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 Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten

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Touma Mayuzumi
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BeitragThema: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Sa Dez 03, 2016 7:11 pm

das Eingangsposting lautete :

Das schwache Licht des Sonnenuntergangs nutzend, huschte ein Schatten durch Crocus Town.
Er hatte von den vielen Ereignissen hier gehört und war hier, um seine neueste Rüstung im Feld zu testen. Deshalb war er im Moment nicht Touma, sondern "der Stalker", seine neue Identität, welche er nutzte, um vollkommen anonym für Bellum zu kämpfen. Benannt nach seiner neuen Rüstung, dem "Magitech Stalker" nutzte er also nun eben diese und war somit vollständig unbekannt für jeden. Die einzigen, welche von dieser Identität wussten, waren seine Vorgesetzten in Bellum und seine hinreißende Freundin Mara, welche ja sowieso mit ihm in einer Einheit arbeitete.
Selbst Lilith hatte ihn so noch nicht kennen gelernt, da er nicht die Gelegenheit hatte, es ihr bis zu diesem Zeitpunkt mitzuteilen. Und einen Brief würde er sicher nicht schreiben, den konnte man abfangen.
Doch hier war er nun, nicht als Touma Mayuzumi, sondern als Magitech Stalker, welcher nach den vielen Verbrechern in Crocus suchte. Speziell nach Mitgliedern der Gilde Cursed Gryphon, welche irgendwo im Untergrund der Stadt hausen sollte. Sie zu finden war jedoch eine ganz andere Sache.
Und eben deshalb musste er durch die Gassen und über die Dächer huschen, um permanent Personen mit dem magischen Interface seiner Rüstung zu überprüfen. Bisher hatte er niemanden mit einem Kopfgeld erwischt, doch das war nur eine Frage der Zeit. Er war sich sicher, dass es in Crocus genügend Abschaum gab, um dieses Meisterwerk an Technologie und magischer Verarbeitung ihrem Test zu unterziehen.
Irgendwann ließ er sich schließlich, im Licht der untergehenden Sonne, auf einem der Dächer nieder und schaute eine Weile in die Straßen herunter.
Noch hatte er keine Ahnung, wem er heute begegnen sollte. Und unter welchen Umständen. Wer erwartete auch ein solches treffen ?

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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   So Apr 02, 2017 6:19 pm

Warum hatte sie auch fragen müssen. Auch wenn die Rothaarige ihren Begleiter noch nicht sehr lange kannte, so hätte sie doch damit rechnen können, dass er so reagieren könnte. ’Was soll das denn jetzt?’ fragte sich Shira gerade, behielt aber aufgrund ihrer Tätigkeit die Postion bei. Warum sollte ihr das auch peinlich sein. Immerhin brauchte sie sich auch nicht zu verstecken. Und Undertaker hatte sie doch versprochen, ihr Leben zu genießen. Zudem war er ja nicht der erste Mann, der ihr unter den Rock schaute. Also zog sie innerlich die Schultern hoch und machte unbeirrt weiter. Antwortete jedoch darauf. "Tu dir keinen zwang an, inzwischen bin ich solche Aussagen ja gewohnt." nun blieb es ihr zu hoffen, dass er ihre Worte richtig verstand. Denn diese waren lediglich auf seine Offenheit bezogen.
Nachdem sie dann ein wenig aus ihrer Kindheit erzählt hatte, sprach er ein Angebot aus. Freundlich klingen ging die Rothaarige darauf ein. "Das ist sehr nett gemeint, und ich werde mich da jetzt nicht festlegen. Sollte meine Schwester dich jedoch begleiten, kannst du dir da ziemlich sicher sein, dass auch ich dich begleiten werde, dennoch kann ich meine Eigentümer hier nicht so einfach aufgeben, was bedeutet dass ich dann regelmäßig hierher zurück kommen muss." man konnte deutlich heraushören, was ihr wichtig war. Ganz vorne weg ihre Schwester und danach ihre Selbstständigkeit.
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Touma Mayuzumi
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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   So Apr 02, 2017 8:14 pm

Sie war solche Aussagen also gewöhnt ? Diese Reaktion auf seine vorherige Antwort hatte er nicht unbedingt erwartet. Dennoch sah er es als eine Aufforderung, dass er in ihrer Gegenwart doch recht klipp und klar sagen konnte, was er dachte. Durchaus vorteilhaft, jedoch auch riskant, wenn man kein Blatt vor den Mund nehmen musste.
Die Worte, die sie danach sagte, waren für ihn jedoch viel interessanter. Wenn Mara ihn begleitete, so würde Shirayuki das selbe tun, hm ? Nun, dazu hatte er zweifellos etwas zu sagen ... während er weiter auf ihr einladend in seine Richtung gestrecktes Hinterteil blickte und genüsslich lächelte.
"Nun, sie kam mit mir zusammen hier her, ist als Unterstützung für mich mitgekommen und dürfte demnach rein theoretisch auch mit mir zurück nach Bellum reisen. Pflichtbewusst wie sie ist, würde sie wohl kaum einen unbestätigten Urlaub in Fiore nehmen. In dem Sinne denke ich, dass ich ein Zimmer auf meinem bescheidenen Schiffchen für dich herrichten lassen sollte, wenn wir irgendwann kurz vor unserer Abreise stehen. Und wie gesagt, du kannst an- und abreisen wie du willst. Sobald alles geklärt ist, wird man dich lediglich im Fürstentum deiner Familie nicht willkommen heißen. Der Rest von Bellum dürfte dir recht offen stehen, solange du mein persönlicher Gast bist. Das muss natürlich aber erst einmal jeder erfahren, was deutlich einfacher wäre, wenn wir zusammen bei den wichtigsten Personen vorsprechen. Recht viel Arbeit, vor allem nunmal für mich, aber deine Heimat würde dir aufs neue fast vollständig offen stehen. Danach wäre alles weitere vollständig deine freie Entscheidung. Wenn du also ein paar mal im Jahr hierher zurück kehren willst, dann ist das kein Problem."
Nach diesen Worten gab er ein leises Lachen von sich.
"Aber ich denke, dass wir hier schon zu weit in die Zukunft greifen, je nach dem, was noch alles passiert, könnte das noch Ewigkeiten hin sein. Erst einmal werde ich ein Treffen von dir und deiner bezaubernden Schwester organisieren. Was danach kommt, werden wir ja dann sehen, nicht wahr ?"

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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   So Apr 02, 2017 8:32 pm

Shira pflückte gerade die letzten brauchbaren Kräuter in dem Beet, als er erläuterte, wie das ganze dann ablaufen würde, wenn man es denn tatsächlich so umsetzen würde. Darauf sagte die Rothaarige nur einen Satz. "Wie ich schon sagte, wenn meine Schwester dich begleitet, dann bin ich auch dabei." Dann meinte er, dass sie zu weit vorgreifen würden und es je nach ausmaß der Vorfälle noch ewig dauern würde. Nun ging sie zurück um die Kräuter in den Korb zu legen. Dann sprach sie weiter. "Du warst derjenige, welcher gerade alles detailliert aufgeführt hat." lachte Shira leicht. Dann ging sie auf den zweiten Teil ein. "Dem habe ich nichts mehr hinzu zufügen." meinte die Adlige dann und erhob sich. Wollte dann zum nächsten Beet gehen, als sie ins Stolpern geriet. Hatte sie doch glatt die anderen Körbe vergessen, welche noch immer hinter ihr standen. Dadurch fiel sie Touma direkt in die Arme. Dieser wiederum verhinderte, dass die Heilerin Bekanntschaft mit dem Boden machte. "Tut mir leid." meinte sie dann und richtete sich so schnell es ihr möglich war wieder auf. Diese kurzzeitige Nähe war ihr nicht das fremd. Unangenehm war sie ihr auch nicht, aber dennoch ließ sie diese rot werden. Dann wandte sich Shira so schnell es ging dem nächsten Beet wieder zu und machte da weiter, wo sie vor der kurzen Unterbrechung aufgehört hatte.
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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   So Apr 02, 2017 9:45 pm

Dann war in diesem Punkt ja schonmal alles soweit geklärt, wie er fand. Shirayukis Worte, dass es immerhin ja er gewesen war, der hier alles bereits erläutert hatte, wurden mit einem nickend und einem leicht bestätigenden Grummeln zur Kenntnis genommen. Sein Lächeln machte aber eindeutig klar, dass dieses Grummeln keinesfalls negativ gemeint war.
Als Shirayuki dann aufstand und erst einmal direkt in seine Arme stolperte, fing er sie behutsam auf und stützte sie, bis sie wieder sicheren Fußes dastand. Er hatte kein bisschen geschwankt, so schnell hatte er seine Körperhaltung angepasst, die Arme gehoben und sie sanft abgefangen. Seine grandiosen Reflexe, gepaart mit seiner Körperbeherrschung und den vielen Tanzstunden, die er hinter sich hatte, war es ein leichtes, sie elegant und ohne Schwierigkeiten aufzufangen. An sich hätte er ihren Schwung sicher auch ausnutzen können, um sie in eine nur allzu belibte Tango-Pose zu bringen, aber er hatte keine Lust, dass sie ihn noch einmal so angiftete, wie vorhin.
Als sie sich dann entschuldigte, winkte er einfach ab.
"Jeder kann mal stolpern, das ist wirklich kein Grund sich zu entschuldigen. Wenn ich mich jedes mal entschuldigt hätte, wenn ich bei meinem Tanz-Unterricht gestolpert bin, dann hätte ich mir vermutlich früher oder später die Zunge verknotet.", gab er locker zurück. Dann steckte er wieder die Hände in die Taschen und schaute Shirayuki dabei zu, wie sie weiter Kräuter pflückte. Und währenddessen dachte er weiter über sein Vorgehen betreffend der Wiedervereinigung der beiden Schwestern nach. Oh, er hatte bereits einen äußerst wundervollen Plan.
Und er war sicher, dass er zumindest von Mara dafür ein äußerst angenehmes Dankeschön dafür bekam. Und wenn es nach ihm ging, dann sicher auch von Shirayuki ... vielleicht sollte er mal ein wenig mehr versuchen sie anzugraben ... sie hatte ja immerhin gesagt, er solle sagen, was er dachte. Doch dafür brauchte er die richtige Gelegenheit. Er war nicht einer von der Art, der einfach irgend eine Person anflirtete, ohne dass sich ihm dazu eine vorzügliche Chance bot.

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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   So Apr 02, 2017 10:06 pm

Als er ihr dann erklärte, dass sie sich nicht hätte entschuldigen brauchen, weil es ja jedem passieren könnte, dass er stolperte, war die Adlige noch immer rot um die Nase. Meinte dann aber eher selbstbewusst, dass dies ja nicht der Grund gewesen war. "Der Grund meiner Entschuldigung ist ein gänzlich anderer. Ich bin in deinen Privaten Bereich eingedrungen. Zum einen kennen wir uns dazu wahrlich noch nicht lange genug und zweitens, mache ich dies selten und ungerne ohne Erlaubnis." sprach die Rothaarige, während sie wieder auf die Knie ging um besser an die Kräuter heranzukommen. In dem Moment wurde ihr mal wieder klar, dass diese Art von Kleidung wirklich nicht gut war um Gartenarbeit zu erledigen. Beim nächsten Mal sollte sie vielleicht wieder ihre Strumpfhose anziehen, welche sie aufgrund der doch eher warmen Temperaturen in ihrer Praxis und dem Gewächshaus waren ausgelassen hatte. Mit einem seufzen musste sie daran denken, welchen Anblick sie ihm wohl nun wieder bot. Die weiße Spitzenunterwäsche hätte sie sich sparen sollen. Ließ diese doch noch zuviel Haut durch. Dann rief sich die Heilerin ins hier und jetzt zurück. "Leider hilft mir mein Tanzunterricht auch nicht immer dabei, wenn mir ein solches Ungeschick passiert." meinte Shirayuki dann um das das eigentliche Thema zurück zukommen.
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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   So Apr 02, 2017 10:30 pm

Sie war also in seinen privaten Bereich eingedrungen ? Und das machte sie ungern ohne Erlaubnis ? Nun, wenn das so war ...
"In dem Fall, fühle dich, als hätte ich dir die Erlaubnis gegeben. Ich habe wirklich kein Problem damit, wenn so etwas geschieht. Ganz im Gegenteil. Bei der Berühmtheit, die ich genieße, muss man so etwas an sich sogar akzeptieren, sonst wäre es nur allzu gut möglich, dass man ein paar seiner Fans vergrault. Die meisten weiblichen Fans werfen sich mir ja regelrecht um den Hals, wenn sie die Gelegenheit dazu erhalten. Und ich will ja nicht zu viel verraten, aber für meine Verhältnisse war das gerade noch alles andere als privat. Ich bin deutlich mehr gewöhnt."
Dann genoss Touma erneut den Anblick, welcher ihm geboten wurde. Seine durchaus blühende Phantasie malte sich natürlich auch weiterhin aus, wie schön dieser Anblick im Moment doch ohne den verhüllenden Stoff wäre ... und was man alles so schönes mit dem Körperteil anstellen konnte, welches er die ganze Zeit im Blick hatte.
Dann meinte Shirayuki zudem noch, dass ihr eigener Unterricht ihr bei solchen Dingen auch nicht immer half.
"In der Tat, immer hilft so etwas nicht. Doch ich kann ja noch zusätzlich damit prahlen, dass ich wohl weiß, wie man mit einer Klinge umgeht. Dafür braucht man gute Reflexe. Und das hilft dann natürlich zusätzlich. Fester Stand durch das Tanzen, Reflexe durch den Kampf, gezielte Bewegungen durch meine militärische Ausbildung ... eine Kombination, die meist überhaupt verhindert, dass man stolpert. Zumindest solange man nicht auf dem Eis herum turnt oder dergleichen."
In der Tat stolperte er so gut wie nie. Geschweige denn, dass er dadurch auch stürzte. Doch er würde ihr das nicht vorhalten. Wenn es nach ihm ging, konnte sie noch deutlich öfter stolpern, so viel stand fest.
Und wer wusste schon, ob seine Hand nicht auch einmal zufällig ganz woanders landete, als an den sittlichen Stellen, wenn sie so in seine Arme fiel ...

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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   So Apr 02, 2017 10:48 pm

Während sie damit beschäftigt war ihre Kräuter einzusammeln, lauschte die Magierin den Worten ihres Begleiters. Er gab ihr die Erlaubnis? Wieso zum Geier tat er das? Die Hime musste das nicht verstehen. "Das mag ja durchaus sein, dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass man das wenn man Privat unterwegs ist so einfach hinnimmt. Scheinbar bist du da eine Ausnahme." meinte Shira dann resignierend. Dann zog sich Shirayuki einen der Körbe heran, um die weiteren Kräuter darin abzulegen.
"Oder etwas vor den Füßen hat." grummelte Shira. Musste er ihr dies nun vor Augen führen. Denn immerhin hat sie ja ebenfalls beim Militär gedient und durch ihren Vater ja auch eine Kampfausbildung genossen. Selbst auf dem Eis machte die Rothaarige eine bessere Figur als gerade eben.
Dann sprach sie ihren nächsten Gedanken aus. "Wenn ich hier fertig bin, muss ich zurück in die Praxis, um dort im Labor die Medikamente herzustellen." nun ließ sie es ihm offen, ob er auch weiterhin ihr Gesellschaft leisten wolle, oder aber doch noch etwas anderes erledigen wollte.
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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   So Apr 02, 2017 11:11 pm

"Nun, ich kenne es halt nicht anders. Mit der Zeit gewöhnt man sich an alles. Wenn du in meiner Haut stecken würdest, wäre das eben auch noch absolut nichts für dich gewesen, würde ich wagen zu behaupten.", war Toumas lockere Antwort. Und in der Tat hatte sie ja schon recht. Die meisten wären eher zurückgewichen und hätten sich durch die plötzliche, unverhoffte Nähe ein wenig bedrängt gefühlt. Aber er war da anders. Vor allem, wohlgemerkt, wenn eine so hübsche Frau in seine Arme fiel.
Als sie zu seinen Worten hinzufügte, dass man ja auch gut hinfallen konnte, wenn man etwas vor den Füßen hatte, lachte er kurz in sich hinein.
"In der Tat ist das für die meisten Leute auch ein Problem. Ich muss jedoch sagen, dass ich sehr viel Training in Wäldern hinter mir habe. Instinktiv über Wurzeln und dergleichen hinweg zu treten - oder auf sie drauf - ist da auf Dauer ebenso normal, wie eine Treppe hoch zu steigen. Alles eine Frage der Übung."
Kurz darauf sagte sie auch schon, dass sie bald zurück in die Praxis musste, sobald sie alle Kräuter gepflückt hatte, um Medikamente herzustellen. Nun, das war zweifellos eine interessante Beschäftigung, bei welcher er gerne zusehen würde ... andererseits war es Schade, da sie dort sicherlich nicht so gute Einblick gewähren würde, wie im Moment.
"Es wäre mir natürlich eine Freude, dabei zuzusehen. Doch allzu viel Zeit hätte ich sowieso nicht mehr zu erübrigen. Wenn du möchtest, kann ich dir gerne noch ein wenig Gesellschaft in deiner Praxis leisten, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich dann nicht vielleicht störe. Man sollte bei Medikamenten immerhin nicht pfuschen, sondern konzentriert sein. Bis zur Praxis begleite ich dich zwar sicherlich noch, aber was danach ist, lege ich einfach mal in deine Hände. Wobei ich auch zu bedenken gebe, dass ich durchaus in der Lage wäre, die Zeit für andere Dinge zu nutzen, die dich betreffen, meine Teure. Dinge, für die du sicherlich äußerst dankbar sein wirst."
Jetzt war er aber mal gespannt. Würde sie seinem Wink mit dem Zaunpfahl zustimmen und sagen, er solle lieber so schnell wie möglich alles organisieren, was er zu organisieren hatte ... oder würde sie ihm sagen, er könne auch ruhig noch mit in die Praxis kommen. Zeit hatte sie ja genug zum Überlegen. So kurz war der Weg dann vermutlich auch nicht. Sie waren ja schon ein paar Minuten bis hier hin unterwegs gewesen. Und das war gewesen, als sie schon längst auf der Straße war.

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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Mo Apr 03, 2017 12:10 pm

"Kann sein." entgegnete Shira nun. Damit war dieses Thema für sie vom Tisch. Doch scheinbar nicht für ihn. Der sprach noch weiter, wie er es gelernt hatte. Wenn man es so sagen konnte. "Wäre durchaus eine Überlegung wert, ein erneutes Training auf sich zu nehmen." meinte die Rothaarige nun. Wobei sie da schon genaue Vorstellungen hatte wie genau sie es angehen konnte.
Dann ging er auf ihre Worte ein, welches ihm die Information gegeben hatte, dass sie bald wieder aufbrechen würde. Seine Antwort ließ die Heilerin überlegen. Währenddessen wechselte sie noch einmal das Beet. Im Grunde wäre dies die perfekte Möglichkeit ihn loszuwerden, wenn man es so sehen will. Dann hätte sie bis zum nächsten Treffen genug Zeit um sich zu überlegen, wie genau sie eigentlich auf seine teilweise doch eher zweideutigen Provokationen eingehen könnte. Andererseits fehlt ihr dann auch die Möglichkeit ihn noch besser kennen zu lernen. Daher viel ihre Antwort dann auch so aus, dass sie wirklich ihm die Entscheidung ließ. "Mir ist beides Recht. Die Medikamente, die ich anfertigen muss könnte ich sogar im Schlaf zu 100% richtig herstellen, also von daher wird in diesem Fall nicht zu viel Konzentration nötig sein.Von daher tu was du für richtig hältst."
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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Di Apr 04, 2017 9:05 pm

Es freute Touma sogar ein wenig, als Shirayuki meinte, ein erneutes Training wäre eine Überlegung wert. Er schätzte Leute, die gerne neues dazu lernten und nicht nur mit ihren vorhandenen Fähigkeiten arbeiten wollten.
Was ihm jedoch weniger gefiel war, dass Shirayuki nun doch ihm die Entscheidung überließ, obwohl er eigentlich eben ihr die Wahl lassen wollte. Nun gut, was tat er jetzt also ...
Er fing an zu überlegen, die Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwiegeln und genau darüber nachzudenken, wie er eigentlich genau für ein Treffen sorgen sollte und wie viel Zeit er für die Vorbereitungen benötigte. Auch wenn man denken sollte, dass er enorm viel mentale Arbeit vor sich hatte, so ging er alles in nur wenigen Sekunden durch, weshalb er auch schon kurz nach anfang seines Denkprozesses anfing ein wenig breiter zu lächeln als sonst.
"Sehr gut, in dem Fall würde ich mich dann, sobald ich dich zurück begleitet habe, für den heutigen Tag verabschieden und schon einmal anfangen, die Vorbereitungen für ein weiteres Treffen, beim nächsten mal zu dritt, zu beginnen. Ich bin sicher, dass ich mit dir und deiner liebreizenden Schwester deutlich mehr Spaß haben werde, wenn ihr euch endlich wieder gesehen habt, als ich es im Moment mit dir alleine könnte. Mit besserer Laune und in einer größeren Gruppe sieht das Leben doch eigentlich so gut wie immer ein wenig freundlicher aus, nicht wahr ?"

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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Di Apr 04, 2017 10:24 pm

Nachdem sie ihre Meinung geäußert hatte, blieb es eine Weile still. Er schien zu überlegen, wie genau er wohl nun vorgehen sollte. Nicht lange und der Violetthaarige bestätigte ihre Überlegungen. Nun war es die Rothaarige, welche einen Moment überlegte. Dennoch kam sie nicht umhin, dass es so wohl für den Moment das beste war. Er mit seinen ständigen Provokationen war auf Dauer ein Feind ihrer Laune. Ihn dies dann auch noch spüren zu lassen war momentan nicht gerade Ratsam. Dann legte sie die restlichen Kräuter in den zweiten Korb. "Gewiss doch." beantwortete Shirayuki erst einmal die Frage, ehe auf den ersten Teil eingegangen wurde. "Dann soll es wohl so sein. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du die für dich beste Wahl getroffen hast." lächelte die Heilerin. Hatte sich für ihre Art als Hime zu reden entschieden. Dutzte Touma jedoch weiterhin. Eine Art Mittelweg sozusagen. Denn so konnte sie das Verhältnis der beiden gar nicht weiter verschlechtern und zum anderen war es ihr so gar nicht erst möglich auch nur an einen Fehler zu denken. Während die Adlige nun also sprach, schnallte sie sich einen der beiden Körbe auf den Rücken. "Ich wäre dann soweit." meinte Shira, begab sich zum Ausgang und warf sich ihren Mantel wieder über. Wartete nun auf ihren momentanen Begleiter.
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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   So Apr 09, 2017 3:57 pm

Nun, damit war wohl alles geklärt. Er würde sie zurück begleiten und sich dann auf seinen eigenen Weg machen. Und scheinbar war sie auch mit dem sammeln der Kräuter fertig, da sie sich einen der Körbe aufschnallte. Als sie dann auch sagte, sie wäre soweit, schnappte Touma sich den anderen Korb, klemmte ihn jedoch lediglich mit einem Arm an seine Seite. Er war nicht der Typ dafür, etwas auf seinem Rücken zu tragen. Dann trat er zu Shirayuki und gemeinsam verließen sie das Gewächshaus.
Auf dem Rückweg war es dann soweit, dass er auch mal bewies, dass er eben nicht nur auf den schönen Ausblick gestarrt hatte. Er musste ja Haltung bewahren, so viel stand fest.
"Ich hätte übrigens einen kleinen Ratschlag. Anhand der gesammelten Kräuter gehe ich unter anderem davon aus, dass du unter anderem ein Mittel herstellen willst, welches die meisten Grippesymptome mildert und zu einer schnelleren, natürlichen Heilung beiträgt. Wenn du die Qualität bessern möchtest, dann solltest du mal nach Oak Town reisen. Im alten, verlassenen Schloss dort - und hierzulande meines Wissens auch wirklich nur dort - wächst ein spezielles Moos, welches die Wirkungsweise der Kräuter verbessert und dafür sorgt, dass die Symptome innerhalb kürzester Zeit abklingen. Zudem erweitert es die Wirkung auch noch, so dass auch einige Probleme mit dem gesamten Verdauungstrakt gemildert werden. Nicht viele kennen dieses Moos, aber in Pergrande gibt es davon äußerst viel. Und da ich dort oft genug zu Besuch bin ... nunja, egal, es ist auf jeden Fall ein kleiner Tipp zum Verbessern deiner Medizin. Was du damit machst, ist dir überlassen."
Mit einem lockeren Lächeln schaute er zu ihr herüber. Sein Blick sagte absolut nichts darüber aus, was er dachte, doch er war sich mehr als nur sicher, dass sie noch nie von diesem Moos gehört hatte. In Bellum gab es davon so gut wie garkeins und hier in Fiore eben nur innerhalb eines alten Schlosses, soweit seine Informationen nicht falsch waren. Und das waren sie selten.
Was sein Blick vor allem nicht zeigte, war seine Selbstzufriedenheit darüber, dass er ihr, als hauptberufliche Heilerin soweit er da ja wusste, noch das ein oder andere erzählen konnte. Womit er jedoch auch unterschwellig eröffnete, dass er alles andere als der unbeholfene Feld-Sanitäter war, als den er sich vorhin ausgegeben hatte.

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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Do Apr 13, 2017 7:23 pm

Nachdem sie ihren Mantel übergeworfen hatte, wollte sich die Rothaarige wie üblich ihren zweiten Korb nehmen. Doch dies wurde von ihrem Begleiter vereitelt. Innerlich atmete die Hime durch. Musste sich erst daran gewöhnen, dass solche Sachen öfters geschehen könnten, sobald ein Mann in ihr Leben trat. Sie war ein solchen Verhalten schlichtweg nicht gewöhnt. War bisher immer auf sich gestellt.
Nachdem die beiden dann das Gewächshaus verlassen hatten und sich auf dem Rückweg befanden, nagten seine nächsten Worten wieder an ihrer Selbstkontrolle. Innerlich brodelte es in der Rothaarigen. Sie versuchte sich nichts anmerken zu lassen, doch so langsam neigte sich ihre Geduld, welche momentan sowieso auf einem seidenen Faden balancierte dem Ende. Und dann geschah es auch schon. Nun konnte man ihr Temperament mal wieder sehen. "Dir macht es Spaß mich auf die Palme zu bringen, oder?" schön und gut, dass er sein wissen mit ihr teilte, doch musste er sich dann selber wieder sprechen? Erst den unwissenden makieren und dann, wenn es ihm passte ihr unvorbereitet vorn Latz knallen, dass es doch nicht so war, wie er es ihr weismachen wollte.
Dann atmete sie tief durch um sich wieder zur Ruhe zu rufen. Ob er richtig lag oder nicht, davon wollte sich die Adlige selber überzeugen. "Hast du zufällig etwas davon in deinem Besitz?" schlicht weg die Frage. Wenn nicht, dann wüsste Shirayuki schon, wo ihr Weg sie als nächstes hinführen würde.
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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Do Apr 13, 2017 8:03 pm

Da war jemand aber wirklich heißblütig. Deutlich mehr als ihre kleine Schwester. An sich sogar mehr als Lilith, wie es schien. Die ließ sich nicht so leicht aufregen. Und es wollte etwas heißen, wenn man ein hitzigeres Gemüt hatte, als seine süße, kleine Vorgesetzte.
Auf Shirayukis Frage, ob es ihm Spaß machte, sie auf die Palme zu bringen, schaute er vollkommen ruhig, gelassen und absolut unschuldig drein. Und als sie schließlich fragte, ob er etwas davon in seinem Besitz hatte, antwortete er dann auch.
"Zu aller erst: vergib mir meine Unverschämtheit einen kleinen Hinweis vor zu bringen, welcher nicht ganz zu meiner vorherigen Bescheidenheit passt. Wenn es dir lieber ist, kann ich von nun an auch einfach meine Hilfestellungen für dich unterlassen. Was natürlich auch bedeuten würde, dass ich dir nichts von dem, was ich habe geben würde. Ein paar kleine Proben könnte ich nämlich sicherlich für eine Person entbehren, die mich nicht gerne dafür maßregeln würde, wie ich bin."
Auf einmal erhellte sich sein Blick und er tat so, als wäre ihm noch etwas eingefallen. Er tippte sich sogar, um es ein wenig zu dramatisieren, an die Unterlippe.
"Oh, stimmt, und da war ja auch noch eine andere Sache, die ich für dich machen sollte, ebenfalls eine Hilfestellung von meiner Gelegenheit. Hmmm ... was das wohl dafür bedeuten könnte ... ?"
Und dann, urplötzlich, wurde sein Blick äußerst ruhig und gefühlskalt. Er funkelte sie aus seinen stechend gelben Augen an und selbst sein Lächeln verschwand.
"Weißt du, ich bin in unserer Heimat auch als 'Fuchs' bekannt. Und Füchse sind bekanntermaßen sehr listige und intelligente Tiere. Ich habe diesen Spitznamen nicht umsonst. Das hier soll keine Drohung sein, aber gib besser acht, wie du dich in meiner Gegenwart gibst. Alles, was mir nicht gefällt, was du tust, kann und werde ich gegen dich verwenden. Wenn du allerdings immer schön freundlich bleibst, und ich weiß das kannst du, dann können wir uns sicher mehr oder minder anfreunden und du früher oder später lernen, dass ich meine Gründe habe, um nicht alles sofort preis zu geben, was mich betrifft. Und ich denke doch, dass du das ebenfalls kennst. Oder willst du mir weiß machen, dass du jedem zu jeder Zeit über alles die Wahrheit sagst und nichts verheimlichst ?"
Vielleicht merkte Shirayuki nun, dass sie es durchaus mit einem Mann zu tun hatte, der nicht einfach nur große Reden schwang und ein wenig gerne über sich selbst sprach, sondern mit jemandem, der in der Tat ernst zu nehmen war. Es liefen so viele Fäden in seiner Hand zusammen und die meisten Leute wussten nicht einmal von einem Bruchteil davon. Und irgendwo in diesem Gewirr aus Fäden, welche alle zu seinen geliebten Marionetten führten, hing auch bereits Shirayuki. Wenn sie ihm gefiel, würde er ihr fast jeden Wunsch erfüllen, der in seiner Macht stand. Wenn sie ihm jedoch missfiel, dann war er durchaus in der Lage, ein Treffen von Mara und ihr für immer zu verhindern ... oder sogar mit einigen wohlplatzierten Informationen dafür sorgen, dass die schwarze Mamba sich ihrer Annahm. Immerhin hatte jemand sie aus einem Fürstentum verbannt ! Und Lilith war äußerst ... Pflichtbewusst, wenn es darum ging, Leute die in Bellum Probleme gemacht hatten und vielleicht das ein oder andere Geheimnis erzählen konnten, gezielt dazu zu bringen, dass sie nie wieder etwas erzählen konnten.
Er war nicht umsonst der angesehenste Stratege des gesamten Reichs Bellum und einer der besten des Kontinents. So viel stand fest.

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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Do Apr 13, 2017 9:14 pm

Und da tat er es schon wieder. Es brodelte in der Rothaarigen. Seine Worte, welche kein Ende nehmen wollten veränderten etwas in der Heilerin. Anfänglich konnte sie es nicht einmal fassen. Geschweige denn benennen. Doch dann wurde es ihr schlagartig bewusst. Sie wollte nicht gegen ihn verlieren. Wollte Touma sogar übertrumpfen. Somit hatte Shira gerade einen Entschluss gefasst. Für sich hatte die Adlige den Violetthaarigen zu ihrem Rivalen ernannt.
Nun gingen ihre Gedanken in eine etwas andere Richtung. Nun stellte sich Shira die Frage, ob alles so seine Richtigkeit hatte. Und als er dann wieder ihre Schwester ins Spiel brachte, grummelte sie vor sich hin. Wollte es nicht wahrhaben. So wie es schien würde ihr wahrlich nichts anderes übrig bleiben als mit ihm wie mit allen anderen adligen zu reden. Mit dem einzigen Unterschied, dass ihn weiterhin duzen würde. "Fein, ich werde mir mühe geben, dennoch kann ich nicht vollends garantieren, dass ich mich in jeder Situation unter Kontrolle haben werde. Daher bitte ich um ein wenig nachsehen." ihrer Stimme konnte man ihre momentane Laune nicht anhören. Sie war momentan ganz die Hime, welche man ihr schon als kleines Mädchen anerzogen hatte. Sie hatte sich wieder soweit unter Kontrolle, dass die eigentliche Laune Nebensache war.
Dann ging die Rothaarige auf seine letzte Frage ein. "Du kennst bei weitem noch nicht alles von mir. Es gibt da noch eine Seite, die du wohl so schnell nicht zu sehen bekommen wirst. Diese Seite hat durchaus ihre Geheimnisse. Und die meisten merken es erst dann, wenn es bereits viel zu spät dafür ist." erzählte sie und musste dabei an ihre Aufträge in Gruselstadt denken.
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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Fr Apr 14, 2017 3:55 am

Sehr schön, sie spurte. Genau wie er es wollte. Brave Marionette.
Touma mochte es, wenn die Leute genau so handelten, wie er es sich wünschte. Und Shirayuki tat genau das.
"Sicher, sicher, jeder kann in bestimmten Situationen Probleme mit seiner Selbstkontrolle haben. Wenn man die falschen Dinge tut, dann ist das bei mir nicht anders. Das einzige, worum ich 'bitte' ist ein wenig Achtung davor, wie man mit jemandem umgeht, der nicht eine deutlich sichtbare Grenze überschreitet, so wie ich eben mit nichts weiter als ein wenig berechtigter Geheimniskrämerei und einem gut gemeinten Ratschlag."
Er wusste genau, wie sehr seine Worte sie provozieren mussten, doch es war einfach zu schön sie ein wenig zu ärgern, wo sie doch so sehr seinen Wünschen ausgeliefert war.
Er fragte sich bis zu welchem Punkt sie mitspielen würde.
"Und jeder von uns hat nunmal Geheimnisse. Ich denke, dass diese andere Seite den Platz in einer dunklen Gilde und dieses Kopfgeld durchaus verdient. Im Endeffekt bist du aber nicht die einzige mit mehreren Gesichtern. Ich darf behaupten, dass meine besten Freunde, auch deine bezaubernde, süße Schwester, durchaus wissen, wie sie zwischen zwei Gesichtern hin und her wechseln. Im einen Augenblick lieb und nett, im anderen skrupellose Kämpfer, die man nicht zum Feind haben will. Und ich denke, dass du mehr als nur zwei dieser Gesichter hast. Ich wette, du kannst zum einen absolut tödlich, zum anderen distanziert und kühl und zu guter letzt auch freundlich und liebevoll sein Die distanzierte Seite habe ich zu genüge kennen gelernt. Bei unserem nächsten Treffen, möchte ich die liebevolle Seite sehen. Und ich denke das wird nicht allzu schwer sein."
So langsam kamen sie nun auch in die Gegend, wo Touma das Ziel vermutete. Er wusste, dass hier in der Nähe eine Praxis war. Wenn er also nicht grenzenlos falsch lag, wären sie wohl bald da. Die Zeit des Abschieds, zumindest vorerst, war nah.
Eigentlich schade, wo er doch so viel Spaß mit Shirayuki hatte ... auch wenn es anders herum vielleicht nicht unbedingt der Fall war.

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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Fr Apr 14, 2017 11:18 am

Und wieder einmal provozierte er sie. Die Rothaarige hatte es gewusst. Es schien ihm tatsächlich Spaß zu machen sie auf die Palme zu bringen. Gerade als ihre Laune sich zu bessern schien, brachte ihr Gesprächspartner sie zum kippen. Erneut begann es in der Adligen zu brodeln. Seine Aussage war doch keine Bitte gewesen. Doch sie hielt einfach den Mund. Nahm es stillschweigend zur Kenntnis. Wusste schlichtweg nicht, was sie dazu sagen sollte.
Dann lauschte sie seinen folgenden Worten. Seine Einschätzung war gar nicht mal so verkehrt. Es erstaunte die Adlige ein wenig, wie gut er es doch konnte. Dann ging sie auf seinen Wunsch ein. "Mitnichten. Es wir mir wahrlich nicht schwer fallen diese Seite zu zeigen, wenn meine Schwester dabei sein wird. Außer meinen Patienten wirst du dann einer der wenigen sein, die diese Seite überhaupt zu Gesicht bekommen werden." erklärte die Rothaarige. Dann waren die beiden auch schon bei ihrer Praxis angekommen, wo ihr Familienname das Schild zierte. Ihre Mutter hatte nachdem sie verbannt wurde nicht erneut geheiratet. So hatten die beiden Frauen den Namen behalten. "Da wären wir. Wann kann ich denn mit einer Nachricht rechnen?" wollte Shira noch wissen bevor sie sich verabschiedeten.
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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Fr Apr 14, 2017 3:49 pm

Als Shirayuki dem Sänger zustimmte, konnte dieser nur Lächeln. Es lief doch alles perfekt. Er war sehr gespannt, wie die freundliche Seite von ihr so war. Die distanzierte, die verzweifelt ruhig zu bleiben versuchte, obwohl er so gezielt provozierte, war bereits äußerst interessant zu beobachten.
Und er fragte sich, ob er auch irgendwann ihr drittes Gesicht zu sehen bekam.
Doch schlussendlich kamen sie schließlich auch an der Praxis an, wo Touma schließlich den Korb direkt neben der Eingangstür abstellte. Den Rest würde sie ja nun wohl selbst machen.
Nun galt es jedoch erst einmal, ihre Frage zu beantworten.
"Nun, ein paar Vorbereitungen sind zu treffen und ... hmm ... sagen wir, in spätestens zwei Wochen kann ich das Treffen organisiert haben, eine Nachricht mit sämtlichen Daten werde ich vorher überbringen lassen. Also in spätestens einer Woche, plus minus ein Tag. Ja, ich denke das klingt gut.", war also seine Erwiederung, bevor er sich schließlich verbeugte.
"Ich denke dann ist es nun jedoch Zeit, dass wir uns verabschieden. Ich werde noch heute anfangen alles in die Gänge zu bringen um es so schnell zu ermöglichen, wie ich kann. Sie mein zusätzliches Engagement als eine kleine Entschuldigung dafür an, dass ich deine Geduld so auf die Probe gestellt habe. Ich versuche lediglich immer so viel über das psychologische Profil der Menschen, mit denen ich zu tun habe, zu erfahren, wie es mir möglich ist. Ich hoffe, dass das einem doch zumindest akzeptablen miteinander in der Zukunft nicht im Weg steht ... Naja, nun denn, ich bin weg. Wir sehen uns dann in den nächsten Tagen, Verehrteste."
Nach diesen Worten gab er nun noch kurz Zeit, damit auch sie ein paar Worte zum Abschied sagen konnte, ehe er schließlich von dannen marschierte. Und kaum war er in einer Gasse, wo ihn niemand sah, verschwunden, rüstete er wieder seine neue Rüstung aus und verkürzte seinen Weg über die Dächer der Stadt.

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BeitragThema: Re: Eine unerwartete Begegnung - Bellums Blut und Schatten   Fr Apr 14, 2017 4:15 pm

"Wahrlich klingt dies sogar sehr gut." meinte die Rothaarige als er ihr offenbarte, dass sie wohl so in gut zwei Wochen ihre Schwester wieder sehen konnte. Etwas womit sie so schnell nicht gerechnet noch es gewagt hatte daran zu denken. Noch sich in dieser Richtung irgendwelche Hoffnungen gemacht hatte. Seine Verbeugung erwiderte die Heilerin mit einem Knicks, wie sie es immer tat, wenn ein anderer Adliger ihr Gesprächspartner war. "So scheint es wohl. Irgendwann werde ich mich an dein Verhalten gewöhnt haben und weiß dann auch genau, wie ich darauf am besten reagieren kann. Also gehe ich davon aus, dass wir irgendwann sogar über einfache Akzeptanz hinaus gehen und uns eventuell sogar recht gut verstehen werden. Alleine schon wegen Alesya." meinte die Rothaarige, ehe auch sie sich verabschiedete. "Ich .... " einen Moment überlegte sie, ob dies wirklich so ratsam war, was ihr gerade durch den Kopf ging. Doch letztendlich entschied sie sich dafür. Zumal er ihr dann ja auch hoffentlich mit positiven Neuigkeiten kam. Also sprach sie ihren Satz zu ende. "... freue mich schon drauf." sein letztes Wort ließ sie unkommentiert. Immerhin wusste die Slayerin noch immer nicht, was sie davon halten sollte.
Nachdem er dann gegangen war, begab sich Shirayuki mit beiden Körben in den Keller, wo sich ihr Labor befand. Noch immer leicht sauer machte sich die junge Frau an die Arbeit. Währenddessen besserte sich ihre Laune. Nach und nach verflog ihre Wut und sie konnte es kaum erwarten, bis sie ihre Schwester wieder in den Armen halten konnte.
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