. Nun stellte Geb sich breitbeinig vor den verschlossenen Eingang und sah den drei Gestalten beim Aufstieg zu.

Als sie endlich bei Geb ankamen, konnte man schon seit mehreren Minuten ihre Nähe spüren. Es umgab sie eine Aura der Kälte und der Finsternis und ein kurzer Blick mit seiner Augenmagie gab Geb auch die Begründung, warum. Das Licht, das normalerweise in jedem Lebewesen steckte, war bei diesen Kreaturen nicht zu sehen. Sie waren wie ein Schwarzer Fleck inmitten einer heiß glühenden Sonne. Das stimmte jedenfalls für die zwei Vampire, die Geb als Haster und Zaras benennen konnte. Auch ihr Aussehen zeugte davon, dass sie kein Licht besaßen, nicht einmal einen Funken. Ihre Haut war leichenblass, ihre Iris und Augäpfel leicht gelblich verfäbrt, doch die Pupille scharf wie ein Messer und ihre Gegenwart war trotz einer gewissen Anziehung immer noch instinktiv beunruhigend. Sie trugen schwarze Umhänge über ihre sehr elegant gewählte Kleidung und an einigen Stellen waren versteckte Panzerungen zu sehen. Eleganz und Rüstung vereint.... ja so stellte man sich Vampire vor. Den beiden war aber ihre Blutlust anzusehen, sie betrachteten oft seine Halsschlagader, als wäre diese ein All-You-Can-Eat-Buffet. Allerdings war ihr Anführer Ur'Zak noch schlimmer. Der Dämon saugte jegliches Licht in sich auf, als wäre er ein Loch inmitten eines Sees. Das konnte man aber auch schon an seinem Aüßeren erkennen. Der Dämon war ein halber Riese, locker 3 Meter groß, und hatte eine mit schwarzen Adern durchdrungene Rote, schuppige Haut. Anstatt von Haaren besaß er Federn und seine Augen waren fast vollkommen Schwarz. Nur die roten Pupillen stachen aus dieser Finsterniss hervor und es schien so, als würden sie nur dazu da sein, um zu erkennen, was wie zerstört werden muss, damit die Schwärze es aufsaugen kann. Der Dömon trug eine Schwarz-Rote Rüstung, die keinerlei Verfärbung oder Verzierung aufzuweisen hatte. Ein schwarzer Umhang hing von den Schultern des Dämons und sein Schwert an seiner Seite sprach Bände. Diese Klinge war an der einen Seite scharf wie eine Rasierklinge, während die andere Seite zu einer Art Säge umfunktioniert wurde. Geb wusste nicht, wozu das gut war, aber er wusste, dass wenn der Dämon seine mit in Krallenform behandschuhte Hand daran legte, dieser so einige Ideen fand, so etwas besonders grausam einzusetzen...
Der Godslayer war sich nun sicher. Diesen Dreien war nicht zu helfen, man konnte sie nicht retten.
Ur'Zak interpretierte Gebs finsteren Blick, den dieser bei ihrer Ankunft drauflegte, allerdings vollkommen falsch.
"Haben wir dich letztendlich doch eingefangen! Hast ziemlich Angst, was wir mit dir machen werden, was?"
Zaras lachte gehässig.
"Dabei sind wir die Allerwenigsten vor denen er Angst haben sollte. Wir können ihn übel zurichten, aber das was Morgan mit ihm tun wird will ich mir nicht einmal vorstellen."
"Weiß er überhaupt, was er getan hat?"
"Bestimmt nicht."
Ur'Zak trat vor und sah Geb mit einem fiesen Grinsen in die Augen. Der Dämon schien sich ziemlich sicher zu sein, was Geb dachte...
"Du hast Morgan DeCous Mann getötet, Jungchen. Er war der erste Vampir, der dich Angriff. Kannst du dich an ihn erinnern?"
"Ja."
Geb erinnerte sich tatsächlich an diesen Typen. Er hat sich ziemlich toll gefühlt, mit dieser Übermacht an Dämonen und Vampiren hinter sich, doch das hatte ihm wenig geholfen, als er von Gebs Gods Bellow erwischt wurde. Allerdings hatte Geb keine Ahnung gehabt, dass der Vampir dadurch getötet wurde.
"Er hat sich wacker geschlagen."
Ur'Zak spuckte aus.
"Er hat gelebt wie eine Kakerlake und ist gestorben wie eine. Wenn unser Anführer ein Mann gewesen wäre, bin ich mir sicher, diese Made hätte dessen Schwanz gelutscht um ganz oben zu landen. Was es das angeht kann ich dir danken, Kleiner."
Die beiden Vampire sagten nichts, doch Geb bemerkte dessen Positionsänderung. Sie wollten ihn von drei Seiten angreifen können. Geb sah die drei weiter finster an und nun war es an ihn, Fragen zu stellen.
"Was ist mit meinen Kameraden?"
"Die Weißhaarige haben sie mitgenommen, der Rest ist tot."
Für eine Sekunde war Geb schockiert, doch dann stahl sich ein kleines Lächeln auf seine Lippen.
"Und was, wenn du lügst?"
"Und was, wenns mir egal ist, was du weißt? Ich weiß genau so viel wie du Kleiner, wir sind sofort losgeschickt worden, als du die Schlucht hinuntergestürzt bist."
"Dann leben sie noch."
Die drei hielten kurz verwundert inne, als sie das hörten.
"Du weißt wie stark wir Dämonen und Vampire sind oder? Sie waren von solchen wie uns umzingelt, als du gegangen bist und wer weiß, was mit der Weißhaarigen bis jetzt passiert ist."
"Sie leben noch."
Geb nutzte seine Magie, sodass seine Aura sichtbar wurde und der Druck durch seine Magie zu spüren war. Der Boden bebte.
"Und ich werde sie zurückholen. Ich werde mich nicht von euch aufhalten lassen. Ich kann sie schon fast neben mich spüren."
Der Dämon griff an, doch im gleichen Moment bildete Geb eine massive Beschwörung, die aus dem Boden herausbrach und den Dämon nach hinten, den Berg hinunter katapultierte. Die zwei Vampire griffen zeitgleich an, kamen allerdings an Gebs Erdrüstung nicht weiter. Der Godslayer griff den einen mit einer Erdklaue und schoss auf den anderen mit einem mittelmäßigen Göttergebrüll, während die Steinschlange sich weiter auf den Dämon stürzte. Finsternisszauber regneten auf den riesigen Steinkörper ein, doch immer wieder verschwand die Schlange im Boden und griff den Dämon aus einer unerwarteten Seite an. Der Godslayer wiederum warf nun den einen Vampir zu dem anderen und setzte seine Erddornen des Erdgottes ein, um sie gleichzeitig aus dem Verkehr zu ziehen, doch die beiden schützten sich mit ihrer Wasser- und Luftmagie vor dem Angriff. Der eine flog dabei hoch in die Luft, während der andere sich in einer Wasserform aus dem Staub machte. Geb aktivierte seinen Magie-katalysator und seine Gargoyle-Form, wodurch er zum Windmagier aufsteigen und ihm zum Kampf stellen konnte.
Unten im Tal, griff die Steinschlange den Dämon direkt an, wurde allerdings von diesem mit einem hochkonzentrierten Strahl erledigt. Dann formte der Dämon sich Schattenflügel und flog zu Geb hinauf, um auch ihn mit so einem Strahl zu erledigen. Der Godslayer war gerade im Kampf gegen den Wind-Vampir und den Wasser-Vampir beschäftigt, bemerkte den ankommenden Feind jedoch aus dem Augenwinkel. Er tat weiter so, als würde er den Dämon nicht bemerken und schoss mit mehreren Speeren des Erdgottes auf den Wind- und den Wassermagier. Der Wassermagier wurde getroffen und starb im nächsten Moment, doch der Wind-vampir wich jedem Angriff aus, wobei er eine Sache nicht bemerkte. Er war Geb zu nahe gekommen. Als der Dämon seinen nächsten Finsternisstrahl losließ, nahm Geb den Luftmagier am Kragen und hielt ihn zwischen sich und dem Strahl. Der Kerl wurde glatt durchbohrt und auch Gebs teinrüstung wurde durchbrochen, doch das reichte nur für eine leichte Verletzung. Geb schaffte es, kurz vor dem Erdboden abzubremsen und sich dort für den nächsten Angriff bereit zu machen. Dieser folgte dann auch kurz darauf in Form einer Scharr Vögel aus finsternis, die allerdings wirkungslos an einer Erdmauer und einer Steinrüstung verpufften. Der Dämon zeigte seine Wut und nutzte eine besonders starke Technik, die sich in 8 aus Finsternis bestehenden Tentakeln äußerte. Diese griffen Geb von mehreren Seiten an und dieser unterschätzte sie, als er nur eine A-Rang Verteidigung aufbaute. zwei der Tentakel wurden von der obersten Schicht und zwei weitere von der Steinrüstung abgehalten. Vier weitere trafen Geb direkt und explodierten, was den Godslayer durch die Luft schleuderte und gegen einen Stein prallen ließ. Er hustete Blut und fühlte sich vollkommen zerschlagen. Er hatte seine Magie noch nicht ganz regenerieren können und nun war er am Ende. Der Dämon kam zu ihm und seine Stimme kam dem Godslayer nicht mehr so dumm vor, eher kalkulierend.
"Ihr Magier denkt immer ihr wärt so unfassbar stark. Ihr greift alles und jeden an und denkt ihr würdet überleben. Du bist ja nichtmal ordentlich ausgeglichen. Du besitzt so ut wie nur Talente für den Fernkampf, der Nahkampf liegt dir fern. Genauso wie deine Schlampe an Freundin. Ihre Scheiß Devil-Slayer Magie hat ihr keinen Deut geholfen, als sie sich unserer Übermacht stellte. Magier sind vollkommen Selbstzerstörerische Wesen. Ihr kämpft gegen alles und jeden an, was sich euch in den Weg stellt."
Wieder hustete Geb, diesmal allerdings Steine.
"Du liegst falsch. Nicht alle Magier sind so."
Ur'Zak lehnte sich zu ihm vor.
"Was sagst du da? Meinst du damit, dass du aus dem besonders dummen Geschlecht der Magier entsprungen bist?"
Geb lachte und ballte die Hand zur Faust.
"Wir sind nicht gegen euch ins Feld gezogen, weil wir Magier sind..."
"Ach und weshalb dann?"
Geb schlug dem Dämon kräftig ins Gesicht sodass dieser zurücktaumelte. Dabei nahm der Godslayer einen Bissen von einem Stein in seiner linken Hand und stand auf.
"Wir kämpfen gegen euch, weil wir Menschen sind!"
Der Dämon wollte Geb noch einmal mit seiner "Schwäche" bekannt machen und im Nahkampf gegen ihn kämpfen.
"Und weil wir Fairy Tail Magier sind!"

Da verwandelten sich Gebs Arme zu Stein und seine magische Kraft wurde zu seiner Stärke. Er schlug mit der bloßen Faust von unten gegen das Kinn des Dämons und seine Magie verstärkte diesen Schlag, sodass der Dämon nach oben geworfen wurde. Geb richtete sich auf und sah den Dämon ein letztes Mal finster an.
"Tsuchijin no... Dogou!"
Das SS-Rang Göttergebrüll erwischte den Dämon eiskalt und erledigte ihn letztendlich vollkommen. Als der Körper auf dem Boden aufschlug, fiel auch Geb auf die Knie und atmete schwer. Allerdings musste er noch etwas loswerden.
"Und damit du es weißt: Lucy ist keine Schlampe, sondern ein Modell!"
Und dann fiel auch er vollkommen ausgelaugt um. Er schloss die Augen und ruhte sich aus...
Nur um von einer rauen Zunge aufgeweckt zu werden. Als er die Augen wieder öffnete, sah er, dass die Ziege über ihm stand und ihn anmeckerte. Geb lächelte und tätschelte den Kopf der Ziege.
"Na, du? Hat also ein starker Querschläger meine Mauer getroffen, hm?"
"MÄH!"
"Okay, okay. Wir gehen weiter."
Er ließ sich beim Aufstehen von dem Tier helfen und aß weiter Steine, um seine Magie wieder aufzufüllen. Dann ging es weiter den Berg hoch. Dass seine Mauer, die er zum Schutz der Ziege aufgestellt hatte, von innen zerstört worden war, bemerkte er allerdings nicht.

Der Weg war bei seinem extrem angeschlagenen Zustand nicht mehr so angenehm wie zuvor und auch sein Magen knurrte erbärmlich, als er und die Ziege weitergingen und weitergingen. Irgendwann führte das Tier Geb zu einem Beerenstrauch mit offensichtlich mutierten Beeren, die so groß waren wie Äpfel. Einen Moment lang sah Geb die übergroßen Früchte des Strauches misstrauisch an, doch am Ende siegte der Hunger. Der Geschmack erinnerte ihn an Johannisbeeren und auch ihr Aussehen war diesen ziemlich ähnlich. Der Godslayer hoffte einfach, dass sie nicht giftig waren. Ein oder zwei Kilometer weiter fanden die zwei eine Quelle, wo sie sich so richtig satttranken. Nach zwei weiteren Kilometern wurden Gebs Bedenken beantwortet. Die Beeren waren zwar nicht giftig, sorgten aber für Durchfall. Zum Glück hatte er schnell reagiert und sowohl seine Privatsphäre gegenüber der Ziege und eine saubere Hose bewahrt. Aber wenigstens war er satt und sein Stoffwechsel schien auch zu funktionieren.
An sich war der Godslayer auch total froh, dass er sich bei den Kämpfen keinen Knochenbruch oder so zugelegt hatte. Das hätte diese Reise deutlich ungemütlicher gemacht, als sie es sowieso ist. Da hatte er wohl noch mal Glück gehabt.
So langsam kamen die Ziege und der Magier der Schlucht immer näher und die ganze Zeit zog Geb immer wieder Lucys Flamme hervor. Sein Licht der Hoffnung. Als die beiden die Schlucht fast erreicht hatten, war es wieder Abend. Geb suchte eine Höhle und bedeutete der Ziege zu ihrer eigenen Sicherheit, dort zu bleiben. Interessanter Weise hörte sie auf ihn und legte sich gemütlich hin, um auf ihn zu warten. So ein intelligentes und liebes Tier. Geb würde es wohl mit nach Hause nehmen... mal sehen, wie Lucy dazu reagierte. Das wird bestimmt lustig werden...

Jetzt war es aber an der Zeit für ihn, den Platz aufzusuchen, wo er zuletzt Lucy gesehen hatte. Er schlich sich an verschiedenen umgestürzten, verbrannten und auf andere Weise schwer zugerichteten Bäumen und anderen Pflanzen vorbei und nahm hinter einem Gebüsch Deckung, falls an der Schlucht immer noch Vampire oder Dämonen zu finden waren.
Das war auch richtig so, denn als Geb über das Gebüsch hinweg blickte, sah er 5 Vampire, die dort an einem Feuer saßen und sich unterhielten.
"... dass man obwohl man technisch gesehen tot ist, immer noch Wärme und Licht gern hat?"
"Na, was glaubst du, was passiert wenn dein Körper kalt ist? Dass er mit Kälte immer noch super zurecht kommt? Am besten noch unter 0 Grad, was? Wenn die Magie nicht wäre, würden wir bei so einer Kälte sogar einfrieren!"
"Klingt scheiße."
"Ob du's glaubst oder nicht: Ist es auch."
Dann folgte eine ungemütliche Stille, bis einer der Vampire wieder das Wort erhob.
"Was glaubt ihr? Wird der Kerl wieder hier her kommen?"
"Wenn er klug ist, wird er es nicht tun. Wir sind zu siebt und er allein. Hinzu kommt noch Ur'Zak und seine Männer, die ihm hinterher gesendet wurden. Wenn er hier her kommt, ist er wieder umzingelt."
"Oder aber er ist tot."
"Neee, der hat vorher zu viel ausgehalten."
"Ich denke er wird kommen."
Die letzte Stimme war nicht all zu weit von dem Godslayer entfernt, was ihn dazu veranlasste, kurz zusammen zu zucken. Nur einige Meter rechts von ihm kam ein groß gewachsener Vampir heraus und sah die Gruppe am Feuer kalt an. Er schien früher zum Adel gehört zu haben, so wie seine Gesichtsform dem des Königshauses ähnelte. Er sah auch nicht so verkommen aus, wie Haster und Zaras. Seine Augen waren klar und dafür umso schärfer und seine Gegenwart war zwar immer noch beunruhigend, doch die von ihm ausgehende Anziehung war stärker als die Angst vor ihm. Dies war ein wahrer Vampir...
"Ah und warum Lord Schlauberger?"
"Hast du es nicht gesehen?"
"Was denn?"
Der großgewachsene Vampir lächelte.
"Die Art, wie die beiden sich angesehen haben. Wie sie sich vertrauten und gegenseitig geschützt haben, als wir sie angriffen."
"Stimmt, sie schienen zu wissen, was der andere tut. Vielleicht hatten sie Telepathie oder..."
Nun lachte der Große auf und sah, als er fertig war, die anderen Fünf belustigt an. Er schien zwar von Jahren her Jünger, aber vom Geiste deutlich älter zu sein als seine Kameraden.
"Es war keine Telepathie. Es war mehr als das."
"Jetzt spuck's schon endlich aus!"
"Liebe."
Nun waren es die Vampire am Feuer, die laut loslachten.
"Liebe? Kakakakakaka! Dieses dämliche Gefühl bei dem jeder Mann zum Waschlappen wird und sich von einer Frau versklaven lässt? Also ich denke nicht, dass so etwas die beiden stärker machen würde."
"Das ist aber der Fall."
Wieder zuckte Geb zusammen. Diese Stimme war die einer Frau, doch dieses Mal links von ihm, noch näher als die des Mannes. Eine wunderschöne Frau (zwar nicht vergleichbar mit Lucy, aber immer noch ziemlich schön) betrat das offene Gelände neben der Schlucht und sah die versammelte Mannschaft belustigt an. Sie hatte eine gute Figur und auch sie versprühte diese Mischung aus Beunruhigung und Anziehung, genauso wie dieser 'Lord Schlauberger'.
"Ich habe mit Ur'Zaks Geist gesprochen. Der Magier ist auf den Weg hier her."
Oh Verdammt!
Geb hatte genug gehort. Diese Vampire wussten, dass er kommen würde, also musste er sich sofort zurückziehen. Die letzten Worte die er von den Vampiren hörte, ehe er außer Hörreichweite war, blieben ihm allerdings auch noch im Gedächtnis.
"Ich beneide die Zwei irgendwie, so ein starkes Band zueinander zu haben."
"Ich ebenso."

Der Godslayer verschwand zurück zur Höhle, wo seine Ziege auf ihn wartete. Allerdings machte sie nur große Augen, als er näher kam und rutschte sogar weg, als er sie beruhigen wollte.
"Na komm schon.."
"... ich beiße doch nur."
Geb erschrack sich heftigst und wirbelte herum. Die Stimme war genau hinter ihm gewesen, vielleicht konnte er sich noch gerade rechtzeitig wehren. Allerdings war er leicht überrascht, als er die Vampirin von vorhin vor sich stehen sah. Sie lächelte ihn süffisant an, während ihr Begleiter, Lord Schlauberger, hinter ihr einen bedrohlicher Schatten blieb.
"Du bist ja wirklich ein ganz Süßer, ich verstehe jetzt, warum die Weißhaarige dich so sehr liebt."
"Hör auf herumzuspielen, Alesia."
"Tze, seine Träume habe ich eh schon manipuliert, also was solls?"
"Du weißt doch, was wir tun müssen. Jetzt mach endlich deinen Job."
"Was meint ihr?"
Die Frau, Alesia, seufzte.
"Ich hoffe, das muss ich jetzt zum letzten Mal machen, Lucius."
"Wir werden sehen."
Die Frau sah Geb in die Augen und begann klar und deutlich zu sprechen, während ihre Pupillen abwechselnd größer und kleiner wurden.
"Deine Freunde sind tot. Du hast gesehen, wie sie von Dämonen gefressen wurden. Sie wurden durch Doppelgänger ersetzt, die Fairy Tail infiltrieren sollen. Sie sind deine Feinde und du musst alles dafür tun, dass sie der Gilde nicht Schaden können, wenn sie sich gegen die euch wenden. Du kanst nur einer Person trauen, nämlich deiner Freundin. Ansonsten wirst du mit niemanden darüber reden. Wenn dich jemand fragt, warum du nicht mehr mit deinen Freunden arbeitest, wirst du sagen, dass du dich von ihnen wegen einem fehlgeschlagenen Auftrag abgewandt hast."
Eine Träne lief über Gebs Wange.
"Meine Freunde wurden gefressen und durch Doppelgänger ersetzt. Ich kann nur Lucy trauen und muss die Gilde beschützen. Ich werde den Leuten sagen, dass ich mich von Lua und Fukuda wegen der fehlgeschlagenen Quest trenne."
"Du hast was vergessen, Alesia."
Wütend fuhr die Frau zu ihrem Partner herum. Ihre Stimme klang sehr gereizt.
"WAS DENN?!"
"Vergessen und sich nicht preisgeben."
"Ach stimmt.."
Sie sah wieder Geb an und wieder vergrößerten und verkleinerten sich ihre Pupillen.
"Du wirst vergessen, dass wir hier waren und dich auch gegenüber den Doppelgängern nicht preisgeben. Nur deine Freundin ist vertrauenswürdig. Sie muss aber auch den Mund halten."
"Die Doppelgänger dürfen nichts ahnen. Lucy muss so wie ich schweigen."
Im nächsten Moment fragte Geb sich, warum er denn weinte und streichelte die besorgte Ziege. Er konnte es immer noch nicht fassen, dass Luna und Fukuda getötet und mit Doppelgängern ersetzt worden waren...



Am nächsten Morgen fand er die Schlucht -bis auf ein paar Blutflecken- vollkommen verlassen vor. Er wollte noch weiter nach diesen Vampiren suchen, hatte aber keine Ahnung, wo sie waren. Der Godslayer wusste nicht, was er tun sollte, weshalb er sich an dem Rand der Schlucht setzte und Steine aß, während er nachdachte. Die Doppelgänger besorgten ihn schon stark, aber erst einmal musste er Lucy finden. Er zog ihre Flamme heraus und erfreute sich an ihrer Stärke. Könnte das bedeuten, dass sie näher kam? Er zog also nun die Karte heraus und sah mal nach. Da war tatsächlich Lucys Name, der gerade vom Rand der Karte auf ihn zu hielt! Wunderbar! Dann konnten sie bald zurück nach Hause, auch wenn nichts mehr so wie früher sein würde. Er holte die Ziege und wartete an der Schlucht auf Lucy.

Bald schon hörte er aber nicht Lucy, die näher kam, sondern eher unmenschliche Geräusche, die immer näher kamen. Die Ziege gab ein verängstigtes "Mäh" von sich, als die Geräusche immer lauter wurden und bald schon sah Geb auch, warum. Aus dem Wald kam eine riesige Welle an monströsen Spinnen, die auf ihn zuraste. zwar hatte der Godslayer sich mittlerweile von dem Kampf und der anstrengenden Reise etwas erholt, doch konnte er diese Viecher nicht gleichzeitig aufhalten und die Ziege schützen. Also benutzte er seine Gargoyle-Form um die Ziege auf die andere Seite der Schlucht zu bringen und dann ein komplexes Gebäude -oder besser gesagt einen Turm- zu bauen, auf dem die Ziege vor den Spinnen auf jeden Fall sicher war. Dann glitt Geb wieder schnell zu der anderen Seite hinüber, wo die Spinnen fast den Spalt erreicht hatten. Der Godslayer erschuf zu seinen Seiten zwei Mauern, die es den Spinnen erschwerten, ihn zu umzingeln, während er gegen die Monster vor ihm vorging. Dieses mal benutzte er auch wieder den Wabbajack, denn die Amok laufenden Dämonen und die Explosionen aus Feuer oder Blitz durchaus bei einer so großen Masse an Monstern nützlich war. Und oh ja, das war sie. Sogar die Krabben waren vom Vorteil, da sie es den Spinnen schwieriger machten, zu laufen. Geb hielt also den Wabbajack in der einen Hand und ging sozusagen auf dauerbeschuss, während er mit der anderen Hand immer wieder eine der Spinnen packte und auf die anderen warf, sodass sie sich gegenseitig behinderten. Als einige der Spinnen über die Mauern geklettert kamen und ihn von der Seite angreifen wollten, kam Geb selbst auf die Mauern und kämpfte von dort aus, wobei er auch auf sein Gleichgewicht aufpassen musste. Der kampf dauerte ewig und es schien fast so, als würde diese schiere Masse an Spinnen, den Godslayer bezwingen. Doch als er seine Erschöpfung bemerkte, kamen auch keine Spinnen mehr aus dem Wald. Er war kurz davor, zu gewinnen. Also gab er sein bestes und erledigte eine Spinne nach der anderen, bis nur noch einige wenige Spinnen übrig waren, nämlich die, die in Dämonen verwandelt worden waren. Nun waren sie wieder Spinnen und griffen Geb, der kaum magische Kraft noch übrig hatte, an. Allerdings waren sie nicht stark genug. Der Wabbajack war ein sehr harter Stab und so konnte Geb den Monstern das fürchten lehren. Tatsächlich rannten einige weg, aber der Hauptteil von ihnen war tot. Der Hauptteil lag bei den zwei Mauern, der Rest über die ganze Ebene neben der Schlucht verteilt. Geb seufzte, als es anfing zu regnen, und ging zu einem trockenen Plätzchen, wo er sich einige Steine genehmigte. Gott, würde er es lieben, wieder in einer Gegend zu sein, wo man nicht mit gefährlichen Monstern, Tieren, Dämonen oder Menschen zu tun hatte!

Als hätte er gerade darum gebeten, kamen einige dreckige aber bis an die Zähne bewaffnete und gut ausgerüstete Gestalten heran. Geb hatte das Ganze schon irgendwie kommen sehen und hatte deshalb seine Wertsachen auf die andere Seite der Schlucht geworfen. Nur die Karte des Rumtreibers hatte er noch dabei, die für diese Menschen nur ein nutzloser Lappen sein sollte. Sie konnten ihm nichts mehr nehmen. Mit einem schwachen Lächeln begrüßte der Godslayer seinen Besuch, wenn er richtig gezählt hatte also ungefähr zehn oder elf Personen.
"Guten Tag, die werten Herren."
Eine Frau etwas weiter hinten in diesem Dutzend schrie: "Hey!"
"... und Damen. Wollen sie sich zu mir setzen? Unter meinem Baum gibt es genug Platz um vor dem Regen sicher zu bleiben. Ich teile gerne."
Ein bärtiger Mann, der aufgrund seiner vorderen Position in der Gruppe der Anführer zu sein schien, ließ seine Streitaxt, die er in der Hand gehalten hatte, mit dem Kopf zu Boden gleiten. Er hatte einen mächtigen Helm mit geschmiedeten Ochsenhörnern und eine Plattenrüstung aus dunkelgrauem Stahl, wobei das alles mit Außnahme vom Helm durch einen riesigen Umhang verdeckt wurde. Der Mann war locker zwei Meter groß und schien trotz seiner Masse und Muskelkraft sehr bedacht mit eben dieser umzugehen. Er stützte sich auf seine Axt, als er das Massaker um sich herum betrachtete und dann Geb von oben bis unten musterte.
"Wir wollten für einen Auftrag diese Spinnen töten. Wir haben sie zusammengetrieben und hatten vor, sie in den Fluss da unten zu stürzen."
Geb sah zu der Schlucht, auf dessen Grund der Fluss zu finden war, der ihn so einige Kilometer weiter unten wieder ausgespuckt hatte, nachdem der Godslayer in ihn hineingefallen war.
"Vielleicht keine so gute Idee. Ich habe auch den Sturz von hier oben da runter überlebt."
Der Axtbesitzer stutzte.
"Was? Junge, das sind locker einhundert Meter! Wie hast du das überlebt?"
"Ein Vampir hat meinen Aufprall gedämpft."
Ein Schwertkämpfer aus der Gruppe schnnaubte belustigt, währed andere einfach nur ein schwaches Lächeln zeigten. Viele dieser Menschen schienen mies gelaunt zu sein.
"Märchen kann ich mir auch woanders anhören und vor allem bessere. Wer hat die Spinnen getötet?"
Geb lächelte den Mann freundlich an.
"Das war ich."
Diesmal gab es mehr Gelächter, wobei auch der Axtkämpfer belustigt schnaubte.
"Klar, natürlich. Du und deine Armee and Grashalmen, nicht wahr? War das bevor oder nachdem du die Klippe heruntergestürzt und von einem Vampir gerettet wurdest?"
"Nein, ehrlich. Ich war das alleine und bin natürlich davor heruntergefallen. Wäre ich noch hier, wenn ich hier herutergefallen wäre?"
Wieder Gelächter, doch diesmal lachten die Leute nicht Geb, sondern ihren Anführer aus, welcher gegen aller Erwartung ebenfalls lachte.
"Jungchen, du bist gut drauf. Ich glaube wir werden dein Angebot..."
Jetzt erst sah er den Turm, wo gerade die Ziege herausguckte und ein leises: "Mäh" von sich gab.
"... ist das eine Ziege?"
"Jap, die ist mir hier hoch gefolgt und ich habe sie ziemlich gerne."
Der Mann grinstte und deutete seinen Leuten, sich zu Geb zu gesellen.

Es stellte sich heraus, dass diese Menschen keine Banditen oder schwarze Magier waren, wie Geb vorher erwartet hatte, sondern einfach nur Abenteurer, die diesen Auftrag angenommen hatten um sich etwas dazu zu verdienen. Geb demonstrierte ihnen als Beweis für seine Magie, wie er einen Stein aß. Die Abenteurer waren ziemlich beeindruckt und so war aus einer offensichtlich ziemlich gefährlichen Situation etwas vollkommen witziges geworden. Einige von ihnen machten ein Feuer, während andere Jagen gingen und wieder andere die Spinnenkörper beseitigten. Aus den zwei Mauern, die Geb gebaut hatte, wurden gleich mal drei Unterkünfte und als Geb genug Kraft hatte, um eine Brücke zur anderen Seite der Schlucht zu bauen, konnte auch der Turm bezogen werden. Der Ziege gefiel es zwar anscheiend nicht, ihren schönen großen Stall teilen zu müssen, ließ aber trotzdem die Abenteurer in das Gebäude.
Besonders der Anführer dieser kleinen Gruppe, Caleb hieß er, freundete sich gut mit Geb an und so kam es, dass sie so viel redeten, dass jeder die Zeit vergaß. Am Ende saßen sie alle gemeinsam am Feuer, während die Nacht heranrückte, und aßen und tranken fröhlich. Da musste Caleb aber auch etwas Wichtiges noch ansprechen.
"Also, Geb."
"Hmh?"
"Wegen den Spinnen..."
"Ja, was ist mit denen?"
"Wir sollten sie eigentlich töten, weißt du?"
"Ja, und ich habe sie getötet, ist doch gut oder?"
"Eigentlich nicht... so können wir den Auftrag doch nicht so abgeben."
Verwundert drehte Geb sich zu seinem neuen Freund um.
"Warum nicht?"
"Na, weil es sich doch nicht gehört, den Erfolg eines anderen für den eigenen auszugeben. Wir sind zwar Abenteurer und brauchen das Geld, aber wir stehlen niemandens Ruhm."
Geb sah verwundert in die Runde. Sie alle sahen ihn ziemlich ernst an, doch er lächelte nach ein paar Sekunden allesamt breit an.
"Dann schenke ich ihn euch."
Ein leicht verwirrtes Raunen ging durch die kleine Gruppe.
"Du kannst doch niemanden einen Erfolg oder Ruhm schenken, so etwas geht doch nicht."
Geb grinste Caleb breit an.
"Nun, ich habe euch aber die Arbeit gestohlen. Der Auftrag wurde von mir niemals offiziell angenommen, also würde ich, wenn man mir das Geld geben würde, euch sowieso alles geben. Macht euch wegen so etwas keine Sorgen. Außerdem seid ihr diejenigen, die diese Spinnen hier her gescheucht habt. Das war bestimmt eine Menge Arbeit."
Zustimmendes Gemurmel wurde laut und auch Caleb musste nicken, während geb fröhlich fortfuhr.
"Ihr habt sie sicherlich auch ermüdet, weshalb es mir erst recht gelang, sie zu töten. Vor allem war es der gleiche Ort, wo sie sowieso sterben mussten, also ist das Ergebniss doch das selbe oder? Ihr habt die Spinnen in den Tod gescheucht und sie sind wie geplant auch gestorben."
Der große Mann neben ihn lachte laut und klopfte Geb auf die Schulter.
"Da haben wir ja einen wirklich großzügigen Magier getroffen, nicht wahr Leute?"
Die Gruppe rief wie aus einen Mund: "JA!" und feierte somit weiter.

Sie feierten bis spät in die Nacht, bis sie sich letztendlich einer nach dem anderen Schlafen legten. Die Wachen wechselten sich alle paar Stunden, so konnte jeder seine Zeit an Schlaf bekommen. Auch Geb bestand darauf, Wache halten zu dürfen und wurde deswegen von einem mageren Speerträger namens Pitt aufgeweckt. Dieser war ziemlich jung und hatte eine Lampe über seinen Kop gehalten, als er Geb wachgerüttelt hatte.
"Du bist jetzt mit der Wache dran."
Der Junge wollte Geb die Lampe hinstellen, doch dieser winkte ab und zeigte auf sein Auge.
"Ich mag zwar nur ein Auge haben, aber ich kan immernoch sehr gut damit sehen. Besonders mit Magie."
Dann stand er auf, nutzte seine Thermosicht und aß einen Stein, bis er auf einem Baum Wache hielt. Mittlerweile hatte er all seine Sachen wieder aufgesammelt und wäre theoretisch bereit, um weiter zu ziehen. Lucy hätte schon längst ankommen sollen, weshalb er sich so einige Sorgen um sie machte, doch leider konnte er nicht mitten in der Nacht seine Karte benutzen und außerdem wollte er sich auch von den Abenteurern verabschieden, ehe er ging. Das bedeutete also... bis zum Morgen warten.
Am nächsten Tag verabschiedeten sich die Abenteurer und Geb war nach einigen Minuten wieder vollkommen allein mit seiner Ziege. Er setzte sich neben der Schlucht auf den Boden und die Ziege legte sich neben ihn, als er die Karte herauszog und sah, dass Lucy nicht mehr weit weg war. Sie war sogar kurz davor, bei ihm anzukommen! Das ist ja wunderbar! Dann konnte er sich ja auch richtig darauf vorbereiten, wenn Lucy wieder mit ihm vereint wurde. Er könnnte in kleines Häuschen bauen, da der Turm und die Brücke von ihm noch abgerissen wurden, weil sie nicht gerade sinnvoll erschienen, aber bestimmt würde Lucy gleich weiter wollen. Also könnte er vielleicht einen Mechanismus bauen, mit dem sie sicher zum Grund der Schlucht kommen könnten und somit Zeit gewinnen. Der Godslayer dachte über so viele Möglichkeiten nach, dass er letztendlich keine Idee mehr hatte und sich sagte:
Ach, Lucy wird bestimmt auch nicht irgendetwas vorbereitet haben, also sollte ich einfach auf sie warten und sie herzlich begrüßen. Das wäre Ok, finde ich.
Also legte er die Karte wieder weg und streichelte die Ziege, während er auf Lucy wartete.
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BeitragThema: Re: Zerklüftetes Berggebiet   So März 22, 2015 7:15 pm

(cf: Quest)

So langsam ging bereits die Sonne runter und das einzige was von ihr noch zu sehen war, war ein rötlicher Schimmer, welcher sich über die Westseite des Horizonts legte, als Lucy ihre Augen langsam öffnete. Der Sonnenuntergang spendete ihr Trost, welcher allerdings gleich wieder geraubt wurde, als sie sich hier genauer umsah. Sie lag auf einer Art Steinberg, welches man vielleicht auch als Altar bezeichnen könnte, während um sie herum mehrere Kreaturen standen und irgendwas auf einer fremden Spache zu sagen schienen. Einer Sprache, die selbst Lucy - trotz ihrer vielen Bibliothekserfahrungen - weder entziffern noch irgendwie verstehen konnte. Was war nur geschehen? Langsam richtete sich die Weißhaarige Schönheit auf und bemerkte wie sie vollkommen andere Klamotten an hatte, als die mit denen sie eigentlich zum Auftrag erschienen war. Die Klamotten waren viel zu dunkel für ihren eigentlichen Geschmack, aber dennoch recht freizügig.

Spoiler:
 

Was war nur mit ihr geschehen? Wieso konnte sie sich weder daran erinnern, dass sie hier her gebracht wurde, noch wieso sie diese Klamotten hier an hatte. Und vor allem, wieso war sie überhaupt noch am Leben? Der Kampf war lang und gefährlich gewesen. Lucy hatte dabei ihr bestes gegeben und die Feinde drohten ihr damit auch gleich mit dem Tod. Sie sollte sogar als erste sterben... war dafür dieses Ritual gedacht? Sollte sie während dieses Rituals jemandem geopfert werden und hatte sie womöglich dafür sogar diese Kleidung anbekommen? Doch irgendwie passte die Kleidung auch zu den der anderen Mädchen, die hier versammelt waren. Es schien schon fast identisch mit ihren Kleidern zu sein. Wollten sie sie vielleicht sogar am Ende zu einer von ihnen machen? Nun gut sie hatte sich diese Lage vermutlich selbst eingebrockt, mit ihrer enormen und unbändigen Wut, welche man nun einmal als Feuerslayerin an den Tag legte. Doch was war mit ihren Verbündeten? Hieß das etwa, dass sie noch alle lebten und nach ihr dieses Ritual durchmachen mussten? Ein paar der Gesichter die hier standen, hatte sie im vorherigen Kampf bereits gesehen. Als Geb und sie hinaus gebracht wurden und sich draußen einem Kampf stellen mussten. Dabei war Geb eine Klippe hinab gestürzt und Lucy... ja da hörten ihre Erinnerungen auch schon wieder auf. Es schien fast so, als hätten sie die Devilslayerin überlisten können, nachdem sie sich natürlich Sorgen um ihren Liebsten gemacht hatte. Hatten sie Geb mittlerweile bereits aufgespürt? Oder war er jetzt vielleicht bereits tot... nein, davon wollte Lucy momentan überhaupt nicht ausgehen. Vielleicht ging es ihm ja auch blendend und er war den Machenschaften der Dämonen und Vampire getrost entkommen? Es hätte alles möglich sein können und genau das weckte in der Devilslayerin neue Kräfte. Die Vampire die um sie herum versammelt waren, schienen mittlerweile mitbekommen zu haben, dass Lucy ihre Augen wieder aufgeschlagen hatte und hörten somit auch abrupt mit ihrem Ritual auf - oder unterbrachen es zumindest für eine kurze Zeit - um stattdessen der Weißhaarigen entgegen zu starren. Lucys Blick sprach währenddessen Bände, was die Vampire auch zu verstehen schienen, da sie die Devilslayerin augenblicklich aufklärten.
"Na da ist ja endlich jemand aus dem Reich der Träumenden zurück gekommen" ein braunhaariger Typ fing nun an zusprechen, während die anderen still blieben und fast so schienen, als würden sie jeder Zeit Lucy anspringen wollen, wenn sie ihm auch nur irgendwas antat.
"Was ist los? Meintet ihr nicht, dass ihr mich als erste töten wollt? Seit ihr zu schwach, um einem Mädchen das Herz aus der Brust zu reißen oder was ist los?" ein paar wenige Vampire fingen nun leise an zu knurren, während die Devilslayerin sich fragend an den Brünetten wandte.
"SEI STILL NIEDERE SKLAVIN DER DUNKELHEIT" der Brünette baute sich nun direkt vor der Devilslayerin auf und sah zu ihr herunter, während sich Lucy langsam vollkommen aufstellte und noch immer auf eine Antwort wartete. Lucy war weder irgendeine Sklavin, noch eine die der Dunkelheit gehörte... sie war keine Vampirin, auch wenn sie vielleicht die Kleider der Vampirdamen an hatte, besaß sie noch immer keine gräuliche Haut und keine rötlichen Augen. Wobei nicht alle solche Augen hatten und auch nicht alle eine gräuliche Haut ihr Eigen nennen durften. Es gab absolut keine Gemeinsamkeiten zwischen den einzelnen Vampiren hier und irgendwie war das auch gut so. "Nun zu deiner Frage meine Liebe... du hast Glück gehabt..." seine Stimme klang recht sadistisch und finster. So als würde sie versuchen einer Feuermagierin eine Gänsehaut aufzulegen. Der Brünette packte sie nun ein wenig fester an einem Arm und zog sie somit nah an sich heran.
"Ich habe mich dafür entschieden, dass du meine Frau wirst! Ich kenne dich... du bist ein Modell, also perfekt für mich und deine Art und Weise mit deiner Magie umzugehen war nahezu faszinierend. Also werde ich dich morgen bei Vollmond in einen Vampiren verwandeln und dann heiraten" kurz musste Lucy innerlich ein wenig grinsen, das konnte ihm vielleicht so passen. Doch so etwas würde sie definitiv nicht zulassen, immerhin hatte sie Geb und war mit ihm auch verdammt glücklich, also würde sie sicherlich keinem anderen Typen einfach so ihr Ja-Wort geben.
"Vergiss es, dass werde ich sicherlich nicht" die Vampire in der Runde kicherten leise, aber dennoch mit vollkommener Finsternis verdeckt.
"DU HAST HIER NICHTS ZU MELDEN! Es ist mein Wunsch, was mit dir ist, ist irrelevant" der Brünette entfernte sich nun wieder von ihr und blickte seine Freunde oder Untergebenen - wie auch immer - an.
"Vielleicht kommt sie bis morgen Abend noch zur Besinnung..." Lucy hatte zwar noch genügend magische Kraft um sich gegen ihn durchzusetzen, doch nicht genügend um es mit der ganzen Horde von Vampiren aufzunehmen. Sie brauchte dringend Feuer... doch Feuer war kein Element, dass es an jeder Ecke zu finden gab. Sie benötigte Fackeln, ein Feuerzeug oder ganz einfach irgendwelche Kerzen. Doch davon gab es hier absolut keine, dass einzige was hier ein wenig für Licht sorgte, war der mittlerweile am Himmel zusehende Mond. Der Brünette ging nun zu ihr und schubste sie vor sich her, sodass sich Lucy auch so einige Male stieß und so einige kleinere Schürfwunden holte - bis sie vor einem kleinen Stall zustehen kamen.
"Hier wirst du heute übernachten und wag es nicht von hier auszubüchsen, ich werde hier zwei Vampire zur Wache aufstellen, welche mich sofort alarmieren können, wenn du auch nur den leisesten Mucks von dir gibst" kurzerhand wurde sie auch schon in den Stall hinein geschmissen, sodass sie sich erneut kleinere Wunden zu zog. Die Vampire waren verdammt stark und das bemerkte man auch auf der physischen Ebene. Kurz nachdem Lucy hier gefallen war, schloss der Brünette Vampir auch schon die Türen und ging mit den meisten seiner Leute wieder in das Schloss hinein, während Lucy kurz seufzend zurück blieb und sich mit ein wenig Feuer den Stall wenigstens etwas erhellte. Da draußen standen nun zwei Vampire, die vermutlich auch nicht gerade die Schwächsten waren, dennoch wagte es Lucy die beiden anzugreifen. Zwar noch nicht jetzt, sondern zu einem eindeutig günstigeren Zeitpunkt, doch sie hatte vor ihnen das Leben auszusaugen und dank ihrer Feuermagie, dürfte das ja ein Kinderspiel werden. Vielleicht gelang ihr schließlich die Flucht, auch wenn sie sich als erstes etwas zur Stärkung suchen musste. Zwar war ihre magische Kraft nicht sonderlich niedrig, doch sie war auch nicht aufgefüllt. Vielleicht so ein gesundes Mittelmaß... Dennoch schien es besser zu sein sich lieber mit zwei Vampiren anzulegen, als mit der ganzen Vampir Armee und wenigstens einen Versuch war es wert, da Lucy auf gar keinen Fall als vampirisches Weib des Brünetten enden wollte. Sie könnte natürlich versuchen die beiden auszutricksen und sich somit ihre Freiheit zu verdienen, doch wenn sie eines gelernt hatte, dann das man Vampire keineswegs unterschätzen sollte. Sie waren nicht so dämlich wie andere Geschöpfe der Nacht.
"Ich habe ein wenig Durst, könnte mir vielleicht einer etwas bringen?" dennoch auch hier galt, dass es wenigstens einen Versuch wert war. Doch die Antwort fiel wie bereits erwartet aus.
"Morgen, wenn du die Frau des Anführers bist, darfst du so viel trinken wie du willst" natoll, morgen war es aber bereits zu spät, eben weil sie da bereits die Frau des Anführers war und sie diesen Posten auf gar keinen Fall erhalten wollte. Sie wollte weiterhin Gebs Frau bleiben und eben jenen galt es jetzt zu finden, gemeinsam könnten sie sich ja schließlich auch auf den Weg zu Fukuda und Luna machen und die beiden retten. Doch Geb hatte für die Devilslayerin Priorität, auch wenn das vielleicht ein wenig egoistisch klang. Aber er war ihr Freund und ihn wollte sie auf gar keinen Fall alleine seinem Schicksal überlassen. Auch wenn ihr Fukudas und Lunas Schicksal natürlich auch nicht unwichtig erschien, doch sie musste nun klare Prioritäten setzen, vor allem da sie sich sehr ausgelaugt fühlte. Nicht von der magischen Kraft her, aber dafür von der körperlichen Kraft ausgehend. Sie spürte noch die Nachwirkungen von ihrem bewusstlosen Zustand und sie spürte noch die mächtigen "Schläge" des Vampir Anführers.
"Bis morgen verdurste ich aber" erneut versuchte sie ihr Glück, auch wenn hier bereits die Antwort so klar wie Klosbrühe erschien. "Das ist nicht unser Problem und jetzt sei still" nagut wenn sie es unbedingt auf die harte Tour wollten, dann würde Lucy ihnen eben auf diese Art und Weise eine Lektion verpassen, die sich gewaschen hatte. Sie beschwor ihren Feuerphoenix und schoss kurzerhand die Tür mit Hilfe eines Feuerballs auf, während sie sich um einen der Vampire kümmerte und ihr Phoenix um den anderen. Natürlich alarmierten sie den Rest der Armee, doch Lucy und der Phoenix, lockten sie immer weiter vom Stall weg, bis endlich ihre Kräfte den gewünschten Effekt zeigten und sie den Phoenix auf Streiftour schickte, um die Vampire auf einen Irrweg zu schicken. Sie selber versteckte sich nun unter einer Plane, welche eigentlich einen Holzstapel bedecken sollte. Was natürlich aber auch bedeutete, dass sie die Armee nun nicht sehen konnte und sich mucksmäuschen still verhalten musste, um nicht irgendwie aufzufallen.
"Verflixt und zugenäht, dass hätten wir uns denken müssen, dass sie diesen Zeitpunkt ausnutzt" es war die kaltherzige Stimme des Brünetten, welcher nun heraus gestampft kam und dabei recht wütend klang.
"Diese Trottel sind aber auch zu nichts zu gebrauchen, gut dass wir sie nun endlich los sind" der Anführer ging auf und ab und suchte nach irgendeiner Spur, die zu Lucy finden würde.
"LOS SUCHT SIE UND BRINGT SIE MIR WIEDER! Jeliaf du bekommst das Kommando!" und schon entfernten sich ein paar Schritte auch wieder vom Ort des Geschehens.
"Ich kann hier nichts riechen, alles riecht nach Feuer und Rauch" "Liegt vielleicht auch daran, dass sie nach Feuer und Rauch riecht.."
"Genug jetzt! Lasst uns in diese Richtung, ich glaube sie ist vorhin davon gerannt und die Spur führt direkt in den Wald hinein" die Schritte entfernten sich allesamt und Lucy war Hera einfach dankbar, dass sie die Vampire so gut von ihrem eigenen Geruch ablenken konnte und sie somit irritieren konnte. Hera würde schon zu ihr zurück finden... spätestens dann wenn Lucy sie zurück beschwor. Also brauchte sie sich um den Phoenix keinerlei Gedanken zu machen. Nach ungefähr 10 Minuten kletterte sie wieder unter der Plane hervor und rannte so schnell sie konnte in den Wald hinein, um sich dort eine möglichst sichere Unterkunft zu suchen. Doch die Unterkunft dürfte nicht so nahe am Schloss dran sein, sondern müsste etwas weiter weg führen und so wie sich Lucy kannte, würde sie vielleicht sogar letztendlich in einem Dorf landen, der mit dem Auftrag nichts zutun hatte. So war es nach einigen Stunden dann auch.. es war ein kleines eigentlich recht alt gebautes Dorf, in welchem sie vermutlich einen sicheren Unterschlupf über Nacht finden könnte. Denn überall waren hier Fackeln aufgestellt und verdammt viele Menschen, sodass sie ihren Geruch doch locker überdecken könnten. Ein älterer Herr lief ihr ebenso über den Weg und begrüßte die Devilslayerin freundlich.

"Guten Abend hübsche Dame..."
"Guten Abend mein Herr, haben Sie vielleicht einen hübschen jungen Mann mit längeren Blonden Haaren, eine junge Frau mit rosanen Haaren oder einen jungen Mann mit schwarzen kurzen Haaren hier irgendwo gesehen?" der ältere Mann schüttelte wie bereits von ihm erwartet den Kopf und Lucy musste leise seufzen. Doch sie befand sich noch immer auf dem Berg, weswegen sie sich morgen wieder auf die Suche nach ihnen machen könnte.
"Nein leider nicht, hier leben nur ältere Menschen, die jüngere Generation hat uns leider auf Grund der Vampire verlassen" das klang ziemlich traurig, doch man konnte es auch teilweise verstehen, wenn man von den Kreaturen auf dem Berg und in dem Schloss wusste. Die nun wirklich nicht gerade einfach zu besiegen waren.
"Das tut mir leid..." der ältere Herr nickte nur leicht und seufzte dabei leise.
"Jemand muss diese Kreaturen aufhalten, damit wir endlich wieder getrost leben können und die junge Generation und damit unsere Kinder und Enkel wieder zurück kommen" Lucy wusste in was für einer Notlage sich dieses Dorf vermutlich gerade befinden musste, doch auch für die 4 Magier war es gerade nicht sonderlich leicht. Vor allem da sie sich aus den Augen verloren hatten. Sie könnten tot sein, doch daran wollte Lucy einfach nicht denken, bis sie ihre Leiche gefunden hätte oder wenigstens ein Skelett, welches von der Größe her zu ihnen passen könnte. Zuvor würde sie ihre Kameraden auf gar keinen Fall aufgeben!
"Vor kurzem erst waren eine Eismagierin und ein Finsternismagier hier unterwegs gewesen, auf dem Weg um die Vampire zu vernichten, doch seit dem fehlt jede Spur von ihnen" Lucy musste nun kurz schlucken und riss ihre Augen weit auf. Redete er hier vermutlich gerade über Luna und Fukuda? Wenn ja, wo befanden sich die beiden gerade? Doch sie könnten sicherlich auch noch bis morgen warten, Lucy würde in ihrem momentanen Zustand verlieren, ganz egal gegen wen sie den Kampf auch immer führen würde. Sie würde unterlegen sein...
"Wissen sie vielleicht wo ich hier übernachten könnte? Ich bin ziemlich ausgelaugt" der ältere Herr nickte der Devilslayerin freundlich zu.
"Ja klar, Sie könnten auf dem Dachboden übernachten, wo früher mein Sohn geschlafen hatte... aber seit dem er mit den anderen Jugendlichen verschwunden ist, steht das Zimmer wieder frei" die Feuermagierin lächelte dem älteren Herren entgegen.
"Das wäre sehr freundlich von Ihnen" und schon zeigte er ihr den Weg zu seinem Haus. Es war ebenfalls ein ziemlich altes Gebäude, welches aber noch etwas Stil aufweisen konnte. Das Haus hier schien ein wenig größer als der Rest der Häuser zu sein, aber auch recht gemütlich. Ihr hätte auch schon ein einfacher Stall geholfen ihre Müdigkeit los zu werden, doch wenn er ihr ein richtiges Zimmer anbieten wollte, konnte sie nicht so unfreundlich sein und es einfach so ablehnen. Er schloss die Tür auf und wurde auch schon von einem kleinen Hund begrüßt und kurz darauf kam eine ältere Dame aus der Küche.
"Wen hast du denn mitgebracht?" ihre Stimme klang ein wenig schockiert, doch Lucy schenkte auch ihr ein leichtes Lächeln.
"Eh, das ist... eh..."
"Hallo, mein Name ist Lucy Strauss... ich bin die Enkelin von Mirajane Strauss, Modell und zugleich auch Fairy Tail Magierin. Meine Kollegen Geb, Fukuda und ich haben den Auftrag mit dem Vampirproblem angenommen. Es aber scheinbar auf die leichte Schulter genommen und uns nun aus den Augen verloren. Deswegen habe ich Sie ja nach den dreien gefragt" augenblicklich wurde ihr Gesichtsausdruck wieder von etwas Trauer überzogen. Sie wollte nicht davon ausgehen, dass sie nun mittlerweile sogar tot sein könnten. Der Hund bemerkte ihre Traurigkeit und leckte ihr kurzerhand entschlossen die Hand ab, um von ihr gestreichelt zu werden, was die Feuermagierin auch gerne tat.
"Sie meinte ihre Kollegen wären ein hübscher Jüngling mit längeren blonden Haaren, ein zweiter Jüngling mit kurzen schwarzen Haaren und ein Mädchen mit rosanen Haaren" auch die Frau schüttelte nur leicht mit dem Kopf, also schien auch sie die drei Magier nicht gesehen zu haben.
"Was für Magien haben sie beherrscht?" die Feuermagierin musste nun scharf nachdenken, denn bei den beiden Neulingen war sie sich ziemlich unsicher. Eis und Finsternis hätten es sein können... also bei Fukuda war sie sich sicher, da er bereits solche Hinweise darauf gegeben hatte, zum Beispiel als Lucy ihm die Fackel anbieten wollte.
"Also die zwei Jungs hatten Erdmagie und Finsternismagie... das Mädchen weiß ich nicht so wirklich" natürlich hätte es Eismagie sein können und somit könnten Fukuda und Luna auch die beiden Leute ergänzen, die von diesem Dorf gesucht wurden.
"Also ein Finsternismagier ist vor kurzem hier gewesen, mit seiner Freundin... einer Eismagierin. Doch wir haben sie aus den Augen verloren..." genau das gleiche hatte ihr Mann ebenfalls bereits erzählt gehabt, doch so lange sie sich nicht sicher war, was für eine Magie Luna wirklich besaß, waren Spekulationen völlig fehl am Platz. Sie wollte ihren kleinen Hoffnungsschimmer immerhin nicht verlieren. Sie würde die 3 wieder vollkommen gesund antreffen. Punkt, Pasta, Aus! Und keiner würde es ihr streitig machen können.
"Ich glaube nicht, dass sie tot sind... es ist einfach so, dass ich meine Kollegen auf gar keinen Fall so leicht aufgebe und erst Recht nicht meinen Freund" die älteren Leute mussten nun leicht grinsen und konnten sich nun vermutlich, dank des "hübschen Jünglings" denken, wer von den beiden Typen damit gemeint war.
"Also von einem Erdmagier haben wir nichts vernommen, ich glaube du hast also gute Chancen ihn wiederzusehen" natürlich und dann würden sie sich endlich wieder in den Arm nehmen können. Dieser Auftrag war eindeutig zu schwer für sie gewesen und ließ Lucy auch daran zweifeln, ob A-Rang Aufträge überhaupt etwas für sie waren, oder ob sie diese in Zukunft lieber meiden sollte. Doch wenn sie diese meiden würde, dann hieße es mit anderen Worten ja eigentlich auch, dass sie niemals in die Fußstapfen ihrer Großmutter treten könnte. Sie würde niemals S-Rang werden und das obwohl sie sich momentan doch nichts sehnlicheres mehr wünschte. Sie wollte ihre bereits verstorbene Oma stolz machen, genau aus diesem Grund war sie doch auch Fairy Tail beigetreten, genau aus diesem Grund würde sie jeden Tag aufs Neue um ihr Überleben kämpfen und genau aus diesem Grund hatte sie zuguterletzt ja auch Geb kennengelernt und ist dank ihm A-Rang geworden.
"Das ist gut, dass du so denkst, wir wünschen dir dabei auf jeden Fall viel Glück" die Feuermagierin lächelte erneut.
"Danke..." die ältere Frau lenkte nun auch schnell vom Thema ab und wies ihren Mann und die Magierin an ihr in die Küche zu folgen.
"Ich habe eine leckere Suppe gekocht, ich hoffe sie schmeckt euch" oja, es roch sogar schon ganz lecker und Lucy musste zugeben, dass sie verdammt großen Hunger hatte und gegen eine Speise deshalb auch nichts einzuwenden hatte.
"Deine Speisen schmecken mir doch immer" entgegnete der Mann und brachte damit auch auf Lucys Lippen ein leichtes grinsen. Hoffentlich würden Lucy und Geb sich im hohen Alter auch noch so sehr lieben, wie diese zwei älteren Menschen. Die drei setzten sich an den Tisch und aßen still schweigend vor sich her, bis sie ihr das Bett wiesen und sich letztendlich auch selber schlafen legten. Die Suppe hatte sowohl lecker geschmeckt, als auch sehr gut gerochen und Lucys Hunger auf jeden Fall stillen können. Doch als sie so vor dem Bett stand, musste sie noch die ganze Zeit über an Geb denken. Hoffentlich, ging es ihm auch wirklich gut, etwas anderes könnte sie sich letztendlich nämlich wahrscheinlich nicht vergeben. Sie liebte ihren Freund immerhin und war glücklich ihn gefunden zu haben, da wollte sie ihn nicht kurzerhand auch wieder verlieren. Selbst wenn tausende Männer auf die hübsche Magierin standen, so hatte sie doch nur ihn im Visier und nur ihn würde sie jemals so nah an sich heran kommen lassen. Kein anderer Magier dieser Welt könnte ihn jemals ersetzen und das wollte sie auch gar nicht. Sie würde zwar auch nach seinem Tod weiter leben, doch auch nur um ihrer Großmutter und ihm den Gefallen zutun, selbst wenn sie vermutlich ab diesem Zeitpunkt eine nach außenhin wirkende leere Leiche wäre.
"Geb, bitte... sag dass es dir gut geht" die Devilslayerin legte ihre dunkle Kleidung auf einen Stuhl und ging dann schlafen. Ihr Schlaf war relativ unruhig und auch sie hatte in dieser Nacht einen fiesen Albtraum. Sie lief durch die Gänge des Schlosses, immer wieder weg von dem Brünetten, der ihre Spur jederzeit aufzufinden schien, doch der Gang schien endlos lang zu sein. Es gab absolut keinen Hoffnungsschimmer mehr, doch Lucy konnte selbst jetzt wo sie vollkommen ausgelaugt war nicht einmal ans aufgeben denken. Sie rannte weiter... und weiter... und weiter... bis sie vor einer Tür zustehen kam, welche sie kraftvoll aufmachte. Nun war sie nicht mehr in der dunklen Wäsche, die ihr die Vampire angezogen hatten, sondern in einem weißen Brautkleid welches von oben bis unten mit Blut überdeckt war und wurde von einem blonden Vampiren abgeholt, welcher sie nun langsam in Richtung des Altares brachte. So weit so gut... sie würden nun also heiraten, oder? Nein... denn vorn am Altar wartete nicht Geb, sondern der Brünette Vampir von vorhin und der Blonde Vampir überreichte sie ihm einfach und ging dann wieder zurück an seinen Platz. Als sie sich mit dem Brünetten Vampiren urplötzlich umdrehte, sah sie genau vor dem Altar drei Leichen liegen und man musste nicht lange überlegen, um wen es sich hierbei handelte. Sie sahen genauso aus, wie sie jene zuletzt gesehen hatte... Es waren Fukuda, Luna und Geb. Schweißgebadet wachte die junge Devilslayerin auf bemerkte, dass es bereits später Vormittag war und somit auch glücklicherweise Zeit um aufzustehen. Doch hatte dieser merkwürdige Traum letztendlich vielleicht sogar etwas zu bedeuten? Waren sie vielleicht wirklich alle nur noch Leichen... nein, davon wollte Lucy nach wie vor nicht aufgeben. Sie wollte den Mut nicht verlieren, ihren Freund und ihre Kollegen eines Tages sogar wiederzusehen und so lange würde sie auch nicht aufgeben und wenn es sein musste, dann klapperte sie eben ihr ganzes restliches Leben diese zerkliffteten Berge nach den dreien ab.
"Geb lebt noch, Geb lebt noch, er lebt noch" sie versuchte sich diese Worte immer wieder einzutrichtern, selbst wenn sie so langsam die Hoffnung ein Stück verlassen hatte. "GOTT VERDAMMT ER LEBT NOCH" ein leises knurren begleitete nun ihre Worte, die Leute hier müssten wohl denken, dass sie nun vollkommen verrückt war, doch sie wollte ihn wiedersehen. Sie wollte mit ihm ihr Leben verbringen und ihn auch nie wieder aus den Augen verlieren. Es durfte einfach noch nicht zu spät für sie sein. Hoffentlich sah er nun die Flamme an, welche sie ihm geschenkt hatte und würde damit Hoffnung schöpfen können. Sie brauchte ihn doch an ihrer Seite. Wieso musste sie denn schon wieder Angst um jemanden haben? Nein, sie musste ihm vertrauen... er würde es schaffen... er würde gesund sein. Über etwas anderes wollte sie nicht nachdenken. Allmählich machte sie sich wieder fertig für den heutigen Tag und zog sich erneut die dunkle Wäsche an, denn etwas anderes hatte sie leider nicht. Sie wusste auch nicht wo sie ihre Kleidung hingebracht hatten, doch ihre Kleidung war doch jetzt bei weitem nicht so wichtig, wie das Leben ihrer Kollegen und insbesondere Gebs Leben. Ihre Orientierungslosigkeit würde dieses Spiel schwer gestalten, doch sie wusste wenigstens dass selbst wenn sie es schaffte nah genug an ihn heran zu treten, er sie immernoch dank seiner magischen Karte aufspüren könnte. Falls er gerade auch auf der Suche nach ihr war, wovon Lucy einfach ausgehen wollte. Er war auch nicht der Typ, der seine Freunde und seine Partnerin so einfach ihrem Schicksal überließ und sich selbst retten ging. Nein, er stand zu seinen Leuten und würde für sie wenn es von Nöten war sogar ihr Leben opfern und sicherlich galt das auch für Lucy, die mittlerweile sogar viel mehr als nur ein einfacher Freund für ihn sein dürfte. Sie war es immerhin, die ihn von seiner monströsen Gestalt mit Hilfe ihres Kusses befreien konnte. Dem Kuss der wahren Liebe... und daran zweifelte mittlerweile auch die Feuer Devilslayerin nicht mehr, er war es. Er war der Richtige für die Feuermagierin. Er war es der ihrem Herz immer wieder einen Sprung geben konnte, einem Sprung vor lauter Freude. Doch wieso benutzte er seine telepathischen Fähigkeiten nicht? War ihm etwa wirklich etwas zugestoßen... so langsam wurde Lucy hier noch verrückt... je länger sie von ihrem Freund getrennt war, desto größer wurde ihr Misstrauen gegenüber der Welt und desto blasser wurde ihr Hoffnungsschimmer. Doch er war stark... er war GEB, laut ihrem Wissen stammte der Name von einem ägyptischen Erdgott ab. Er würde es schaffen sich gegen die Vampire und Dämonen zur Wehr zu setzen. Er war stark genug, um die Erde beben zu lassen... er war warm genug um ihr Herz für sich zu stehlen, dann dürfte ihm das Überleben nicht sonderlich schwer fallen und er war zu guter Letzt ein Fairy Tail Magier und nicht irgendeiner. Er war es, der ihr von Mirajane... ihrer Großmutter... empfohlen wurde. Er sollte sie stärken, er sollte sich ihrer annehmen und das hatte er gut hinbekommen, also war er noch am Leben und genau mit diesem neuen Hoffnungsschimmer ging Lucy zu dem alten Ehepaar hinunter. "Vielen Dank für das Essen gestern und für die Nacht..."
"Hast du gut geschlafen?" die Feuermagierin nickte leicht und schenkte den beiden ein leichtes Lächeln.
"Nun ja außer einem Albtraum, war ansonsten alles okay" das ältere Ehepaar schien aber nun nicht mehr so freundlich auszusehen, wie noch am Tag zuvor und kurze Zeit später, konnte man auch sehen wie einer vom Hinterhalt sie verbrennen wollte. Stattdessen verschlang Lucy die Flamme und sah den Typen irritiert an.
"Feuer schadet mir nicht, ich bin eine Feuer Devilslayerin..." der Mann sah Lucy nun entschuldigend an und erhob kurze Zeit später auch seine tiefe Stimme, um sich bei der Weißhaarigen noch einmal ordentlich zu entschuldigen.
"Es tut mir wirklich leid, aber wir dachten wegen deiner Kleidung, dass du einer von den Vampiren wärst..." Lucy schenkte ihnen lediglich ein Lächeln und schüttelte kurz mit dem Kopf.
"Nein, das bin ich nicht. Ich bin eine Fairy Tail Magierin, die lediglich in diese Kleidung gezwängt wurde... ich soll irgendeinen Vampiranführer heiraten und bin davor ausgerissen. Aber ich bin nach wie vor menschlich, keine Angst... ansonsten denke ich nicht, dass ich die Flammen noch hätte verschlingen können" die Leute nickten glaubwürdig.
"Feuer ist ihre größte Schwäche, wenn sie es also schaffen dich zu verwandeln, wirst du auch kein Feuer mehr verschlingen können" das würde also mit anderen Worten auch bedeuten, dass sie keine Slayerin mehr war. Genau deshalb wollte sie es ebenfalls nicht zulassen, von ihnen in solch eine monströse Gestalt verwandelt zu werden außerdem würde sie so auch Geb verlieren und das war ihr größter negativer Punkt bei der ganzen Sache. Außerdem wollte sie nicht den Brünetten heiraten, sondern wenn überhaupt jemanden dann lediglich den Erd Godslayer, der bereits jetzt ihr Herz gestohlen hatte.
"Keine Angst, ich habe sowieso nicht vor eine von ihnen zu werden, ich verabscheue sie genauso wie sie es tun. Aber ich muss jetzt aufbrechen um weiter nach meinen Freunden zu suchen" die Dorfbewohner nickten der Devilslayerin verständlich zu und gaben ihr noch einen einfachen Feuerzeug mit auf dem Weg, um zwischendurch kurz ihre magischen Kräfte aufbauen zu können. Leider ging aber auch ein Feuerzeug in ihren Augen viel zu schnell alle...
"Vielen Dank und Auf Wiedersehen" und schon zog Lucy wieder los und bestieg den Berg, welchen sie am vorherigen Tag wohl abgestiegen sein musste. Doch diese Berglandschaft war ja ohnehin sehr groß und hier könnte man auch leicht die Orientierung verlieren und Lucy sowieso. Denn ihre Orientierungslosigkeit war leider ein negativer Suspekt ihrer Devilslayer Magie.  Da sie sich auch jetzt öfters einmal verlief, ging mittlerweile bereits die Sonne wieder unter, der Mond kam erneut und zeigte sich von der Vollmondseite und dann kam es wieder zum Sonnenaufgang. Auf dem Weg in die obere Berglandschaft, traf die hübsche Devilslayerin auf eine ziemlich große Waldlichtung, die durch die - mittlerweile wieder aufgehende Sonne sehr stark beleuchtet war. Hier fühlte sie sich aus irgendeinem Grund wohler als sonst an irgendeinem Ort auf dieser zerstörerischen Berglandschaft. Am anderen Ende der Wiese weidete eine Wildpferdherde und gab der Athmosphäre den friedlichen Glanz. Einer der Pferde traute sich sogar immer näher an sie heran und beschnupperte sie schließlich kurz, ehe er oder sie die Devilslayerin kurz mit der Schnauze anstupste.

Spoiler:
 

Die Feuermagierin, streichelte das Pferd und genoss es richtig, mal wieder die Nähe von jemand anderem zuspüren, doch dabei sollte es nicht bleiben. Das Pferd schien auf sich aufmerksam machen zu wollen und der Feuermagierin irgendwas wichtiges ausrichten zu müssen, doch leider konnte sie das Pferd nicht wirklich verstehen. Vor der Devilslayerin bäumte sich das Pferd auf und nun erkannte sie was für eine Schönheit hier gerade vor ihr stand. Es war eine Stute, die hübscher nicht sein konnte. Mit ihrer schwarzen Fellfarbe und den hübschen Verzierungen auf dem Fell, hatte die Blauäugige Magierin das Pferd bereits ins Herz geschlossen, doch es war ein Wildpferd und gehörte in die Natur.
"Du bist eine ganz Liebe" als das Pferd sich wieder herunter gestellt hatte, streichelte sie erneut ihren wunderbaren Kopf, doch das Pferd wieherte laut auf und duckte sich schließlich vor die Devilslayerin. Sie wollte scheinbar unbedingt, dass Lucy auf ihren Rücken aufstieg, was die Weißhaarige Devilslayerin auch tat. An ihrer Mähne hielt sie sich ziemlich gut fest und duckte sich ein wenig, um ihr Gewicht gut zu verteilen. Die hübsche Pferdeprinzessin - oh ja das war sie für Lucy auf jeden Fall - erhob sich und ritt zuerst im Schritt, dann im Trab und schlussendlich im Galopp über die Lichtung und direkt in den Wald hinein. Wohin sie die Devilslayerin jetzt bringen würde war unklar, doch die Geschwindigkeit war atemberaubend, sie hatte sich noch nie freier gefühlt als hier auf dem Rücken des Pferdes. Immer schneller und schneller wurde die Schönheit, so als wolle sie selber ebenfalls nicht von den Vampiren und Dämonen entdeckt werden... bis sie an der Schlucht angekommen waren, an dem Lucy Geb zuletzt gesehen hatte. Erneut duckte sich das Pferd und wieherte laut und dieses wiehern wurde innerhalb weniger Sekunden von einem lauten Meckern erwiedert. Momentan erkannte Lucy noch gar nichts, sie hörte lediglich dieses Meckern und blickte noch einmal auf die Stute zurück.
"Danke, dass ist der Ort an dem ich ihn das letzte Mal gesehen habe" erneut streichelte sie das Pferd kurz, ehe sie die Devilslayerin erneut mit der Schnauze anstupste und sie in eine bestimmte Richtung lenken wollte. Die Devilslayerin ging also in die besagte Richtung und bemerkte ihn... Geb... und neben ihm eine Ziege. Die Devilslayerin fiel dem Godslayer direkt in die Arme und schloss dabei für einige Minuten ihre Augen... um einfach seine wohl tuende Wärme und Nähe zu genießen, die ihr so viele Stunden gefehlt hatte.
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BeitragThema: Re: Zerklüftetes Berggebiet   So März 22, 2015 8:55 pm

Bald schon war ein Wiehern zu hören und kurz nachdem die Ziege zurückgemeckert hatte, kam die Frau durch das Gebüsch, auf die Geb die ganze Zeit gewartet hatte. Lucy. Der Godslayer hielt ihr seine Arme entgegen und ließ sich mit ihr nach hinten fallen, als sie sich auf ihn stürzte. Er genoss ihre Nähe und freute sich einfach nur, sie endlich wieder zu haben... auch wenn ihr Kleidungsstil ihn an seinen Albtraum erinnerte. Er war einfach froh, dass sie am Leben war. Besonders nach dem, was mit Fukuda und Luna passiert war...
Geb streichelte über Lucys Kopf, als er ihr sagte: "Ich bin so froh, dass du wieder da bist."
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BeitragThema: Re: Zerklüftetes Berggebiet   So März 22, 2015 9:07 pm

"Und ich bin so froh wieder bei dir zu sein, gott ich kann dir gar nicht sagen wie sehr ich dich vermisst habe" und schon küsste sie ihren Freund zärtlich und kuschelte sich sanft an ihn heran. Einen Moment lang blieb sie so liegen und genoss ihre kurze Zeit mit Geb, ehe ihr ein Gedanke aufkeimte, der ihre Zweisamkeit leider zerstören sollte.
"Wir sollten aber keine Zeit verlieren und uns auf die Suche nach Luna und Fukuda machen" lächelte die Weißhaarige Devilslayerin ihren Freund an und gab ihm einen kurzen Kuss auf die Wange, ehe sie sich wieder aufrichtete und dem Godslayer ihre Hand hinhielt, um ihm aufzuhelfen.
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BeitragThema: Re: Zerklüftetes Berggebiet   So März 22, 2015 9:58 pm

Geb ergriff die Hand, die seine Liebste ihm hinhielt nicht, sondern starrte auf den Boden.
"Fukuda und Luna..."
Seine Stimme wurde brüchig, als er die beiden Namen aussprach. Er biss die Zähne zusammen, weil er vor Lucy nicht weinen wollte. Letztendlich sah er mit ein, zwei Tränen in den Augen Lucy an.
"Sie sind tot. Ich habe gesehen, wie sie aufgefressen wurden!"
Er konnte es immer noch kaum fassen und es tat verdammt gut, darüber zu reden.
"Sie wurden von den Dämonen einfach gepackt und... gefressen. Dann haben sie Doppelgänger von ihnen erstellt, um Fairy Tail auszuspionieren."
All das "Wissen" sprudelte aus ihm heraus und er sah Lucy verzweifelt an.
"Du bist die Einzige, der ich noch trauen kann...."
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BeitragThema: Re: Zerklüftetes Berggebiet   So März 22, 2015 10:06 pm

Das klang gerade alles nach einer Horrorgeschichte, die ihm irgendwer auftischen wollte... doch wenn er es gesehen hatte.... Was zum... wieso waren sie tot? Kurz musste die Devilslayerin schlucken, doch da sie die beiden nicht so lange kannte wie Geb es getan hatte, hielt sich die Trauer natürlich auch in Grenzen. Dennoch... es waren Fairy Tail Magier gewesen und somit ein Teil ihrer Familie.
"Ich schwöre dass ich stark trainieren werde, um diese Dämonen und Vampire ein für alle Mal vernichten zu können." und wenn sich Lucy etwas in den Kopf gesetzt hatte, bekam man es aus dem Sturkopf nicht mehr heraus. Dennoch bemerkte sie Gebs Tränen und wischte sie liebevoll ab.
"Ich verspreche dir, dass sie damit nicht ungestraft davon kommen werden"
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BeitragThema: Re: Zerklüftetes Berggebiet   So März 22, 2015 10:16 pm

Geb ließ Lucy seine Tränen abwischen und hörte ihr bei ihren Beteuerungen zu. Als sie sagte, dass diese Dämonen und Vampire nicht damit davonkommen würden, verfinsterte sich sein Blick ein wenig.
"Oh nein, das werden sie nicht."
Diesmal stand er auf und nun war er es, der auf sein Gegenüber herab sah und ihm die Hand hinhält.
"Sie werden dafür bezahlen, das schwöre ich."
Oh, und wie sie bezahlen würden. Geb musste nur etwas stärker werden. Er musste nur trainieren. Dann würde er diesen Blutsaugern, Menschenfressern und was nicht noch allem anderen zeigen, dass man sich nicht mit Fairy Tail anlegte. Er würde ihnen zeigen, dass man einen Gott nicht erzürnte...
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BeitragThema: Re: Zerklüftetes Berggebiet   Mo März 23, 2015 10:24 pm

Also waren sich die beiden Magier schlussendlich einig, diese Dämonen und Vampire würden mit ihrem Leben dafür bezahlen, was sie den beiden angetan hatten.
"Lass uns am besten dann gleich anfangen stärker zu werden" Lucy warf mit einem aufmunternden Lächeln nun einen Blick zu der Ziege, die Lucy nun anstupste.
"Hallo du Hübsche" die Ziege meckerte kurz und schlapperte der Magierin ihre Hand ab, ehe sie oder er direkt zu dem Pferd lief und neben ihm stehen blieb. Es schien fast so als würden sich die beiden kennen, woher auch immer.
"Na dann auf gehts" nun stand auch die Feuermagierin auf und schenkte ihrem Freund ein leichtes Lächeln.
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BeitragThema: Re: Zerklüftetes Berggebiet   Di März 24, 2015 1:50 am

Der Godslayer lächelte seine Freundin an, als sie ihm sagte, dass sie gleich anfangen sollten stärker zu werden. Er nickte und wollte gerade mit Lucy gehen, als er etwas nahe der Schlucht glitzern sah. Er ging dahin und hob es auf. Es war eine kleine Glocke, wahrscheinlich ein Geschenk der Abenteurer als Dankeschön, dass er ihnen die Belohnung des Auftrags überlassen hatte. Das metallene Objekt war an einer Art Halsband befestigt und Geb wusste gleich, wozu sie gut war. Er ging zu der Ziege hinüber und hängte ihr die Glocke um den Hals.

"So wissen wir immer wo du bist. Kommst du mit uns mit?"
Die Ziege nickte eifrig und dabei gab die Glocke ein fröhliches Läuten von sich. Geb lächelte und nahm Lucys Hand, als er mit ihr wieder zurück nach Fairy Tail ging.

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BeitragThema: Re: Zerklüftetes Berggebiet   Di März 24, 2015 2:04 am

Lucy lächelte leicht und beobachtete die Ziege, als Geb ihr das Glöckchen umhang. Es wirkte irgendwie recht glücklich, dass Geb ihn nicht davon schickte und kam dabei auch recht süß rüber. Sie nahm Gebs Hand an und lief ein wenig in Gedanken versunken neben ihm her. Erst nach einigen Metern bemerkte sie, dass dieses Pferd ihnen ebenfalls gefolgt war, weswegen die Devilslayerin nun leicht grinsen musste.
"Na magst du auch mit uns mitkommen?" das Pferd wieherte zur Antwort und stupste die Devilslayerin leicht an.
"Das freut mich" kurz streichelte sie das Pferd, ehe sie weiter ging... nun waren sie wieder zu viert. Mit ihren neuen Haustieren.

(tbc: Fairy Tail Gildenhaus - Eingangshalle)
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Zerklüftetes Berggebiet
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