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 In Ruinen

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Robin Cheney
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BeitragThema: In Ruinen   So Apr 12, 2015 12:52 am





Einfach faszinierend !
Sachte strich Robin mit einer Hand über die seltsamen Symbole und Runen, welche über die gesamte Wand verliefen. Sie spürte die Vertiefungen des Reliefs ... wirklich unglaublich.
Ihre eigentliche Begleitung, ein paar Schüler einer Akademie für Ruinenforschung, hatte sich bereits vor ein paar Tagen wieder zurück nach hause gemacht. Lediglich Robin war zurück geblieben und erforschte weiterhin die hier untergegangene Kultur.
Die Runenschrift war eine äußerst alte, welche sie jedoch nur allzu gut beherrschte: Galldrar. Sie konnte jede der Runen beinahe im schlaf entziffern und hatte das Gefühl, dass ihre Finger, welche über diese antike Geschichte strichen, noch die Vibrationen spürten, als diese Schrift hier eingemeißelt wurde.
Soweit sie das beurteilen konnte, waren diese Ruinen mehr als eintausend Jahre alt. Die Bewohner hatten hier ihre Legenden und Geschichten eingraviert, um sie für die Ewigkeit zu bewahren. Die Positionen der verschiedenen, zerbrochenen Steinplatten in der Nähe, ließ erahnen, das hier früher eine Art Unterrichtsraum unter freiem Himmel gewesen war.
Nach einer Weile richtete Robin sich jedoch auf und wandte sich von der Wand ab. Sie blickte sich im dichten Wald um und schaute auf die Ruinen in der Nähe. Ein gutes Stück weiter war ein großer Torbogen und eine Treppe zu sehen. In einer anderen Richtung waren einige Gebäude-Komplexe. Sie fragte sich, wo sie als nächstes forschen sollte. Es gab hier einfach viel zu viel, um es alles auf die schnelle zu begutachten. Vermutlich würde sie noch mehrere Wochen hier zubringen müssen ! Aber wie war das ? Ohne Fleiß, kein Preis ? Und Robin hatte nicht vor, sich den Preis, nämlich Wissen, einfach entgehen zu lassen ! Und genau aus diesem Grund eilte sie nun über den mit Moos bewachsenen Boden zu einer anderen, mit Runen bedeckten Wand herüber, um auch diese zu studieren.

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BeitragThema: Re: In Ruinen   So Apr 12, 2015 4:39 am

Marisa hatte hier von gehört und musste es natürlich sofort unter die Lupe nehmen. Ihr Alarm für Sprachen war nämlich angeschlagen, als sie von diesen Ruinen gehört hatte, die noch nicht lange entdeckt waren... also musste sie hier her unbedingt aufbrechen. Erst vor kurzem hatte sie, sie las eine Menge Zeitung und auch den Weekly Sorcerer regelmäßig, in einer Zeitung etwas von diesen Ruinen gelesen, man hatte sie gefunden und ausgegraben... das Interessanteste waren wohl die Runen aus altertümlicher Schrift... eine Schrift von der Marisa schon gehört hatte, aber die sie leider selbst noch nie erlernen konnte: Galldrar... da es kaum Leute gab, welche diese Sprachen und Verstanden und man für eine Sprache schon einen Lehrer brauchte, zumindest einen, der einem die Grundzüge bei brachte...  und wie sollte man auf die schnelle eine Lehrer finden, der dies tat, wenn man quasi dauerhaft auf der Flucht war und sich versteckte, so wie es Marisa tat... ein Leben in den Schatten also.
Aber vielleicht konnte sie ja ein wenig über diese wundervolle, alte Sprache erfahren, wenn sie die Ruinen ein wenig durchsuchte. Außerdem waren es Ruinen, eine Quelle des Wissens und der Informationen, wenn man wusste wonach man suchte, für einen Infomations-Süchtigen wie Marisa also ein gefundenes Fressen.
In Eulengestalt hatte sich Marisa nun auf den Weg zu den Ruinen gemacht, da es sich Fliegend am besten, schnellsten und bequemsten Reisen ließ. Doch Marisa war ein vorsichtiger Mensch, wenn man sein leben lang auf der Flucht war, so lernte man irgendwann, extrem vorsichtig zu sein. Also landete sie erst einmal abseits von den Ruinen auf dem Boden und ging dort in ihre bevorzugte Gestalt über, der Rattengestalt, welche sie damals auch als erstes gelernt hatte. Unauffällig und klein schlich sie sich nun in die Ruinen, denn Vorsicht war besser als Nachsicht und hier konnten sicherlich noch andere Leute anwesend sein, denn das Ruinengelände war öffentlich betretbar und es gab sicherlich andere Leute neben Marisa, die sich gerne die alten Runden der Sprache Galldrar ansehen wollten. Irgendwie würde sie aber auch damit fertig werden, sie war noch recht jung, aber irgendwie hatte sie immer alle Dinge in ihrem Leben überstanden und gemeistert und nun... sie war zufrieden mit ihrem Leben und hatte sich damit arrangieren können.
Nun streifte sie als Ratte durch die Ruinen und suchte nach einigen Runen der alten Sprache, welche sie untersuchen konnte, da sie ja genau deswegen hierher gekommen war. Es dauerte aber zum Glück nicht ange, da fand sie eine Wand, wo die Runen gut zu erkenenn waren, sodass sie untersucht werden konnten... Marisa sah sich als Ratte um... war kein Mensch in der Nähe? Denn nur dann würde sie sich zurück verwandeln, um die Runen wirklich untersuchen zu können.
Doch dann zuckten plötzliche ihre runden Rattenohren und ihre Schnurrhaare, sie hörte Schritte näher kommen... schnell und flink wie sie war, huschte die Ratte über den Boden und verkroch sich in einer Spalte, wo sie sich verstecken konnte... durch diese Spalte guckte die Ratte namens Marisa nun hervor, damit sie sehen konnte, wer da eigentlich gekommen war...
Und was sie erblickte... war einfach unglaublich. In den Ruinen, fast direkt zum anfassen nahe stand Marisas großes Idol. Die berühmte Strategin Robin Cheney war dort zu sehen und das leibhaftig. Während Marisa in den Schatten lebte, lebte Robin das leben, was Marisa sich im Grunde eigentlich wünschte. Marisa konnte jetzt nicht mehr still bleiben, ihr rutschte ein ziemlich lautes Fiepen raus, beim Anblick ihres Idols... was sie hier wohl machte?

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BeitragThema: Re: In Ruinen   So Apr 12, 2015 5:18 am

Leise summend kam Robin schließlich an ihrem Ziel an, einer großen, mit Runen bedeckten Wand, wo sie erst einmal wieder in eine hockende Position ging um die Runen am unteren Ende zu entziffern. Doch noch während ihrer Bewegung ertönte ein Fiepen, wie von einem kleinen Tier. Robin blinzelte, stoppte in ihrer Bewegung und schaute sich dann um, nur um einen kleinen Spalt zu sehen, in welchem die Nase eines kleinen Nagers, einer Ratte, Maus oder dergleichen, zu sehen war. Die Strategin schmunzelte, griff in eine Tasche in ihrem Mantel und beschwor ein kleines Messer herauf. Dann zog sie einen Apfel und ein Stück Käse hervor, wovon sie jeweils ein kleines Stückchen abschnitt und vorsichtig vor den Spalt legte.
"Guten Appetit, Kleines.", gab sie leise von sich, ehe sie sich wieder zu den Runen umdrehte und auch hier wieder mit der Hand entlang strich. Leise murmelte sie die Worte vor sich hin, die dort geschrieben standen.
"Imisanaki keganon aawo ... orokoku moroda mete motoiko ... Das gefällt mir gar nicht ..."
Sie legte nun eine Hand an ihr Kinn und grübelte, während sie weiter las und auch diese Worte aussprach.
"Uaeru hetotechia rahiruho imao dichi uomami ...
Nun richtete sie sich auf und fing an ihre Schläfen mit einer Hand zu massieren. Der Text der dort stand schien sie wirklich zu stören. Sie zückte ihr Notizbuch und einen Stift, setzte sich dann und lehnte sich mit dem Rücken an eine Wand, ehe sie anfing, einzutragen, was sie entdeckt hatte.
Zwischendurch machte sie eine Pause und setzte den Stift an die Lippen.
"Endloser Kummer und Schmerz, Herzen schlummern wieder, Sterne gefrieren an ihren Plätzen, Finsternis bedeckt das Land ... Was hat das zu bedeuten ... ? Was genau ist hier geschehen, dass eine solche Nachricht dort steht ...", sprach sie zu sich selbst. Dann richtete sie urplötzlich ihren Blick auf die Wand. Sie sprang geradezu auf, berührte einige Runen mit ihrer Hand und riss die Augen auf.
"Der Text ist unterbrochen ... ? Was zum ... ?"
Sie vertiefte sich nun vollkommen in die Runen und wandte den Blick einfach nicht mehr ab. Wenn sie richtig lag, dann hatte sie hier den Grund gefunden, warum diese Kultur an dieser Stelle unter gegangen war. Das brachte die Forschungen natürlich enorm weiter ! Vielleicht konnte solch eine Erkenntnis sogar für die Zukunft helfen. Wer wusste das schon ? Auf jeden Fall musste Robin nun einfach alles heraus finden, was hier stand.

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BeitragThema: Re: In Ruinen   So Apr 12, 2015 8:40 am

Natürlich hatte Robin sie gehört... wie hätte es auch anders sein sollen... ihr erschrockenes Fiepen. Die Strategin unterbrach ihre Arbeit, da sie gerade die Runen untersuchte und unterbracht somit auch ihr summen... dann kam sie in die Richtung von der Ratte Marisa. Sie hielt den Atem an, so gut es ging... sie wollte nicht gefunden werden. Jedoch fixierte Robin mit ihrem Blick genau die Spalte in der Marisa sich verkrochen hatte, natürlich hatte sie die Ratte entdeckt... Doch die Strategin tat nicht viel, sie sah nur in die Spalte.. Glück gehabt für heute. Doch dann griff Robin in ihren Mantel und Marisa zuckte zusammen, ihre Schnurrhaare vibrierten, da sie auf Alarmbereitschaft schaltete. Genauestens beobachtete sie die Bewegungen von Robin und versuchte irgendetwas feindseliges daraus zu erkennen, wenn es denn vorhanden war. Doch die Strategin holte nur einen Apfel und etwas Käse hervor, von denen sie Stückchen abschnitt und in den Spalt von Marisa legte, kurz darauf wünschte sie 'Kleines' guten Appetit, womit Marisa gemeint war, in ihrer aktuellen Rattengestalt. Marisa entwich ein weiteres Fiepen aus ihrer Schnauze, dieses mal nicht vor Schreck, nein viel mehr freute sich ihre Rattengestalt über das Essen... welches sie sich kurz darauf auch schmecken ließ.
Kurz darauf war Robin wieder zu den Runen gegangen und untersuchte sie... doch was war das? Sprach oder beziehungsweise las sie da gerade die alte Sprache Galldrar? Und das auch noch fließend? Marisa musste darüber mehr hinaus finden und traute sich nun aus ihrem Versteck, da die Worte von Robin nicht gerade laut gemurmelt wurden. Unauffällig huschte sie in die Nähe von Robin, welche gerade mit dem Lesen der Runen beschäftigt war, ja geradezu darin vertieft. Aufmerksam, nein mehr als aufmerksam, ja wie ein Schwamm der unbedingt jede Silbe des Gesprochenen aufnehmen wollte, spitzte die Ratte die Ohren und hörte den Worten aufmerksam zu. 'Imisanaki keganon aawo ... orokoku moroda mete motoiko', hörte Marisa die ersten Worte von Robin und versuchte diese mit Hilfe ihrer Sprachkenntnisse zu analysieren, auch wenn Galldrar eine recht komplizierte Sprache war. Keganon könnte aber ein Substantiv sein, oder eher aawo? Orokoku klang irgendwie vertraut, als hätte Marisa das schon mal irgendwo gehört. Moroda mete motoiko klang sehr harmonisch, da alle drei Worte mit dem gleichen Buchstaben begannen. Es ließ auf eine Art poetischen Satz hin schließen, vielleicht ein Gedicht oder ein Lied? Das waren zumindest die Gedanken, die Marisa durch den Kopf gingen, während sie den Worten der berühmten Strategin lauschte.
Diese meinte nun, dass die Worte gar nicht gut klangen... das lies daraufhin schließen, dass Robin die Worte auch noch verstand, die sie dort las... wirklich erstaunlich diese Magierin. Sie sah sehr nachdenklich aus, während sie weiter las: Uaeru hetotechia rahiruho imao dichi uomami...
wieder versuchte Marisa an die Worte analytisch heran zu gehen. Der Klang der Worte, wenn Marisa so darüber nach dachte, war irgendwie düster, vielleicht lag es an der häufigen Benutzung der Buchstaben T und O. Rahiruho und imao direkt hintereinander klang auch ziemlich so, als würde die Sprache von irgendetwas Dunklem berichten.
Besorgt richtete der Blick der Ratte auf Robin, welche nun grübelte und dabei ziemlich nachdenklich und nicht besonders glücklich aussah. Als sie jedoch ihren Notitzblock und ihren Stift zückte, wurde Marisa jedoch aufmerksam. Schnell verschwand sie hinter einigen losen Felsen und versteckte sich, gerade noch rechtzeitig, da Robin sich nun an eine Wand lehnte um etwas zu notieren. Sie fing wieder an zu sprechen... etwa die Bedeutung der Worte welche sie zuvor gelesen hatte? Für Marisa klang es jedenfalls so und da es sie brennend interessierte, was dort an der Wand geschrieben stand, prägte sie sich Worte für Wort in ihr gutes Gedächtnis ein, wieder holte mehrmals die Galldrar-Worte und die Übersetzung in Gedanken, damit ihr diese nicht verloren gingen... sie musste sich da später noch einmal dran setzen, dies bedurfte einer genaueren Analyse. Ihre Archive Magic konnte sie ja leider aktuell im Moment nicht anwenden... flackernde Flachbildschirme aus Magie würden nur viel zu viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, welche Marisa aktuell nicht gebrauchen konnte.
Die Übersetzung: Endloser Kummer und Schmerz, Herzen schlummern wieder, Sterne gefrieren an ihren Plätzen, Finsternis bedeckt das Land, klang aber wirklich alles andere als gut... womit hatten diese Ruinen und diese Runen nur zu tun gehabt... dass solch verzweifelt klingende Worte hier ihren festen Platz auf ewig erhalten hatten? Marisa wusste es nicht, sie starrte aktuell aber auch nur wie gebannt auf Robin, da die ganze Sache sie in den Bann geschlagen hatte und sie vollkommen fasziniert von der Strategin, der Sprache und gesamten Situation war. Sie fragte sich gerade genau das, was Robin sich laut fragte: Was ist hier geschehen? Was bedeutete die ganze Sache?
Dabei fragte sich Marisa noch eine ganz andere Sache, die ihr gerade aufgefallen war, warum dachte Robin so laut vor sich hin... war das ihre Macke? Oder vielleicht tat sie es, weil sie dachte, dass sie hier ganz allein war... was ja dank Marisas kleinem Versteckspiel nicht so ganz stimmte.
Plötzlich machte Robin eine ruckartige Bewegung, sprang regelrecht auf und strich noch einmal über die Runen an der Wand, mit weit aufgerissenen Augen. Marisa erschrak sich ein weiteres Mal und musste wieder einmal fiepen... naja es war auch ein wenig nachteilig aktuell eine Ratte zu sein.
Doch Robin schien abgelenkt genug von ihrer Entdeckung, welche auch für Marisa erstaunlich war, der Text endete laut Robin an einer Stelle abrupt. Danach verfiel Robin ein weiteres regelrechtes Grübeln und hüllte sich in Schweigen.
Marisa wusste jetzt nicht mehr was sie tun sollte... sie war verwirrt und fasziniert zugleich. Zudem kam in ihr der sehnliche Wunsch wieder hoch, die Sprache Galldrar lernen zu können. Vor ihr stand eine Person, welche diese Sprache scheinbar vollständig beherrschte, wie es einem vorkam... zudem war Robin das große Idol von Marisa... sollte sie sich wirklich die Gelegenheit entgehen lassen? Sie könnte einfach als Ratte abhauen und weiterhin ihr Schattendasein leben, könnte zu ihrem Informationsmarkt zurück kehren und weiter ihr Leben leben wie bisher...
Doch der brennende Wunsch Robin kennen zu lernen war stärker oder viel mehr... der brennende Wunsch der Strategin in ihrer Situation auszuhelfen. So hüllte sich Marisa in ein Leuchten ein, benutzte ihre Magie und wechselte von einem Moment zum nächsten in ihre menschliche Gestalt über. Sie trug ihre silbergrauen Haare offen, war mit gewöhnlichem Shirt und Rock bekleidet in unauffälligen Farben und mitten auf ihrem linken Auge saß die obligatorische Augenklappe von Marisa.
Erst einmal räusperte sie sich, damit sie Robin nicht unbedingt erschreckte und dann begann sie freundlich und lächelnd zu sprechen: "Entschuldige? Brauchst du vielleicht Hilfe?" Diese Worte verrieten nichts über sie, zumindest empfand Marisa das so, außer vielleicht das sie hilfsbereit war, aber dass war ja nichts Schlimmes.

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BeitragThema: Re: In Ruinen   So Apr 12, 2015 6:57 pm

Das war eine wirklich sehr interessante Geschichte. Doch sie war wirr und ungenau. Nirgendwo schien zu stehen, was genau mit dieser Zivilisation geschehen war. Nirgendwo stand, was den Untergang gebracht hatte. Auch wenn vielleicht die Worte "Sterne gefrieren an ihren Plätzen, Finsternis bedeckt das Land" einen Aufschluss darüber geben konnten. Ansonsten stand noch etwas vom "Boten der Finsternis" an dieser Wand. Also musste es irgend ein Geschöpft gewesen sein. Die Frage war nur, was es genau war. Ein Drache ? Ein Dämon ? Oder doch etwas anderes ? Immerhin gingen die Berichte der ersten Drachen und Dämonen nicht in die Zeit zurück, in welchre diese Zivilisation noch existierte.
Sie war nun also so vertieft in ihre Arbeit, dass sie garnicht mitbekam, wie in der näheren Umgebung eine Take Over Rückverwandlung von statten ging. Sie hatte nur Augen für die Runen.
Sie schreckte jedoch ein wenig von ihrer Arbeit auf, als sie ein Räuspern hörte. Sie war zwar nicht direkt geschockt oder dergleichen, da dieses Gebiet nun einmal für jeden frei betretbar war, aber eigentlich hatte sie nicht in Erinnerung, dass außer ein paar Wachen, die darauf achteten, das man nichts aus den Ruinen entwendete, noch irgend jemand in den nächsten fünf Kilometern Umkreis zu finden war. Die Leute von der Akademie waren immerhin verschwunden.
Auf die Frage hin, ob sie vielleicht Hilfe brauchte, wandte Robin sich nun endlich herum und erblickte eine junges Mädchen in recht schlichter Kleidung und mit einer Augenklappe und silbernen Haaren, fast wie die von Robin selbst. Ihr sichtbares Auge war von einem stechenden, kräftigen rot. Robin lächelte ihr zu.
"Hilfe gebrauchen kann ich zweifellos. Aber ich weiß nicht ob du mir helfen kannst. Das hier ist eine ziemlich alte und sehr komplexe Sprache namens Galldrar. Es gibt nicht viele Leute, die in der Lage sind, sie auch nur Ansatzweise zu entziffern, geschweige denn den Sinn zu verstehen."
Nach diesen Worten blinzelte Robin ein wenig so, als würde sie etwas realisieren ... was auch indirekt der Fall war.
"Oh, aber wie wäre es, wenn wir uns erst einmal vorstellen und dergleichen. Ich bin Robin Cheney. Ich bin gemeinsam mit Leuten von Eras Akademie für Archäologie, Runologie und Historismus her gekommen um diese Ruinen zu erforschen. Da ich eine der wenigen Expertinnen im Bereich der hier untergegangenen Zivilisation und eine der wenigen Personen bin, die des Galldrar mächtig ist, haben sie mich gebeten, die Leitung über die Forschung zu übernehmen. Die Leute von der Akademie sind zwar bereits weg, aber solche Ruinen sind einfach zu interessant, um einfach mit ihnen zu gehen, finde ich. Und wie heißt du, und was machst du hier genau, wenn ich fragen darf ?"

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BeitragThema: Re: In Ruinen   Mo Apr 13, 2015 5:30 am

Der Blick der violetten Augen von Robin traf nun auf das rote Auge von Marisa, als diese sich zu ihr umdrehte. Als die Blicke sich trafen musste sich die Take-Over Magierin erst einmal zusammen reißen, um nicht erst mal einen Anfall zu bekommen... immerhin stand sie von Auge zu Auge ihrem großen Idol gegenüber und konnte es immer noch nicht glauben... immerhin lebte Robin das Leben, welches Marisa sich wünschte: Berühmt, anerkannt als wissende Strategin und vor allem war Robin sicherlich nicht auf der Flucht, so wie Marisa.
Nun war diese Magierin vor Marisa auch noch freundlich und lächelte. Sie meinte, dass sie schon Hilfe brauchte, aber sie fragte sich, ob Marisa ihr helfen könnte, da es sich hier um eine sehr alte und komplexe Sprache namens Galldrar handelte. Zudem meinte die Strategin, dass es nicht viele Leute gab die Galldrar entziffern oder verstehen konnten... na da würde sich Robin aber wundern. Marisa ging nun auf die Wand zu und studierte sie aufmerksam. Nach einer Weile begann sie dann zu sprechen: "Ist dir das schon aufgefallen? Der Schnörkel hier an der Stelle", sie zeigte auf die gemeinte Stelle, "manche Worte haben mit so einem Schnörkel eine ganz andere Bedeutung, als wenn sie keinen haben." Sie drehte sich wieder zu Robin um. Diese hatte sich inzwischen vorgestellt und ihren Grund genannt, warum sie hier war. Sie war mit einer Studienklasse aus einer Akademie in Era, für Archäologie, Runologie und Historismus hierher gekommen um diese Ruinen zu untersuchen und zu erforschen. Robin hatte sich bereit dazu erklärte die Forschung zu leiten, da sie des Galldrar mächtig war und zudem auch eine Expertin auf dem Gebiet der alten Kulturen... Robin wurde immer bewundernswerter für Marisa... aber sie wollte ihrem Idol auch zeigen was in ihr steckte, Robin sollte nicht zu schlecht von ihr denken.
Jedoch wurde auch gesagt, dass die Leute von der Akademie bereits weg waren und Robin einfach zurück geblieben war, weil sie noch längere Zeit in den Ruinen verbringen wollte, um sie weiter zu untersuchen. Marisa konnte das verstehen, dass verborgene Wissen von solchen Plätzen, hatte auch auf sie eine Anziehungskraft. Kurz darauf wurde Marisa nach ihrem Namen gefragt, von Robin, und nach ihrem Grund für ihren Aufenthalt.
"Mein Name ist Marisa und ich bin aus ähnlichen Gründen hier wie du, Robin. Ich mag alte Sprachen sehr und ich habe auch eine Veranlagung für Sprachen, wie du sicherlich mit bekommen hast. Meine Kenntnisse auf dem Gebiet sind recht ausgebaut, da ich einige Sprachen fließend Spreche und noch ein paar weitere bröckchenhaft, darunter auch eine antike Sprache, weshalb ich mit ein paar Grundkenntnissen dienen kann. Galldrar beherrsche ich zwar leider nicht, allerdings ist das noch eines meiner Ziele im Leben", sagte Marisa ebenfalls sehr freundlich und lächelnd, da sie eine Frohnatur war. Es war überhaupt ein Wunder, dass sie mit ihrem Idol halbwegs normal reden konnte, aber vielleicht war sie einfach auch von ihrer Faszination der Sprachen abgelenkt genug. "Außerdem hätte ein so bekanntes Gesicht mir nicht vorstellen brauchen, Robin Cheney, berühmte Strategin aus der Gilde Graceful Tiger. Also kann ich dir nun meine Hilfe anbieten, steht weiterhin als Frage im Raum? Wie weit bist du schon?" Das letzte sagte Marisa ein wenig schelmisch, da sie auf die Reaktion von Robin gespannt war.

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BeitragThema: Re: In Ruinen   Mo Apr 13, 2015 9:03 pm

Robin fand den Blick, mit welchem sie bedacht wurde, sehr interessant. Kühl, distanziert, ruhig ... und dennoch war ein leichtes Funkeln der begeisterung darin zu erkennen. Bereits lange bevor die Strategin sich vorstellte, wusste sie bereits, dass es eigentlich gar nicht nötig wäre.
Viel interessanter fand sie jedoch, dass dieses Mädchen scheinbar weitaus gebildeter war, als es zuerst den Anschein hatte. Sie deutete auf eine Stelle der Wand, wo eine der Runen einen gewissen, kaum bemerkbaren Schnörkel aufwies. Kaum mehr als eine ganz leichte Welle in der sowieso geschwungenen Form der Rune. Robin lächelte, während ihre Gesprächspartnerin erklärte, dass manche der Runenworte mit so einem minimalen Unterschied schon eine ganz andere Bedeutung hatten. Wie richtig sie doch damit lag ... und wie falsch es dennoch sein konnte ...
Dann ging das Mädchen auf Robins Frage ein, wie sie hieß und was sie hier machte. Sie sagte, sie würde Marisa heißen und wäre aus einem ähnlichen Grund wie die Strategin hier. Sie mochte wohl auch alte Sprachen und hatte auch eine Veranlagung für Sprachen. Ihre Kenntnisse waren wohl laut ihr recht ausgebaut, da sie einige Sprachen konnte und ein paar andere zumindest Bröckchenhaft. Zudem fielen unter diese Kenntnisse sogar eine antike Sprache. Galldrar war jedoch eine der Sprachen, welche sie nicht konnte. Es war allerdings wohl eines ihrer Ziele, auch diese Sprache noch zu erlernen.
Interessant war, dass Marisa bei ihren Aufzählungen ziemlich freudig sprach. Die meisten Gelehrten oder Akademiker oder dergleichen, sprachen in nüchternem, meist recht hochtrabendem und wissenschaftlichem Tonfall, Marisa hingegen schien ihr Wissen zwar mit Stolz zu betrachten, jedoch es als recht normal anzuschauen und nicht als eine Errungenschaft, mit welcher man unbedingt angeben musste. Robins Verstand sagte ihr sofort, dass dieses Mädchen nicht von irgend einer Schule, Akademie, Universität oder sonstigem kam. Die Frage war nur, ob sie das alles selbst gelernt hatte, oder nicht ...
Und dann kam auch noch die Bestätigung, dass die Strategin sich niemals hatte vorstellen brauchen, da bereits von vornherein klar gewesen war, wer sie war. Dann kam zudem noch einmal die Frage, ob Marisa nun ihre Hilfe anbieten konnte und wie weit Robin bereits war.
Robin schaute Marisa nun erst einmal einen Augenblick berechnend an, ehe ein freundliches Lächeln auf ihrem Gesicht erschien. Sie deutete auf einen alten Steintisch in der Nähe, welcher bereits von den Leuten der Akademie von Moos und dergleichen befreit wurde. Als sie noch alle da waren, war dieser große Tisch der Versammlungs-Ort für Besprechungen gewesen.
"Lass uns dort hin gehen. Eine Unterlage wäre doch ganz praktisch."
Zu eben diesem Tisch ging Robin nun, während sie unverständliche Worte vor sich hin murmelte und ein Objekt nach dem anderen aus ihrer Pocket Dimension herauf beschwor. Als sie schließlich bei der steinernen Platte ankam, legte sie alles darauf ab und breitete es aus, so dass alles gut erreichbar war.
Zu aller erst rollte sie Karte aus, welche eine Skizze der Ruinen aufwies. Sie war mit verschiedenen Farben gekennzeichnet, doch eine Legende dazu war nirgends zu finden. Robin wusste jedoch genau, was welche Farbe zu bedeuten hatte, da es immerhin ihre Skizze war.
Daneben legte sie drei alte Bücher, welche sie in den Ruinen entdeckt hatte. Sie sahen alle aus, als wären sie gerade erst hergestellt. Die Runen auf dem Umschlag sprachen jedoch für sich.
Dann breitete sie noch ein paar Objekte aus, deren Wirkung ihr größtenteils noch unbekannt war. Sie waren jedoch allesamt aus einem Metall hergestellt worden, welches ein wenig an Messing erinnerte. Zudem waren sie alle in der Form von Runen.
Und zu guter letzt legte sie noch einen ganz besonderen Fund auf den Tisch. Eine Platte mit einer Rune darauf, aus massivem Gold gegossen. Ein Griff an der Rückseite der Form ließ darauf schließen, dass es in eine Vertiefung eingesetzt werden musste.
Dann zog Robin ihren Mantel aus und legte ihn ein Stück abseits auf den Tisch, ehe sie sich vorbeugte und erst einmal auf die Karte deutete. Dabei ging sie mit dem Finger einige rote Markierungen nach.
"Das rote Gebiet auf der Karte ist bereits entschlüsselt. Wie du siehst, sind es geschätzte vierzig prozent der Ruinen. Die Gebiete mit den grünen Markierungen sind von Pflanzen überwuchert und nicht zugänglich. Eben wegen diesen Gebieten sind die Leute von der Akademie wieder gegangen. Sie warten, bis man sich darum gekümmert hat. Genau wie die blauen Gebiete. Die sind unterirdisch und von einem Fluss in der Nähe überflutet worden, so wie es scheint. Zumindest sind sie voll mit Wasser, was ziemlich schlecht für weitere Forschungen ist, da niemand vor Ort war, der eine Möglichkeit hatte, lange genug unter Wasser zu bleiben. Und dann gibt es natürlich noch die Gebiete ohne Markierung. Die sind bisher noch unerforscht, jedoch zugänglich. Wie du siehst, handelt es sich dabei um grob dreißig Prozent der Ruinen, die noch nicht durchsucht wurden."
Nach dieser groben Erklärung deutete sie auf eine Stelle, die ziemlich mittig in den Ruinen lag. Dabei blickte sie zu Marisa.
"Hier sind wir gerade. Also an der Grenze von einem entschlüsselten zu einem unerforschten Gebiet. Und hier ...", Robin deutete nun auf eine andere Stelle, die eine ganz schöne Strecke entfernt, jedoch bereits erforscht worden war, "... befindet sich eine große Runenwand, welche die Entstehung dieses Ortes."
Nun fing sie an mit dem Finger die rote Markierung entlang zu streichen.
"Entlang dieser Strecke finden wir immer weitere Geschichtsschreibungen, des Ortes. Häufig wird der Ort als Stadt bezeichnet, doch auch die Worte 'Tempel des Einen' findet sich häufig, wenn man die Berichte übersetzt. Und wie du sehen kannst, ist die Geschichtsschreibung grob im Uhrzeigersinn angelegt. Ich kam zu dem Schluss, dass das interessanteste vielleicht am Ende zu finden ist ...", nun deutete sie auf eine Stelle die direkt neben dem Anfang der Runenwände, "... doch war ich verblüfft, dass es sich hierbei garnicht um das Ende handelte. Meine Vermutung war seitdem, dass sich die Wände in einer Spiralenform befinden. Demnach ist hier, fast in der Mitte, irgendwo das Ende. Und ich denke, ich habe es vorhin entdeckt. Die Wand, wo du mich gefunden hast, sagt aus, dass diese Stadt noch während der Gravierung der Runen untergegangen ist."
Nun nahm Robin die Hand von der Karte und stützte sich mit beiden Händen auf dem Tisch auf. Dabei seufzte sie tief.
"Hierbei ist eine der letzten Botschaften der Wand ziemlich besorgnis erregend und lässt auf ein äußerst gewaltsames Ende der Zivilisation hier schließen. Ich wünsche mir geradezu, dass ich mich bei der Bedeutung irre, doch ich gehe nicht davon aus. Die Runen sind äußerst simpel und lassen nicht viel Freiraum für irgend welche Missverständnisse. Und hierbei könntest du mir sehr gut helfen. Ich habe gemerkt, dass du sehr aufmerksam bist, als du mich auf den Schnörkel hingewiesen hast. Er ändert in der Tat die Bedeutung eines Worts. Denn so ist die Rune nicht 'uderetoki' sondern 'uderetana'. Ersteres ist lediglich eines der vielen Worte des Galldrar für 'Untergang', während letzteres in der Tat 'Auslöschung' bedeutet ... Wie dem auch sei, mit solcher Aufmerksamkeit, kannst du mir sicherlich dabei helfen, Dinge zu entdecken, die ich bisher noch nicht sah oder weitere Schlüsselworte mit minimal unterschiedlicher Bedeutung heraus zu filtern."
Nun packte Robin plötzlich in die Tasche, welche sie an ihrer Hüfte trug, und holte wieder ihr Notizbuch hervor, welches sie Marisa in die Hand drückte.
"Darin findest du alles, was ich bisher heraus gefunden habe. Das wichtigste habe ich in beiden Sprachen notiert und sogar die Runen genauestens abgezeichnet. Vielleicht findest du ja etwas, was in irgend einer Weise auffällt. Außerdem kannst du direkt mal ein paar Galldrar-Vokabeln lernen, was dir ja wohl gefallen dürfte."
Nun richtete Robin sich zu voller Größe auf und schaute in den Himmel, um die Zeit zu bestimmen. Ein paar Stunden noch bis Sonnenuntergang ... nun gut ... Ihr Blick suchte nun wieder Marisa.
"Da der Tag bereits recht fortgeschritten ist, würde ich aber sagen, wir besprechen heute nur noch alles. Ich gehe einmal davon aus, dass du ebenfalls ein paar Tage hier verweilen wirst, also gebe ich dir nun die offizielle Erlaubnis, dass du alle Einrichtungen der Akademie in der Nähe benutzen darfst."
Vollkommen ohne hinzuschauen deutete sie prompt auf die Karte, um genau zu sein auf eine einzelne, violette Markierung, welche das Wappen der Akademie trug.
"Dort gibt es alles, was du benötigst. Schlafplätze, Nahrungsmittel, Forschungsutensilien, gegebenfalls Notfall-Kleidung und Nähzeug oder dergleichen. Einfach alles, was man nunmal hier in der Wildnis benötigen könnte. Das Kochen übernehme ich, darum brauchst du dir also keine Sorgen zu machen. Spezielle Wünsche werden gerne entgegen genommen.", erklärte sie nun noch, was in dem Lager alles vorhanden war und dergleichen. Die Strategin hörte dabei keinen Augenblick lang auf zu lächeln.

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BeitragThema: Re: In Ruinen   Mi Apr 15, 2015 8:49 am

Die beiden Frauen musterten sich, ruhig und analysierend, Marisa versuchte immer schon mit Blicken an Informationen zu kommen, eine Angewohnheit die sich über die Jahre gefestigt hatte und Robin... nun sie war eine Strategin, es war ihr Job alles im Auge zu behalten und zu analysieren. Und dennoch, Robin war immer noch ihr Vorbild, so konnte Marisa die freudigen Gesichtszüge und das Funkeln in ihren Augen nicht unterdrücken.
Vielleicht mochte Marisa jung aussehen, jedoch erhielt sie sich erwachsener, als sie es in ihrem Alter sein dürfte, da sie von ihrem Leben geprägt war. Viel zu oft hatte sie schon auf eigenen Beinen stehen müssen und hatte zu gesehen, wo sie bleiben konnte... war ständig auf der Flucht, löschte ständig ihre Existenz und verwischte andauernd ihre Spuren, damit man sie nicht fand und niemand etwas über sie erfuhr. Eine Schatten-Existenz.
Als Marisa dann die Runen untersuchte, blieb Robin still und schweigend und hörte aufmerksam den Ausführungen der jungen Magierin zu, was Marisa schon ein wenig stolz machte.
Sie fragte sich auch, was ihrem Vorbild so durch den Kopf ging, als Marisa von sich erzählte: Ihren Namen hatte sie ja genannt, warum sie hier war und ihre Begeisterung für Sprachen, dies alles waren sozusagen ihre Hauptthemen gewesen und nun... damit wusste Robin nun mehr über sie, als ein Großteil der Menschheit. Was Robin wirklich durch den Kopf ging, ahnte Marisa nicht einmal, woher denn auch?
Wieder wurde Marisa gemustert, dieses Mal zudem noch berechnend und dann wurde die junge Magierin an einen Tisch gebeten, einen Tisch aus Stein um genauer zu sein. Zumindest meinte Robin das eine Unterlage ganz praktisch wäre, woraufhin Marisa nickte, sie konnte diese Ansicht nur teilen. Wobei es für Marisa meist auch kein Problem war ohne eine Unterlage zu arbeiten. Schließlich nutzte sie neben Take-Over auch Archive Magic und damit ließen sich halt auch virtuelle und magische Bildschirme erstellen, welche eben auch zum Notieren von Informationen nützlich waren, ohne das man eine Unterlage benutzte... aber ihre Magie wollte Marisa nicht zeigen, zumindest noch nicht. Es war immer ganz praktisch, fand Marisa, mit Informationen zu haushalten.
Also folgte Marisa, letztendlich nach den ganzen Überlegungen, Robin bis zum Steintisch. Während sie gingen murmelte Robin unverständliche Worte vor sich hin murmelte und dabei irgendwelche Sachen irgendwoher beschwor. Marisa hatte so etwas schon einmal gesehen und nun ja... Robin war nicht unbekannt, weshalb man auch über ihre Magien größtenteils Bescheid wusste, weshalb nun die Take-Over Magierin neugierige Fragen stellte: "Ich habe gehört, dass du über eine seltene Art der Requip-Magie verfügst, Robin?" Irgendwie musste sie sich zusammen reißen, nicht irgendwie ein Robin-senpai, ein Robin-sensei oder ein Robin-sama daraus zu machen, viel lieber fuhr sie mit den Fragen fort: "Zudem sagt man über dich, dass du die überaus mächtige Magie Jutsu-Shiki beherrschst? Ist das alles wahr?", Marisa versuchte ganz ruhig diese Fragen zu stellen, doch ein wenig Begeisterung schwang mit ihren Worten mit.
Am Steintisch angekommen rollte Robin dann eine Karte auf eben diesem aus und Marisa begutachtete das Stück Papier, wartete auf eine Erklärung dazu, jedoch versuchte sie dennoch irgendwie die Zeichnungen und die verschiedenen Farben zu analysieren und schlau aus ihnen zu werden.
Kurz darauf wurden drei Bücher, alle mit altertümlichen Runen beschriftet, auf den Steintisch gelegt, direkt neben die Karte. Auch bei den Büchern versuchte Marisa aus den Symbolen schlau zu werden, jedoch war die Sprache der Runen, ihrer Vermutung nach, Galldrar und somit aktuell unentzifferbar für die junge Magierin.
Weitere Objekte wurden auf den Tisch gelegt, alle mit Runden und Symbolen übersät und wieder war es, vermutlich, Galldrar darauf. Erst waren da die kleinen Objekte, welche wie Messing aussahen, aber Sinn und Zweck der Objekte unbekannt blieb und dann packte Robin noch eine große Platte aus Gold aus, welche mit einem griff versehen war. Wofür dieser Griff wohl bestimmt war? Dies und noch viel mehr fragte sich Marisa nun, während sie mit staunendem Blick alle die Dinge auf dem Tisch begutachtete. Sie ging auch erst mal analytisch vor, verglich einzelne Symbole und versuchte irgend etwas wieder zu erkennen, bei einigen Dingen war das auch tatsächlich der Fall so. Allerdings ging sie davon aus, dass Robin das längst wusste und so schwieg sie erst mal, solange die Themen nicht direkt angesprochen wurden.
Nun kam endlich die lang ersehnte Erklärung, zuerst zu der Karte und als die silberhaarige Strategin sprach, blieb Marisa ganz still, hörte aufmerksam zu und saugte jedes der Worte in sich quasi auf.
Rote Farbe bedeutete, diese Teile der Ruinen waren bereits erkundet und erforscht worden. Gründe Markierungen bedeutete, die Ruine war an den bedeutsamen Stellen überwuchert und blau stand für überflutet. Die Gebiete ohne Markierung waren unerforschtes Gebiet... eine Goldgrube für jeden wissbegierigen Forscher.
Etwa mittig der Karte, sagte Robin, befanden sich die beiden Frauen gerade, gut zu wissen... hier gingen die roten, erforschten Gebiete zu den unmarkierten, unerforschten Gebieten über.
Nun erläuterte Robin noch weitere Dinge, über den Aufbau der Ruine und über einzelne Texte, welche schon übersetzt worden waren, alles Dinge die sich Marisa einprägte, damit sie diese nicht vergaß, denn all dieses Wissen konnte noch eines Tages nützlich werden. Dich Robin erwähnte auch, dass der Text an einer Stelle abbrach. Nun kam auch Marisa mal zu Worte und sagte nachdenklich: "Teile von alten Schriften gehen über die Jahre auch durch Abtragung, Witterung und Zerstörung durch äußerliche Einflüsse verloren. Was lässt dich also denken, dass der Text an dieser Stelle nicht einfach nur verloren ging? Gibt es dafür eindeutige Indizien?"
Nun gingen die Ausführungen weiter und die Texte der Wand, wo Marisa Robin gefunden hatte oder auf umgekehrt, deuteten auf den Untergang der Zivilisation hin, viel mehr war der Untergang wohl unverständlich dargestellt worden in Runen. Marisa nickte und freute sich über das kleine Lob was folgte, da sie auf den Schnörkel hingewiesen hatte, was darauf hinwies, dass die Zivilisation der Ruinen nicht einfach untergegangen sei, sondern ausgelöscht wurde... wirklich sehr beunruhigend. Mit so einer Aufmerksamkeit, wies Robin hin, würde Marisa eventuell noch andere Kleinigkeiten finden, welche bisher unentdeckt waren.
Nun kam die Überraschung, denn Robin vertraute Marisa ihr Buch Notizen an. Darin waren die wichtigsten Dinge in beiden Sprachen verfasst Galldrar und übersetzt. Marisa sollte es sich ansehen und eventuelle Auffälligkeiten mitteilen, dabei konnte sie noch den ein oder anderen Brocken Galldrar lernen. Marisa nahm das Buch freudestrahlend an und drückte es an sich, wie ein Kuscheltier oder dergleichen. Zudem kommentierte sie die Aktion mit den Worten: "Danke, ich werde gut auf das Buch aufpassen. Jedoch wird das Ganze einige Zeit in Anspruch nehmen, da ich bei so was sehr genau vorgehe und lieber drei mal lese, als am Ende etwas zu übersehen."
Da der Tag bereits fortgeschritten war, wie Robin es anmerkte, würden sie heute nicht mehr weiter forschen, sondern lieber weiter besprechen. Sie gab Marisa die Erlaubnis alle Einrichtungen der Akademie mit zu nutzen und war der Meinung, dass Marisa auch einige Tage hier verbringen würde. Nun Tage sicherlich, weshalb sie als Antwort nickte, aber auch um damit zu bestätigen, dass sie verstanden hatte. Eine violette Markierung wurde gezeigt, damit Marisa auch wusste, wo das Lager war, mit allen nötigen Dingen die man so brauchte beim Forschen. Robin bot sich zudem an, auf Extrawünsche einzugehen, wenn sie etwas kochte, aber auch darauf hatte Marisa eine Antwort parat. Mit einem Lächeln erklärte sie: "So ganz unvorbereitet bin ich nicht her gekommen, Moment..." Sie lief ein Stück zu einer Wand und holte dahinter ihren Rucksack hervor. "Hier ist einiges drin, was ich so zum Leben brauche, aber ich werde mich dennoch aus dem Lager bedienen, falls ich etwas benötige", erklärte Marisa nun, als sie zu Robin zurück ging. Kochen konnte sie auch alleine, aber da Robin sich so freundlich anbot, würde sie es unhöflich finden, wenn sie es ablehnte. "Da der Tag, wie du bereits sagtest, fortgeschritten ist: Wollen wir dann erst mal zum Lager gehen?", stellte Marisa noch eine Frage im Anschluss, als sie den Rucksack nun schulterte.

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BeitragThema: Re: In Ruinen   Mo Apr 20, 2015 4:45 am

Es war interessant zu bemerken, wie Marisa jede sich bietende Information mit ihren Sinnen geradezu aufsaugte. Sie beobachtete mit dem Blick einer erfahrenen Forscherin, ihr schien nicht das geringste Geräusch zu entgehen und sie strahlte geradezu eine Aura der Begeisterung und des Wissens aus ... Sie war nicht mit anderen Personen zu vergleichen, welche etwa in ihrem Alter waren.
Die Fragen, ob es stimmte, dass Robin über eine seltene Requip Magie verfügte und die Runen des Jutsu Shiki beherrschte, erntete Marisa erst einmal nur einen bestätigenden Blick, doch Worte kamen nicht aus dem Mund der Silberhaarigen. Über solche Themen konnten sie sich noch im Lager ohne weiteres unterhalten.
Marisas Anmerkung, dass auch Verwitterung oder dergleichen für die Zerstörung weiterer Informationen gesorgt haben könnte, wurde jedoch durch Robins darauf folgende Worte von der Auslöschung der Zivilisation theoretisch von selbst beantwortet.
als Robin ihr kurz darauf ihr Notizbuch reichte, drückte Marisa dieses an sich, als wäre es der wertvollste Besitz, den sie jemals hatte. Sie schien es garnicht mehr hergeben zu wollen.
Daraufhin meinte Marisa, dass sie bei so etwas jedoch sehr gründlich vorging und es deshalb eine ganze Weile dauern könnte. Nun, das war ehrlich gesagt genau das, was die Strategin hatte hören wollen. Dennoch nickte sie lediglich, ehe sie damit fortfuhr, dass sie am besten ins Lager gehen sollten. Auf die Worte hin, sie dürfe sich bedienen an was sie wollte, meinte Marisa jedoch nur lächelnd, dass sie nicht unvorbereitet gekommen war. Sie holte einen Rucksack aus einem Versteck hervor. Dennoch sagte sie, sie würde sich bedienen, wenn etwas benötigt wurde. Und schließlich stimmte sie noch zu, dass sie nun besser zum Lager gingen, wenngleich sie es eher fragte als bestimmte. Robin nickte jedoch und ließ vorerst wieder alle Objekte vom Tisch in ihre Pocket Dimension verschwinden. Dann deutete sie an, dass Marisa ihr folgen sollte und ging in die Richtung, in welcher das Lager sich befand.
Es dauerte nicht lange, bis es bereits in Sichtweite kam. Es lag auf einer großen Lichtung des Waldes, in welchem die Ruinen sich befanden. Auffällig war jedoch, dass sie von einem violetten Schimmer umgeben waren. Robin lächelte nun Marisa zu und erklärte: "Und so viel zu deiner Fragem ob ich Jutsu Shiki beherrsche. Das ist ein von mir kreiertes Siegel, welches unerwünschte Besucher vom betreten des Lagers abhält, Tiere eingeschlossen, damit nicht unsere Vorräte geplündert werden oder dergleichen. Da ich dir jedoch vorhin meine offizielle Erlaubnis erteilt habe, wird dieses Siegel für dich theoretisch nur optisch existieren. Du wirst keine Probleme damit haben und die Durchquerung nicht einmal spüren.".
Als sie schließlich im Lager waren begab sich Robin als aller erstes an eine große, zentrale Feuerstelle, an welcher ein paar Gestelle mit Kochutensilien waren. Noch wusste sie nicht, was sie zubereiten sollte, aber sie würde sich mühe geben, da es immerhin einen Gast gab, welcher Robin schon ein wenig faszinierte. Sie hatte mit vielen Leuten zu tun gehabt, die nicht ansatzweise so aufmerksam waren wie Marisa, obwohl diese Leute alle schon mindestens doppelt so alt waren, wie sie. Außerdem war Robin sowieso eine gute Seele und zuvorkommend und allerlei solches und würde nichts anderes von sich selbst akzeptieren, als maximale Zufriedenstellung eines Gastes !
Während sie also alles bereit legte und das Feuer per Lacryma anzündete, blickte sie zu Marisa und lächelte ihr erneut zu.
"Mach es dir bequem. Ich kümmere mich wie gesagt um das Essen und ich werde dafür sorgen, dass du garnichts anderes mehr haben wollen wirst, als das, was ich dir koche. Wenn du willst kannst du schonmal anfangen in meinem Notizbuch zu lesen. Wir können uns aber auch gerne unterhalten oder dergleichen. Was immer du willst."
Und dann suchte sie sich schließlich das zusammen, womit sie das Essen zubereiten wollte. In der, mit Kühlungs-Lacryma ausgestatteten, Truhe war einiges zu finden, weshalb sie einfach hinein griff und schaute, was sie so hervor holte. Käse, ein wenig Geflügelfleisch, ein wenig Gemüse wie Paprika, Tomaten und auch ein paar Blätter Salat. Damit konnte man doch schonmal etwas anfangen. Irgend ein Auflauf vielleicht ?
In der anderen Truhe waren die Sachen, welche nicht so dringend in der Kühlung sein mussten. Konserven mit Mais und Erbsen etwa, oder auch Reis und Nudeln. Sie entschied sich für ein paar Vollkorn-Nudeln und Mais. Dann suchte sie sich noch ein paar Gewürze heraus und begab sich wieder zum kleinen Tisch bei der Feuerstelle, wo sie anfing, die Zutaten für ihren Gemüse-Geflügel-Auflauf, welchen sie sich gerade ausgedacht hatte, klein zu schneiden. Dafür beschwor sie extra ihr persönliches Küchenmesser aus ihrer Pocket Dimension, mit welchem sie immer arbeitete. Und während sie so anfing, alles zu zerkleinern, summte sie leise und fröhlich vor sich hin, während sie gleichzeitig darauf lauschte, ob Marisa etwas zu sagen hatte.

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BeitragThema: Re: In Ruinen   So Apr 26, 2015 4:19 am

Zu dem Thema zu ihrer Magie schwieg sich Robin erst einmal aus, was Marisa natürlich nur noch neugieriger machte. Jedoch gab es einen bestätigenden Blick, welcher der Jüngeren natürlich nicht entging, also hoffte sie darauf, dass sie später noch mehr erfuhr... sie musste einfach mehr erfahren!
Sie beobachtete nun, wie ihr Vorbild ihre Sachen wieder zusammen räumte und verschwinden ließ. Dabei beobachtete Marisa den Vorgang ganz genau... es erinnerte doch sehr stark an Requip, es musste einfach Requip sein!
Gemeinsam gingen die beiden Frauen nun zum beschriebenen Lager, lange dauerte es nicht, bis sie dort ankamen. Man konnte, als man dort ankam, schon ein Wall aus Runen um das Lager sehen, welcher sich in einem violetten Schimmer äußerte. Marisa bekam nun von Robin erklärt, dass es sich hierbei um einer ihrer Jutsu-Shiki Techniken handelte. Unerwünschte Besucher würde dieses Siegel von dem Lager fern halten, aber da Marisa die Erlaubnis von Robin bekommen hatte, würde sie in dem Lager ein und ausgehen können, wie sie wollte.
Robin sollte recht behalten, Marisa spürte keinen Unterschied, sie ging einfach durch den Schleier, als wäre er nichts, als würde da überhaupt nichts sein. "Höchst interessant diese Magie", äußerte sich Marisa zu dem Thema und Begeisterung schwang in ihrer Stimme mit.
Während die Ältere nun anfing sich um das Essen zu kümmern. Sie sagte auch sie würde sich sehr viel Mühe geben, dass Marisa am Ende gar nichts mehr anderes haben wollte... irgendwie freute sich die Take-Over Magierin ja darüber, da sie schon lange nicht mehr von anderen Leuten bekocht worden war. Während Robin sich nun schon mal ans Essen kochen machte, tat Marisa wie ihr geheißen und setzte sich hin, sodass sie es sich bequem machen konnte. Der allgemeine Aufbau des Lagers hatte sowieso etwas gemütliches fand Marisa, da sie sowieso nicht viel Luxus gewohnt war. Meistens hatte sie ja, wenn sie als Ratte unterwegs war, sogar nicht einmal fließendes Wasser oder richtige Nahrung. Marisa könnte ja schon mal mit dem Studieren der Notizen anfangen, oder sie konnte sich ja mit Robin unterhalten, waren die Vorschläge der Älteren und beide klangen sehr angenehm in den Ohren von Marisa. Sie legte jedoch das Notizbuch erst einmal zur Seite und fragte in ihrer unstillbaren Neugier: "Meine Frage zu deiner Magie ist noch nicht ganz geklärt. Du setzte doch auch Requip-Magie ein oder? Da verstaust du doch deine ganzen Forschungsmaterialien. Nennt sich Pocket-Dimension, mh?"
Gedankenverloren schlug sie nebenher dann doch das Notizbuch auf und überflog einige Runden, die darin aufgezeichnet waren... man konnte sich ja schon einmal einen Überblick verschaffen. Ob es half wenn sie sich in ein Nagetier verwandelte um die überwucherten Stellen frei zu legen? Andererseits konnte sie Robin auch helfen, indem sie zu einem Fisch wurde und die überfluteten Stellen untersuchte. Sie würde aber später noch darauf zu sprechen kommen.

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BeitragThema: Re: In Ruinen   Do Apr 30, 2015 9:17 am

Die Begeisterung über Jutsu Shiki war Marisa deutlich anzusehen gewesen, als sie den Schleier durchquert hatte. Ja, die Magie war zweifellos etwas besonderes. Doch es gab auch andere interessante Magien. Sie hatte breits von Magien gehört, die mit Runen und Glyphen arbeiteten um Elemente zu kontrollieren, manche Magien sollten antike Lebewesen beschwören oder sich sogar selbst in sie verwandeln ... und dann gab es ja auch noch Archive, welche Robin persönlich als sehr praktisch erachtete, da man so jegliche Notizen und Akten wirklich immer bei sich hatte.
Wieso hatte sie sich eigentlich nicht eher auf Archive und Jutsu Shiki spezialisiert, sondern auf letzteres und Requip ? Aber naja, ein wenig Kampffähigkeit war vielleicht ja doch ganz praktisch. Selbst wenn man als Stratege häufig nicht an vorderster Front stand.
Als Robin eine Weile später anfing, das Essen zuzubereiten, machte Marisa es sich wie vorgeschlagen erst einmal bequem und setzte sich.
Dann stellte Marisa noch einmal eine Frage, ob Robin nun wirklich Requip nutzte, oder nicht. Sie fragte nach, ob man es nicht Pocket Dimension nannte, wo sie ihre Forschungsmaterialien verstaute. Nun, das war für gebildetere Gruppen als absolutes Grundwissen bekannt, aber Robin hatte ja auch bisher nichts dazu gesagt, was ihre Magie nun genau war, abgesehen von Jutsu Shiki.
"Ja, das ist richtig. Ich benutze eine selbst entwickelte Form von Requip, welche sich größtenteils auf magische Roben und antike Artefakte spezialisiert hat. Der Mantel, den ich immer trage, ist auf magische Weise verarbeitet und schützt mich vor Finsternis-Magie und erhöht meine mentalen Fähigkeiten und schützt mich vor psychischen Effekten, wie die Erzeugung von Angst oder dergleichen, sofern sie von Magie hervor gebracht werden. Ansonsten bin ich noch auf Bücher und Waffen spezialisiert, vor allem bisher auf das Eis-Element."
Sie entfernte sich nun einen Schritt von der Kochstelle und beschwor ihr Falchion und das Buch Aurora, welche sie nun auf den Tisch legte, damit Marisa sie sich genauer anschauen konnte. Dann kehrte sie, mit ein paar erklärenden Worten, zurück zur Kochstelle und machte weiter.
"Das Buch ist eines der antiken Magiebücher, welches in Galldrar verfasst wurde. Es ist demnach deutlich mehr als eintausend Jahre alt, wird aber durch Magie enorm robust und überdauert so wie es aussieht alles. Laut dem Titel heißt es 'Aurora', benannt nach den Nordlichtern. Das Schwert ist ebenfalls mehrere Jahrhunderte alt und wird als 'das Falchion' bezeichnet, soweit ich das bisher erfahren konnte. Es ist an sich auf den ersten Blick normal, doch es wurde verzaubert, um Drachen zu bekämpfen. Genau wie die Magie der Dragon Slayer ist auch das Falchion in der Lage, durch die Schuppen von Drachen zu dringen und ihnen somit Schaden zuzufügen, wo normale Klingen versagen und vermutlich sogar brechen würden. Die Waffe ist äußerst praktisch, da sie auch bei drachenartigen Beschwörungen oder Take Over Formen hilfreich ist."

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BeitragThema: Re: In Ruinen   Sa Mai 09, 2015 2:40 pm

Ja, Marisa war begeistert von der Magie von Robin, allerdings lag das aber auch teilweise daran, dass sie begeistert von Robin war. Denn diese Frau war Marisas großes Vorbild und lebte das Leben, welches Marisa immer verwehrt gewesen war, da sie immer auf der Flucht gewesen war... sich immer verstecken musste. In der Öffentlichkeit, dessen Licht Robin eindeutig genoss, würde Marisa nur allzu auffällig sein und leicht in Gefahr geraten. Vor allem wurde sie ja nicht nur von der Sekte verfolgt, welche es auf Marisa abgesehen hatten, wegen ihrer Eltern. Nein, Marisa war im Laufe der Zeit auch ab und zu in kriminelle Machenschaften abgerutscht, weshalb sie auch auf der Flucht vor dem Gesetz war... aber was gab man nicht alles für Informationen.
Als Marisa nun nach der Requip-Magie von Robin gefragt hatte, bekam sie sogleich auch die gewünschte Antwort und hörte, natürlich, aufmerksam zu. Robin gab zu, dass sie eine selbst entwickelte Form des Requip beherrschte, dabei war sie vor allem auf Roben und magische Artefakten spezialisiert. Die Robe welche Robin trug, schützte sie wohl auch vor Finsternis-Magie und erhöhte ihre mentalen Fähigkeiten. Zudem hatte die Robe auch noch einen weiteren Zweck und schützte den Träger vor psychischen Effekten, wie Angst, wenn sie durch Magie hervor gerufen wurden. Ansonsten war Robin auf Bücher und Waffen spezialisiert, vor allem auf das Element Eis. Unwillkürlich fragte sich Marisa, und es kam dabei laut über ihre Lippen: "Mh, haben deine Bücher auch vielleicht eine antike Sprache als Inhalte, wenn du doch so viel Ahnung von diesen hast. Es kommt mir nur logisch vor, wenn du dich auch wegen deiner Magie für antike Sprachen und Runen interessierst, dann hättest du wohl zwei Gründe, mh?", gab Marisa nun nachdenklich von sich.
Doch die Antwort auf ihre Frage folgte sogleich, als Robin kurz mit dem Kochen pausierte und zwei Dinge beschwor, ein Schwert und ein Buch, welche sie auf einen Tisch ablegte. Marisa konnte sich einfach nicht zurück halten, neugierig ging sie zum Tisch und betrachtete mit begeisterten Augen die Gegenstände auf dem Tisch. Vorsichtig strich Marisa mit den Fingern über die Gegenstände, als sie das Notizbuch von Robin auf dem Tisch abgelegt hatte.
Robin erklärte nun auch, als Antwort auf Marisas Frage, dass jenes Buch in der antiken Schrift und Sprache Galldrar verfasst war. Das Buch nannte sich 'Aurora', wie die Nordlichter und war wohl sehr, sehr alt, aber durch Magie eben auch haltbar gemacht.
Das Schwert hieß 'Falchion' und war ebenfalls verzaubert. So mochte es durch die Schuppen von Drachen dringen und somit Schaden an diesen Wesen machen, wo normale Waffen versagten. Zudem half die Waffe dadurch auch gegen drachenähnliche Verwandlungen durch Take-Over oder auch Beschwörungen mit Drachengestalt... alles war sehr interessant für Marisa.
Man konnte regelrecht erkennen, wie Marisa die Informationen aufsaugte und man konnte beinahe das Rattern hören, da sie die Informationen auch gleich verarbeitete. Sollte sie? Ja... Robin konnte sie gewiss vertrauen.
Sie setzte nun ein fröhliches Lächeln auf, als sie sich an Robin wandte und meinte: "Man möchte fast meinen ich hätte die falsche Primärmagie gelernt, aber soweit ich weiß habe ich die auch geerbt. Deine Magie ist so begeisternd und faszinierend, weil sie irgendwie in jedem Sinne viel Wissen bietet. Allerdings... ich hoffe du bist mir nicht böse, aber ich habe dich versehentlich belauscht gehabt. Allerdings hoffe ich, dass ein Fisch oder dergleichen vielleicht an den überschwemmten Stellen der Ruine helfen kann und ein Nagetier kann vielleicht die überwucherten Stellen frei legen?" Sie machte leichte Anspielungen auf ihre eigene Magie, ließ Robin aber auch nicht lange im Unwissen und verwandelte sich zu Demonstrationszwecken in ihre Rattengestalt. "Animal Soul ist vielleicht nicht gerade eine Magie, die mit antiken Sprachen oder Wissen begeistert, allerdings ist die Magie dafür sehr vielseitig einsetzbar", fiepte Marisa als Ratte, bevor sie sich zurück in ihre menschliche Gestalt verwandelte und Robin verlegen anlächelte, nach ihrer kleinen Showeinlage, denn Marisa war sehr gespannt wie die Ältere nun darauf reagiert.

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BeitragThema: Re: In Ruinen   Di Mai 19, 2015 4:39 am

Robin freute sich sichtlich darüber, eine gute Gesprächspartnerin zu haben. Sie mochte Einsamkeit nicht und war hier ja nun eigentlich alleine in diesem Lager, bis die Leute von der Akademie wiederkamen. Da kam ihr Marisa ganz recht.
Und noch besser fand sie es, dass Marisa eher das Zeug zu einer Forscherin hatte, als die meisten Leute von eben jener Akademie, die sich auf Forschung spezialisiert hatte. Manchmal ging das Leben schon seltsame Wege. Und so kurz die beiden sich kannten, Marisas offene und fröhliche Persönlichkeit hatte sich bereits jetzt einen Platz in Robins Herzen gesichert. Man konnte sie den Ansichten der Strategin nach einfach nur mögen. Etwas anderes ging garnicht.
Dann war Robin jedoch wieder ganz Ohr, als Marisa anfing zu sprechen. Sie sagte, man konnte meinen, sie habe die falsche Primärmagie gelernt, doch soweit sie es wusste, hatte sie diese geerbt. Robins Magie sei so faszinierend und voller Wissen, wie Marisa behauptete. Ja, das mochte stimmen. Dennoch war für Robin jede Magie wert, respektiert zu werden ... abgesehen von Dragon Slayer Magie. Doch das hatte ja auch einen Hintergrund ...
Dann meinte Marisa jedoch, dass sie Robin wohl belauscht hatte und hoffte, dass sie ihr nicht böse war, woraufhin die Ältere erst einmal mit einem nachsichtigen Lächeln den Kopf schüttelte um zu signalisieren, dass alles in Ordnung war.
Dann kam jedoch der interessante Teil: Marisa meinte, dass sie hoffte, dass ein Fisch an den überfluteten Stellen helfen und ein Nagetier die überwucherten Stellen freilegen konnte ... Sollte das etwas bedeuten ... ? Meinte sie wirklich, dass sie ... ?
Robins unausgesprochene Fragen wurden sofort beantwortet, als Marisa sich in eine kleine Ratte verwandelte und mit quiekender, heller Stimme verkündete, dass Animal Soul vielleicht nicht mit Sprachen oder Wissen begeistern konnte, dafür sehr vielseitig war. Damit hatte sie eindeutig recht.
Als sich Marisa schließlich zurück verwandelte und verlegen lächelte, musste Robin sich zurückhalten, nicht zu quieken. Nicht nur, dass Marisa ein süßes und sympathisches Mädchen war, nein, sie war auch noch in der Lage zu einem Tier zu werden. Für Robin, eine überzeugte Tierfreundin, war das wohl noch ein ausschlaggebender Punkt, Marisa noch lieber zu mögen.
"Das bedeutet also, dass du dieses kleine, niedliche Ding warst, dem ich etwas von meinem Essen abgegeben habe ? Das erklärt, warum ich dich nicht bemerkt habe. Wenn ich abgelenkt bin und eine Ratte hinter mir herum huscht, dann ist das ja wohl kein Wunder."
Sie stellte den inzwischen fertig zusammengestellten Auflauf in einen kleinen Ofen aus Stein, ehe sie mit einem Lacryma Feuer anzündete. Nur noch überbacken, dann war das Essen fertig. Doch nun setzte Robin sich erst einmal an den Tisch, während sie wartete, stürzte ihren Kopf auf den Händen ab und blickte Marisa mit leicht funkelnden Augen an.
"Außerdem würde ich meinen, du solltest dich freuen, eine solche Magie zu beherrschen. Ich persönlich bin weniger von meiner Magie als von Animal Soul fasziniert. Ich wüsste gerne, wie es so ist, als Tier herum zu streunern. Außerdem mag ich Tiere äußerst gerne und mit dem Nutzen hast du auch recht. Ich denke, wir können ohne weiteres mit unseren kombinierten Fähigkeiten die Rätsel dieser Ruine entschlüsseln."
Nach diesen Worten fing Robin auf einmal an noch ein wenig mehr zu strahlen, wobei ihr Lächeln jedoch nun auch ein wenig listig wurde. Sie hatte mal wieder eine kleine Idee, um ein wenig mehr über ihr Gegenüber herauszufinden. Und wieder einmal war die Idee wohl in der Lage, für ein wenig Verlegenheit zu sorgen, so wie Robin es gern hatte. Ein paar kleine Sticheleien schadeten ja niemandem. Und aus diesem Grund sagte sie nun frei heraus: "Außerdem hast du es ja wohl ganz gut getroffen. Du bist nicht nur in deiner menschlichen Form außerordentlich niedlich, sondern gibst auch noch einen äußerst putzigen, kleinen Nager ab. Vor allem mit dieser fiependen Stimme, die deine Niedlichkeit nur noch unterstreicht."
Jetzt war sie ja mal gespannt.

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BeitragThema: Re: In Ruinen   Mo Mai 25, 2015 9:12 am

Marisa war nicht gerne allein und dann war sie hier noch auf Robin getroffen, eine bessere Gesellschaft konnte sie sich nicht vorstellen, da diese Frau alles verkörperte, was Marisa sein wollte. Außerdem war sie eine sehr angenehme Gesellschaft, wie Marisa fand und sie bildete sich auch nicht allzu viel auf ihr Wissen und alles ein, so wie es schien, was Marisa sehr angenehm fand, andere Leute mit viel Wissen bildeten sich recht schnell etwas drauf ein.
Marisa war ein wenig angespannt, als Robin ihr nun zuhörte und sie war sichtlich erleichtert, als diese silberhaarige Frau nun nachsichtig mit dem Kopf schüttelte, als Marisa zugegeben hatte, dass sie die Ältere belauscht hatte. Es erfreute die Jüngere sichtlich, dass Robin ihr nicht böse war, denn Marisa wollte unter keinen Umständen, dass diese Frau einen Grund hatte, um auf sie böse zu sein.
Umso mehr war es eine Freude für Marisa, dass es Robin scheinbar gut gefiel, dass sie eine Animal Soul Nutzerin vor sich hatte. Robin fragte nun, ob Marisa das kleine, niedliche Ding gewesen war, welches sie etwas zu Essen gegeben hatte. Dies bejahte Marisa mit einem eifrigen Nicken. Jetzt war Robin auch klar, warum sie von Marisa nichts bemerkt hatte, schließlich war sie abgelenkt gewesen und so bemerkte man nun mal nicht viel von einer Ratte, die hinter dem Rücken einer Person herum huscht. "Ja, ich war diese kleine Ratte", bestätigte Marisa nun noch einmal die Gedanken von Robin, mit ihren eigenen Worten.
Währenddessen kümmerte sich Robin weiter um das Essen und bereitete es in einer Auflaufform zu, während sie es dann zum erhitzen auf einen Lacryma stellte und dann gesellte sich Robin für den Moment erst einmal zu Marisa an den Tisch und sah sie an, recht erwartungsvoll. Robin sagte, Marisa sollte stolz sein, solch eine Magie wie Animal Soul zu beherrschen, da sie selbst begeisterter von dieser Magie war, als von ihrer eigenen Magie. Außerdem war die Magie, laut Robin, recht nützlich und sie mochte Tiere recht gerne, sie wüsste halt auch selbst gerne wie es war, als Tier herum zu streunen. Hinzu kam, dass es doch recht praktisch war, dass Marisa diese Magie beherrschte, immerhin hatte man so, also die beiden Frauen, Magien sie sich in irgendeiner Weise wohl gut kombinieren ließen, um die Rätsel der Ruine zu erkunden und erforschen.
Bei solch Lieben Worten wurde Marisa recht verlegen und sie kratzte sich kurz am Hinterkopf. "Ja, es ist doch schon recht gewöhnungsbedürftig gewesen am Anfang, als Tier herum zu laufen, doch mit der Zeit und recht viel Training habe ich mich inzwischen an den Gestaltwandel ganz gut gewöhnt. Besonders lustig ist es, wenn man seine Masse extrem verändert, so wie zum Beispiel bei der Verwandlung in eine Ratte. Außerdem mag ich deine Magie auch sehr gerne, sie fasziniert mich, aber man kann eben auch nicht jede Magie können, wäre ja auch sonst langweilig. Und wenn du jetzt schon überzeugt davon bist, dass meine Magie faszinierend ist, dann frage ich mich, wie du erst reagieren wirst, wenn ich dir meine Sekundärmagie vorstelle. Die lässt sich sicherlich auch gut zum Erforschen der Magie einsetzen", den letzten Teil sagte Marisa recht geheimnisvoll, um auch ein wenig Neugierde in Robin zu schüren. So wie sie sich selbst kannte, wurde der Forscherdrang und damit der unbändige Wissensdurst in Robin nun entfacht, weshalb sie wohl kaum lange damit warten würde, nach der zweiten Magie von Marisa zu Fragen. Ein wenig Stolz war in der Jüngeren auch angewachsen, weshalb sie gerne von ihrer zweiten Magie berichten würde, sobald Robin danach fragte, dennoch hielt sie mit dieser Information erst mal noch zurück. Dennoch würde sie es schon recht bald sagen wollen, immerhin war ihre Archive Magic vermutlich ziemlich praktisch, um den Geheimnissen der Ruinen auf den Grund zu gehen.
Nun veränderte sich der Gesichtsausdruck von Robin, denn sie strahlte nun und lächelte nicht mehr nur noch, außerdem hatte der Blick etwas listiges, weshalb Marisa etwas misstrauisch wurde... was kam denn bitte jetzt?
Als Robin nun mit der Sprache heraus rückte, war Marisa ziemlich verblüfft. Denn die Ältere meinte, sie fand, dass Marisa es ganz gut getroffen hatte mit der Magie, denn so war sie nicht nur in Menschengestalt unheimlich niedlich, sondern sie hatte noch eine besonders niedliche Rattengestalt, vor allem die fiepende Stimme unterstrich diese Niedlichkeit noch einmal. Auf diese Worte wurde Marisa sehr verlegen und Röte überzog ihr Gesicht. "Äh... ähm, danke", murmelte Marisa verlegen und gab dann zurück: "Aber ich wette, du kannst auch sehr niedlich sein!", dabei kamen ihre Worte hervor geschossen, so als würde Marisa dies im Affekt sagen, was auch so war.

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BeitragThema: Re: In Ruinen   Mo Jan 18, 2016 4:13 pm

Interessiert lauschte Robin Marisas ausführungen zu ihrer Magie. Vor allem war es also lustig, wenn man seine Masse so sehr veränderte, wie Marisa es mit der Verwandlung in eine kleine Ratte tat ? Nun, das war wohl wirklich das beste daran. Man konnte die Welt aus ganz anderen Positionen wahr nehmen, Orte sehen die anderen nicht offen standen und es war sicher auch interessant Personen die man kannte, auf einmal in ganz anderen Größenverhältnissen wahr zu nehmen. Außerdem hatte man je nach Form und Größe ja auch sehr andere Möglichkeiten, so hatte ein großes Tier einen besseren Überblick, ein kleines jedoch eher die Fähigkeit, Details zu entdecken, die einem sonst verborgen bleiben würden.
Marisa hingegen fand jedoch auch Robins Magie faszinierend, fügte jedoch auch hinzu, dass es langweilig wäre, wenn man jede Magie konnte. Nun, darüber lies sich zweifellos streiten, aber ingesamt hatte sie recht. Wenn man alles konnte und wusste, dann gab es nichts mehr zu lernen. Und ein Leben ohne zu lernen, war wohl kaum wert, so genannt zu werden. Außerdem, das wusste Robin anhand ihrer beinahe unvergleichlichen Fähigkeiten als große Strategin, wurde man proportional zu seinen Fähigkeiten immer einsamer. Leute, die an der Spitze standen, hatten weniger Leute, mit denen man sich messen konnte. Und wenn man schließlich ganz oben angelangt war, als unangefochtener Meister, war es sicherlich sehr langweilig und frustrierend, da der Weg endgültig an seinem Ende angekommen war. Zur Elite zu gehören war zwar ein schönes Gefühl, aber umso weiter man fortschritt, umso nebensächlicher wurde alles.
Interessanter war jedoch, dass Marisa von einer Sekundärmagie sprach, welche wohl ebenfalls gut zum erforschen von Magie geeignet war. Das war interessant, darüber musste Robin mehr erfahren. Vorher brachte Robin jedoch ihr kleines Kommentar und beobachtete dann, wie Marisa ein wenig kleinlaut, bedankte sich, und lief knallrot an. Sie gab jedoch zurück, dass Robin vermutlich auch sehr niedlich sein konnte, woraufhin die Strategin selbst nun anfing übers ganze Gesicht zu strahlen.
"Nun, wenn ich es will, dann kann ich das bestimmt. Aber bisher hat das noch niemand zu mir gesagt, du bist also die erste die mich darauf anspricht, seit ich kein Kind mehr bin.", meinte sie fröhlich, während sie Marisa anschaute. Kurz huschte ihr Blick zum Steinofen, durch welchen sie sehen konnte, dass der Auflauf noch ein wenig brauchte, weshalb sie sich nun endlich erkundigte, was für eine Magie Marisa denn sonst noch kannte.
"Und ich gebe zu, du hast mich neugierig gemacht. Ich wüsste gerne, was du neben Take Over noch beherrscht. Es gibt einige Magien, die für Forschung sehr praktisch sind, deshalb kann ich mir nicht genau vorstellen, was es sein könnte. Dennoch muss ich sagen, dass alles was zur Forschung dienen kann, bei mir hoch angesehen wird."

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BeitragThema: Re: In Ruinen   Fr Jan 29, 2016 5:06 pm

Marisa beobachtete Robin genau, manchmal wünschte Marisa sich, vor allem in solchen Augenblicken, in die Köpfe der Leute schauen zu können, denn aktuell würde es Marisa schon interessieren was im Kopf von Robin vor sich ging. Vor allem wunderte es das Mädchen, dass Robin nicht sofort nach der zweiten Magie von Marisa fragte. Sie selbst wäre sicherlich so vor Neugierde geplatzt, dass sie sofort diese Frage gestellt hätte und alles andere erst einmal nebensächlich gewesen wäre. Statt dessen, zu Marisas Verwunderung, ging Robin erst einmal freudestrahlend auf das Kommentar von Marisa ein, denn sie hatte ja zu der Älteren gesagt, dass sie sicherlich auch niedlich sein konnte. Die Antwort der Stategin fiel doch recht interessnt aus, da sie meinte, wenn sie wollte konnte sie bestimmt niedlich sein. Aber sie meinte auch, dass dies bisher niemand zu ihr gesagt hatte und Marisa somit die Erste war, seit Robins Kindheit, welche sie als niedlich bezeichnete. Natürlich entging der Jüngeren auch nicht der kurze Blick von Robin, welcher zum Auflauf huschte, vermutlich sorgte sie sich darum, dass das Essen anbrennen könnte oder sie fragte sich, ob das Essen schon fertig war. Ehrlich gesagt fragte sich Marisa das auch, denn bei dem leckeren Duft die ganze Zeit bekam sie langsam ziemlich großen Hunger.
Nun konnte Robin scheinbar aber nicht mehr ihre Neugierde zurück halten und die Frage, welche Marisa die ganze Zeit schon erwartet hatte, folgte endlich. Robin wüsste schon gerne was Marisa noch so an Magie beherrschte, da es einige Magien gab, welche für Forschung praktisch wären und sie deshalb eine große Auswahl darunter hätte, was man vermuten könnte. Doch egal was es war, Robin versicherte, dass alles was der Forschung beitrug von ihr hoch angesehen wurde.
Marisa überlegte sich kurz wie sie es am besten in Worte fassen sollte, was sie noch konnte, allerdings meinte sie irgendwann: "Ich glaube, es ist besser, wenn ich es dir einfach zeige." Kurz darauf leuchtete es um Marisa kurz auf und die Bildschirme der Archive Magic waren um sie herum erschienen. Nun lächelte Marisa Robin breit an: "Na, Neugierde befriedigt?", fragte Marisa mit strahlender Miene.

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BeitragThema: Re: In Ruinen   Mo Nov 28, 2016 4:03 pm

Robin war wirklich sehr gespannt. Was für eine Magie hatte Marisa wohl ? Zur Forschung nützlich konnte einiges sein. Schriftmagien wie Solid Script etwa. Windmagie konnte beim abtragen von Erde oder dergleichen helfen, ohne Dinge zu beschädigen, Erdmagie wiederrum möglicherweise brüchige Orte stützen und damit sichern. Dann gab es da noch Magien, die stark mit dem Wissen einer Person im Einklang arbeiteten oder auch kinetische Magien. Telepathische Möglichkeiten waren ebenfalls in der Forschung nicht zu unterschätzen.
Auch die Magie, welche Marisa schlussendlich vorzeigte, war für einen Augenblick durch Robins Kopf gehuscht. Sie hatte sich jedoch nie erträumt, dass so ein junges Ding wahrhaftig eine derart komplexe Magie wie Archive beherrschte. Umso mehr fingen Robins Augen beinahe begeistert an zu funkeln.
"Archive also. Das ist in der Tat sehr nützlich . Ich bin ehrlich gesagt überrascht, dass du in deinem Alter bereits geschafft hast, eine derartige Magie zu erlernen. Ich kenne Leute, die haben fast ein Jahrzehnt gebraucht, um Archive effektiv nutzen zu können, da sie nicht die nötigen, geistigen Fähigkeiten besaßen. Das bedeutet, du bist nicht nur so begabt, wie ich es bisher dachte, sondern geradezu ein Wunderkind, was deinen Verstand betrifft."
Robin lehnte sich ein wenig zurück und musterte Marisa einen Augenblick lang abschätzend.
"Hast du schon einmal überlegt, bei der königlichen Akademie Fiores zu lernen ? Oder irgendwo im Ausland ein Studium zu tätigen ? Bellum ist zum Beispiel sehr fortschrittlich in der Kriegsführung und Caelum in der Seefahrt. Du könntest eine Menge lernen und mit Archive dafür sorgen, dass all das Wissen vorhanden bleibt, selbst wenn du zwischenzeitlich etwas vergisst, und leichter weiter gegeben werden kann.", gab Robin nun zu bedenken. Archive hatte so unglaubliche Möglichkeiten, dass Robin selbst eine Zeit lang überlegt hatte, sie zu erlernen. Doch sie hatte sich am Ende dafür entschieden, sich eher dem Studium der Schrift und Runen von Jutsu Shiki zu verschreiben. Und das hatte wiederrum dafür gesorgt, dass die Zeit für das erlernen von Archive einfach nicht mehr gegeben war.

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BeitragThema: Re: In Ruinen   So Jan 01, 2017 3:57 pm

"Du wirkst begeistert darüber, dass ich Archive beherrsche", meinte Marisa gewitzt und ein wenig stolz, immerhin war Robin ihr großes Vorbild und von ihr anerkannt zu werden, war wie der 1. Preis in einem Wettbewerb. "Aber was das... Alter betrifft und das ich die Magie bereits beherrsche... Ich habe einen Draht zu Dingen, die hohe Intelligenz erfordern und ich bin sehr... eigen was das Erlernen von Dingen betrifft. Ich stelle hohe Anforderungen an mich selbst und mache etwas so lange, bis ich es kann, so habe ich auch Archive erlernt, wobei ich dazu sagen muss, ich hatte auch gute Lehrer...", erklärte Marisa und dachte für einen Moment an ihre Mentoren zurück, die sie eine Weile groß gezogen hatten. Als Marisa dann von Robin als Wunderkind bezeichnet wurde, blieben ihr die Worte für einen Moment aus und sie errötete wegen des Lobes.
Dann fragte Robin etwas, was Marisa überraschte, nun... "Natürlich habe ich darüber schon mal nach gedacht, doch das ganze ist nicht ganz so leicht für mich... Eine königliche Akademie würde doch ein Straßenkind wie mich vor die Tür setzen und was das Ausland betrifft, ich hänge sehr an Fiore und viele Erinnerungen ruhen hier, die ich nicht missen möchte", so fiel Marisas Antwort aus... zudem wollte sie nicht so öffentlich sein und auch nicht bekannt, dass war viel zu gefährlich für sie... gut das sie hier an Ruinen waren, wo sich kaum eine Menschenseele herum trieb.

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BeitragThema: Re: In Ruinen   Mi Mai 03, 2017 12:16 pm

War es wo verblüffend, dass Robin, eine Strategin und Forscherin, davon begeistert war, wenn jemand eine Magie beherrschte, die jegliche Daten fehlerlos gespeichert behalten konnte ? Eigentlich war ja recht klar, dass sie diese Magie so toll fand, wie ein Kind einen Spielzeugladen !
Und Marisas Worte danach waren absolut natürlich. Man brauchte immer gute Lehrer. Und wenn man keinen Draht zu den Dingen hatte, die man zu erlernen versuchte, dann sollte man es vielleicht auch ganz lassen, wenn es nicht unbedingt notwendig war. Deshalb nickte sie verständlich und bejahend zu diesem Teil.
Was die Jüngere danach jedoch sagte, war für Robin absolut inakzeptabel. Sicher, das mit den Erinnerungen war verständlich, man wollte ungern von Zuhause weg, aber wenn man wirklich lernen wollte, dann musste das sein.
Und genau das machte sie nun auch unmissverständlich klar.
"Erinnerungen sind schön und gut, aber wir leben im hier und jetzt. Man sollte immer an der Vergangenheit festhalten, um daraus zu lernen - der Hauptgrund warum ich alte Zivilisationen erforsche - aber dennoch sollte man nicht in der Vergangenheit leben, sondern daran arbeiten, dass man das beste aus der Zukunft macht. In deinem Alter ist das vielleicht noch ein wenig schwierig, aber irgendwann musst du die Erinnerungen dann auch Erinnerungen sein lassen, um Vorwärts zu kommen. Sonst drehst du dich bis ans Ende deiner Tage auf der Stelle. Und was das mit der Akademie angeht, würde ich behaupten, dass sie nicht so dumm wären, eine vielversprechende, junge Dame abzuweisen, welche sogar mit einer Empfehlung von Robin Cheney persönlich dort auftaucht."
Robins Augen funkelten gewitzt und machten klar, dass sie hier nicht scherzte.
"Ich kann dir wirklich jederzeit eine Empfehlung ausstellen. Dann würde dich absolut niemand an der Akademie in Zweifel ziehen, weil bisher nur die absolute, wissenschaftliche Elite Fiores meine Empfehlung für die Akademie bekommen haben. Man könnte sagen, ein paar Worte von mir sind inzwischen ein Freifahrtschein um dort augenblicklich mit offenen Armen begrüßt zu werden, egal von wo man kommt. Solltest du also an die Akademie wollen, ein Wort genügt, dann hast du ein paar Minuten später einen von mir versiegelten Brief in deiner Hand und kannst direkt durch die Tore spazieren."
Ein sicherlich sehr verlockendes Angebot, gerade wenn man den Eindruck von Marisa machte. Den Eindruck, dass man wissbegierig genug war, um die Mühen der Akademie auf sich zu nehmen. Und Robin hatte auch keinerlei Sorgen dabei, dass ihr Name bei der Akademie an Wert verlor. Sie stand zu den Worten, dass Marisa ein Wunderkind war, komme was da wolle. Wenn man sie genug förderte, würde sie früher oder später vermutlich sogar Robin selbst überbieten. Zumindest vermutete die Strategin das stark.

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BeitragThema: Re: In Ruinen   Do Jul 13, 2017 7:19 pm

Marisa wirkte etwas betreten bei den Ausführungen von Robin. "Ich kann verstehen wieso du so argumentierst und ich würde gerne dein Angebot annehmen, doch ich kann nicht...", meinte Marisa ruhig. "Es ist schwierig für mich, ein Leben in der Öffentlichkeit zu beginnen, falls ich aber auf dein Angebot zurück kommen möchte, melde ich mich wieder bei dir", fügte sie noch schüchtern hinzu. Sie biss sich auf die Unterlippe, da sie so ein verlockendes Angebot ausschlug. Bei einem Knotenpunkt des Wissens zu sein und so viele Leute die sich mit ihr auf einer Ebene unterhalten konnten... das war schon immer eine Art Traum von Marisa. Doch sie konnte sich nicht so öffentlich zeigen und immer als Mensch präsent sein, sie wurde immer noch verfolgt und das würde vielleicht ihren Tod bedeuten. Marisa wollte ihr Netzwerk von Schutz und Paranoia nicht riskieren. Äußerlich blieb sie sehr ruhig, aber in ihren Augen tobten Ängste, Sorgen, Träume, Wünsche, Verzweiflung und andere Gefühle.
Marisa zitterte ein wenig, sie war verunsichert und wollte eigentlich nicht tiefer in diesen Löchern bohren. "Können wir nicht über ein anderes Thema reden, zum Beispiel wie wir deine Forschungen effektiv voran treiben können? Das ist ein schwieriges Thema für mich, musst du verstehen... entschuldige wenn ich dir damit zu nahe trete...", murmelte Marisa nun vor sich hin, da sie nicht wirklich wusste, wie sie darauf reagieren sollte, dass ihr nun ihr Idol ein traumhaftes Angebot machte und sie es eiskalt ablehnen musste um ihres eigenen Schutzes Willen.

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