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 Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten

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Touma Mayuzumi
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BeitragThema: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Sa Dez 03, 2016 7:11 pm

Das schwache Licht des Sonnenuntergangs nutzend, huschte ein Schatten durch Crocus Town.
Er hatte von den vielen Ereignissen hier gehört und war hier, um seine neueste Rüstung im Feld zu testen. Deshalb war er im Moment nicht Touma, sondern "der Stalker", seine neue Identität, welche er nutzte, um vollkommen anonym für Bellum zu kämpfen. Benannt nach seiner neuen Rüstung, dem "Magitech Stalker" nutzte er also nun eben diese und war somit vollständig unbekannt für jeden. Die einzigen, welche von dieser Identität wussten, waren seine Vorgesetzten in Bellum und seine hinreißende Freundin Mara, welche ja sowieso mit ihm in einer Einheit arbeitete.
Selbst Lilith hatte ihn so noch nicht kennen gelernt, da er nicht die Gelegenheit hatte, es ihr bis zu diesem Zeitpunkt mitzuteilen. Und einen Brief würde er sicher nicht schreiben, den konnte man abfangen.
Doch hier war er nun, nicht als Touma Mayuzumi, sondern als Magitech Stalker, welcher nach den vielen Verbrechern in Crocus suchte. Speziell nach Mitgliedern der Gilde Cursed Gryphon, welche irgendwo im Untergrund der Stadt hausen sollte. Sie zu finden war jedoch eine ganz andere Sache.
Und eben deshalb musste er durch die Gassen und über die Dächer huschen, um permanent Personen mit dem magischen Interface seiner Rüstung zu überprüfen. Bisher hatte er niemanden mit einem Kopfgeld erwischt, doch das war nur eine Frage der Zeit. Er war sich sicher, dass es in Crocus genügend Abschaum gab, um dieses Meisterwerk an Technologie und magischer Verarbeitung ihrem Test zu unterziehen.
Irgendwann ließ er sich schließlich, im Licht der untergehenden Sonne, auf einem der Dächer nieder und schaute eine Weile in die Straßen herunter.
Noch hatte er keine Ahnung, wem er heute begegnen sollte. Und unter welchen Umständen. Wer erwartete auch ein solches treffen ?

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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Sa Dez 03, 2016 7:31 pm

Tief in ihre Gedanken versunken, lief die Rothaarige durch die Straßen der Stadt. Doch anders als sonst, trug sie ihre Kapuze. Denn ihre Apfelroten Haare erregten inzwischen doch für viel aufsehen. Aber nicht nur das. Nein. Denn inzwischen wusste auch der eine oder andere, dass die Magierin den Arzt ermordet hatte. Nur den Grund, weshalb das geschehen war, wusste keiner. Hatte man sie doch auch nicht gefragt. Aber selbst wenn, was sollte das bringen. Ändern würde es nichts. Egal was die Adlige auch tun würde, das Kopfgeld, welches auf sie ausgesetzt war, würde bleiben. Auch die Steckbriefe, die an den Wänden hingen, zeigten ihr Gesicht. Noch ein Grund mehr, dass sie ihre Kapuze trug. Denn immerhin musste sie ja auch zwischen ihren Besitztümern wechseln. Die Bar, das Gewächshaus, ihre Insel und die Praxis führten sich ja nicht von alleine. Da musste mindestens einmal die Woche vorbei geschaut werden. Und in der Praxis war sie täglich gefordert, so viele Patienten wie da immer kamen. Gerade war sie dabei, einige Pflanzen aus dem Gewächshaus zu holen. Denn so langsam neigte sich der Vorrat zu neige. Also musste Nachschub besorgt werden. Denn sonst würde sie bald keine Medikamente mehr herstellen können. Denn anders als andere, benutze die Magierin nur Kräuter und Stoffe, die sie selber gepflückt und erzeugt hatte. Nun war sie auf dem Weg zum Gewächshaus. Stets darauf bedacht in der Menge unter zu gehen und niemandem aufzufallen. Wer konnte denn auch schon ahnen, was die Kamis für die Rothaarige Hime bereit hielten.
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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Sa Dez 03, 2016 7:46 pm

Touma wurde aufmerksam, als sein magisches Interface ausschlug. Ein kurzes Aufblitzen eines Gesichts unter der Kapuze hatte gereicht. Augenblicklich hatte er die Information, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Person handelte, welche ein Kopfgeld hatte. Auf alles andere achtete er im Moment nicht. Er überging den Namen, was ein großer Fehler war.
Mit seinem tiefschwarzen Katana bewaffnet ließ er sich vom Dach gleiten, bis er im Schatten war, mit welchem er augenblicklich verschmolz. Durch die Schatten bewegte er sich dann bis auf die Straße und folgte der Person, welche er entdeckt hatte, absolut unsichtbar in der Finsternis der Gebäude.
Irgendwann nutzte er dann die besondere Fähigkeit seiner Rüstung, um seinem Ziel, der Person mit der Kapuze, seine zu einem bedrohlichen Flüstern verzerrte Stimme direkt in den Kopf zu projezieren.
"Hast du wirklich geglaubt, du deine Sünden würden unbestraft bleiben ?"
Dann, vollkommen unvermittelt, kam er aus den Schatten am Boden hervor und trat in den Weg seines Ziels, das Schwert locker an seiner Seite. Alle Passenten, die sich sonst noch so auf der Straße befanden, erschraken urplötzlich und rannten davon.
Doch ihm war klar: wenn sein Ziel versuchen würde davon zu laufen, würde er sie einholen. Sie würde ihm nicht entkommen.

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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Sa Dez 03, 2016 8:12 pm

Noch immer befand sich die Rothaarige auf dem Weg zu ihrem Gewächshaus. Doch plötzlich vernahm sie eine Stimme. Unverändert ging die Magierin weiter, antwortete jedoch selbstsicher. "Ich bin mir keiner Sünde bewusst. Wer auch immer du bist, zeig dich." Fest und ohne jeden zweifel erklang ihre Stimme. Hallte leicht von den Wänden wieder. Kurz darauf erschien auch schon eine Person vor ihr. Versperrte ihr den Weg. Zwang die Adlige somit zum anhalten. Diese Tatsache missfiel der Heilerin. Immerhin hatte sie diese Zeit bewusst gewählt. Immerhin gab es bestimmte Pflanzen, die um diese Zeit am besten gesammelt und geerntet wurden. Mit einem Blick, welcher wachsam war, schaute die Adlige den Mann an. "Was genau willst du von mir?" noch klang die Stimme ruhig und gefasst. Denn Shirayuki hatte bei weitem nicht die leiseste Ahnung, was dieser Mann von ihr wollen könnte. Geschweige denn, um wen es sich bei dieser Erscheinung überhaupt handeln sollte. "Ich habe es sehr eilig. Die Kräuter sammeln sich nicht von selber ein. Also wenn du nun die Güte besitzen und mich vorbei lassen würdest, dann wären dir meine Patienten sehr Dankbar." erklärte die Heilerin und konnte nur hoffen, dass der Fremde sie vorbei lassen würde.
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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Sa Dez 03, 2016 8:33 pm

Zumindest ließ sie sich nicht so leicht einschüchtern.
Trotz seiner doch nicht unbedingt friedfertigen Erscheinung und der Waffe, die er hielt, sprach sie mit fester Stimme zu ihm und schien sogar ein wenig sauer zu sein, anstatt verängstigt. Zumindest ihre Wortwahl wies darauf hin.
Erneut ertönte seine verzerrte, hauchend flüsternde und doch laute Stimme, dieses mal jedoch von ihm ausgehend und nicht in ihren Kopf projeziert.
"Das Blut von Menschen klebt an deinen Händen. Du hast Sünden begangen. Und ich bin deine Strafe.", erklärte er kühl, ehe er seine Waffe höher hob und die Spitze der Klinge auf sie richtete.
"Mach es dir einfacher und ergib dich. Dann wird es schneller zu ende sein.", sagte er dann noch, ehe er die Klinge wieder seitlich von sich hielt und dann langsam und bedrohlich auf sie zuging, Wolken aus purer Finsternis hinter sich her ziehend, die ganze Zeit versuchend, einen weiteren, guten Blick auf das Gesicht unter der Kapuze zu erhaschen. An seinem zielgerichteten Gang konnte man jedoch sehen, dass er nicht vorhatte, abzuwarten. Im Notfall würde er ihr einfach die Kapuze herunter zwingen, um noch einen Blick gegönnt zu bekommen. Denn dann wüsste er auch genau, wen er hier vor sich hatte und wie hoch das Kopfgeld war.
Wenn er doch nur gewusst hätte, wen er hier vor sich hatte. Es wäre alles so anders. Nichts würde so verlaufen, wie im Moment.

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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Sa Dez 03, 2016 9:32 pm

Als er meinte, das Blut von Menschen würde an ihren Händen kleben, konnte die Rothaarige nicht anders und begann spottend zu lachen. "Sie alle waren Schuldig. Nicht einer von ihnen war dabei, welcher noch eine reine Weste hatte." Unbeeindruckt verschränkte die Adlige ihre Arme vor der Brust. "Wenn du glaubst, dass ich das tun würde, dann weißt du nicht, wer vor dir steht." ein grinsen zierte nun ihre Lippen. "Aufgeben ist nicht meine Art. Ich kämpfe hart für meine Ziele und meistens erreiche ich sie auch." und es Stimmte jedes einzelne Wort. Also warum sollte sie ihre Taten als Sünde ansehen. Es stimmte vielleicht, wenn ihre Opfer unschuldige Menschen gewesen wären. Doch so, wie der Stand war, da war es der Adligen egal. Auch wenn ihr Beruf als Heilerin dies eigentlich verhindern sollte. Doch ihr Vater hatte da ganze Arbeit geleistet. Hatte sie abgehärtet. Dennoch war der Magierin ein Leben sehr viel Wert. Solange es nicht einem Verbrecher gehörte. "Du behauptest, ich hätte Blut an meinen Händen kleben. Aber wie sieht es mit dir aus? Bis du besser als ich, nur weil du eventuell kein Blut vergossen hast? Das musst du mir erst einmal beweisen." grinste Shirayuki und behielt weiterhin ihren Gegenüber im Blick. Machte einen Schritt zurück, wenn er einen auf sie zu machte. Wollte den Abstand bewahren, welcher gerade zwischen ihnen herrschte.
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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Sa Dez 03, 2016 10:02 pm

Die Art und Weise, wie sie ihm weiterhin widersprach sorgte doch für etwas Respekt in dem Executioner. Er fand, sie machte ein wenig den Eindruck, wie Lilith. Stolz und sehr wohl in der Lage, sich auch einem Gegner, der einem nicht geheuer war, entgegen zu stellen.
Doch während sie sprach, wich sie auch zurück. ein Zeichen, dass sie sich doch noch nicht ganz sicher war, was diese Situation für sie bereit hielt. Sie wusste nicht, wer ihr da gegenüber stand.
Nachdem sie dann jedoch fertig gesprochen hatte, die vielen Worte, die für ihn in dieser Identität keine Bedeutung hatten, hob er seine Klinge erneut, blieb dann jedoch urplötzlich stehen.
"Keine Mäßigung ...", fing er mit seiner verzerrten Stimme an zu sprechen. Er ließ die Klinge geschickt in seinen Fingern wirbeln.
"... keine Gnade ..."
Er fasste die Waffe mit beiden Händen und hob sie über den Kopf, während er eine Haltung annahm, die eindeutig klar machte, dass er gleich zum Angriff übergehen würde.
"... keine Gefangenen.", beendete er nun die Parole der schwarzen Mamba, ehe er los stürmte und zu einem rasend schnellen Schlag mit seinem Schwert ausholte.
Die Zeit war gekommen, seine Rüstung im Kampf zu testen. Er war schon sehr auf die Ergebnisse gespannt.
Was er nicht wusste: es würde nie zu einem wirklichen Test, und somit zum Kampf, kommen. Seine Vorfreude war unbegründet.

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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Sa Dez 03, 2016 10:24 pm

Noch immer hatte sie die Arme verschränkt. Schaute weiterhin unbeirrt zu ihm. Wollte alles mitbekommen, was geschah. Als er stehen blieb, tat es auch die Adlige. Mit ihrer rechten Hand, schob sie eine verirrte Strähne hinter ihr Ohr. Dabei rutschte der Ärmel etwas nach unten und entblößte so ihr rechtes Handgelenk, an welchem ihr Tattoo zu sehen war, welches ihre Zugehörigkeit zum Militär zeigte. Während Shirayuki weiterhin ihren Gegenüber beobachtete, wollte sie selber nicht untätig bleiben. Aus einem Impuls heraus entschied sich die Rothaarige, dass es an der Zeit war für ein wenig mehr Schutz zu sorgen. Sie konzentrierte sich kurz. Dann verschwand ihr Outfit und machte einem weißem Kleid platz. Dazu ihre ebenso weißen Handschuhe, Stiefel und der dazupassende Umhang. Auch der Stab durfte nicht fehlen. Natürlich verschwand nun auch ihre Kapuze, doch das war der Magierin in diesem Moment egal. Sollte er doch ihr Gesicht sehen. Als er zum Angriff über ging, machte sich Shira bereit den Angriff mit ihrem Stab zu blocken. "Höchst Interessant." gab die Adlige noch immer selbstsicher von sich.
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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Sa Dez 03, 2016 10:46 pm

Endlich verschwand die Kapuze ! Freudig bemerkte Touma, wie das Gesicht von seinem magischen Interface erfasst wurde und dann die Daten geladen wurden, welche in die Rüstung eingespeist waren. Doch das dauerte eine Weile und Touma ging bereits in den Angriff über. Das Tattoo an ihrem Arm hatte er zwar gesehen, aber auf die Distanz nicht vollständig erkennen können. Dennoch machte sich ein seltsames Gefühl in ihm breit.
Das stoppte ihn jedoch nicht in seinem Angriff.
Was ihn eher verblüffte war, dass die Rothaarige seinen Angriff geschickt abwehrte und dann noch selbstsicher ein paar Worte von sich gab.
Und dann, während er dort stand, ohne weiteres in der Reichweite, um sie mit einer Hand an der Kehle packen zu können, geschah etwas, was jede Bewegung augenblicklich beendete.
Der Name, der dort auf dem Interface zu sehen war ... Aber ... War das möglich ?
Ruckartig ging er wieder auf Distanz und blickte die Rothaarige schweigend an. Der Name auf dem Interface war eindeutig. Vollkommen eindeutig.
Schweigend stand er da, beobachtete sie und griff dann an die tiefschwarze Schwertscheide an seiner Seite. Keine Sekunde später wirbelte er seine Waffe vor sich herum und rammte sie in die Hülle, ehe er eine kurze Neigung des Kopfes andeutete. Die danach folgenden Worte waren mit seiner seltsamen, flüsternden Stimme wohl sehr seltsam zu vernehmen. Die Worte passten einfach nicht zu der düsteren Bedrohlichkeit seiner Stimme.
"Ich bitte um Vergebung. Hätte ich gewusst, wer hier vor mir steht, hätte ich vom Angriff abgesehen."
Nach diesen Worten trat er zur Seite, damit Shirayuki an ihm vorbei gehen konnte.
"Erlaube mir, meine Begleitung anzubieten, um weitere Störungen fern zu halten.", gab er dann noch von sich, ehe er sich ein wenig verneigte und eine Geste machte, die unmissverständlich klärte, dass von ihm keine Gefahr mehr ausging, sondern er das eben geschehene wieder gut machen wollte.
Dennoch blieb er in seiner Rüstung, es gab viel zu viele Beobachter.

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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Sa Dez 03, 2016 11:09 pm

Nachdem sie seinen Angriff abgeblockt hatte, konnte die Rothaarige beobachten, wie er kurz darauf sein Schwert in die dazugehörige Scheide steckte. Die darauf folgenden Worten zeigten ihr, dass ihr Gegenüber scheinbar wusste, mit wem er es zu tun hatte. Doch das beruhte nicht auf Gegenseitigkeit. Denn Shirayuki hatte noch immer keine Ahnung, wer ihr Gegenüber eigentlich war. Augenblicklich ließ Shira ihre Rüstung verschwinden und an deren Stelle trat ihr altes Outfit. Samt Kapuze, welche sie auch sofort wieder auf hatte. Sie lauschte seinen Worten. "Ich denke, dass auch ich meinen Teil zu dieser doch recht amüsanten Situation beigetragen habe. Immerhin habe ich euch ja provoziert. Nicht wahr?" hätte sie sich eher ergeben und gleich ihre Kapuze abgenommen, dann wäre es wohl nie zu dieser Situation gekommen. Doch auch sie hatte ihren Stolz. Dann machte er ihr Platz. Bot dann seine Unterstützung an. Wollte ihr weitere Störungen fernhalten. "Nun gut. Ihr seit ein wenig im Vorteil. Wisst Ihr doch genau, wer ich bin, doch eurer Name ist mir völlig unbekannt." Sprach sie ruhig und selbstbewusst. Forderte somit seine Vorstellung. Aber so, dass er noch die Wahl hatte. So kam es zumindest rüber.
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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Sa Dez 03, 2016 11:50 pm

Wie es schien, glaubte sie ihm vorerst, dass er keine Gefahr darstellte. Sie entschuldigte sich sogar, dass sie auch einen Teil beigetragen hatte, da sie ihn provoziert hatte. Er neigte nur den Kopf, schwieg jedoch erst einmal. Als sie ihn dann jedoch darauf ansprach, dass er ja scheinbar wusste, wer sie war, es umgekehrt jedoch nicht der Fall war, schwieg er erst einmal einen Moment weiterhin, ehe er seine Stimme wieder direkt in ihren Kopf projezierte, damit niemand sonst es hören konnte.
"Touma Mayuzumi, aus Bellum, doch behaltet es für Euch. Eine richtige Vorstellung kann später noch erfolgen, sobald wir vor neugierigen Augen und Ohren sicher sind."
Nach diesen Worten wies er in die Richtung, in welche sie gehen wollte, bevor er sich in den Weg gestellt hatte. Dann sprach er wieder normal, so dass jeder es hören konnte. Denn die kommenden Worte verrieten nichts.
"Ich bitte darum, dass ich in dieser Rüstung ... einfach nur 'ein Freund' bin.", ertönte die flüsternde und doch laute Stimme.
Er wusste nicht wirklich, wie Shirayuki zu Bellum stand. Aber er wusste, dass sie die Schwester einer geschätzten Freundin war. Solange sie ihn also nicht angriff, würde er diese Behandlung ebenfalls mit einer passiven Haltung vergelten. Im Moment war er tatsächlich ein Freund. Denn selbst, wenn er es nun noch wollen würde, er könnte niemals Mara etwas so schreckliches antun, wie ihre Schwester anzugreifen. Shirayuki war sicher vor ihm. Mehr noch, als das, denn er war in der Lage die Schwestern wieder zusammen zu führen. Das, was sich seine liebe Freundin schon lange wünschte. Und er hoffte mal, dass es Shirayuki genauso ging. Er konnte es ja schlecht wissen. Alles, was er wusste, hatte er von Mara erfahren.
Doch nun war er erst einmal bereit, mit ihr gemeinsam zu ihrem Ziel zu gehen. Und eines war klar: mit einer so düsteren, bedrohlichen Gestalt an ihrer Seite, würde man so schnell nicht wagen, sie irgendwie zu stören. Selbst die Stadtwachen würden vermutlich eher auf Abstand bleiben, so angeschlagen, wie Crocus Town war, seit diese beiden wahnsinnigen Magier aus Cursed Gryphon einen Angriff auf den Palast getätigt und dabei die Stadt verwüstet hatten.

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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   So Dez 04, 2016 12:11 am

Nicht einmal drei Schritte war die Rothaarige gegangen, als sie auch schon wieder stehen blieb. Und zwar nachdem er sich vorgestellt hatte, wie sie es wollte. Mit seinem Namen konnte die Adlige nichts anfangen, doch der Ort, wo ihr Begleiter herkam, war alles andere als Fremd. Rief schlechte Erinnerungen hervor. Denn seit 12 Jahren hatte sie schon nichts mehr von ihrer alten Heimat gehört gehabt. Mit einem leichten Nicken bestätigte sie seine Bitte, ehe die Hime doch noch etwas äußerte. "Ich bitte doch sehr darum." aus ihrem Ton konnte man nicht entnehmen, was gerade im inneren der Heilerin vorging. Doch eines wusste man, wenn man sie genau kannte. Hass steig in ihr auf. Nicht auf das Land. Nein. Sondern ganz allein auf ihren Vater. Doch das sollte zur Zeit niemand sehen. Denn dann würde sich die Rothaarige nicht beherrschen können. Uns sie wollte nun kein Aufsehen erregen. Seiner Aufforderung zum weiter voranschreiten folgte Shira gerne. Denn immerhin wollte die Heilerin ja so schnell wie möglich das Gewächshaus erreichen. "Solange Ihr mir keinen Grund liefert, euch anders ansehen zu wollen, werde ich Eurer Bitte nachkommen." erklärte die Rothaarige und könnte sich dafür verfluchen, dass ihr Gesprächspartner die Hime in ihr weckte. Sie dazu trieb so förmlich zu reden. Wo sie es doch vorzog lieber neutraler zu sprechen. Wieder etwas, was sie ihrem Vater zu verdanken hatte. Sie seufzte tonlos und schritt dann voran, wusste aber nicht, was sie nun noch hätte sagen können.
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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   So Dez 04, 2016 12:35 am

Sie klang neutral. Ein winziges bisschen angespanntheit war aus ihren Aktionen zu lesen, aber sie war gut darin, ihre Emotionen zu verbergen. Er wusste nicht so recht, ob es ihn beunruhigen sollte, dass sie so neutral war, doch er entschloss sich irgendwann dazu, es einfach erst einmal hinzunehmen.
Die Vorstellung, eine richtige, wo er sich auch zeigte, würde von ihm durchgeführt werden, sobald sie nicht mehr beobachtet werden konnten. Jetzt im Moment jedoch war es ihm nicht möglich.
Er lächelte jedoch unter seiner metallenen Maske, vollkommen unsichtbar für die Außenwelt, als sie zustimmte, ihn vorerst einfach nur als Freund zu bezeichnen, solange er in dieser Aufmachung unterwegs war.
Eine Weile folgte er ihr nun also, vollständig schweigsam, wie ein Schatten, bis sich schließlich eine kleine Gelegenheit ergab. Sie mussten durch eine kurze, fensterlose Straße hindurch, welche ziemlich gut von allen Blicken verdeckt war. Augenblicklich verschwand seine Rüstung und machte seiner typischen Kleidung platz.
Und nun konnte er auch wieder reden, wie er es wollte, ohne aufzufallen. Oder zumindest ohne mehr aufzufallen als sonst.
Während er sich also mit einer Hand durch die Haare fuhr, um zu überprüfen, ob diese auch ja korrekt geordnet waren, atmete er erst einmal tief durch.
"Wirklich eine schwierige Sache, sich in einem Anzug aus Metall umher zu bewegen. Ich bin an leichteres gewöhnt.", sagte er nun, während er die Hände locker in die Hosentachen steckte und neben ihr her marschierte. Sein Blick huschte zur Seite, während sie wieder aus der kleinen Straße heraus traten und wieder auf einer größeren, breiteren entlang marschierten.
"Ich bin dann nochmal so frei: Touma Mayuzumi, hauptberuflicher Sänger, nebenberuflicher Kopfgeldjäger Raging Fenrirs. Ich hoffe, ich habe nicht zu viele Unannehmlichkeiten bereitet ... aber du solltest ein wenig mehr auf dich aufpassen, Kopfgelder können eine ganze Menge ziemlich starker Leute anlocken.", sprach er nun mit absolut ungezwungenem Ton und gar kein Stück mehr formell, so wie vorhin noch. Ob dieser krasse Umschwung sie verwirrte ? Aber selbst wenn, er war nun einmal so, wie er war. Er würde sich nicht einfach umstellen, wenn es keinen Grund dafür gab. Und so locker und sanftmütig wie jetzt gerade kannten ihn all seine Fans. Verstellen war also sinnlos.

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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   So Dez 04, 2016 12:52 am

Im Augenwinkel bemerkte die Magierin eine Bewegung. Konnte dann sehen, aber vor allem hören, dass er seine Rüstung entfernt hatte. "Vor allem ist das auf Dauer eher Schädlich für die Muskulatur und die Haut." war der einzige Kommentar auf seine Worte, die eine weitere Bestätigung dafür waren, dass er die Rüstung abgelegt hatte, nachdem sie einen Bereich passiert hatten, der unbeobachtet war. Ihr viel sofort auf, dass er anders sprach. Das sorgte bei ihr wiederum dafür, dass sie sich anpasste. Beinahe so, als wenn er mit dem Ablegen seiner Rüstung auch in ihr einen Schalter umgelegt hatte. Sie hatte ihren Stolz. Und das würde er nun zu spüren bekommen. Sie brauchte niemanden, der ihr vorschrieb, wie sie sich zu verhalten hatte. Mit der Verbannung ihres Vaters hatte dies aufgehört. Und wieder anfangen wollte die Adlige damit schon gar nicht. "Die Unannehmlichkeiten könnten erst noch folgen. Du brauchst dir um mich keine Sorgen machen. Ich bin durchaus in der Lage dazu auf mich selber aufzupassen." begann sie und konnte gerade nicht anders. Sie hatte es versucht. Hoffte, dass ihre Wut verschwunden war, wenn sie bei dem Gewächshaus wieder ein Gespräch beginnen würden. Doch nun war vorbei. Ihre Wut gewann leicht die Überhand. "Falls du es noch nicht wissen solltest, dann kannst du zu der Liste meiner Tätigkeiten Heilerin dazu schreiben." sprach sie und ging dann unbeirrt weiter, ohne ihn auch nur anzuschauen. Denn sonst könnte sie für eine weiterhin eher friedliche Konversation nicht garantieren.
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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   So Dez 04, 2016 1:26 am

Hui, nettes Temperament. Hitziges gemüt, rote Haare ... heh, so mochte er das.
Und das nicht nur als Bekanntschaft, sondern auch im Bett.
Als sie ihn also ein wenig anfuhr und eindeutig klar machte, dass er auf dünnem Eis herum trat, wurde sein sanftmütiges Lächeln äußerst amüsiert.
Nachdem sie fertig war, wedelte er mit einer Hand, als hätte er sich verbrannt. Jedoch deutlich langsamer und ruhiger.
"Ich muss schon sagen, es wirkt auf einmal ein wenig heiß hier. Das kommt nicht zufällig von deiner leicht aggressiven Laune ?", gab er von sich, ehe er kurz unterdrückt lachte und sich dann seine Brille mit einem Finger zurecht rückte.
"Und wenn Unannehmlichkeiten folgen sollten, dann wäre das sehr Schade. Wobei ich mir sicher bin, dass du vermutlich eine typische Ausbildung in Bellum erhalten hast und ganz genau weiß, wie man mich erledigen könnte, hm ? Allerdings tut es mir leid, das sagen zu müssen ... aber ich denke, mir bist du nicht so ganz gewachsen.", gab er dann noch provokant ab. Er ließ ihr nach diesen Worten jedoch nicht einmal die Zeit zu reagieren, sondern fügte noch etwas hinzu, was vermutlich einen größeren Eindruck hinterließ, als alles andere bisher.
"Außerdem würdest du, wenn wir Streit miteinander haben, leider eine gute Freundin von mir sehr traurig machen, welche zufällig deine Schwester ist, die dich schon seit Jahren sucht. Wäre doch sehr schade, wenn du mit der einzigen Person in ganz Fiore, die dich mit deiner Schwester zusammenführen könnte, eine unschöne, zwischenmenschliche Beziehung hast, oder etwa nicht ?"
Sein Grinsen war nun nicht mehr so wie sonst, sondern beinahe schon als ziemlich dreist anzusehen. Man sah hier nicht den friedfertigen, zuvorkommenden Touma, sondern denjenigen, der ruhig und gelassen mit leichtem Nachdruck arbeitete und eine ziemlich riskante, große Klappe riskierte. Dennoch, alles was er sagte, war die Wahrheit, soweit er es beurteilen konnte. Zumindest aus seiner Sicht war sie es auf jeden Fall.
Und genau deshalb klebte sein Blick geradezu an Shirayuki, während er sie so angrinste. Er war geradezu bis zum zerreißen gespannt, wie sie darauf reagierte. Er wusste, dass er sehr weit draußen auf dem dünnen Eis stand. Aber er war ein Meister darin, nicht unter zu gehen, sondern die Leute mit sich auf das dünne Eis zu ziehen.

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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   So Dez 04, 2016 9:43 am

’Was ist das denn für einer?’ fragte sich Shirayuki, nachdem er versucht hatte sie anzugraben. Mit hochgezogener Augenbraue schaute die Rothaarige ihren Gesprächspartner an und wusste schlichtweg nicht, wie sie auf seine Frage hätte reagieren können. Lange darüber nachdenken konnte sie auch nicht, denn er sprach schon weiter. Provozierte sie. Doch auch da konnte die Magierin nicht drauf eingehen. Dazu ließ er ihr gar keine Zeit. Sprach sofort weiter und brachte die in diesem Moment einzige Person mit ins Spiel, die ihre Laune schlagartig änderte. Abrupt blieb Shira stehen und schaute ihn nun leicht entgeistert an. Aus Wut wurde Sorge. Dennoch hätte sie ihm sein Grinsen nur allzu gerne aus dem Gesicht gewischt. Sie gab es ungerne zu. Aber leider Gottes hatte er recht. Ihre Schwester wäre sehr traurig, wenn sie und ihre Freunde sich nicht verstehen würden. "Alesya ..." murmelte die Rothaarige den Namen ihrer Schwester. "Geht es ihr gut?" war die erste Frage. Man konnte ganz klar die Sorge heraus hören. Aber nicht nur das. Sie war gefasst. Zeigte keinerlei Schwäche, welche man gegen sie verwenden könnte. Wobei diese Frage wohl auch als solche ausgelegt werden könnte. Denn ihre Schwester war durchaus eine Person, die die Adlige geschützt wissen will. Ist stets um ihr Wohlergehen besorgt. Das war etwas, was sich die ganzen letzten zwölf Jahre nicht geändert hatte. Auch sie hatte stets nach dem Mädchen gesucht. Vor allem als ihr zu Ohren gekommen war, dass diese Bellum wohl ebenfalls verlassen habe. "Wie lange genau ist sie schon auf der Suche nach mir?" wurde die nächste Frage geäußert, ehe gleich noch eine ran gehängt wurde. "Wann kannst du mich zu ihr bringen?" war die ihr momentan wichtigere Frage. Sie wollte ihre Schwester so schnell wie möglich sehen. Vor allem, da sie nun wusste, dass ihr Wunsch nicht mehr unrealistisch war. Die ganze Zeit während sie sprach, bewahrte sie sich ihren Stolz, auch wenn ihre Wut mit einem Mal verschwunden war. Während sie auf eine Antwort wartete, ging sie wieder weiter in Richtung Gewächshaus.
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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   So Dez 04, 2016 4:19 pm

Er hatte gewusst, dass diese Worte einen bleibenden Eindruck hinterlassen würden.
In dem Augenblick, als Mara angesprochen wurde, gab es einen krassen Umschwung bei Shirayuki, welche auf einmal Fragen über ihre Schwester stellte, welche nur allzu klar machten, dass die Rothaarige sie enorm vermisste.
Und allein diese Tatsache sorgte nun wieder dafür, dass Toumas Blick sanftmütiger wurde und nicht mehr ganz so provokant war.
Während sie dann wieder los gingen, fing er an zu antworten, nun vollkommen gelassen und in keiner Weise mehr mit dem vorherigen Nachdruck. Er wusste immerhin, dass er ebenfalls eine menge Ärger am Hals haben würde, wenn er zu weit ging. Mara würde ihm die Ohren dermaßen lang ziehen, dass er darüber stolpern würde, wenn er sich hier falsch verhielt.
"Keine Sorge, ihr geht es ziemlich blendend. Sie hat zwar hin und wieder ein paar kleine Probleme, vor allem dank ihrer Empathie, aber meistens haben wir ganz gut auf sie acht gegeben. Und als ich sie das letzte mal gesehen habe, wirkte sie quicklebendig."
Dann seufzte er jedoch tief.
"Was die Frage angeht, wie lange sich dich schon sucht: viel zu lange, als gut für sie ist. Aber das hat denke ich recht bald ein Ende. Sie ist immerhin auch seit kurzem hier in Fiore.", erklärte er ihr langsam, wobei man beim ersten Teil dieser Worte ansah, wie ernst er es meinte. Mara hatte in der Tat viel zu lange nach Shirayuki gesucht.
Dann kam Touma jedoch zur letzten Antwort, bei welcher er sich nun mit einem leichten Lächeln an die Nase tippte.
"Und wann du sie triffst, hängt ganz allein davon ab, wie du dich verhältst. Ich bin eigentlich sehr gelassen bei allem, aber wenn man mir Aggression entgegen bringt, nur weil ich eine freundliche Warnung ausspreche, sollte man mit einem Echo rechnen. Wenn wir einfach nur friedlich und freundlich miteinander umgehen können, dann denke ich, steht einem Treffen in näherer Zukunft nicht viel im Wege. Ich habe als Star einige Mittel und Wege, etwas in die Gänge zu bringen. Ich muss lediglich Kontakt mit ihr aufnehmen und einen Zeitpunkt finden, wo ihr beide mal einen freien Tag habt ... ich habe jedoch das Gefühl, dass ihr beide ziemlich einstimmig sagen werdet, dass jeder Tag in Ordnung ist, solange ihr euch endlich beide wieder seht, hm ?"

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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   So Dez 04, 2016 4:40 pm

Nachdem ihre Fragen gestellt waren und sie sich wieder in Bewegung gesetzt hatte, tat er es ihr gleich. Begann dann damit ihr die gewünschten Informationen zu geben. "Als große Schwester werde ich mir immer Sorgen um sie machen. Und wer ist wir?" wollte Shira dann wissen. Denn immerhin wusste die Rothaarige zu diesem Zeitpunkt nur, dass Touma ihrer Schwester sehr nahe stand. "Aber es ist schön zu hören, dass es ihr soweit ganz gut geht." sprach Shira mit einem sanften Lächeln und schritt dabei weiter voran. Und da tat er es schon wieder. Ihre Frage wurde zwar beantwortet, doch ließ er es sich nicht nehmen, ihr wieder zu sagen, sie solle doch die Füße still halten. "Weißt du, wenn wir uns die ganze Zeit einfach nur blenden verstehen würden, dann wäre es doch viel zu langweilig. Und auf Langeweile stehe ich nicht so. Außerdem müsste ich mich dann verstellen. Und das ist einfach nicht meine Art." grinste die Adlige ihren Gesprächspartner kokett an und sprach dann weiter. "In diesem Punkt dürftest du richtig liegen. Ich bin mein eigener Herr und bestimme daher selber, wann ich frei habe und wann nicht. Ich brauche nur kurz bescheid geben und kann einige Dinge auch so veranlassen, ohne dass ich vor Ort sein muss." meinte die Rothaarige und behielt dabei für sich, welche Unternehmen eigentlich ihr gehörten.
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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Mo Dez 05, 2016 2:41 pm

Diese Frau war interessant. Er konnte sie zwar halbwegs einschätzen, aber nicht so gut, wie es für ihn normalerweise der Fall war. Und das wollte schon etwas heißen, so gut wie er in der menschlichen Psychologie bewandert war.
Der Schwertkämpfer lächelte jedoch die ganze Zeit nur und legte sich schon einmal seine Antworten zurecht.
Als Shirayuki dann ausgeredet hatte, war es an ihm, eben jene Antworten vorzubringen. Und das tat er auch mit seiner unendlich ruhigen, gelassenen Stimme.
"Mit 'wir' meine ich all ihre Freunde. Am ehesten eine Stütze für sie waren jedoch meine Vorgesetzt und ich.", fing er an, den Namen von Lilith auslassend. Als Stratege der schwarzen Mamba war er nicht so dumm, einfach alle möglichen Namen auszuplaudern.
"Was Streit angeht, stimme ich zumindest zu, dass es langweilig wäre, wenn man nicht argumentiert. Dennoch war es nur ein gut gemeinter Rat. Ein Kopfgeld auf deinem hübschen Kopf kann für ... Probleme sorgen. Mit zwei Leuten aus meiner Einheit hier in Bellum, die für eine offizielle Gilde arbeiten und mir als Kopfgeldjäger könnte man zwar vielleicht das eine oder andere drehen, damit du deine Ruhe hast, aber das ist nur möglich, solange dein Kopfgeld klein ist. Versuch einfach daran zu denken, ich will nicht, dass es irgendwann zu einem unschönen Ereignis kommt."
Nach diesen Worten pausierte er einen Augenblick, während er locker die Arme hinter dem Kopf verschränkte und kurz nachdachte.
"Und was das treffen angeht, sehe ich dann kein Problem. Ich habe auch schon etwas im Kopf, um einen richtig schönen Tag für euch beide daraus zu machen. Man will ja, das der gesamte Tag gut verläuft und nicht nur ein paar kurze Stunden, nicht wahr ? Also ... sag mal, hörst du gerne Musik ? Und wenn ja, was für welche ?"
Ob die letzten Fragen sie verwirrten war ihm gerade egal. Er hatte einen klaren Plan im Kopf, was er für die beiden bezaubernden Schwestern arrangieren wollte. Und dafür brauchte er diese Informationen nunmal.

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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Mo Dez 05, 2016 7:17 pm

"Verstehe ... " entgegnete die Rothaarie, nachdem er auf ihre Frage geantwortet hatte. Sie lauschte dann seinen Worten. Doch ändern konnte sie nichts. Denn sonst müsste sie aufhören Aufträge zu erfüllen. Und das wollte sie einfach nicht. "Ich nehme mal an, dir ist bekannt, welcher Gilde ich angehöre? Demnach dürftest du dann ja auch wissen, dass es nicht ausbleiben dürfte, dass mein Kopfgeld steigen wird." meinte die Magierin eher neutral. "Dennoch danke für deine Sorge." Sein Kompliment ignorierte die Adlige erst einmal gekonnt. Auch wenn sie ein solches Verhalten nicht gewohnt war und eher selten Komplimente bekam, so wusste sie doch nicht, wie sie damit umgehen sollte. Sein plötzlicher Themenwechsel verwirrte die Rothaarige doch ein wenig. Doch sie ließ sich nichts anmerken und ging einfach weiter. "Ja, ich höre sehr gerne Musik. Dabei bevorzuge ich ruhige Stücke. Meistens die Klassischen." erklärte Shira und meinte dann kurz darauf. "Da wären wir. Wenn du möchtest, kannst du gerne mit reinkommen und mir Gesellschaft leisten." lächelte die Rothaarige und trat dann ins innere des Glashauses.
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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Di Dez 06, 2016 8:07 pm

Touma musste wissend grinsen, als Shiryauki behauptete, er müsse ja wissen zu welcher Gilde sie gehörte, wodurch ja wohl klar war, dass ihr Kopfgeld weiter steigen würde. Aber seine Gedanken würde er erst dann äußern, wenn absolut niemand mehr mithören konnte. So viel stand fest.
Interessanter für die unmittelbare Zukunft waren dann jedoch ihre Worte, welche Musik sie mochte. Klassisch, hm ? Das konnte er einrichten. Und ruhige Musik war sowieso eher sein Fachgebiet. Das war doch etwas, womit er arbeiten konnte.
Als sie dann an Shirayukis Zielort, einem Gewächshaus, eintrafen, folgte er ihr einfach in dieses und schloss dann die Tür hinter sich.
"Nun gut, wo ich das nun weiß, würde ich sagen, in den nächsten Tagen könnte ich ein Treffen organisieren. Sagen wir ... zwei Wochen maximal. Und ich sorge dafür, dass der gesamte Tag nicht so schnell aus einem eurer Köpfe verschwinden wird. Das Wiedersehen wird nicht das einzig gute, das kann ich versprechen.", kündigte er nun selbstsicher an, ehe er die Arme verschränkte und sein wissendes Grinsen erneut aufsetzte.
"Und da wir hier nun endlich ganz unter uns sind. Ich denke man kann der Steigerung eines Kopfgelds doch ganz gut entgehen, wenn man will. Entweder man tarnt sich, oder man geht im verborgenen vor, soweit möglich. Ich könnte mich anbieten, dir etwas beizubringen."
Locker strich er seinen linken Ärmel zurück und zog gleichzeitig mit seinen Zähnen den Handschuh an selbiger Gliedmaße aus, wodurch er sowohl sein militärisches Blutgruppen-Tattoo, als auch das Zeichen der schwarzen Mamba offenbarte. Gleichzeitig damit fingen Finsternis-Partikel an, aus seinen Haaren aufzusteigen.
"Meine Vorstellung war nicht ganz korrekt, muss ich nun leider gestehen. Richtig hieße es: Touma Mayuzumi, Schwertheiliger aus Bellum, Stratege der schwarzen Mamba, der besten Assassinen-Einheit Bellums, Kopfgeldjäger und Sänger.", gab er nun mit einem kühlen Lächeln von sich, welches nur noch klarer machte, dass mit ihm in der Tat nicht zu spaßen war, wenn er es nicht selbst wollte.
"Mein Spezialgebiet ist es, Leute zu erledigen, ohne dass sie überhaupt merken, dass man sie getroffen hat. Und das vollständig ohne Zeugen.", beendete er nun seinen kleinen Vortrag und damit auch das Angebot, Shirayuki ein paar seiner Tricks zu zeigen. Sicherlich würde Mara es begrüßen, wenn sie nicht irgendwann gegen ihre eigene Schwester kämpfen musste, nur um den Schein zu wahren, da diese als Kriminell zählte, während Mara selbst einer offiziellen Gilde angehörte.

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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Di Dez 06, 2016 10:37 pm

Nachdem die Rothaarige ins Gebäude gegangen war, folgte ihr Touma und schloss dann die Tür. Während er sprach zog sich Shira ihren Mantel aus und hing ihn an den Haken, welcher direkt neben der Tür hing. Diesen hatte die Adlige dort angebracht, nachdem das Gewächshaus in ihren Besitz über gegangen war. Nun trug sie ein weinrotes Oberteil, welches zwar eine Aussparung über der Brust hatte, jedoch nicht zu viel zeigte. Dazu wurde ein rotweißer Rock getragen, welche den gleichen Farbton wie das Oberteil besaß. Dieser endete kurz unter ihren Hintern und ging somit wenn es hochkommt bis zur Mitte ihrer Oberschenkel. Dazu passend Balarinas. Das Outfit wurde mit einem Perlenarmband und Ohrringen abgerundet. Durch das Ablegen des Mantels, wurden nun ihre beiden Tattoos sichtbar, welche ihre ehemalige Zuständigkeit des Militärs zeigte. Was sein Versprechen anging, so wusste Shirayuki nicht ganz, wie sie es deuten sollte. Aber so ganz unvertraut, war es ihr nicht. "Das klingt doch schon mal sehr gut." begann sie. Überlegte kurz und entschloss sich dann, nicht weiter darauf einzugehen. Nachdem sie abgelegt hatte, wandte sich die Adlige ihrem Gesprächspartner zu. Dann machte er ihr ein Angebot. Erwischte damit einen weiteren Punkt, wo die Rothaarige eher selten, fast nie ablehnen würde. "Das klingt interessant. Ich lerne gerne und freue mich über jeden Tag, an dem ich etwas neues lernen kann, was ich gestern noch nicht wusste." erklärte sie.
Schon als sie seine Tattoos erblickte, wusste Shira um seine Zugehörigkeit beim Militär. Danach stellte er sich erneut vor. "Dies ist durchaus interessant." erklärte die Adlige und überlegte ob noch etwas ran gehängt werden sollte, entschied sich dann aber dagegen.
Kurz darauf teilte ihre Gegenüber mit, welches seine Spezialität war. "Meine Spezialität sind das Heilen, sowie Kräuter und deren Wirkungen. Zudem bin ich in der Lage meine eigene Medizin herzustellen." war nun ihre Antwort. Dabei lächelte sie und sprach dann weiter. "Und diesen werde ich mich nun widmen, damit die bestmögliche Wirkung genutzt werden." und ging dann in der Nähe in die Hocke, um die ersten Kräuter einzusammeln.

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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   So Apr 02, 2017 3:59 pm

Toumas ständig gegenwärtiges Lächeln wurde ein wenig breiter als Shirayuki sein Angebot annahm. Sehr schön. Er war immer erfreut Leuten etwas beibringen zu können, sofern sie denn auch lernen wollten. Viel mehr noch bei einem hübschen Ding wie ihr.
Als sie ihr Spezialgebiet nannte, hob er dann jedoch sogar eine Augenbraue. Locker mit den Händen in den Taschen stand er hinter ihr, während sie sich hinhockte um Kräuter zu sammeln. Dabei hatte er den Blick ziemlich eindeutig auf den unteren Rand ihres doch recht kurzen Rocks gerichtet. Wenn sie sich doch nur ein Stückchen weiter vorbeugen würde ... Doch so gern er auch noch ein wenig mehr sehen würde, wie immer wahrte er seine Fassung, blieb vollständig ruhig und gelassen dort stehen ... und achtete vor allem darauf, im Falle, dass sie sich zu ihm umschaute, sofort den Blick zu heben um auf ihren Rücken zu schauen.
"Eine Heilerin also. Davon haben wir eigentlich viel zu wenige in Bellum, schade eigentlich, dass du nicht mehr gern dort gesehen bist. Ich für meinen Teil habe zwar auch ein wenig Ahnung von Medizin, da man mich einmal darauf trimmte, ein Arzt zu werden, aber das beschränkt sich größtenteils auf die Anfertigung von Medikamenten und dergleichen, nicht auf direkter Heilkunde. Liegt aber wohl in der Familie, deine liebe Schwester hat auch ein paar sehr nützliche Tricks auf Lager um ihren Verbündeten in Notfällen aus der Klemme zu helfen.", antwortete er nun, während er so dastand auf ihre Worte. Die Tatsache, dass er nicht nur Medikamente mischte, sondern auch ganz andere Sachen, behielt er vorerst für sich. Er vermutete zwar, dass sie als Mitglied einer dunklen Gilde ebenfalls so einiges an Mischungen anfertigte, die nicht in jedermanns Hände geraten sollten, aber er musste ja auch nicht zu viel preis geben.

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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   So Apr 02, 2017 5:09 pm

Nachdem die Rothaarige in die Hocke gegangen war, war sich diese ziemlich sicher, dass er sie beobachten würde. Eine Weile sagte sie nichts, machte einfach weiter. Nachdem dann vorne alle erntbaren Kräuter gepflückt waren musste sich Shira etwas weiter ins Beet wagen. Kaum dass sie dies getan hatte sprach sie ihren Gedanken laut aus. "Gefällt dir was du siehst?" dabei hatte sie ein wissendes Grinsen auf den Lippen. Welcher normale Mann würde eine solche Situation bitte nicht nutzen. Ihr fiel da keiner ein. Höchstens jemand der vielleicht aufs eigene Geschlecht stand.
Dann ging sie auf seine Worte bezüglich ihrer Spezialitäten ein, nachdem sie die Augen leicht verdreht hatte. "Ja, schon als ich drei Jahre alt war, habe ich mich für Kräuter und deren Wirkung interessiert. Seit dem habe ich dieses Interesse aufrechterhalten und weiter verfolgt. Später habe ich dann mein Schwesterherz damit angesteckt." erklärte Shirayuki dann, ehe sie noch etwas hinten ran hing. "Ich kann auch nichts dafür, dass unser Vater damals so entschieden hatte. Ich wäre auch lieber in Bellum geblieben bei Alesya." man konnte ihr anhören dass sie zum einen sauer auf ihren Vater war zum anderen aber auch, wie wichtig ihr Mara war.
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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   So Apr 02, 2017 5:57 pm

Bei Shirayukis Frage, ob ihm gefiel, was er sah, gab er ein unterdrücktes Lachen von sich. In der Tat, seit sie sich noch ein wenig mehr vorgebeugt hatte, gefiel ihm das doch sehr gut, was er vor sich hatte. Doch er war nicht so leicht aus der Reserve zu locken, dass er nun stammelte, sich entschuldigte oder derartiges.
"In der Tat gefällt mir im Moment jeder Anblick, der sich bietet. Das Gewächshaus ist eindrucksvoll, du trägst hübsche Kleidung, bist selbst ebenfalls sehr schön anzusehen ... und die Einblicke aufgrund deiner Haltung sind äußerst angenehm und verführen durchaus dazu, dass man mehr möchte, als nur hinzuschauen, wenn ich das so sagen darf."
Ihre kleine Geschichte blieb erst einmal unkommentiert, wobei er ein leises Geräusch von sich gab, welches bestätigte, dass er zugehört hatte. Doch ihre Worte, dass sie lieber in Bellum geblieben wäre, wurden sehr wohl kommentiert.
"Durchaus verständlich. Ich bin einmal so frei und spreche einen Gedanken aus: wenn ich meine Mission, die ich hier im Land habe, beendet haben sollte, und dann endlich nach Bellum zurückkehre, dann könnte ich dich mitnehmen, wenn du willst. Einer Verbannten wird man zwar kaum Eigentum im Land erlauben, aber es gibt nichts, was dagegen spricht, dass du in einer von mir gestellten Behausung wohnen darfst, sofern ich für dich bürge. Und ich bin in der Lage mir heraus zu nehmen, den Zorn vieler Leute auf mich zu ziehen, die solche Handlungen nicht von mir erwartet hätten, ohne dass ich darunter leide. Du könntest natürlich an- und abreisen wann immer du willst, doch es wäre durchaus einfacher, wenn du als meine Begleitung nach Bellum kommst. Nun ja, es bleibt allerdings natürlich deine Entscheidung, doch das Angebot steht."
Während all der Worte, die er sprach, blickte er unverwandt auf das, was sie ihm hier durch ihre Haltung geradezu auf dem Silbertablett präsentierte. Zu Schade nur, dass noch immer Stoff im Weg war ... doch wer wusste schon, ob er sie nicht früher oder später dazu brachte, das ebenfalls noch zu ändern.
Mit ein wenig Glück wollte sie sich doch für seine Großzügigkeiten revanchieren, früher oder später. Von dem her, was er hier sah, würde er sicher nicht ablehnen, so viel stand fest.

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