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 Ferne Gebirgskette

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Shino
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BeitragThema: Ferne Gebirgskette   So März 19, 2017 9:33 pm

Eine Gebirgskette fernab von den größeren Städten. Einige Gipfel befinden sich über den Wolken und vereinzelt haben sich auch Menschen hier niedergelassen.

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Takuma, Yuuji, Diana >> Shino << Yasuo, Reza, Elissa, Pyramea
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Shino
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BeitragThema: Re: Ferne Gebirgskette   Fr Mai 05, 2017 9:18 pm

cf: Quest

Es war schon mehrere Ewigkeiten her, zumindest fühlte es sich dermaßen an, das Shino mal wieder einige Tage einfach nur für sich und sich alleine hatte. Aus diesem wunderbaren Anlass beschloss sie eine Menge Dinge zu erledigen zu welchen sie sonst eigentlich nie so gekommen wäre. Dinge die man alleine eben machte. Wenn man sich nach der harten Arbeit einfach mal entspannen wollte, ganz ohne Verpflichtungen oder aber Komplikationen die eventuell auftauchen könnten.  Deshalb musste sie mal etwas spaßiges tun bis die Arbeit letztendlich dann wieder nach der Halbdämonin verlangen würde und nach ihr rief. Da es für sie mittlerweile dank ihres respektablen Kopfgeldes absolut unmöglich war sich in größeren Städten und eigentlich auch auf dem Land ohne Verkleidung blicken zu lassen umging sie dieses Problem indem sie kurzerhand nur noch verwandelt nach draußen ging. Ein wenig war ihr ihre Mutter dahingehend auch behilflich, immerhin war sie die Dämonin der Täuschung.  Tat sie das nämlich nicht endete sie oftmals mit einer kleinen Privatarmee auf den Hacken, was einen angenehmen Shoppingtrip nun ja, zwar nicht ganz unmöglich jedoch äußerst, und das war äußerst gelinde gesagt, unangenehm gestaltete wenn nicht sogar nervig. Und trotzdem möglich war das nur, weil sie absolut keine Probleme damit hatte eben diese kleinen Armeen immer und immer wieder abzuschlachten und den Personen die sie nach ihr jagen ließen eine Niederlage nach der anderen zu verpassen. Dennoch wurde es auf Dauer einfach nur lästig, da es sich in der letzten Zeit einfach viel zu sehr häufte. Aber so war das Leben mit einem derart hohen Kopfgeld eben. Und es war ja nicht so, dass sie genau dieses Leben sich nicht selbst ausgesucht hätte. Schließlich wurde auf sie ja durchaus berechtigt eine Prämie auf ihrem Kopf ausgesetzt. Ihre Liste an begangenen Verbrechen war mittlerweile fast so lang wie ihr Lebenslauf - und bei einem Wesen mit deutlich längerer Lebensspanne war das schon ein ziemlich beeindruckender Fakt. Darunter fielen zum Beispiel mehrere Raubüberfälle, die waren immer ziemlich spaßig. Man stürzte sich von oben auf jemanden herunter, bleckte seine Zähne und schon hatte man jemanden um sein Geld oder einen wichtigen Gegenstand erleichtert. Sachbeschädigung, und wenn die Schäden sich nicht gelohnt hätten, hätte sie diese auch niemals angerichtet! Hier war sie zumindest darauf fokussiert sich um ihre Aufträge zu kümmern und nicht wahllos Schaden anzurichten. Daran war die Halbdämonin nämlich dann eher doch nicht interessiert. Mehrere Massenmorde, darunter auch einige der besagten Privatarmeen, sowie andere Teile der Streitmacht von Fiora. Da musste man sie nur einmal nach der Situation in Crocus Town fragen. MIthilfe von Undertaker und einer Armee von Untoten führten sie eine Schlacht welche in die Geschichtsbücher eingegangen war. Nicht einmal Personen in der Öffentlichkeit, beziehungsweise bedeutungsvolle Personen in der Königsfamilie waren vor ihr sicher. So erledigte sie gemeinsam mit Undertaker zum Beispiel auch auf dem gleichen Auftrag ein Mitglied der Königsfamilie. Gilden und Ortschaften, dem Erdboden gleichgemacht.. das waren Kleinigkeiten für sie wenn man daran dachte welchen Rang sie mittlerweile bekleidete.
Die Regierung war nicht einmal vor ihr sicher, hatten sie keinesfalls unter Kontrolle. Einbrüche, Zerstörungen in der Hauptstadt, sogar andere, extrem gefährliche Individuen hatte sie damals mit Undertaker auf Impel Down befreit. Fremde Königreiche waren ebenfalls nicht sicher. Gleich drei ganze Inseln hatte sie gemeinsam mit Sakura auf dem Gewissen, da sie ihre Aufträge immer sehr gewissenhaft erledigten und diese sie gleich drei Mal hintereinander zu besagtem Königreich führten.
Es war etwas ganz Spezielles zu wissen, dass Leute des Nachts in ihren Betten lagen, völlig regungslos und vor Angst erstarrt, nur weil Shino in der Nähe gesichtet worden war. Dieser Gedanke zauberte ihr ein Lächeln auf das Gesicht und ließ sie sehr warm fühlen. Selbstverständlich hatte sie selbst den geruhsamsten Schlaf den man sich vorstellen konnte während andere dermaßen wachlagen und kauerten. Aber abgesehen davon interessierte sich die Halbdämonin keinesfalls dafür wie sich andere um sie herum fühlten sofern sie nichts mit ihnen zu tun hatte. Sie tötete nie wahllos, sie tötete präzise, zumindest versuchte sie es. Hin und Wieder gab es halt mal Kollateralschäden, so war das eben. Aber noch nie hatte sie einfach so kaltblütig Personen ermordet, zumidnest erinnerte sie sich nicht daran falls es tatsächlich vorgekommen sein sollte. Es betraf sie ja nicht wie sich andere fühlten. Sie fürchtete sich vor niemandem. Deshalb war es für sie auch ein dermaßen amüsanter Gedanke.
Das Lustigste daran war die Tatsache, dass nicht einmal der Tod Rettung vor ihr war. Nekromantie war ihr ebenfalls nicht fremd, schließlich hatte sie eine Armee von Untoten dazu gebracht die Hauptstadt anzugreifen und ein wahres Blutbad angerichtet. Sie konnte Seelen ihrer Gegner einfach kurzerhand von ihren Körpern trennen und wenn sie es wollte sogar versklaven. Ihr waren da keine Grenzen gesetzt. Es kam lediglich darauf an wie stark diese Person gewillt war. Hochrangige Magier konnten also eine ganze Menge dagegen anrichten, es war im Prinzip unmöglich diese einfach von ihrer Seele zu trennen. Selbst wenn sie außer Gefecht gesetzt waren würde ihre Seele einfach kurzerhand wieder zu ihnen zurückkehren sobald sie aufwachten. Dazu mussten sie schon komplett gestorben sein, sodass selbst eine Wiederbelebung nicht mehr möglich war und dann blieb auch nicht viel Zeit. Schafft Shino es nämlich nicht rechtzeitig wird es nahezu unmöglich ihre Seele je wieder zu finden. Allerdings kann man sich auf der anderen Seite, als ganz normaler Mensch, eigentlich überhaupt nicht dagegen verteidigen seine Seele gestohlen zu bekommen. Ohne magische Begabung war diese nämlich weitaus weniger mit dem Körper verwoben.  Selbst mit einer solchen Begabung konnte es jedoch wie gesagt nicht immer verhindert werden. Alles was sie dafür tun musste war sie schwächen, in einem unachtsamen Moment, zack. Sie fielen tot um und niemand würde herausfinden weshalb. Wunderschön. Gute Sklaven machten sie zumindest. Und wenn sie dafür nicht zu gebrauchen waren würden die Verfolger sich eben an ihnen laben. Diese waren immerhin Shinos Lieblinge. Auch wenn es gut tat eine Leibgarde zu besitzen, die Verfolger hatten einen ganz besonderen Platz in ihrem Herzen. Sie waren ihre engsten Getreuen und erledigten immer ihre Aufgabe ohne ein Widerwort. Generell sprachen sie niemals, auch wenn sie es durchaus konnten. Stattdessen beließen sie es bei ihren Atemgeräuschen und anderen Geräuschen die sie nun einmal ausstießen und nicht näher zu definieren waren.
Um jedenfalls zum Problem ihrer Auffälligkeit zurück zu gelangen: Die Halbdämonin verwandelte sich einfach und umging somit etwa neunundneunzig Prozent der Personen die ihr eventuell ansonsten Problem bereiten würden da sie einfach als Schwerverbrecherin erkannt werden würde. Dank ihrer Magie hatte sie es da ja relativ einfach. Sie hatte aus diesem Grund generell die Form der Vampirdame Alleria angenommen, welche ihr eine sehr gute Freundin war. Zum Beispiel hatten sie eine Menge Spaß dabei gehabt verschiedenen Unfug mit ihr anzustellen. Zum Beispiel waren sie eines Tages in einen Kindergarten eingebrochen, beziehungsweise über einen Zaun geklettert als niemand geschaut hatte, um auf dem kindergarteneigenen Spielplatz zu spielen und diesen im gleichen Zug ausversehen zu verwüsten. Die Geräte waren einfach nicht auf ausgewachsene . Die Tatsache, dass Shino damals bereits 40 Jahre alt war spielte keine Rolle. Sie beide sahen ja nicht älter aus als 18 Jahre.  Seit einem Jahrhundert hatte sie die andere nun jedoch schon nicht mehr gesehen und sie hoffte es ging ihr soweit gut. Das Ganze machte sie weil sie die Erlaubnis dafür bei ihr eingeholt hatte sollte sie eine Verkleidung benötigen ihr Aussehen nutzen zu dürfen. Sie hatte also die Pflicht in dieser Form keine großartigen Verbrechen zu begehen, immerhin wurden diese dann auf die Beschreibung ihrer Freundin statt auf sie gemünzt und das konnte zu ganz anderen Problemen führen mit denen sie ihre Freundin lieber nicht belästigen würde. Deshalb gab sie sich die größte Mühe ihren Namen nicht mit irgendwelchen Verbrechen in Verbindung zu bringen die man ihr eventuell und auch nur vielleicht anhängen könnte sobald sie auf Aufträgen unterwegs war. Es war ja schließlich nicht so, dass Shino auch in ihrem privaten Leben eine ganz eigene Vorstellung davon hatte was richtig und was falsch war. Generell konnte man sich hier oftmals fragen wo eigentlich die Grenzen lagen und wo sie endeten. Oftmals verschwammen die Grenzen nämlich einfach und was an einem Tag in Ordnung ging wäre am nächsten bereits undenkbar. Shino hatte generell kein Interesse daran Personen umzubringen, hatte jedoch gleichzeitig absolut null Respekt für sämtliche Personen die sich ihr in den Weg stellten. Das bedeutete jedoch immer noch nicht, dass sie diese einfach umbrachte sollte sie die Chance dafür sehen. Stattdessen bevorzugt sie es Leute ihren Namen zu verraten damit diese die Erfahrung sie getroffen zu haben und die Furcht die sie dabei hoffentlich gespürt hatten nicht vergaßen. Furcht war ein ziemlich wirkungsvoller Weg Leute auf seine Seite zu holen, doch oftmals endete ihre Loyalität damit dann auch genau dort wo die Leute keine Angst mehr verspürten. Deshalb setzte sich Shino grundsätzlich dafür ein eine wunderbare Anführerin zu sein. Wenn die Leute sie nämlich sahen und bemerkten, dass sie gar nicht mal so übel war dann folgten sie ihr auch ohne diese Motivation der Angst. Jedenfalls würde sie sich auch Mühe geben Allerias Vertrauen nicht auszunutzen und keine Verbrechen in dieser Form begehen.
Da sie etwas tun wollte bei dem ja eigentlich so überhaupt gar nichts so wirklich und tatsächlich schief gehen konnte beschloss sie zur Feier dieses Anlasses der Friedfertigkeit ein Museum zu besuchen bei welchem sie ihren Wissensschatz erweitern und einige äußerst interessante und wissenswerte Dinge lernen konnte. Das beinhaltete nun einmal ein Besuch in einem derartigen Gebäude. Da Shinos allerliebste Beschäftigung neben dem frei sein das Ansammeln von Wissen war freute sie dies natürlich selbstverständlich besonders. Deshalb bezahlte sie den Eintritt mit einem Lächeln. Drinnen konnte sie noch so einige interessante Dinge lernen. In Crocus Town suchte sie das hiesige Museum auf und gab sich sogar auf das Niveau der normalen Menschen herab die eine Tour mitsamt Führer buchten indem sie genau das tat. Sie hörte gespannt zu während ihr Dinge erklärt wurden die sie so vielleicht noch gar nicht direkt wusste und freute sich auf diese Art und Weise ihren Wissensschatz weiter zu vervollständigen. Eines Tages würde sie so vielleicht mithilfe ihrer Mutter genügend Wissen angehäuft haben um die Weltherrschaft zu übernehmen, oder sowas. Man behauptete ja niemals ohne Grund, dass Wissen nun einmal Macht war. Und sie wusste vieles. Im Prinzip vergaß sie nie etwas, denn alles wurde dank ihrer dämonischen Fähigkeiten abgespeichert. Da einen sowas allerdings sehr schnell auch einfach überwältigen konnte gab es zum Glück einen kleinen Trick bei der ganzen Sache. Das Wissen war sehr selektiv. Wenn eine bestimmte Information auch wirklich gebraucht wurde so wurde sie abgerufen. Ansonsten wurden andere Eindrücke und Erfahrungen, wie etwa Gerüche oder andere Empfindungen wie etwa Gefühle soweit auf das Niveau einer normalen Person unterdrückt. Sollte sie sich an etwas erinnern wollen so erinnerte sie sich mit einer nahezu einhundert prozentigen Genauigkeit ebenfalls auch an sämtliche Eindrücke die sie zu der Zeit gemacht hatte. Wenn jemand also ziemlich nervig war und schlecht roch, dann würde sie in der jeweiligen Situation in welcher sie diese Erfahrung gemacht hatte auch den genauen Geruch zum Beispiel nachempfinden können. Das war nicht weiter nützlich und zum Glück auch nur optional, jedoch konnte es auch sehr von Vorteil sein. Dank ihrer tierischen Merkmale hatte sie nämlich auch einen wesentlich verbesserten Geruchssinn was ihr ermöglichte einen Geruch den sie erfahren hat und sich daran erinnert zu wittern und diese Person ausfindig zu machen sollte sie sich in der Nähe befinden. Wie ein Spürhund eben nur.. menschlicher. Und eigentlich auch ziemlich wölfisch.
Sie nahm also diese Führung entgegen und hörte gespannt zu was ihr Führer so zu erzählen hatte. Er berichtete von vielen großen Reichen die es gab und die über die Zeit in Vergessenheit geraten waren und betonte immer wieder wie wertvoll und unvorstellbar wichtig die hier ausgestellten Ausstellungsstücke für die Forschung waren. Dabei verlor er auch das ein oder andere Wort darüber wie stolz sie waren hier die Originale ausgestellt zu haben statt einer Replikation. Schlau war das ja nicht gerade, aber wenn sie damit unbedingt werben wollten so konnten sie auch genau das tun. Das lag ja nicht in Shinos Ermessen wie viel Nutzen ein komisches Museum daraus zog eventuell unvorstellbare Schäden zu erleiden sollte ein tollpatschiger Besucher kurzerhand etwas beschädigen. Wer sollte das denn reparieren? In den meisten Fällen war nämlich genau das unvorstellbar schwierig, wenn nicht sogar gänzlich unmöglich. Schließlich kam auch diese Führung zu einem Ende und Shino nickte als sie noch ein wenig Zeit hatten noch einmal auf eigene Faust sich anzuschauen was es hier eigentlich gab. In einer Führung war der Zeitplan ja oftmals ein kleines bisschen strikter und so konnte man sich eventuell nicht alles so genau anschauen wie man es denn eigentlich wollte. Diese Chance ließ sich die wissbegierige Halbdämonin selbstverständlich keines Falls entgehen und so nutzte sie diese Zeit um sich noch einmal persönlich genauer in diesem Museum der feinen Künste, nein eigentlich beschäftigte es sich eher mit der Antike, umzusehen und dabei vielleicht noch die ein oder andere Erkenntnis aus den verschiedenen Speerspitzen oder Statuette zu ziehen. Eifrig wie sie nun einmal war schaute sie sich in einem vollständig menschenleeren Raum eine Büste an welche einen alten Herrführer darstellte mit einem komischen Schnautzbart. Sie konzentrierte sich sehr darauf sein Antlitz abzuspeichern und kam dabei unbemerkt mit ihrem Kopf immer näher an die Büste heran um auch ja jedes einzelne, noch so feine Detail auszumachen. "Diese detaillierte Arbeit..! Ein Meisterwerk! Ich bin wahrlich beeindruckt. Mein Herz schlägt höher wenn ich diese detailgetreue Fassung einer antiken Person genau so vor mir sehe!" In ihrem Eifer jedes Detail in sich aufzunehmen stieß sie beinahe mit dem Kopf gegen die Büste da bemerkte sie, dass es sich gar nicht um eine Büste handelte sondern um einen schlafenden Wachmann! Vor Schreck stieß sie zurück und stolperte dabei, dabei kollidierte sie jedoch mit einer echten Büste und warf diese kurzerhand um. Sie zerbrach in gefühlt eine Million Teile und vielleicht noch ein paar mehr, weckte den Wachmann auf und ließ diesen aufschreien. Oh nein! dachte sich die Halbdämonin und rannte davon als sie den von ihr angerichteten Schaden sah. Ihr Leben durfte auf diese Weise nicht enden! Und sie hatte auch noch Allerias Namen befleckt und ihr vermutlich bis aufs Lebensende ein Hausverbot verschafft. Ihr blieb also wirklich nichts anderes übrig als zu hoffen Alleria würde niemals dieses Museum besuchen in ihrem ewigen vampirischen Leben. Wie hoch waren schon die Chancen dafür? Immerhin war dies kein weltweit bekanntes Museum sondern nur ein.. ziemlich interessantes wenn man sich für diese Region interessierte, was bei der echten Alleria wohl weniger der Fall sein dürfte. Ansonsten war jedoch ein Konflikt definitiv vorprogrammiert und genau den wollte sie ja von Anfang an eher vermeiden als herbeibeschwören. Fluchend flüchtete die Halbdämonin aus dem Museum und hörte hinter sich den Wachmann ebenso fluchend hinter ihr her laufen. Sie würde sowas von für alles was dort vorgefallen war verantwortlich gemacht werden und es war ja letztendlich auch ihre eigene Schuld, also durchaus berechtigt. Warum war sie so unvorsichtig wenn es darum ging nicht aufzufallen?! Sollte sie sich vielleicht einfach stellen? Nein! Niemals! Sie hatte damals ein Versprechen gegeben und durfte dieses jetzt nicht mehr brechen! Niemals! Nicht solange sie lebte! Sie rannte nun einige Treppen herunter und versuchte damit eine kurze Abkürzung zu nehmen indem sie über das Geländer sprang, dabei verfing sie sich jedoch mit ihrem Fuß und stürzte einige Meter herunter auf den Boden. Als wäre das nicht genug gewesen rieb sie sich ihre schmerzenden Knochen und rappelte sich auf, nur um im nächsten Moment auszurutschen und mit dem Gesicht zuerst in einen Hundehaufen zu fallen der zufälligerweise auf dem Gehweg lag. Alles schmerzte und Shino konnte ehrlich gesagt sehr froh sein sich nicht das Genick oder irgendetwas anderes gebrochen zu haben. Jedoch hatte sie keine Zeit dafür sich darüber Gedanken zu machen was eventuell hätte passieren können. Hinter sich hörte sie den Wachmann immer näher kommen, auch wenn er nicht sah, dass sie in eine völlig andere Richtung gefallen war als die Treppe hin verlief. Fluchend wischte sie sich den Kot aus dem Gesicht und wusch sich gründlich mithilfe ihres Wasserelementes durch ihre Magie ab. Zuhause würde sie noch eine seeeehr lange Dusche nehmen um dieses Gefühl wieder loszuwerden. Diese Erfahrung löschte sie auch sogleich aus ihrem Wissensschatz. So etwas brauchte sie nie wieder erfahren und das würde sie auch sehr wohl zu verhindern wissen. Der Wachmann währenddessen fragte sich wohin die junge Frau so plötzlich verschwunden war und fragte sich ob sie vielleicht Magie verwendet hatte um sich in Luft aufzulösen.
Immer noch fluchend hatte sie nun die Ausläufer der Stadt erreicht und kam gerade rechtzeitig um eine alte Dame zu sehen die scheinbar große Probleme damit hatte einige Setzlinge in den Boden zu setzen. So hilfsbereit wie Shino nun einmal war stellte sie sich höflich vor und bot ihre Hilfe an, welche die Dame nur allzu gerne annahm und sich mehrere Dutzend Male bei ihr bedankte. Shino pflanzte sämtliche Setzlinge dort ein wo sie hingehörten und hatte damit also nicht einen, sondern eine ganze Reihe neuer Bäume gepflanzt. Vor Stolz nur so strotzend nahm die Halbdämonin der dankbaren Dame nur allzu gerne ihre kleine Überraschung ab die sie ihr für diese geleistete Arbeit überreichen wollte. Einige Lollipops. "Vielen Dank, Omi!" sagte sie und freute sich wie ein kleines Kind über die erhaltenen Süßwaren. Einen Lollipop steckte sie sich sogleich in den Mund und schleckte diesen genüsslich während die anderen in ihre Tasche wanderten. Nur weil sie eine gesuchte Verbrecherin war hieß das ja noch lange nicht, dass sie einer Oma die Hilfe verwehrte. Dafür war Shino viel zu freundlich zu Menschen die ihr nie etwas getan haben. Besonders einer freundlichen alten Dame musste sie also einfach einen solchen Gefallen tun. Es war ja nicht so als ob sie irgendwelche Hintergedanken hatte.
Später im Verlauf des Tages entschied sich die Halbdämonin dazu noch eine kleine Wanderung in die Berge zu unternehmen. Dazu flog sie ganz einfach in Richtung der Berge und als sie den Berghang erreicht hatte nahm sie einfach wieder ihre normale Form an. Sie schnappte sich einen langen Stock der ihr als Gehstab diente und setzte sich eine typische Bergmannsmütze auf wie man diese eben von den urigen Bergmännern her kannte. So begann sie dann langsam aber sicher den Aufstieg. Zunächst ging es sehr gut und einfach voran, da der Weg sehr stabil war. Aber je höher sie kam desto rauer wurden auch die Umstände. Der Boden wurde unebener, die Luft wurde dünner, die Temperatur sank, Schnee lag überall verteilt und es wurde immer ruhiger. Keine Tiere waren zu sehen, lediglich die Natur hatte hier ihren freien Lauf. Ein harscher Wind wehte hier, da rein gar nichts diesem im Wege stand und ihn so daran hindern konnte hier seine eisige Herrschaft auszuüben. So war es schon ziemlich verdammt kalt während Shino den Berg bestieg als wäre er ein äußerst gutaussehender Mann. Sie stieg höher und höher, fast so als wollte sie gar nicht mehr damit aufhören, bis sie schließlich den höchsten Punkt des Berges erreicht hatte. Eine kleine Hütte die von einem alten Ehepaar bewohnt wurde. Sie befand sich so weit oben, sie waren knapp über der Wolkendecke und es sah aus als wäre die gesamte Welt in Watte gehüllt. Shino kannte dieses Gefühl von ihren Flügen her sehr gut. Sie klopfte an der Haustür an und wurde hereingelassen. Das Ehepaar hatte gerade zu Abend gegessen und es gab Eintopf. Da sie die einzige Person war die seit Ewigkeiten vorbei geschaut hatte wurde Shino zum Abendessen eingeladen und die Nacht über zu bleiben, da es ja draußen des Nachts viel zu gefährlich für eine junge Dame wie sie war. "Vielen Dank. Ich werde gerne über Nacht bleiben und mit euch essen. Es ist sehr kalt draußen und nur ungern würde ich mich im Dunkeln alleine auf den Rückweg begeben. Danke schön." sagte sie höflich und aß mit dem Ehepaar zu Abend. Dabei konnte sie ja noch gar nicht ahnen um wen es sich hier eigentlich genau handelte! Das würde durchaus noch eine nette und äußerst positive Überraschung für sie sein. Es schmeckte der Halbdämonin sehr sehr gut und bald war sie dann auch bereits vollstens gesättigt. Sie bedankte sich noch einmal herzlich für die Mahlzeit und wurde dann eingeladen sich doch noch vor den Kamin zu setzen um sich zu wärmen. Das ließ sie sich nicht zwei Mal sagen und tat dies auch sogleich. Besagter Kamin befand sich im Studierzimmer welches Shino auch sogleich betrat. Dieses ließ Shinos Herz höher schlagen, denn nun konnte sie  
Sie fand es hier wunderbar! Es gab eine gut geordnete Bibliothek, klein aber fein, in welcher sie sich wie Zuhause fühlte. Sie erfuhr so mehr über den Mann der hier sehr viel Zeit seines Lebens verbrachte um Bücher zu schreiben welche von Abenteuern berichteten die er in seiner Jugend erlebt hatte. Viele davon waren einfach spektakuläre Meisterwerke. Sie hatte es hier mit einem weltberühmten Autoren zu tun und erkannte diesen nicht einmal! Sie entschuldigte sich für dieses Verhalten und überflog einige der Bücher welche damit fast restlos in ihren Wissensschatz übergingen. Sie konnte sich nun einmal dank ihrer Mutter so gut wie alles merken. Ein wahrer Segen in einem solchen Moment. Der Autor bot ihr an es doch ebenfalls mal zu versuchen und sich in seinen Stuhl zu setzen und einfach mal damit zu beginnen zu schreiben was sie so erlebt hat. Da sie nicht wirklich etwas besseres zu tun hatte und noch gar nicht müde war sagte sie sich warum eigentlich nicht und setzte sich an den großen Schreibtisch. Der Stuhl war so bequem, sie war sich sicher unzählige Stunden hier verbringen zu können. Und so begann die Halbdämonin mit dem Schreiben. Unter einem anderen Namen, verstand sich. Sie beschloss das Buch welches sie verfasste als Alleria zu schreiben, also der Vampirdame deren Identität sie sich bereits des öfteren bedient hatte. Sie hatte ihre Erlaubnis dafür solange sie nichts schlimmes anstellte. Ob ein Buch unter ihrem Namen zu verfassen darunter zählte? Höchstwahrscheinlich war dies nicht der Fall.
Meine Abenteuer. Ein Buch von 'Alleria'
"Hallo! Mein Name lautet Alleria.
Ich bin nicht ganz menschlich. Meine Mutter ist eine waschechte Dämonin, nicht nur sprichwörtlich gesagt. Das hat sie mir vermacht. Und ich könnte gar nicht glücklicher sein! Aber das war nun genug über mich fürs Erste. Ich habe einige Dinge erlebt und die möchte ich euch nicht vorenthalten!"
Das war doch gar nicht mal so schlecht als Vorwort. Danach begann Shino zu erzählen was ihr Magierleben so alles mit sich brachte. Nachdem sie Cursed Gryphon (dabei verwendete sie natürlich einen anderen Namen) beigetreten war erlebte sie zunächst mit Hakutaku einige Dinge. Zum Einen war einer ihrer ersten Aufträge es eine Belagerung zu beenden. Sie fanden einen Geheimgang und folgten diesem bis ans Ende, nur um auf einem Burghof wieder heraus zu kommen und in ein Gemetzel zu geraten. Es war nicht schön, aber es musste getan werden. Der nächste Auftrag sah da schon ganz anders aus: Sie sollten einen Spiegel finden und diesen an seinen rechtmäßigen Besitzer zurückliefern. Es stellte sich als ziemlich herausfordernd heraus, doch auch diesen Auftrag meisterten sie. Dann sollten sie ein Kind finden, beziehungsweise eine Echsenbedrohung ausrotten. Dafür betraten sie eine Höhle in einem dunklen Wald. Wie sich herausstellte handelte es sich dabei nicht nur um eine einzelne Eche, sondern eine ganze Horde von ihnen welche drohten alles niederzutrampeln was sich ihnen entgegenstellte. Nur mithilfe einiger Tricks hatten sie das überhaupt erst überlebt. Schließlich fanden sie das Kind und brachten es zurück, jedoch nicht ohne die Höhle zum Einsturz zu bringen und der Bedrohung durch die wilden Echsen Einhalt zu gebieten.  
Die Halbdämonin schrieb einfach alles nieder was sie erlebt hatte. Die vielen Quests mit ihren unterschiedlichen Begleitern, die Gründung ihres Teams, ihre Rangaufstiege. Sie merkte gar nicht wie vertieft sie in diese Arbeit war als sie sich abwandte um kurz ihre Finger zu schonen und bemerkte, dass in der Zwischenzeit mehrere Tage vergangen waren in denen sie nichts gegessen oder getrunken hatte. Warum hatte ihr denn niemand Bescheid gesagt? Sie stand auf und wäre fast hingefallen da ihre Muskeln so versteift waren. "Oh? Warum habt ihr mir nicht Bescheid gesagt?" frage Shino das Ehepaar. Der Mann und Autor sagte "Ich kenne diesen Eifer den ich bei dir gesehen habe. Du hättest gar nicht reagiert wenn wir dir etwas gesagt hätten. Hohoho" Shino lachte. Aber sie war verdammt hungrig. Weshalb sie dankend das Angebot annahm noch etwas zu essen bevor sie ihre Arbeit vollendete. Sie arrangierte es, dass sie sich um ihr eigenes Essen kümmerte und kam dabei auf die Idee sich noch einige Dinge in der Umgebung selbst zu besorgen. So zum Beispiel gab es hier ein seltenes Gewürz welches sagenhaft guten Geschmack bringen soll. Die Halbdämonin verabschiedete sich also fürs erste und begab sich nach draußen wo der Schnee ein wenig geschmolzen war. Sie suchte eine gewisse Felsformation auf an welcher das Gewürz zu finden war. Das dauerte auch überhaupt nicht lange. Sie fand das Gewürz, eine merkwürdige Wurzel, und pflückte diese. Sie verströmte ein angenehmes Aroma, vermutlich hatte sie also das richtige genommen! Damit begab sie sich nun zurück und begann damit die Wurzel zu zermahlen und würzte damit anschließend ein Steak. Während sie kochte begann sie ein Lied zu singen. Es dauerte nicht lange bis sie mit all dem fertig war und so setzte sie sich daran ihre Mahlzeit auch zu verspeisen.
Die ersten Bissen gingen ohne Problem herunter, dann stockte ihr jedoch der Atem und die Halbdämonin würgte. Was sie nämlich nicht wusste war, dass dieses Gewürz so schmackhaft es auch war, sehr giftig war wenn es nicht richtig zubereitet wurde und dadurch hatte sie nun jetzt ein echtes Problem. Es durfte nur in flüssiger Nahrung verwendet werden da sich die Giftstoffe in Flüssigkeit auflösten. Dadurch hatte sie nun leider ihre Mahlzeit verdorben und sich selbst auf diese Weise vergiftet. Sehr untypisch für die sonst so vorsichtige und clevere Halbdämonin sich auf eine solche Art und Weise selbst zu Schaden kommen zu lassen. Sie ärgerte sich eine ihr unbekannte Substanz so unvorsichtig gegessen zu haben und fluchte mit sich innerlich eine ganze Weile bis sie sich schließlich übergab und somit diese schreckliche Substanz aus ihrem zierlichen Körper entfernte. Zum Glück kam es noch nicht zu größeren Problemen und nach einer Weile hatte sich ihr Körper wieder normalisiert, was nicht zuletzt ihrer dämonischen Hälfte zu verdanken war. Da die Halbdämonin jedoch keinesfalls vor hatte zu verhungern machte sie sich noch sehr schnell etwas anderes zu essen und verspeiste diese Mahlzeit dann auch. Gesättigt und für den Moment auch ausreichend gestärkt verabschiedete sie sich von ihren liebreizenden Gastgebern und gab dem Mann und Autor die Erlaubnis ihr Buch zu veröffentlichen. Dadurch würde er dann sicherlich noch ein wenig Geld machen was sie nicht weiter störte. Doch bevor sie ganz außer Hörweite war wurde sie noch einmal zurückgerufen. "Hey, würdest du uns vielleicht noch einen Gefallen tun?" fragte der Mann und Shino kam wieder zurück. Hilfsbereit wie eh und je. "Was gibt es denn?" fragte die Halbdämonin. "Naja, wir möchten noch einige Dinge anbauen und unser Haus noch ein wenig erweitern. Genauergesagt ein kleineres, zweites Haus dazu bauen. Würdest du uns helfen?" "Oh, natürlich!" sagte sie begeistert und begann damit den Garten zu bearbeiten. Es ging wirklich sehr gut, der Garten war sehr gepflegt. Sie baute allerlei Dinge an, zum Beispiel Gemüse und Obst, worunter auch ein Apfelbaum zählte der in einigen Jahren wunderschöne und schmackhafte Äpfel erbringen würde. Shino war wirklich sehr froh darüber derartig viel an einem einzigen Tag geschafft zu haben, naja, für sie fühlte es sich zumindest wie ein einzelner Tag an, immerhin war sie ja irgendwie mal zwischendurch mehrere Tage in ihre Arbeit versunken gewesen.  Zum Abschluss entschieden sie sich noch dazu die hier angebauten Dinge unter eigenem Namen zu verkaufen. "Allerias Obst und Allerlei" würde bald in aller Munde sein und wurde offiziell als Unternehmen, beziehungsweise Gewerbe eingetragen wodurch Shino sich einen kleinen Zusatz zu ihrem Lebensunterhalt verdienen konnte. Erfreut blickte sie erneut auf all das zurück was sie in den vergangenen Tagen so alles erreicht hatte. Das war wirklich eine ganze Menge. Es fing alles damit an, dass sie einfach nur ein Museum besuchen wollte, doch dabei beschädigte sie ausversehen eine Büste wodurch sie schließlich flüchten musste. Dann unternahm sie eine Wanderung zu einem Berg der sie sogar bis über die Wolkendecke führte. Dort half sie einem alten Ehepaar dabei eine kleinere Hütte neben ihrem Haus zu errichten und half ihnen dabei einen ordentlichen Garten dort oben anzulegen. Dort pflanzte sie sogar einen Baum an, welcher in einigen Jahren schmackhafte Äpfel tragen würde. Dann begann sie auch noch damit ein Buch über ihre Erlebnisse zu schreiben und dieses würde auch von dem alten Mann, welcher ganz zufälligerweise ein sehr bekannter Autor war, veröffentlicht werden und ihm, obwohl er ja eigentlich im Ruhestand war nochmal ein wenig Profit einbringen. Gleichzeitig beschloss sie damit auch ein kleines Unternehmen zu gründen. Die Dinge welche Shino als Alleria angepflanzt hatte würde das Ehepaar unter ihrem Namen verkaufen und ihr die Gewinne zukommen lassen. So einfach ging das! Naja, dazu musste sie natürlich auch einige Dinge unterschreiben und diese wurden auch sogleich bearbeitet. Das war nämlich das Schöne: Die Frau des Autors arbeitete für die zuständige Behörde und konnte das ganz einfach regeln. Solch glückliche Zufälle ereigneten sich zwar nur extrem selten, aber Shino war mehr als nur froh, dass es jetzt gerade mal dazu gekommen war.
Dann ging es für sie zurück. Noch immer verwandelt ließ sie die Stadt hinter sich und begab sich zurück nach Hause. Der Abstieg war ein Scherz, genau wie der Aufstieg es ebenfalls gewesen war, und frohen Mutes schritt sie auf ihr Ziel zu. In Hargeon Town angelangt stellte sie fest, dass alles wie immer beim Alten war und darüber war sie sehr froh. Was Niemand wusste war, dass sie die Ämter bestochen und ihre Kontakte spielen ließ um zu verhindern, dass ihre Jäger oder aber das Königreich ihr Haus verwüsteten. Sie wohnte unter ihrem echten Namen hier seitdem ihr ihre Wohnung vermacht wurde und jetzt wo sie dermaßen berüchtigt und gesucht wurde war das einfach nicht länger möglich. Deshalb ließ sie das Haus auf einen anderen Namen umschreiben und schaffte es sogar bei einer Überprüfung den Kontrolleuren eine glaubhafte Lüge aufzutischen. Ihr Zuhause war sicher, wenn auch nicht für immer.

tbc: Shinos Haus

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BeitragThema: Re: Ferne Gebirgskette   Fr Mai 05, 2017 9:19 pm

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Es war schon mehrere Ewigkeiten her, zumindest fühlte es sich dermaßen an, das Shino mal wieder einige Tage einfach nur für sich und sich alleine hatte. Aus diesem wunderbaren Anlass beschloss sie eine Menge Dinge zu erledigen zu welchen sie sonst eigentlich nie so gekommen wäre. Dinge die man alleine eben machte. Wenn man sich nach der harten Arbeit einfach mal entspannen wollte, ganz ohne Verpflichtungen oder aber Komplikationen die eventuell auftauchen könnten.  Deshalb musste sie mal etwas spaßiges tun bis die Arbeit letztendlich dann wieder nach der Halbdämonin verlangen würde und nach ihr rief. Da es für sie mittlerweile dank ihres respektablen Kopfgeldes absolut unmöglich war sich in größeren Städten und eigentlich auch auf dem Land ohne Verkleidung blicken zu lassen umging sie dieses Problem indem sie kurzerhand nur noch verwandelt nach draußen ging. Ein wenig war ihr ihre Mutter dahingehend auch behilflich, immerhin war sie die Dämonin der Täuschung.  Tat sie das nämlich nicht endete sie oftmals mit einer kleinen Privatarmee auf den Hacken, was einen angenehmen Shoppingtrip nun ja, zwar nicht ganz unmöglich jedoch äußerst, und das war äußerst gelinde gesagt, unangenehm gestaltete wenn nicht sogar nervig. Und trotzdem möglich war das nur, weil sie absolut keine Probleme damit hatte eben diese kleinen Armeen immer und immer wieder abzuschlachten und den Personen die sie nach ihr jagen ließen eine Niederlage nach der anderen zu verpassen. Dennoch wurde es auf Dauer einfach nur lästig, da es sich in der letzten Zeit einfach viel zu sehr häufte. Aber so war das Leben mit einem derart hohen Kopfgeld eben. Und es war ja nicht so, dass sie genau dieses Leben sich nicht selbst ausgesucht hätte. Schließlich wurde auf sie ja durchaus berechtigt eine Prämie auf ihrem Kopf ausgesetzt. Ihre Liste an begangenen Verbrechen war mittlerweile fast so lang wie ihr Lebenslauf - und bei einem Wesen mit deutlich längerer Lebensspanne war das schon ein ziemlich beeindruckender Fakt. Darunter fielen zum Beispiel mehrere Raubüberfälle, die waren immer ziemlich spaßig. Man stürzte sich von oben auf jemanden herunter, bleckte seine Zähne und schon hatte man jemanden um sein Geld oder einen wichtigen Gegenstand erleichtert. Sachbeschädigung, und wenn die Schäden sich nicht gelohnt hätten, hätte sie diese auch niemals angerichtet! Hier war sie zumindest darauf fokussiert sich um ihre Aufträge zu kümmern und nicht wahllos Schaden anzurichten. Daran war die Halbdämonin nämlich dann eher doch nicht interessiert. Mehrere Massenmorde, darunter auch einige der besagten Privatarmeen, sowie andere Teile der Streitmacht von Fiora. Da musste man sie nur einmal nach der Situation in Crocus Town fragen. MIthilfe von Undertaker und einer Armee von Untoten führten sie eine Schlacht welche in die Geschichtsbücher eingegangen war. Nicht einmal Personen in der Öffentlichkeit, beziehungsweise bedeutungsvolle Personen in der Königsfamilie waren vor ihr sicher. So erledigte sie gemeinsam mit Undertaker zum Beispiel auch auf dem gleichen Auftrag ein Mitglied der Königsfamilie. Gilden und Ortschaften, dem Erdboden gleichgemacht.. das waren Kleinigkeiten für sie wenn man daran dachte welchen Rang sie mittlerweile bekleidete.
Die Regierung war nicht einmal vor ihr sicher, hatten sie keinesfalls unter Kontrolle. Einbrüche, Zerstörungen in der Hauptstadt, sogar andere, extrem gefährliche Individuen hatte sie damals mit Undertaker auf Impel Down befreit. Fremde Königreiche waren ebenfalls nicht sicher. Gleich drei ganze Inseln hatte sie gemeinsam mit Sakura auf dem Gewissen, da sie ihre Aufträge immer sehr gewissenhaft erledigten und diese sie gleich drei Mal hintereinander zu besagtem Königreich führten.
Es war etwas ganz Spezielles zu wissen, dass Leute des Nachts in ihren Betten lagen, völlig regungslos und vor Angst erstarrt, nur weil Shino in der Nähe gesichtet worden war. Dieser Gedanke zauberte ihr ein Lächeln auf das Gesicht und ließ sie sehr warm fühlen. Selbstverständlich hatte sie selbst den geruhsamsten Schlaf den man sich vorstellen konnte während andere dermaßen wachlagen und kauerten. Aber abgesehen davon interessierte sich die Halbdämonin keinesfalls dafür wie sich andere um sie herum fühlten sofern sie nichts mit ihnen zu tun hatte. Sie tötete nie wahllos, sie tötete präzise, zumindest versuchte sie es. Hin und Wieder gab es halt mal Kollateralschäden, so war das eben. Aber noch nie hatte sie einfach so kaltblütig Personen ermordet, zumidnest erinnerte sie sich nicht daran falls es tatsächlich vorgekommen sein sollte. Es betraf sie ja nicht wie sich andere fühlten. Sie fürchtete sich vor niemandem. Deshalb war es für sie auch ein dermaßen amüsanter Gedanke.
Das Lustigste daran war die Tatsache, dass nicht einmal der Tod Rettung vor ihr war. Nekromantie war ihr ebenfalls nicht fremd, schließlich hatte sie eine Armee von Untoten dazu gebracht die Hauptstadt anzugreifen und ein wahres Blutbad angerichtet. Sie konnte Seelen ihrer Gegner einfach kurzerhand von ihren Körpern trennen und wenn sie es wollte sogar versklaven. Ihr waren da keine Grenzen gesetzt. Es kam lediglich darauf an wie stark diese Person gewillt war. Hochrangige Magier konnten also eine ganze Menge dagegen anrichten, es war im Prinzip unmöglich diese einfach von ihrer Seele zu trennen. Selbst wenn sie außer Gefecht gesetzt waren würde ihre Seele einfach kurzerhand wieder zu ihnen zurückkehren sobald sie aufwachten. Dazu mussten sie schon komplett gestorben sein, sodass selbst eine Wiederbelebung nicht mehr möglich war und dann blieb auch nicht viel Zeit. Schafft Shino es nämlich nicht rechtzeitig wird es nahezu unmöglich ihre Seele je wieder zu finden. Allerdings kann man sich auf der anderen Seite, als ganz normaler Mensch, eigentlich überhaupt nicht dagegen verteidigen seine Seele gestohlen zu bekommen. Ohne magische Begabung war diese nämlich weitaus weniger mit dem Körper verwoben.  Selbst mit einer solchen Begabung konnte es jedoch wie gesagt nicht immer verhindert werden. Alles was sie dafür tun musste war sie schwächen, in einem unachtsamen Moment, zack. Sie fielen tot um und niemand würde herausfinden weshalb. Wunderschön. Gute Sklaven machten sie zumindest. Und wenn sie dafür nicht zu gebrauchen waren würden die Verfolger sich eben an ihnen laben. Diese waren immerhin Shinos Lieblinge. Auch wenn es gut tat eine Leibgarde zu besitzen, die Verfolger hatten einen ganz besonderen Platz in ihrem Herzen. Sie waren ihre engsten Getreuen und erledigten immer ihre Aufgabe ohne ein Widerwort. Generell sprachen sie niemals, auch wenn sie es durchaus konnten. Stattdessen beließen sie es bei ihren Atemgeräuschen und anderen Geräuschen die sie nun einmal ausstießen und nicht näher zu definieren waren.
Um jedenfalls zum Problem ihrer Auffälligkeit zurück zu gelangen: Die Halbdämonin verwandelte sich einfach und umging somit etwa neunundneunzig Prozent der Personen die ihr eventuell ansonsten Problem bereiten würden da sie einfach als Schwerverbrecherin erkannt werden würde. Dank ihrer Magie hatte sie es da ja relativ einfach. Sie hatte aus diesem Grund generell die Form der Vampirdame Alleria angenommen, welche ihr eine sehr gute Freundin war. Zum Beispiel hatten sie eine Menge Spaß dabei gehabt verschiedenen Unfug mit ihr anzustellen. Zum Beispiel waren sie eines Tages in einen Kindergarten eingebrochen, beziehungsweise über einen Zaun geklettert als niemand geschaut hatte, um auf dem kindergarteneigenen Spielplatz zu spielen und diesen im gleichen Zug ausversehen zu verwüsten. Die Geräte waren einfach nicht auf ausgewachsene . Die Tatsache, dass Shino damals bereits 40 Jahre alt war spielte keine Rolle. Sie beide sahen ja nicht älter aus als 18 Jahre.  Seit einem Jahrhundert hatte sie die andere nun jedoch schon nicht mehr gesehen und sie hoffte es ging ihr soweit gut. Das Ganze machte sie weil sie die Erlaubnis dafür bei ihr eingeholt hatte sollte sie eine Verkleidung benötigen ihr Aussehen nutzen zu dürfen. Sie hatte also die Pflicht in dieser Form keine großartigen Verbrechen zu begehen, immerhin wurden diese dann auf die Beschreibung ihrer Freundin statt auf sie gemünzt und das konnte zu ganz anderen Problemen führen mit denen sie ihre Freundin lieber nicht belästigen würde. Deshalb gab sie sich die größte Mühe ihren Namen nicht mit irgendwelchen Verbrechen in Verbindung zu bringen die man ihr eventuell und auch nur vielleicht anhängen könnte sobald sie auf Aufträgen unterwegs war. Es war ja schließlich nicht so, dass Shino auch in ihrem privaten Leben eine ganz eigene Vorstellung davon hatte was richtig und was falsch war. Generell konnte man sich hier oftmals fragen wo eigentlich die Grenzen lagen und wo sie endeten. Oftmals verschwammen die Grenzen nämlich einfach und was an einem Tag in Ordnung ging wäre am nächsten bereits undenkbar. Shino hatte generell kein Interesse daran Personen umzubringen, hatte jedoch gleichzeitig absolut null Respekt für sämtliche Personen die sich ihr in den Weg stellten. Das bedeutete jedoch immer noch nicht, dass sie diese einfach umbrachte sollte sie die Chance dafür sehen. Stattdessen bevorzugt sie es Leute ihren Namen zu verraten damit diese die Erfahrung sie getroffen zu haben und die Furcht die sie dabei hoffentlich gespürt hatten nicht vergaßen. Furcht war ein ziemlich wirkungsvoller Weg Leute auf seine Seite zu holen, doch oftmals endete ihre Loyalität damit dann auch genau dort wo die Leute keine Angst mehr verspürten. Deshalb setzte sich Shino grundsätzlich dafür ein eine wunderbare Anführerin zu sein. Wenn die Leute sie nämlich sahen und bemerkten, dass sie gar nicht mal so übel war dann folgten sie ihr auch ohne diese Motivation der Angst. Jedenfalls würde sie sich auch Mühe geben Allerias Vertrauen nicht auszunutzen und keine Verbrechen in dieser Form begehen.
Da sie etwas tun wollte bei dem ja eigentlich so überhaupt gar nichts so wirklich und tatsächlich schief gehen konnte beschloss sie zur Feier dieses Anlasses der Friedfertigkeit ein Museum zu besuchen bei welchem sie ihren Wissensschatz erweitern und einige äußerst interessante und wissenswerte Dinge lernen konnte. Das beinhaltete nun einmal ein Besuch in einem derartigen Gebäude. Da Shinos allerliebste Beschäftigung neben dem frei sein das Ansammeln von Wissen war freute sie dies natürlich selbstverständlich besonders. Deshalb bezahlte sie den Eintritt mit einem Lächeln. Drinnen konnte sie noch so einige interessante Dinge lernen. In Crocus Town suchte sie das hiesige Museum auf und gab sich sogar auf das Niveau der normalen Menschen herab die eine Tour mitsamt Führer buchten indem sie genau das tat. Sie hörte gespannt zu während ihr Dinge erklärt wurden die sie so vielleicht noch gar nicht direkt wusste und freute sich auf diese Art und Weise ihren Wissensschatz weiter zu vervollständigen. Eines Tages würde sie so vielleicht mithilfe ihrer Mutter genügend Wissen angehäuft haben um die Weltherrschaft zu übernehmen, oder sowas. Man behauptete ja niemals ohne Grund, dass Wissen nun einmal Macht war. Und sie wusste vieles. Im Prinzip vergaß sie nie etwas, denn alles wurde dank ihrer dämonischen Fähigkeiten abgespeichert. Da einen sowas allerdings sehr schnell auch einfach überwältigen konnte gab es zum Glück einen kleinen Trick bei der ganzen Sache. Das Wissen war sehr selektiv. Wenn eine bestimmte Information auch wirklich gebraucht wurde so wurde sie abgerufen. Ansonsten wurden andere Eindrücke und Erfahrungen, wie etwa Gerüche oder andere Empfindungen wie etwa Gefühle soweit auf das Niveau einer normalen Person unterdrückt. Sollte sie sich an etwas erinnern wollen so erinnerte sie sich mit einer nahezu einhundert prozentigen Genauigkeit ebenfalls auch an sämtliche Eindrücke die sie zu der Zeit gemacht hatte. Wenn jemand also ziemlich nervig war und schlecht roch, dann würde sie in der jeweiligen Situation in welcher sie diese Erfahrung gemacht hatte auch den genauen Geruch zum Beispiel nachempfinden können. Das war nicht weiter nützlich und zum Glück auch nur optional, jedoch konnte es auch sehr von Vorteil sein. Dank ihrer tierischen Merkmale hatte sie nämlich auch einen wesentlich verbesserten Geruchssinn was ihr ermöglichte einen Geruch den sie erfahren hat und sich daran erinnert zu wittern und diese Person ausfindig zu machen sollte sie sich in der Nähe befinden. Wie ein Spürhund eben nur.. menschlicher. Und eigentlich auch ziemlich wölfisch.
Sie nahm also diese Führung entgegen und hörte gespannt zu was ihr Führer so zu erzählen hatte. Er berichtete von vielen großen Reichen die es gab und die über die Zeit in Vergessenheit geraten waren und betonte immer wieder wie wertvoll und unvorstellbar wichtig die hier ausgestellten Ausstellungsstücke für die Forschung waren. Dabei verlor er auch das ein oder andere Wort darüber wie stolz sie waren hier die Originale ausgestellt zu haben statt einer Replikation. Schlau war das ja nicht gerade, aber wenn sie damit unbedingt werben wollten so konnten sie auch genau das tun. Das lag ja nicht in Shinos Ermessen wie viel Nutzen ein komisches Museum daraus zog eventuell unvorstellbare Schäden zu erleiden sollte ein tollpatschiger Besucher kurzerhand etwas beschädigen. Wer sollte das denn reparieren? In den meisten Fällen war nämlich genau das unvorstellbar schwierig, wenn nicht sogar gänzlich unmöglich. Schließlich kam auch diese Führung zu einem Ende und Shino nickte als sie noch ein wenig Zeit hatten noch einmal auf eigene Faust sich anzuschauen was es hier eigentlich gab. In einer Führung war der Zeitplan ja oftmals ein kleines bisschen strikter und so konnte man sich eventuell nicht alles so genau anschauen wie man es denn eigentlich wollte. Diese Chance ließ sich die wissbegierige Halbdämonin selbstverständlich keines Falls entgehen und so nutzte sie diese Zeit um sich noch einmal persönlich genauer in diesem Museum der feinen Künste, nein eigentlich beschäftigte es sich eher mit der Antike, umzusehen und dabei vielleicht noch die ein oder andere Erkenntnis aus den verschiedenen Speerspitzen oder Statuette zu ziehen. Eifrig wie sie nun einmal war schaute sie sich in einem vollständig menschenleeren Raum eine Büste an welche einen alten Herrführer darstellte mit einem komischen Schnautzbart. Sie konzentrierte sich sehr darauf sein Antlitz abzuspeichern und kam dabei unbemerkt mit ihrem Kopf immer näher an die Büste heran um auch ja jedes einzelne, noch so feine Detail auszumachen. "Diese detaillierte Arbeit..! Ein Meisterwerk! Ich bin wahrlich beeindruckt. Mein Herz schlägt höher wenn ich diese detailgetreue Fassung einer antiken Person genau so vor mir sehe!" In ihrem Eifer jedes Detail in sich aufzunehmen stieß sie beinahe mit dem Kopf gegen die Büste da bemerkte sie, dass es sich gar nicht um eine Büste handelte sondern um einen schlafenden Wachmann! Vor Schreck stieß sie zurück und stolperte dabei, dabei kollidierte sie jedoch mit einer echten Büste und warf diese kurzerhand um. Sie zerbrach in gefühlt eine Million Teile und vielleicht noch ein paar mehr, weckte den Wachmann auf und ließ diesen aufschreien. Oh nein! dachte sich die Halbdämonin und rannte davon als sie den von ihr angerichteten Schaden sah. Ihr Leben durfte auf diese Weise nicht enden! Und sie hatte auch noch Allerias Namen befleckt und ihr vermutlich bis aufs Lebensende ein Hausverbot verschafft. Ihr blieb also wirklich nichts anderes übrig als zu hoffen Alleria würde niemals dieses Museum besuchen in ihrem ewigen vampirischen Leben. Wie hoch waren schon die Chancen dafür? Immerhin war dies kein weltweit bekanntes Museum sondern nur ein.. ziemlich interessantes wenn man sich für diese Region interessierte, was bei der echten Alleria wohl weniger der Fall sein dürfte. Ansonsten war jedoch ein Konflikt definitiv vorprogrammiert und genau den wollte sie ja von Anfang an eher vermeiden als herbeibeschwören. Fluchend flüchtete die Halbdämonin aus dem Museum und hörte hinter sich den Wachmann ebenso fluchend hinter ihr her laufen. Sie würde sowas von für alles was dort vorgefallen war verantwortlich gemacht werden und es war ja letztendlich auch ihre eigene Schuld, also durchaus berechtigt. Warum war sie so unvorsichtig wenn es darum ging nicht aufzufallen?! Sollte sie sich vielleicht einfach stellen? Nein! Niemals! Sie hatte damals ein Versprechen gegeben und durfte dieses jetzt nicht mehr brechen! Niemals! Nicht solange sie lebte! Sie rannte nun einige Treppen herunter und versuchte damit eine kurze Abkürzung zu nehmen indem sie über das Geländer sprang, dabei verfing sie sich jedoch mit ihrem Fuß und stürzte einige Meter herunter auf den Boden. Als wäre das nicht genug gewesen rieb sie sich ihre schmerzenden Knochen und rappelte sich auf, nur um im nächsten Moment auszurutschen und mit dem Gesicht zuerst in einen Hundehaufen zu fallen der zufälligerweise auf dem Gehweg lag. Alles schmerzte und Shino konnte ehrlich gesagt sehr froh sein sich nicht das Genick oder irgendetwas anderes gebrochen zu haben. Jedoch hatte sie keine Zeit dafür sich darüber Gedanken zu machen was eventuell hätte passieren können. Hinter sich hörte sie den Wachmann immer näher kommen, auch wenn er nicht sah, dass sie in eine völlig andere Richtung gefallen war als die Treppe hin verlief. Fluchend wischte sie sich den Kot aus dem Gesicht und wusch sich gründlich mithilfe ihres Wasserelementes durch ihre Magie ab. Zuhause würde sie noch eine seeeehr lange Dusche nehmen um dieses Gefühl wieder loszuwerden. Diese Erfahrung löschte sie auch sogleich aus ihrem Wissensschatz. So etwas brauchte sie nie wieder erfahren und das würde sie auch sehr wohl zu verhindern wissen. Der Wachmann währenddessen fragte sich wohin die junge Frau so plötzlich verschwunden war und fragte sich ob sie vielleicht Magie verwendet hatte um sich in Luft aufzulösen.
Immer noch fluchend hatte sie nun die Ausläufer der Stadt erreicht und kam gerade rechtzeitig um eine alte Dame zu sehen die scheinbar große Probleme damit hatte einige Setzlinge in den Boden zu setzen. So hilfsbereit wie Shino nun einmal war stellte sie sich höflich vor und bot ihre Hilfe an, welche die Dame nur allzu gerne annahm und sich mehrere Dutzend Male bei ihr bedankte. Shino pflanzte sämtliche Setzlinge dort ein wo sie hingehörten und hatte damit also nicht einen, sondern eine ganze Reihe neuer Bäume gepflanzt. Vor Stolz nur so strotzend nahm die Halbdämonin der dankbaren Dame nur allzu gerne ihre kleine Überraschung ab die sie ihr für diese geleistete Arbeit überreichen wollte. Einige Lollipops. "Vielen Dank, Omi!" sagte sie und freute sich wie ein kleines Kind über die erhaltenen Süßwaren. Einen Lollipop steckte sie sich sogleich in den Mund und schleckte diesen genüsslich während die anderen in ihre Tasche wanderten. Nur weil sie eine gesuchte Verbrecherin war hieß das ja noch lange nicht, dass sie einer Oma die Hilfe verwehrte. Dafür war Shino viel zu freundlich zu Menschen die ihr nie etwas getan haben. Besonders einer freundlichen alten Dame musste sie also einfach einen solchen Gefallen tun. Es war ja nicht so als ob sie irgendwelche Hintergedanken hatte.
Später im Verlauf des Tages entschied sich die Halbdämonin dazu noch eine kleine Wanderung in die Berge zu unternehmen. Dazu flog sie ganz einfach in Richtung der Berge und als sie den Berghang erreicht hatte nahm sie einfach wieder ihre normale Form an. Sie schnappte sich einen langen Stock der ihr als Gehstab diente und setzte sich eine typische Bergmannsmütze auf wie man diese eben von den urigen Bergmännern her kannte. So begann sie dann langsam aber sicher den Aufstieg. Zunächst ging es sehr gut und einfach voran, da der Weg sehr stabil war. Aber je höher sie kam desto rauer wurden auch die Umstände. Der Boden wurde unebener, die Luft wurde dünner, die Temperatur sank, Schnee lag überall verteilt und es wurde immer ruhiger. Keine Tiere waren zu sehen, lediglich die Natur hatte hier ihren freien Lauf. Ein harscher Wind wehte hier, da rein gar nichts diesem im Wege stand und ihn so daran hindern konnte hier seine eisige Herrschaft auszuüben. So war es schon ziemlich verdammt kalt während Shino den Berg bestieg als wäre er ein äußerst gutaussehender Mann. Sie stieg höher und höher, fast so als wollte sie gar nicht mehr damit aufhören, bis sie schließlich den höchsten Punkt des Berges erreicht hatte. Eine kleine Hütte die von einem alten Ehepaar bewohnt wurde. Sie befand sich so weit oben, sie waren knapp über der Wolkendecke und es sah aus als wäre die gesamte Welt in Watte gehüllt. Shino kannte dieses Gefühl von ihren Flügen her sehr gut. Sie klopfte an der Haustür an und wurde hereingelassen. Das Ehepaar hatte gerade zu Abend gegessen und es gab Eintopf. Da sie die einzige Person war die seit Ewigkeiten vorbei geschaut hatte wurde Shino zum Abendessen eingeladen und die Nacht über zu bleiben, da es ja draußen des Nachts viel zu gefährlich für eine junge Dame wie sie war. "Vielen Dank. Ich werde gerne über Nacht bleiben und mit euch essen. Es ist sehr kalt draußen und nur ungern würde ich mich im Dunkeln alleine auf den Rückweg begeben. Danke schön." sagte sie höflich und aß mit dem Ehepaar zu Abend. Dabei konnte sie ja noch gar nicht ahnen um wen es sich hier eigentlich genau handelte! Das würde durchaus noch eine nette und äußerst positive Überraschung für sie sein. Es schmeckte der Halbdämonin sehr sehr gut und bald war sie dann auch bereits vollstens gesättigt. Sie bedankte sich noch einmal herzlich für die Mahlzeit und wurde dann eingeladen sich doch noch vor den Kamin zu setzen um sich zu wärmen. Das ließ sie sich nicht zwei Mal sagen und tat dies auch sogleich. Besagter Kamin befand sich im Studierzimmer welches Shino auch sogleich betrat. Dieses ließ Shinos Herz höher schlagen, denn nun konnte sie  
Sie fand es hier wunderbar! Es gab eine gut geordnete Bibliothek, klein aber fein, in welcher sie sich wie Zuhause fühlte. Sie erfuhr so mehr über den Mann der hier sehr viel Zeit seines Lebens verbrachte um Bücher zu schreiben welche von Abenteuern berichteten die er in seiner Jugend erlebt hatte. Viele davon waren einfach spektakuläre Meisterwerke. Sie hatte es hier mit einem weltberühmten Autoren zu tun und erkannte diesen nicht einmal! Sie entschuldigte sich für dieses Verhalten und überflog einige der Bücher welche damit fast restlos in ihren Wissensschatz übergingen. Sie konnte sich nun einmal dank ihrer Mutter so gut wie alles merken. Ein wahrer Segen in einem solchen Moment. Der Autor bot ihr an es doch ebenfalls mal zu versuchen und sich in seinen Stuhl zu setzen und einfach mal damit zu beginnen zu schreiben was sie so erlebt hat. Da sie nicht wirklich etwas besseres zu tun hatte und noch gar nicht müde war sagte sie sich warum eigentlich nicht und setzte sich an den großen Schreibtisch. Der Stuhl war so bequem, sie war sich sicher unzählige Stunden hier verbringen zu können. Und so begann die Halbdämonin mit dem Schreiben. Unter einem anderen Namen, verstand sich. Sie beschloss das Buch welches sie verfasste als Alleria zu schreiben, also der Vampirdame deren Identität sie sich bereits des öfteren bedient hatte. Sie hatte ihre Erlaubnis dafür solange sie nichts schlimmes anstellte. Ob ein Buch unter ihrem Namen zu verfassen darunter zählte? Höchstwahrscheinlich war dies nicht der Fall.
Meine Abenteuer. Ein Buch von 'Alleria'
"Hallo! Mein Name lautet Alleria.
Ich bin nicht ganz menschlich. Meine Mutter ist eine waschechte Dämonin, nicht nur sprichwörtlich gesagt. Das hat sie mir vermacht. Und ich könnte gar nicht glücklicher sein! Aber das war nun genug über mich fürs Erste. Ich habe einige Dinge erlebt und die möchte ich euch nicht vorenthalten!"
Das war doch gar nicht mal so schlecht als Vorwort. Danach begann Shino zu erzählen was ihr Magierleben so alles mit sich brachte. Nachdem sie Cursed Gryphon (dabei verwendete sie natürlich einen anderen Namen) beigetreten war erlebte sie zunächst mit Hakutaku einige Dinge. Zum Einen war einer ihrer ersten Aufträge es eine Belagerung zu beenden. Sie fanden einen Geheimgang und folgten diesem bis ans Ende, nur um auf einem Burghof wieder heraus zu kommen und in ein Gemetzel zu geraten. Es war nicht schön, aber es musste getan werden. Der nächste Auftrag sah da schon ganz anders aus: Sie sollten einen Spiegel finden und diesen an seinen rechtmäßigen Besitzer zurückliefern. Es stellte sich als ziemlich herausfordernd heraus, doch auch diesen Auftrag meisterten sie. Dann sollten sie ein Kind finden, beziehungsweise eine Echsenbedrohung ausrotten. Dafür betraten sie eine Höhle in einem dunklen Wald. Wie sich herausstellte handelte es sich dabei nicht nur um eine einzelne Eche, sondern eine ganze Horde von ihnen welche drohten alles niederzutrampeln was sich ihnen entgegenstellte. Nur mithilfe einiger Tricks hatten sie das überhaupt erst überlebt. Schließlich fanden sie das Kind und brachten es zurück, jedoch nicht ohne die Höhle zum Einsturz zu bringen und der Bedrohung durch die wilden Echsen Einhalt zu gebieten.  
Die Halbdämonin schrieb einfach alles nieder was sie erlebt hatte. Die vielen Quests mit ihren unterschiedlichen Begleitern, die Gründung ihres Teams, ihre Rangaufstiege. Sie merkte gar nicht wie vertieft sie in diese Arbeit war als sie sich abwandte um kurz ihre Finger zu schonen und bemerkte, dass in der Zwischenzeit mehrere Tage vergangen waren in denen sie nichts gegessen oder getrunken hatte. Warum hatte ihr denn niemand Bescheid gesagt? Sie stand auf und wäre fast hingefallen da ihre Muskeln so versteift waren. "Oh? Warum habt ihr mir nicht Bescheid gesagt?" frage Shino das Ehepaar. Der Mann und Autor sagte "Ich kenne diesen Eifer den ich bei dir gesehen habe. Du hättest gar nicht reagiert wenn wir dir etwas gesagt hätten. Hohoho" Shino lachte. Aber sie war verdammt hungrig. Weshalb sie dankend das Angebot annahm noch etwas zu essen bevor sie ihre Arbeit vollendete. Sie arrangierte es, dass sie sich um ihr eigenes Essen kümmerte und kam dabei auf die Idee sich noch einige Dinge in der Umgebung selbst zu besorgen. So zum Beispiel gab es hier ein seltenes Gewürz welches sagenhaft guten Geschmack bringen soll. Die Halbdämonin verabschiedete sich also fürs erste und begab sich nach draußen wo der Schnee ein wenig geschmolzen war. Sie suchte eine gewisse Felsformation auf an welcher das Gewürz zu finden war. Das dauerte auch überhaupt nicht lange. Sie fand das Gewürz, eine merkwürdige Wurzel, und pflückte diese. Sie verströmte ein angenehmes Aroma, vermutlich hatte sie also das richtige genommen! Damit begab sie sich nun zurück und begann damit die Wurzel zu zermahlen und würzte damit anschließend ein Steak. Während sie kochte begann sie ein Lied zu singen. Es dauerte nicht lange bis sie mit all dem fertig war und so setzte sie sich daran ihre Mahlzeit auch zu verspeisen.
Die ersten Bissen gingen ohne Problem herunter, dann stockte ihr jedoch der Atem und die Halbdämonin würgte. Was sie nämlich nicht wusste war, dass dieses Gewürz so schmackhaft es auch war, sehr giftig war wenn es nicht richtig zubereitet wurde und dadurch hatte sie nun jetzt ein echtes Problem. Es durfte nur in flüssiger Nahrung verwendet werden da sich die Giftstoffe in Flüssigkeit auflösten. Dadurch hatte sie nun leider ihre Mahlzeit verdorben und sich selbst auf diese Weise vergiftet. Sehr untypisch für die sonst so vorsichtige und clevere Halbdämonin sich auf eine solche Art und Weise selbst zu Schaden kommen zu lassen. Sie ärgerte sich eine ihr unbekannte Substanz so unvorsichtig gegessen zu haben und fluchte mit sich innerlich eine ganze Weile bis sie sich schließlich übergab und somit diese schreckliche Substanz aus ihrem zierlichen Körper entfernte. Zum Glück kam es noch nicht zu größeren Problemen und nach einer Weile hatte sich ihr Körper wieder normalisiert, was nicht zuletzt ihrer dämonischen Hälfte zu verdanken war. Da die Halbdämonin jedoch keinesfalls vor hatte zu verhungern machte sie sich noch sehr schnell etwas anderes zu essen und verspeiste diese Mahlzeit dann auch. Gesättigt und für den Moment auch ausreichend gestärkt verabschiedete sie sich von ihren liebreizenden Gastgebern und gab dem Mann und Autor die Erlaubnis ihr Buch zu veröffentlichen. Dadurch würde er dann sicherlich noch ein wenig Geld machen was sie nicht weiter störte. Doch bevor sie ganz außer Hörweite war wurde sie noch einmal zurückgerufen. "Hey, würdest du uns vielleicht noch einen Gefallen tun?" fragte der Mann und Shino kam wieder zurück. Hilfsbereit wie eh und je. "Was gibt es denn?" fragte die Halbdämonin. "Naja, wir möchten noch einige Dinge anbauen und unser Haus noch ein wenig erweitern. Genauergesagt ein kleineres, zweites Haus dazu bauen. Würdest du uns helfen?"

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BeitragThema: Re: Ferne Gebirgskette   Fr Mai 05, 2017 9:19 pm

"Oh, natürlich!" sagte sie begeistert und begann damit den Garten zu bearbeiten. Es ging wirklich sehr gut, der Garten war sehr gepflegt. Sie baute allerlei Dinge an, zum Beispiel Gemüse und Obst, worunter auch ein Apfelbaum zählte der in einigen Jahren wunderschöne und schmackhafte Äpfel erbringen würde. Shino war wirklich sehr froh darüber derartig viel an einem einzigen Tag geschafft zu haben, naja, für sie fühlte es sich zumindest wie ein einzelner Tag an, immerhin war sie ja irgendwie mal zwischendurch mehrere Tage in ihre Arbeit versunken gewesen. Zum Abschluss entschieden sie sich noch dazu die hier angebauten Dinge unter eigenem Namen zu verkaufen. "Allerias Obst und Allerlei" würde bald in aller Munde sein und wurde offiziell als Unternehmen, beziehungsweise Gewerbe eingetragen wodurch Shino sich einen kleinen Zusatz zu ihrem Lebensunterhalt verdienen konnte. Erfreut blickte sie erneut auf all das zurück was sie in den vergangenen Tagen so alles erreicht hatte. Das war wirklich eine ganze Menge. Es fing alles damit an, dass sie einfach nur ein Museum besuchen wollte, doch dabei beschädigte sie ausversehen eine Büste wodurch sie schließlich flüchten musste. Dann unternahm sie eine Wanderung zu einem Berg der sie sogar bis über die Wolkendecke führte. Dort half sie einem alten Ehepaar dabei eine kleinere Hütte neben ihrem Haus zu errichten und half ihnen dabei einen ordentlichen Garten dort oben anzulegen. Dort pflanzte sie sogar einen Baum an, welcher in einigen Jahren schmackhafte Äpfel tragen würde. Dann begann sie auch noch damit ein Buch über ihre Erlebnisse zu schreiben und dieses würde auch von dem alten Mann, welcher ganz zufälligerweise ein sehr bekannter Autor war, veröffentlicht werden und ihm, obwohl er ja eigentlich im Ruhestand war nochmal ein wenig Profit einbringen. Gleichzeitig beschloss sie damit auch ein kleines Unternehmen zu gründen. Die Dinge welche Shino als Alleria angepflanzt hatte würde das Ehepaar unter ihrem Namen verkaufen und ihr die Gewinne zukommen lassen. So einfach ging das! Naja, dazu musste sie natürlich auch einige Dinge unterschreiben und diese wurden auch sogleich bearbeitet. Das war nämlich das Schöne: Die Frau des Autors arbeitete für die zuständige Behörde und konnte das ganz einfach regeln. Solch glückliche Zufälle ereigneten sich zwar nur extrem selten, aber Shino war mehr als nur froh, dass es jetzt gerade mal dazu gekommen war.
Dann ging es für sie zurück. Noch immer verwandelt ließ sie die Stadt hinter sich und begab sich zurück nach Hause. Der Abstieg war ein Scherz, genau wie der Aufstieg es ebenfalls gewesen war, und frohen Mutes schritt sie auf ihr Ziel zu. In Hargeon Town angelangt stellte sie fest, dass alles wie immer beim Alten war und darüber war sie sehr froh. Was Niemand wusste war, dass sie die Ämter bestochen und ihre Kontakte spielen ließ um zu verhindern, dass ihre Jäger oder aber das Königreich ihr Haus verwüsteten. Sie wohnte unter ihrem echten Namen hier seitdem ihr ihre Wohnung vermacht wurde und jetzt wo sie dermaßen berüchtigt und gesucht wurde war das einfach nicht länger möglich. Deshalb ließ sie das Haus auf einen anderen Namen umschreiben und schaffte es sogar bei einer Überprüfung den Kontrolleuren eine glaubhafte Lüge aufzutischen. Ihr Zuhause war sicher, wenn auch nicht für immer.

tbc: Shinos Haus

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Ferne Gebirgskette
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