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 Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~

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Rin Setsuko
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BeitragThema: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Mi Jun 21, 2017 6:48 pm



.: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen  :.

Wer?: Rin Setsuko && Aomine Shintaro
Wo?: Graceful Tiger Gildenhaus
Wann?: Vor knapp 2 Jahren
Was?: Unter starken Schmerzen und nicht ganz wissend wohin mit sich, taumelt Aomine Shintaro vor den Eingang der Graceful Tiger Gildenhalle und dabei fast direkt in die Arme von Rin Setsuko, die zu diesem Zeitpunkt selbst nicht ganz weiß, wohin mit sich.



Es war ein recht angenehmer, für Rins Verhältnisse fast schon zu warmer Herbsttag. Für die meisten Mitglieder war das perfekt, um entweder auf Quests zu sein oder ein paar schöne Spaziergänge durch den Wald oder die angrenzende Stadt zu machen. Rin war heute jedoch zu nichts von beidem zumute. Reika hatte im Moment keine Zeit für sie – wichtige Gildengeschäfte – und Shinji galt noch immer als verschwunden. Rin seufzte. Wo zur Hölle war ihr bester Freund, wenn sie ihn brauchte? Im Moment hätte sie ihn zwar nur gebraucht, um die Langeweile zu vertreiben, aber auch sonst hatte sie immer sehr gern viel Zeit mit ihm verbracht. Und nun war er spurlos verschwunden.

Die Magierin ließ ihren Blick durch die Gildenhalle wandern. Es war wirklich keine Seele hier … wie ausgestorben. Ein wenig bedrückte Rin dieser Anblick. Vielleicht sollte sie doch ein wenig draußen herumlaufen? Einen Schneemann bauen? Sie liebte Schneemänner … nein. Oder doch? Rins Kopf wanderte immer wieder von der schweren Eingangstür zur Treppe, die nach oben zu ihrem Zimmer führen würde und zurück. Nein, sie konnte jetzt nicht einfach schlafen gehen. Sie war erst vor 2 Stunden aufgestanden. Also fasste sie sich ein Herz, schnappte sich ihre Jacke, die sie vorsichtshalber mitgenommen hatte und lief zur Tür. Mit einem kräftigen Ruck zog sie sie auf und sofort kam ihr eiskalte Luft entgegen, die sie tief einatmete. Dann setzte sie den ersten Fuß vor, als ihr Blick auf eine Gestalt fiel …


Zuletzt von Rin Setsuko am So Jun 25, 2017 9:48 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Aomine Shintaro
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Mi Jun 21, 2017 7:36 pm

Shintaro war gerade auf eine Reise gegangen und diese war nicht besonders harmlos verlaufen. Er musste die verschiedensten Kreaturen bekämpfen und alleine diese Tatsche raubte dem Magier schon viel Kraft. Ob es nun nur Tieger oder aber Krokodile oder etwas der gleichen waren. es war einfach nicht normal für jemanden wie ihn sich mit jeder Kreatur anzulegen und das auch noch zwei Wochen lang auf Leben und Tod. Er war stark verwundet worden und begab sich zu einer Gilde namens "Graceful Tiger".. es war die Gilde die ihn aufgenommen hatte.. er war wirklich stark davon überzeugt das sie ihn aufgenommen hatten, weil sie in ihm einen Nutzen gesehen hatten, aber dennoch nahmen sie ihn als Komplizen auf der wichtig für sie war und das nicht nur als Waffe sondern auch als Freund und Familienmitglied und genau aus dem Grund ist er geblieben. Er ist aus dem Grund geblieben, weil er eine Familie hatte! Er befand sich somit also quasi auf dem Heimweg von seiner kleinen Reise, die sich nicht um eine Mission handelte oder auch keine als Hintergrund hatte.

Er kam gerade durch den großen Wald und sah einen wilden Wolf. Er war schon verwundet und blutete also signalisierte er dem Wolf quasi das er verwundet war und dazu das er schwach war und wurde somit zur idealen Beute für das Raubtier. Er war eigentlich sogar komplett machtlos und hatte nur noch etwas Magische Kraft in sich. Er wusste nicht genau was er jetzt machen sollte, aber er strahlte eine bedrohliche und kalte Aura aus um den Wolf zu verjagen und ihm zu zeigen wer der stärkere ist, doch er ging auf ihn los. Shintaro nutzte seine Eisklauen um das Tier zu zerlegen und begab sich weiter auf den Weg zur Gilde. Er war nun noch erschöpfter und ausgelaugter und dennoch gab er nicht klein bei. Sein Magen fing nun auch noch an zu knurren und er war eigentlich komplett fertig.

Er war kurz vor der Gilde, da kam ihm eine junge Dame entgegen und dennoch kippte Shintaro einfach um, da nicht nur seine Ausdauer komplett down war sondern auch ein paar seiner Rippen durch einen Sturz gebrochen waren..
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Rin Setsuko
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Mi Jun 21, 2017 8:21 pm

Der Junge, der sich langsamen Schrittes dem Gildenhaus näherte, lief … eigenartig. Viel zu träge, humpelnd und ungeheuer langsam, als hätte er Schmerzen. Rin machte noch einen Schritt auf ihn zu, da kippte er plötzlich einfach nach vorn um und landete mit dem Gesicht im Schnee. „Herrje!“, stieß sie aus und eilte zu dem Jungen, um ihn aufzurichten. Er war sichtlich schwach, konnte sich selbstständig nicht auf den Beinen halten. „Keine Sorge, ich helfe dir“, murmelte Rin und stützte ihn hoch, um ihn langsam aber sicher ins Gildenhaus zu bringen. Dabei entging ihr nicht, wie warm seine Stirn war. In Anbetracht der aktuellen Temperaturen draußen ging sie davon aus, dass er Fieber hatte. Entweder durch Verletzungen oder weil er sich bei der Kälte erkältet hatte. Rin war keine Ärztin, aber wie man Erste Hilfe leistete wusste sie. Daher brachte sie den Jungen kurzerhand in das im Untergeschoss liegende Krankenzimmer, das aufgrund mangelnder Ärzte aktuell leer war und legte ihn dort vorsichtig auf dem Bett ab. „Meine name ist Rin Setsuko.“ Sie hatte gelernt, dass man mit seinen Patienten reden sollte, auch wenn sie vielleicht gar nicht in der Lage waren, zu antworten.

„Du darfst jetzt nicht einschlafen, hörst du? Erstmal müssen wir deinen Körper warm kriegen.“ Der Junge – und er war wirklich ein Junge, vielleicht gerade einmal 10 Jahre alt – atmete flach. Er hatte Schmerzen. „Was ist passiert?“, wollte Rin wissen, während sie die Ecke über seinen Körper zu ziehen versuchte. Jemanden aufwärmen … nicht gerade ihre Stärke, aber sie musste es versuchen. Zwar könnte sie jetzt auch los laufen und Reika holen, doch würde sie das nicht machen, solange es nicht zwingend notwendig war. Wichtig war jetzt nur, den Junge bei Bewusstsein zu halten. Er musste sich schon eine ganze Weile draußen herum geschlagen haben. Rin erkannte ein paar Verletzungen an den sichtbaren Stellen des Körpers. Sie wollte sich gar nicht vorstellen, was vielleicht noch für Verletzungen vorlagen, die sie gar nicht sehen konnte.
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Aomine Shintaro
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Mi Jun 21, 2017 8:41 pm

Shintaro kippte einfach um und landete mit dem Gesicht im Schnee, eigentlich ein weiches Polster und ein zufriedenstellendes Gefühl, denn er war es gewohnt mit Eis und Schnee in Kontakt zu kommen, denn immerhin ist er der Dragon-Slayer des Eiselementes und somit kält gewöhnt. Er war so erschöpft das er nur schwach Atmete aber dennoch nicht das Bewusstsein verlor. Er lag im Schnee und dieser fing langsam an sich unter ihm rot zu färben. Es verbreitete sich durch den Schnee und das einzige was in Shintaros Kopf rumging war Ich darf jetzt nicht abkratzen.. aber ist das alles mein Blut.. das wäre voll krass.. soviel habe ich noch nie geblutet.. meist war nämlich er derjenige der sich die anderen zu Opfern macht und nicht das Opfer unter den beiden Kämpfern, aber was sollte er jetzt daran ändern wenn es so wäre? Garnichts konnte er machen! Er konnte ja nicht einmal aus eigener Kraft gerade stehen!

Es kam eine junge Dame zu ihm die ihn aufrichtete und ihn beruhigen wollte. Natürlich war sie anfangs erschrocken doch sie war eigentlich recht schön, dachte sich Shintaro und musste feststellen das es scheinbar keine schlechte Idee war sich ausgerechnet dieser Gilde anzuschließen. Aber er hatte viel mehr Glück das sie gerade da war, denn sie war sofort bei ihm und stützte ihn auf. Er kniff das rechte Auge zu, aber er blieb mit ihrer stehen. Er hatte Schmerzen und war erschöpft, aber das war kein Grund jetzt das Leben aufzugeben. Er war nicht kalt und er war guckte sie mit einem von Schmerz überfülltem Gesicht an, als sie ihn auf das Bett legte. Aber eine Sache in seinem Gesicht passte nicht dazu! Er lächelte sie an und als sie sich vorstellte sagte er leise aber so das sie es noch verstehen konnte "Mein Name ist Shintarou.. Aomine Shintarou.." Er war sofort wieder leise und als sie sagte das er nicht einschlafen sollte sagte er nur lächelnd aber mit dem rechten Auge zusammengekniffen "Schlafen? Ich hätte viel lieber was zu essen." Er hatte immerhin großen Hunger, aber müde naja wenn man das erschöpft sein als müde zählt würde er sicher ja sagen aber als das mit dem Aufwärmen kam sagte er sofort etwas ernster "Wärme? Wofür bin ich krank?" Er wusste nichts von seinem Fiber, aber das auch nur weil er sich nicht selber als Krank ansehen würde ganz gleich was auch passiert, denn er war nicht der Typ der absichtlich klein beigeben würde.

Als sie fragte was passiert war guckte er sie fragend an, aber antwortete mit dem gleichen Blick "Naja am Anfang bin ich von einer Klippe gefallen, dann kam ein Schneetiger und wollte mich fertig machen, aber ich war noch etwas von dem Sturz angeschlagen und erlitt glaube ich ein paar Wunden. Das Blut an den Händen ist noch frisch, denn da war so ein Wolf der sich mit mir messen wollte. Weißt du ob er noch lebt?" Es war ihm zwar eigentlich egal, aber wirklich erschöpft war er letzten Endes nicht mehr. Er zog langsam das T-Shirt hoch und man sah die Wunden die von dem Kampf mit dem Tiger entstanden. Es waren lauter Schnittwunden der Krallen und man sah noch einen großen Krallenschnitt an der Schulter. Er zeigte leicht darauf, soweit er halt seine Hand heben konnte und sagte "Das kommt von einem Bären." Er sagte die ganze Wahrheit, auch wenn sie es nicht glauben würde, aber naja ob sie die Wahrheit jetzt glauben würde oder nicht war ihm egal.
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Rin Setsuko
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Do Jun 22, 2017 9:25 am

Ein wenig unsicher kramte Rin in den Schubladen des Schrankes herum, der am anderen Ende des Raumes stand. Hier musste es doch irgendwo Verbandszeug geben? Dabei lachte sie auf, als Shintaro erwähnte, lieber etwas zu essen, als zu schlafen. Na immerhin hatte er Humor und den trotz der ernsten Verletzungen nicht verloren. Er zeigte ihr verschiedene Wunden und erklärte ihr, was genau ihr diese zugesetzt hatte. Ein Schneetiger? Ein Bär? Rin runzelte die Stirn. Der Junge wollte sich wirklich mit solchen Kreaturen angelegt haben? Aber die Wunden passten dazu … „Ich bringe dir später was zu essen. Vorher verbinden wir dich ein wenig, in Ordnung? Und halt still.“ Mit diesen Worten nahm sie seinen Arm und legte ihn wieder aufs Bett. „Ein Schneetiger? War das hier in der Nähe? Ich habe noch nie von Schneetigern hier in der Nähe gehört, wenn ich ehrlich bin." Und das stimmte. Sie wäre wohl die erste gewesen, die sich solch ein majestätisches Tier gern aus der Nähe angesehen hätte.

„Und woher kommst du ursprünglich?“ Sie stellte einfach weiter fragen, während sie mit einem warmen, nassen Lappen begann, die Wunden auszuwaschen, um sie anschließend besser verbinden zu können. Auch wusch sie seine blutverschmierten Hände ab. „Du musst ja eine ganz schön lange Reise hinter dir haben.“ In Rins Stimme klang eine gewisse Bewunderung mit. In seinem Alter hatte sie friedlich mit ihrem Vater in einem hübschen Haus gewohnt und die einzigen, weiten Reisen, die sie gemacht hatten, waren die zu dem Friedhof gewesen, auf dem ihre Mutter begraben lag. Ein Gedanke, der ihr einen kleinen Stich versetzte. In ein paar Wochen war der Jahrestag des Todes ihrer Mutter … Sie seufzte leise, leise genug als dass Shintaro sie hoffentlich nicht hören konnte. „Darf ich dich Shin nennen?“ Mittlerweile stand sie wieder neben ihm und hatte begonnen, seine Brust sorgsam zu verbinden. Es würde nicht der schönste Verband werden, aber er würde wohl genügen müssen, bis jemand kam, der das besser machte, als Rin. „Sag Bescheid, wenn ich dir irgendwie weh tue oder so. Und tut mir leid, dass das … nicht besonders professionell ist, aber ich hab das lange nicht mehr gemacht."

„Ein paar Wunden ist übrigens untertrieben. Die werden einige ordentliche Narben hinterlassen, mein Freund“, sagte sie und lächelte schief. Narben galten in ihrer Branche ja als … cool? Manchmal jedenfalls. „Damit kannst du bei den Mädels sicher ordentlich punkten.“ Sie zwinkerte ihm zu. „Und was hat dich hier her getrieben?“
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Aomine Shintaro
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Fr Jun 23, 2017 12:44 am

Sie fing an seine Wunden zu versorgen, davon war sich der kleine weißhaarige Junge überzeugt, doch wieso suchte sie jetzt irgendetwas? Sie wollte ihn doch verarzten, auch wenn diese Wunden bald geheilt wären wenn er auch nur ein bisschen Eis zum Essen bekäme. Er lächelte schief und eine Schweißperle lief ihm bei dem Gedanken Ist das jetzt ihr ernst? die Stirn hinunter. Wie sollte es denn auch anders sein? Er dachte das sie eine Ahnung von ihrem Handwerk hatte, doch da merkte er das sie es auch einfach nur aus Mitgefühl hätte tuen können woraufhin er sie nur anlächelte und sie dabei beobachtete wie sie nach dem Verbandskram suchte. Sie sagte das sie ihm später etwas zu essen bringen würde doch da antwortete Shintaros Magen ein bisschen anders, denn dieser knurrte nur einmal laut auf als würde er sagen wollen das er jetzt etwas zu essen bräuchte. Der kleine Junge wurde leicht rot und wendete seinen Blick ab. Kurz darauf kam ein leises "Ist schon in Ordnung.." Was war denn das jetzt für eine Reaktion?! War ihm das knurren seines Magens echt so peinlich?! Er drehte sogar seinen Blick weg und das war schon nicht üblich für den Jungen! Sie sagte das er still halten sollte und drückte seinen Arm wieder auf die Liege was ihn schon etwas wunderte. Sollte sie nicht froh darüber sein das er sich bewegen konnte? Er guckte, lächelte und sagte "Mach ich." Er war wie ein braver Junge und genau so sah er nun auch aus, aber was wäre wenn sie ihren anderen Charakterzug kennen lernen würde? Würde sie dann aufkreischen und weglaufen? Er wollte einfach gar nicht daran denken und stritt den Gedanken einfach ab.

Sie sagte das der kleine Junge eine lange reise hinter sich haben musste und er dachte nur nach und musste feststellen das sie recht hatte. Immerhin war er ein ganzes Jahr unterwegs! Er suchte eine Zugehörigkeit nachdem sein "Vater" ihm diesen Lacrima eingepflanzt hatte. Er nickte nur und sagte "Weiß nicht wie du es siehst, aber ein Jahr ist schon ziemlich lang, oder?" Er strahlte sie förmlich an und seine Zähne strahlten dabei in einem Schneeweiß, also war er mit guter Hygiene ein Jahr unterwegs gewesen und alleine dafür sollte man ein Kind schon loben! Es war immerhin schon für einen Erwachsenen schwer ein Jahr in der Wildnis zu sein und dennoch gute Hygiene zu behalten, aber Shintaro meisterte diese Tatsache ganz simpel.

Sie ging weiter auf den Schneetiger ein was ihn nicht wirklich wunderte, aber er musste feststellen das er ganz schön weit gekommen war, als er von seinem alten Zuhause weggelaufen war. Er erzählte  ihr auch gleich woher er kam und beantwortete somit die schon etwas länger im Raum stehenden Fragen "Ich komme aus einem Wald sehr weit weg von hier. Ich bin immerhin ein Jahr unterwegs gewesen. Diese Wunden sind sehr tief und deshalb noch nicht ausgeheilt, aber naja sie sind schon ca. 9 Tage alt. Sie sind nur wieder aufgegangen und das ist auch das Problem.. Ich habe sie erst mit Wasser aus dem Wasserfall ausgewaschen, aber naja es hat nichts gebracht. Der Schneetiger ist schon sehr weit weg. Ich habe ihn in den Bergen getroffen und naja daran kann auch ich nichts ändern. Wir können ja mal zusammen was unternehmen, aber da du sicher ein Mitglied dieser Gilde bist musst du sehr beschäftigt bist."

Sie fing an seine Wunden zu versorgen und es tat echt weh als sie es tat. Aber sie sagte das er Bescheid sagen sollte wenn etwas weh tat, sollte er also jetzt gleich bescheid sagen? Er lächelte sie nur an und man sah das sein Lächeln gequält war doch er hielt sie am Unterarm fest und sagte "Mach weiter.. egal ob ich Aufschrei oder nicht.. Ich halte das aus!" Shintaro war hart im nehmen also musste er diese kleinen Qualen auch auf sich nehmen!

Sie entschuldigte sich das es nicht besonders professionell sei, aber es war ihm eigentlich egal denn es war einfach nur gut das sie sich um ihn kümmerte, denn er wäre da draußen fast draufgegangen! Sie ging weiter auf Shintaros Satz mit den Paar Wunden ein und sagte das es Narben geben würde und das er damit bei den Mädchen gut ankommen würde woraufhin er strahlte wie ein Honigkuchenpferd. Er strahlte nicht nur vor Freude sondern auch das sie fragte was ihn wohl hier her getrieben hatte. Er lächelte sie weiterhin an und sagte "Ich will ein neues Zuhause!
"
Er war Obdachlos und erhoffte sich einfach ein neues Leben!
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Rin Setsuko
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Fr Jun 23, 2017 9:59 am


Natürlich musste Rin dem Jungen das Oberteil komplett ausziehen, um ihn ordnungsgemäß untersuchen und dann auch versorgen zu können. Dabei fiel ihr Blick auf eine Narbe, die ihr in Größe und Form ziemlich bekannt vorkam … Reika hatte eine ganz ähnliche Narbe, deren Ursprung, wie Rin wusste, in ihrem Drachen-Lacryma saß, das ihr damals eingesetzt worden war. Auch wusste Rin, dass es noch mehr Menschen auf dieser Welt gab, die andere Menschen, vorzugsweise sehr junge Menschen auf äußerst schmerzhaftem Weg zu einem Dragonslayer machten. Doch vorerst wollte sie darüber kein Wort verlieren. Erst einmal war es von äußerster Wichtigkeit, dass Shintaros offenen Verletzungen versorgt wurden. Außerdem konnte sie immer noch falsch mit ihrer Vermutung liegen. Sie würde später sicher noch genug Zeit haben, ihn diskret darauf anzusprechen.

Sie staunte nicht schlecht, als der Junge ihr erzählte, dass er ein Jahr lang allein unterwegs war. Dabei war er tatsächlich über einige Gefahren gestolpert. Das warf bei Rin natürlich die Frage auf: Warum war er allein unterwegs? „Das nenne ich mal tapfer. Ganz allein so eine weite Reise bis hier her?“ Sie nickte anerkennend. Der Junge war alles andere, als zimperlich. Das machte er mitunter auch dadurch klar, dass sie er sie aufforderte, ruhig weiter zu machen, selbst wenn er vor Schmerzen aufschrie … Eigentlich hatte Rin nicht vor, dafür zu sorgen, dass er aufschrie. Sie versuchte, so vorsichtig wie möglich zu arbeiten. Mittlerweile hatte sie auch fast jede der Wunden versorgt und verbunden. Am Ende der Aktion waren nicht mehr nur Shintaros Haare weiß, sondern auch der Großteil seines Körpers. „Wenn unsere Ärztin wieder da ist, wird sie sich das sicher auch noch einmal anschauen, aber ich denke, für den Moment genügt das.“ Sie betrachtete den Jungen mit einer gewissen Zufriedenheit. Aber auch mit einer gewissen Sorge, denn er erzählte ihr, wieso er hier war. Und ihre Augen wurden ein wenig größer.

„Ich verstehe.“ Ihre Stimme war sehr leise und sie musste sich räuspern, fast als hätte sie einen Kloß im Hals stecken. Langsam begann sie, die ganzen Sachen wegzuräumen, die sie gebraucht hatte und verstaute das nicht Gebrauchte sorgsam wieder im Schrank. „Das sollte halten. Ich würde dir trotzdem raten, nicht zu viel durch die Gegend zu hüpfen. Am besten bleibst du einfach ein wenig liegen. Ich hole dir jetzt eben etwas zu essen.“ Mit diesen Worten lächelte sie ihn kurz freundlich an, wobei das Lächeln irgendwie ein wenig … traurig wirkte und verließ kurzerhand das Zimmer.

Es dauerte etwa 15 Minuten, bis sie zurückkam. In den Händen hielt sie ein Tablett mit verschiedenen Sachen. So, wie Shintaros Magen geknurrt hatte, brauchte er eine Menge Essen. Sie stellte das Tablett aufs Bett. Dann zog sie sich einen Stuhl heran und setzte sich neben ihn. „Du hast Glück, dass du ausgerechnet hier gelandet bist. Ich könnte mir keinen besseren Ort für ein neues Zuhause und keine besseren Personen als neue Familie vorstellen, als diese hier. Und ich glaube nicht, dass auch nur irgendjemand etwas dagegen hätte, wenn du bleibst.“ Dieses Mal war ihr Lächeln ehrlich und vor allem strahlend breit. Sie war selbst einmal an diesem Punkt gewesen. Das war zwar bereits ein paar Jährchen her, aber sowas steckte für immer in den eigenen Knochen. „Und wie bist du ausgerechnet hier her gekommen? Nur durch Zufall?“ Es war nicht schwer zu erkennen, wie neugierig sie auf diesen Jungen war. Allgemein war Rin stets neugierig, wenn es um neue Mitglieder ging. „Was kannst du sonst noch so über dich erzählen? Ich meine, woher kommst du? Was hast du bisher so gemacht?“ Sie hielt inne und fügte dann hinzu: „Aber wenn du darüber noch nicht oder gar nicht sprechen möchtest, ist das auch vollkommen in Ordnung!“
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Aomine Shintaro
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Fr Jun 23, 2017 10:57 am

Rin fing an Shin das T-Shirt auszuziehen und es tat echt weh, denn es klebte voll mit altem und Trockenem Blut und hing an den Wunden fest. Es war echt nicht einfach das T-Shirt zu entfernen, aber Shin stand es durch und zuckte nur einmal und das am Anfang. Sie schien bei seiner einen Narbe sehr erstaunt oder eher verwundert was den Weißhaarigen etwas wunderte, da er nicht wirklich dachte das jemand seine Narbe mit einem solchen Gesicht angucken würde. Shintaro wunderte sich zwar etwas, aber wie sollte er sagen das sie nicht genau so seine Narbe angucken soll? Egal er nahm auch das hin und achtete dabei einfach weiter auf ihr schönes Gesicht das staunte als Shin erzählte von wo er kam. Kein Wunder, denn nicht jeder Zehnjährige würde soweit kommen. Vor allem ließ er sich nicht auf andere Menschen ein, da er wusste das nicht jeder ihn so empfangen würde wie Rin es tat. Aber wie sollte er sagen das er eine Gilde aufsuchte, da er wusste das nur eine Gilde ihn richtig aufnehmen könnte? Es war eigentlich fast unmöglich ohne etwas falsches dabei zu sagen, weshalb er einfach aufhörte sowas sagen zu wollen. Er sagte einfach "Ja ganz alleine. Ich bin alleine geflohen und habe mich nur öfter mal bei anderen untergestellt." Er war wirklich ein Jahr ganz alleine unterwegs und das musste bedeuten das er eigentlich schon keine Lust darauf hatte das ihn jemand begleitete, aber das lag nur daran, dass er nicht gerade jemand anderen als sich selbst in Gefahr bringen wollte. Er war ein Dragon-Slayer, also musste er schon auf sich aufpassen können.

Sie verband den Großteil des ganzes Körpers des Zehnjährigen und guckte dabei am Ende sehr zufrieden sagte aber das die Ärztin es sicher noch einmal sehen wollen würde, was ihn nicht besonders störte, aber er gewann Rin echt lieb, denn sie war für ihn da, was bedeutet das sie sich die Zeit nahm nur um ihn zu versorgen. Er lächelte sie zwar an aber sie sah nicht besonders ganz zufrieden aus, denn sie ihre Augen wurden größer als er ihr erzählte woher er kam und was er durchgemacht hatte.

Sie riet ihm liegen zu bleiben und sich nicht zu bewegen, aber er war doch versorgt, also wieso sollte er nicht trainieren oder aber toben? Egal er hörte auf sie und blieb brav da liegen wo er war, aber er musste etwas ansprechen! Wieso sah sie so traurig aus, als sie das Zimmer verließ? Er kannte Menschen da er sehr facettenreich aufgewachsen ist. Ein Jahr auf der Straße und dann zu einem Machtsüchtigen Penner weggegeben. Er kannte Menschen nur zu gut und hasste diesen Drang nach mehr Macht. Rin schien letzten Endes einfach nur Traurig und deshalb musste er wissen wieso!

Nach 15 Minuten kam sie mit Essen wieder und es war ein ganzer Batzen dabei, aber wenn sie wüsste wie viel der kleine Junge wegdrücken konnte, dann würde sie staunen, denn das was sie holte würde niemals reichen! Er aß viel mehr als jeder den er kannte. Sie stellte das Tablett, auf dem das Essen war auf das Bett, auf dem Shin lag. Und setzte sich neben ihn. Es war einfach nicht normal das sie nicht gelächelt hat, aber wieso tat sie das? Aus Sorge oder aber aus schlechter Erfahrung. Er legte seine Hand auf ihre , guckte sie mit seinen tiefblauen Augen an und sagte "Hey,
wieso warst du gerade so traurig. Das Lächeln war zu hundertprozentig aufgesetzt. Ich kann dir zwar alles erzählen, aber auch du musst sowas mir erzählen ansonsten wäre es nicht fair."


Sie sagte das sie sich keinen besseren Ort vorstellen könnte als diesen an dem Shin ein Zuhause erwartete. Sie hätten wirklich kein Problem wenn ein beinahe abgekratzter Junge in dieser Gilde mitmacht? Er lächelte sie genau so ehrlich an wie sie ihn und nickte nur. Er war überzeugt davon das er hier bleiben würde, solange sie sich darum kümmern würde, dass irgendjemand sich um ihn kümmern würde und dafür gerade stehen würde, wenn sie herausfinden würden wer er wirklich ist. Sie fragte ihn weiter aus und langsam kam es Shin so vor als würde sie sein ganzes Leben herausfinden wollen, was ihn nicht weiter stört, aber wieso erzählte sie nicht erstmal was über sich selbst? Immerhin kannte Shin nur ihren Namen. Sie fragte ihn wieso er ausgerechnet hier her gekommen war doch er schüttelte den Kopf und sagte "Ich war in einer Stadt in der nähe dieses Waldes und fragte einen alten Mann wo ich wohl zu einer Gilde kommen würde. Er erzählte mir von dieser hier und deshalb begab ich mich hier her. Wie soll ich sagen? Naja ich konnte mir halt nur vorstellen später in einer Gilde zu leben." Er stoppte kurz und ließ sie ihre nächste Frage stellen woraufhin er sagte "Ich wurde bis zu meinem jetzigen Standpunkt zu einer menschlichen Waffe trainiert und mir wurde beigebracht wie man Menschen mal ganz schnell ausschalten kann. Ich habe ein Assassinen-Training durchgemacht, mir wurde dieses komische Ding eingepflanzt und ich habe gelernt mit Yoyos zu kämpfen. Ich hatte nicht sonderlich viel Spaß, aber egal. Jetzt zu dir. Wenn nur ich mich vorstelle und was über mich erzähle solltest auch du es tun.
Wenn du aber nicht willst ist das wohl so.."
Er lächelte sie die ganze Zeit über an und schnappte sich dann einen Apfel schmiss ihn mit einem gekonntem Wurf in die Luft und fing ihn mit dem Mund. Es war fast wie ein kleines Kunststück um sie aufzuheitern.
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Fr Jun 23, 2017 1:03 pm

Rin beobachtete den Jungen dabei, wie er das Essen musterte. Dann sah er sie aus diesen tiefblauen Augen an, die ihr das Gefühl gaben, er würde durch sie hindurch sehen. Blaue Augen hatten solch eine Wirkung … Und dann stellte er ihr eine Frage, die sie so nicht erwartet hatte. Daher hielt sie auch für einen Moment den Atem an. Warum sie traurig war? Er war aufmerksam, gar keine Frage. Unter den gegebenen Umständen war das bemerkenswert. Immerhin hatte er sich bis vor kurzem nicht auf den Beinen halten können und doch war sein Geist überaus wach. Er bat sie darum, etwas über sich zu erzählen, wenn er schon von sich sprach und sie verstand das. Es war in der Tat nur fair. „Ich … bin nicht traurig. Nicht wirklich. Nachdenklich trifft es eher. In letzter Zeit sind eine Menge Dinge passiert, die mich etwas mitgenommen haben. Und wenn ich alleine bin, wie ich es vorhin war, denke ich darüber nach. Zu viel, als dass es gut für mich ist, denke ich.“ Sie unterdrückte einen Seufzer. Anders konnte sie ihre Worte nicht wählen, ohne unweigerlich wieder darüber nachzudenken. Und im Moment wollte sie alles lieber machen, als das. Daher war sie froh darüber, dass Shintaro begann, von sich zu erzählen.

Aufmerksam hörte Rin ihm zu, nickte gelegentlich. Je mehr er erzählte, desto weniger nickte sie, sondern sah ihn einfach nur an. Sie hasste es manchmal, wenn sie Recht hatte. Er berichtete davon, dass ihm etwas eingesetzt wurde und ihr war klar, worum es sich dabei handeln musste. Man hatte ihm eines Assassinen-Trainings unterzogen? Darüber konnte sie innerlich nur mit dem Kopf schütteln. Was manche Leute ihren Kindern antaten war einfach unmöglich. Wobei natürlich nicht ganz klar war, ob es überhaupt seine Eltern gewesen waren, die das getan hatten. Darüber wollte Rin keine vorschnellen Schlüsse ziehen. „Aus welchem Grund hat man das getan? Wofür brauchten sie einen Assassinen?“, fragte sie mit leiser Stimme, fast als hätte sie Angst, jemand anderes als Shintaro könnte sie hören. „Ich kann mir vorstellen, dass das keinen Spaß gemacht hat. Hier wird man dich auf jeden Fall zu nichts zwingen, was du nicht möchtest, glaub mir.“ Sie nickte, um ihre Worte etwas mehr zu unterstreichen.

Dann schwieg sie einen Moment lang. Sollte sie ihn auf den Lacryma ansprechen oder zuerst etwas über sich selbst erzählen? Sie wusste nicht, ob sie damit einfach so ins Haus fallen sollte … Also entschied sie sich, von sich selbst zu erzählen. „Ok, lass mich überlegen, wo ich anfange. Ich bin 20 Jahre alt, seit etwa 3 Jahren Mitglied von Graceful Tiger, Magierin des B-Ranges. Meine Mutter starb, als ich 5 Jahre alt war, daher habe ich keine großen Erinnerungen an sie. Mein Vater verschwand vor 4 Jahren, als er sich ein paar dunklen Magiern entgegen stellte, die unser Zuhause angriffen.“ Sie ratterte die Worte geradezu herunter, um nicht großartig über das nachzudenken, was sie erzählte. „Ich bin Eismagierin.“ Damit hielt sie ihm ihre Handfläche entgegen und ließ eine hübsche Blume aus violettem Eis darin entstehen. Dann wanderte ihr Blick zum Fenster. „Ich liebe Kälte, daher vor allem den Winter. Und Erdbeeren! Gooott, Erdbeeren sind das beste auf der Welt!“ Sie zwinkerte ihm lächelnd zu. Ja, die guten Erdbeeren … „Gibt es sonst noch etwas, das du wissen möchtest?“

Sie lehnte sich entspannt in ihrem Stuhl zurück und beobachtete, wie er einen Apfel in die Luft warf und dann geschickt mit dem Mund auffing. „Wenn du etwas anderes essen möchtest, sag das ruhig. Ich hab erst mal nur das erste mitgenommen, was ich gesehen habe.“ Innerlich bereitete sie sich derweil darauf vor, ihn auf die Narbe anzusprechen, die sie zuvor so angestarrt hatte. Aber das würde sie tun, sobald all seine Fragen, die er vielleicht hatte, beantwortet waren. „Gibt es irgendetwas, was du noch wissen möchtest? Im Bezug auf diese Gilde zum Beispiel?“
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Aomine Shintaro
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Fr Jun 23, 2017 4:48 pm

Sie schien ihn etwas zu beobachten, aber er dachte nur das sie begeistert von ihm war. Ein zehn Jahre alter Junge, der sich ganz alleine auf ein Abenteuer begibt, dabei fast abkratzt und dennoch mit seinem Geiste niemals geschwächt war. Er war immer darauf fixiert Menschen zu Helfen vor allem wenn es um Freunde gehen würde und das war hier mehr als untertrieben! Sie hat ihm sein von Gott verdammtes Leben gerettet ohne auch nur daran zu denken was ihr passieren würde. Er war ihr schuldig sie aufzuheitern und das nicht nur weil sie ihn gerettet hatte, sondern auch weil sie nicht an einer seiner Erzählungen zweifelte. Eigentlich war er überzeugt davon das zweifel aufkommen würde, da er ja noch recht jung war und er somit gerne Geschichten erfinden würde, doch er malte sich zwar seine Zukunft aus, aber nichts anderes. Er sah die Welt so wie sie war und es gehörte sich so.

Sie sagte das sie nicht traurig wäre doch das sehr viel passiert wäre, was sie ein bisschen fertig machte, was er verstehen könnte wenn er wissen würde was passiert war. Shin guckte sie fragend an und sagte "Hey, wie ich weiß nicht wie ich es sagen soll, aber wenn du reden willst,
höre ich dir zu. Dann denkst du auch nicht so viel nach sondern wirst deine Sorgen los.""
Shin war ehrlich und das zeichnete ihn aus. Er war zwar ein Kind, aber so ehrlich das er auf sowas eingehen würde, ohne dabei eine Lüge zu erfinden und damit nicht nur seinen Gegenüber sondern auch sich selbst belügen würde. Er war kein Magier der über sowas glücklich wäre, denn Lügen waren immerhin etwas schlechtes!

Als der Junge seine Geschichte erzählte nickte Rin nur und zeigte ihm das sie zuhörte. Er hatte sehr viel Freude daran seine Geschichten zu erzählen solange ihm dann jemand zuhören würde. Es war immerhin nicht selbstverständlich, aber er freute sich immer wenn ihm jemand zuhören würde. Rin war scheinbar so gebannt von seiner Geschichte das sie immer weniger nickte und sehr mitgenommen aussah, was er verstehen konnte. Aber das die Assassinen Frage die erste Frage von ihr war? Damit hatte er echt nicht gerechnet. Er guckte die Decke an, legte beide seiner Hände an den Hinterkopf und sagte "Naja wozu kann ich dir nicht sagen, aber es war mir eine große Hilfe immerhin konnte ich schon so manche Gegner damit verjagen." Er sagte wie immer die Wahrheit und er hatte wirklich keine Ahnung wieso man sowas einem Kind antun würde.

Auch Rin fing nun von sich zu erzählen und sie sagte das sie 20 Jahre alt wäre, seit drei Jahren ein Gildenmitglied dieser Gilde und eine Magierin des B-Rangs war. Sie war also nur eine Klasse über Shin. Ihre Mutter starb als sie 5 war und ihr Vater verschwand vor 4 Jahren. Ihr Vater war verschwunden und kämpfte vorher gegen eine Dunklegilde? Naja seine wurden von seinem Bruder umgebracht weil sie ihn verkaufen wollten. Er wusste echt nicht was besser war, aber nunja ich denke da war sie noch um einiges besser dran als er. Sie war Eismagierin? Er war es doch aus und als sie die Blume erzeugte hielt er ihr seine Hand entgegen und erschuf eine kleine Taube. Er grinzte sie an und sagte "Das kann ich auch." Sie liebte Kälte und Erdbeeren?! Die beiden waren sich verdammt ähnlich weshalb Shin große Augen bekam und sagte "Erdbeeren und kälte sind tatsächlich das beste in dieser Welt." Er schnappte sich einen zweiten Apfel und sagte mit diesem im Mund sagte auf ihre letzten Fragen "Ne eigentlich nicht, aber weißt du wir sind uns schon ziemlich ähnlich, immerhin sind wir beide Eismagier und lieben Erdbeeren." Der kleine Junge strahlte vor Freude und versuchte auch gleich sich auf zusetzten. Was so gut funktionierte das er sich hinstellen wollte, aber das Gleichgewicht verlor und in die Arme des Mädchens viel.
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Rin Setsuko
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Fr Jun 23, 2017 7:12 pm

Er bot ihr an, ihr einfach zuzuhören, wenn sie darüber reden wollte und ihr Lächeln wurde ein wenig heller. „Das ist lieb von dir, danke. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll“, murmelt sie ein wenig verlegen. Und vor allem wusste sie nicht, wo sie anfangen sollte. „Ich denke, das schlimmste was aktuell so los ist, ist einfach die Tatsache, dass mein bester Freund und Teamkollege vor kurzem einfach spurlos verschwunden ist.“ Sie seufzte schwer. Eigentlich war das doch eine Geschichte, für die sich sonst niemand interessierte? Wieso also dieser Junge? Wieso zeigte er so ein Interesse an ihr und ihrem Gemütszustand? Rin hatte selten mit so viel Freundlichkeit und Gutherzigkeit zu tun … Sicher waren die meisten Gildenmitglieder nicht unbedingt böse, doch noch vor kurzem hatte Graceful Tiger als dunkle Gilde gegolten. Somit waren viele der Leute hier noch ein wenig … seltsam. „Ich dachte erst, er wäre nur allein auf eine Quest gegangen, daher hatte ich mir nichts weiter dabei gedacht. Aber als er auch nach einer Woche noch nicht zurück war und Reika, unsere Gildenmeisterin, sagte er hätte sich für keine Quest eingetragen, wurde ich doch ein wenig stutzig. Und das ist mittlerweile einen Monat her. Ich mache mir große Sorgen.“ Ich eigentlich eisblauen Augen wurden dunkler, als sie an Shinjis Verlust dachte. Er war nicht die erste Person, die ihr so viel bedeutete, die sie einfach verließ. „Naja und seit Reika Gildenmeisterin ist, verbringe ich weniger Zeit mit ihr, was mich auch ein wenig beschäftigt. Wir waren mal Teamkolleginnen und sind beste Freundinnen.“ Und eine Freundschaft zwischen Frauen war eigentlich nicht so einfach zu zerbrechen. Aber in letzter Zeit hatte sie wirklich das Gefühl, dass Reika sich viel zu viel mit der Gilde beschäftigte. „Ich meine, das ist in Ordnung, sie ist verdammt nochmal Gildenmeisterin und das ist ein knochenharter Job, das weiß ich. Aber ab und an einen Kaffee mit mir zu trinken oder sich außerhalb meiner Questberichte mit mir zu unterhalten kann doch kaum schaden.“ Um es also klar auszudrücken: Rin fühlte sich einsam. Sie war eine überaus gesellige Person und wenn sie diese Geselligkeit nicht ausleben konnte, wurde sie ein wenig depressiv, so wie sie es jetzt im Moment wohl wahr.

„Aber!“, begann sie dann jedoch, nachdem sie eine kurze Pause gemacht und etwas traurig drein geblickt hatte, „Dafür bist du jetzt hier. Und das ist mir eine seeeehr willkommene Abwechslung. Danke, Shin.“ Ihr Blick hatte sich aufgehellt und ihre Stimme klang hell und klar und fröhlich, wie es jemand, der Rin länger kannte, eigentlich gar nicht anders gewöhnt sein dürfte. „Und wenn es dir etwas besser geht und du ordentlich Schlaf getankt hast, führe ich dich ein wenig herum und stelle dich Reika vor. Du wirst sie sicher mögen.“ Sie nickte ihm lächelnd zu.

Er berichtete ihr im Anschluss, dass er selbst nicht wusste, weshalb man ihn zu einem Assassinen hatte ausbilden lassen. Gut, woher sollte er es auch wissen. Normalerweise geschah so etwas ja sowieso immer aus dem gleichen Grund. Aber er schien damit zurecht zu kommen, ihn schien es gar nicht so sehr zu belasten. Zumindest tat er das ganze damit ab, dass es ihm ja durchaus zugute gekommen war, so stark zu sein. „Das mag sein … Aber ich finde eigentlich, dass es nichts Wichtigeres für einen Menschen gibt, als eine behütete, friedliche Kindheit zu haben.“ Leider kannte sie mehr als genug Menschen, denen es ganz anders ergangen war, als ihr. Und nun kannte sie einen mehr. Doch recht schnell wechselten sie wieder das Thema und kamen auf die Eismagie. Rin staunte nicht schlecht, als Shin ebenfalls seine Handfläche öffnete und einen Vogel aus Eis darin entstehen ließ. Sie vermutete, dass es sich dabei um eine Taube handelte. „Oha!“, rief sie aus und klatschte begeistert in die Hände. „Also, mal so ganz unter uns“, sie näherte sich ihm ein wenig, damit er ihre flüsternde Stimme besser verstehen konnte, „finde ich, dass Eismagie die schönste aller Magien ist. Ohne dabei eingebildet wirken zu wollen.“ Sie kicherte.

Etwas übereifrig nahm Shin sich den nächsten Apfel und setzte sich auf. „Woah, warte …“, begann Rin und wollte ihn abhalten, doch da stand er bereits wackelig auf beiden Beinen. Jedoch nur für einen ganz kurzen Moment, bis ihn die Kraft wieder verließ und er einfach in ihre Richtung umkippte. Sie schaffte es, seinen Sturz zu federn, indem er in ihren Armen landete. Lächelnd sah sie ihn an. „Nana, nicht so stürmisch, mein Junge.“ Langsam half sie ihm, sich wieder auf das Bett zu setzen. „Sag mal …“, begann sie dann und ihr Blick wurde wieder etwas nachdenklicher. „Das Ding, was man dir … eingepflanzt hat. Ist das ein Drachen-Lacryma?“ Diesmal war sie es, deren blaue Augen versuchten, durch seine Augen hindurch in seine Seele zu schauen, während sie ihn musterte.
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   So Jul 02, 2017 1:34 pm

Sie bedankte sich für das Angebot ihr zuzuhören woraufhin Shin nur grinsen konnte und dabei strahlte als würde er etwas Geschenkt bekommen und das tat er in diesem Moment ja auch. Er hatte es geschafft in kürzester Zeit das Vertrauen seines Gegenübers zu bekommen und das war für einen Zehnjährigen schon mehr als genug um zu lächeln. Sie fing an zu erzählen was mit ihr los ist und das was aus ihrem Mund kam war nachvollziehbar. Es war immerhin kein Wunder das jemand traurig war wenn man einen Freund verlieren würde, auch wenn Shin sich mit Freundschaft noch nicht sonderlich gut auskannte. Er war immerhin in seiner Vergangenheit nicht oft mit Freunden in Kontakt getreten oder hat sich mit jemandem normalen Unterhalten. Alleine aber die Tatsache das er ohne etwas zu sagen gegangen war musste schwer zu verdauen sein, immerhin war sowas immer hart wenn jemand einfach geht. Bei seinem Bruder war es genau so. Er gab Shin in die Arme dieses Machtsüchtigen Mannes doch blieb selbst fern von ihm. Er verließ den kleinen Shin einfach ohne einen festen Grund und er hörte nie wieder etwas von ihm. Es war ihm aus diesem Grund zwar eher egal, hätte sich aber trotzdem mal über einen Brief oder etwas der gleichen gefreut.

Dann kam die Geschichte mit der Gildenmeisterin, dass sie sich keine Zeit mehr für ihre beste Freundin nimmt und sowas und da musste Shin gleich sagen "Weißt du, es ist zwar hart, aber eine Zeit in der niemand für einen da sein kann macht einen nicht nur traurig sondern auch stark. Ich hatte zum Beispiel nie jemanden der für mich da war, also zumindest soweit ich zurück denken kann. Ich denke mal das du sie einfach mal darauf ansprechen solltest wenn du sie triffst und sie über deine Gefühle aufklären solltest."

Sie lächelte ihn an und sagte das er nun ja da wäre und das schon sehr weiter helfen würde. Er freute sich natürlich über diese Tatsache, dass sie sehen konnte das jemand für sie da war ganz gleich was kommen würde. Er lächelte sie nur an und das auch ohne ihr alle Seiten seiner Persönlichkeit zu zeigen. Sollte sie nämlich den Assassinen in ihm kennen lernen wusste Shin nicht ob sie ihn noch immer so mögen würde. Sie bedankte sich sogar bei ihm woraufhin er etwas ernster guckte und sagte "Vergiss nicht wer hier wem zu danken hat. Du hast mir mein Leben gerettet, gibst mir Essen und ein Dach über dem Kopf und das obwohl du mich nicht richtig kennst." Dann redete sie davon das er erstmal Schlaf tanken sollte, doch er schüttelte leicht den Kopf und meinte "Wir können auch gleich los. Ich muss nur erstmal ein bisschen Essen und mein Mana aufladen lassen."

Sie redete nun davon das sie diesmal eine andere Sichtweise hatte als Shin, was seine Vergangenheit anging. Eine leichte Kindheit mit viel Freiheit, dass war wohl genau das Gegenteil von Shins Vergangenheit, aber es war ihm egal. Er ist stärker geworden und das nicht nur Körperlich sondern auch Innerlich. Diese innerliche Stärke war etwas das man einem Menschen hoch anrechnen könnte. Diese Tatsache alleine genügte ihm. Als Shin dann seine Eis-Magie nutzte staunte Rin nicht schlecht. Er grinste und sagte das sie meinte das Eis-Magie die schönste Magie wäre doch Shin erwiderte "Schön, allemal doch auch Stark. Eis hat eine hohe Dichte und ist etwas sehr gefährliches wenn man es in die Richtige Form bringt."

Shin setzte sich auf und es kam nur ein "warte" von Rin. Ein besorgtes aber nachvollziehbares "warte" wenn man die nächste Situation bedachte, denn kaum stand der Junge so lag er auch schon in den Armen der Frau. Sie lächelte ihn an und er musste lachen. Er hatte echt gedacht das es schon reichen würde wenn er sich eine kurze Zeit ausruhen würde, doch scheinbar reichte es ganz sicher nicht aus. Sie setzte ihm sich wieder auf das Bett zu setzten und fragte ob das Ding was man ihm eingepflanzt hatte nicht rein zufällig ein Drachen-Lacryma wäre. Er zuckte mit den Schultern und sagte "Glaube schon. Genau wissen was es ist weiß ich nicht, aber ich bin in der Lage meine Fingernägel zu spitzen und seit dem Tag als ich dieses Ding bekam konnte ich die Magie anwenden.
Genau wissen tue ich es also nicht."
Es klang merkwürdig, aber naja was sollte er auch machen?
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Rin Setsuko
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Di Jul 04, 2017 10:41 am


Rins Gesicht verzog sich ein wenig. Shin hatte nie jemanden gehabt, der für ihn da war, solange er denken konnte. Das war furchtbar. Sie wollte sich gar nicht vorstellen, wie sich so etwas anfühlte, denn er meinte zwar, dass es ihn stärker und unabhängiger gemacht hatte aber sie konnte sich nicht vorstellen, dass man unter solchen Umständen auf Dauer wirklich glücklich werden konnte. Der Mensch war schließlich trotz allem ein soziales Geschöpf. Kontakte gehörten zum Leben dazu. Ohne wäre Rin schon lange eingegangen. Oder hätte es sie hart und eiskalt gemacht? Sie ließ einen leisen Seufzer hören. „Vermutlich hast du Recht. Ich sollte mir etwas Zeit nehmen und in Ruhe mit ihr darüber sprechen.“ Jetzt setzte sie wieder ein zufriedenes Lächeln auf und stand von ihrem Stuhl auf. Dann begann sie, etwas in dem kleinen Zimmer auf und ab zu gehen. „Hey, für mich ist das selbstverständlich. Ich sehe jemanden in Not, ich helfe. Zumindest, sofern ich kann.“ Es lag tatsächlich in ihrer Natur denen helfen zu wollen, die sich vielleicht für den Moment nicht selbst helfen konnten. Denn dafür waren Magier doch da, oder nicht? Dafür hatten sich gute Gilden gebildet, dafür schlossen sich so viele Magier in einer großen Gemeinschaft zusammen. Um anderen zu helfen. Das war zwar nicht der primäre Grund gewesen, weshalb Rin sich damals Graceful Tiger angeschlossen hatte, aber mittlerweile war es der Grund, weshalb sie blieb. Und weil sie nicht wüsste, wohin sie sonst gehen sollte. Schließlich hatte sie hier eine kleine, neue Familie. Und mit etwas Glück würde Shin vielleicht ein Teil dieser Familie werden.

Sie bedachte ihn mit einem ruhigen, aber bestimmten Blick. „Nein, du bleibst liegen und schläfst ein wenig. Wenn du dann nicht mehr zusammenklappst, wenn du aufstehen willst, können wir los.“ Sie sah zu dem Tablett. „Möchtest du noch etwas anderes essen? Oder etwas Bestimmtes trinken? Ich bin mir sicher, davon würde etwas in der Küche zu finden sein. Ich muss nur daran denken, aufzuschreiben, was ich alles entwendet habe.“ Normalerweise war genug Essen für jeden Magier da und meist auch noch mehr, schließlich wusste man nie, wann spontan jemand Neues dazu kam oder jemand, der auf einer längeren Reise war, wieder zurück kam. Dennoch wurden strenge Listen geführt, um ein wenig den Überblick zu behalten. Als Shin dann anfing, über Eis zu philosophieren, setzte sie sich wieder auf ihren Stuhl. „Hey, wenn wir beide Eismagier sind, können wir uns sicher gegenseitig ein wenig helfen. Ich meine, gemeinsam trainieren und so. Mich würde sehr interessieren, was du so drauf hast. Aber erst, wenn es dir besser geht, versteht sich.“ Sie ließ einen kurzen Blick über die Teile des Verbandes wandern, die man über der Decke sehen konnte. Dann überkreuzte sie die Beine und lehnte sich zurück.

„Weißt du, Reika ist ein Dragonslayer. Sie hat eine Narbe am Bauch, die ganz genau so aussieht, wie deine. Deswegen habe ich … vorhin vielleicht etwas zu lange drauf gestarrt. Und deswegen kam ich auch darauf, dass es vielleicht ein Drachen-Lacryma ist, das man dir eingesetzt hat.“ Sie schüttelte langsam den Kopf und verschränkte nun auch die Arme. Es war ihr immer wieder ein Rätsel, wie Menschen anderen Menschen so etwas antun konnten. Gut, manchmal taten sie es, um ihre Liebenden zu retten, von tödlichen Krankheiten oder dergleichen, doch das war der seltenste Fall. Bisher hatte Rin hauptsächlich Leute kennen gelernt, denen man ein Lacryma gegeben hatte, um sie zu Waffen zu machen. Sie wusste, dass sie niemals zu etwas im Stande wäre. Aber natürlich wusste Shin nicht genau, was man ihm da eingepflanzt hatte. Für diese Leute war nur wichtig gewesen, aus ihm eine mächtige Waffe – einen Assassinen, wie er es gesagt hatte – zu machen. „Wie dem auch sei!“ Mit diesen Worten holte sie sich selbst wieder aus ihren Gedanken. „Ich verlasse jetzt das Zimmer und bin so in zwei Stündchen wieder da. Ruh‘ du dich solange aus, in Ordnung?“ Das „in Ordnung“ war eigentlich rhetorisch gewesen, denn sie stand so oder so auf und verließ das Zimmer. Nur, um dann genau zwei Stunden später wieder zurück zu kommen, in der Hoffnung, dass Shin sich in dieser Zeit auch wirklich ausgeruht hatte.
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Di Jul 04, 2017 3:07 pm

Rins Gesicht schien sich zu verzeihen weshalb Shin nur fragend guckte und nicht wusste was er sagen sollte bis sie dann seufzte und sagte das er vermutlich recht hatte und das sie mal mit ihrer Freundin reden sollte. Natürlich sollte sie das! Wenn sie schon so viel Zeit miteinander verbracht hatten und dies nun nicht mehr ging, weil sie die Gildenmeisterin war sollte man sich doch trotzdem mal zusammen nehmen und über die eigenen Gefühle reden. Shin konnte es zwar nicht ganz nachvollziehen, da er niemals jemanden hatte auf den er sich wirklich aufbauen konnte und keine Emotionalen Banden hatte, aber er war ganz sicher nicht der Typ der jemals klein bei geben würde und das sollte auch Rin schaffen, immerhin war auch Rin eine Magierin. Shin machte sich selbst die Regel nicht viele Emotionen auf einer Mission zu nutzen um sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, aber ob es bei Rin genau so war, wusste er selbst nicht. Sie war einfach viel netter als er und das bewies sie auch als sie sagte das sie jedem Helfen würde wenn sie könnte, auch wenn das ganz sicher nicht der Job war den sie machen sollte. Magier waren dafür da um anderen zu Helfen? Shin kannte sie nur als Werkzeug und Waffe was ihn schon wieder etwas verwirrte, aber wenn er zu dieser Gilde gehören wollen würde, dann würde er genau das tun was Rin ihm sagen würde, immerhin wusste sie auf was es ankommt. Zumindest kam sie so rüber.

Als Shin sagte das sie gleich los könnten protestierte sie und sagte das er sich ausruhen sollte. Wieso denn nur? Er kann doch schon wieder fast alles bewegen. Er ist nur noch nicht ganz standfest, aber wenn er eine Krücke bekommt dann würde er es auch schaffen. Wieso also wollte sie es nicht? Er wurde so erzogen das er sich nicht lange ausruhen müsste um fit zu sein und das wird sie auch noch früh genug merken. Rin fragte ihn ob er etwas bestimmtes Trinken oder Essen wollte doch er schüttelte nur leicht den Kopf und schnappte sich den nächsten Apfel und verschlang auch diesen innerhalb von ein paar Sekunden. Er war ein geborener Schnellesser, auch wenn er dies nur ist wenn er wirklich hungrig ist. Rin erwähnte auch noch das Wort Training und da wurde ihm klar das er schnell wieder fit werden musste nur um trainieren zu können, denn Training war einfach ein Bestandteil seines Lebens, auch wenn er dies ungern zugab. Sein Training begann immerhin unter der Herrschaft von diesem miesen Tyrannen der ihm diesen Lacryma unter die Haut setzte. Shin sagte also "Verlass dich aber nicht darauf das ich dich schonen werde." Er strahlte vor Vorfreude und sah mal wieder richtig glücklich aus. Es war die Richtige Entscheidung her zu kommen.

Sie erwähnte das auch die Gildenmeisterin ein Dragon-Slayer wäre und genau die selbe Narbe hatte wie er, was ihm schon sagte das sie was auf dem Kasten haben musste. Sie wäre ja auch nicht ohne Grund Gildenmeisterin geworden! Rin sagte das sie das Zimmer verlassen würde und das Shin sich in der Zeit ausruhen sollte. Shin wusste genau was er tun würde! Er würde jetzt eine Stunde schlafen und dann eine Stunde lang trainieren! Und genau das tat er auch. Er schleif genau eine Stunde lang und wachte dann auf, versuchte sich hinzustellen und es klappte! Er ging in einen Handstand in die Mitte des Raumes und pumpte sich in diesem auf und ab. Davon machte er 200 Stück und ging dann auf die Sit-Ups über. Er war gerade dabei Ein-Armige-Ligestütz zu machen als Rin wieder durch die Tür kam. In seinem Gesicht war kein Deut von Schmerzen sondern eher ein Lächeln, weil er sah das er noch immer stark war.
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Di Jul 04, 2017 4:01 pm


„Oh verlass dich darauf, ich werde dich auch nicht verschonen“, hatte sie noch mit einem Zwinkern zu ihm gesagt, ehe sie das Zimmer verlassen hatte. Da Shin ihr Angebot, ihm noch etwas anderes zu bringen, nicht hatte annehmen wollen, gab es für sie nicht wirklich etwas zu tun, während sie wartete. Also nahm sie sich einen Zettel und einen Stift und schrieb eine kleine Nachricht für Reika, die sie ihr unter der Bürotür durch schob. Sie wollte die Gildenmeisterin nicht unnötig stören, zumal es Mittag war und sie sich vielleicht sogar ein wenig ausruhte. Spätestens, wenn sie den Zettel fand, würde sie sicher auf Rin zukommen. Anschließend setzte sie sich in die Gildenhalle und schmiedete einen Plan, wie genau sie Shin herumführen wollte. Sie würde ihm natürlich die Haupthalle zeigen, in der sie gerade saß, dann das Stockwerk mit den Zimmern der Mitglieder, das Questboard – einer der wichtigsten Bestandteile einer Gildenhalle. Sie würde ihm zeigen, wo das Büro der Gildenmeisterin war, der sie ihn später sowieso vorstellen musste, wenn er hier bleiben wollte und sie würde ihm den Trainingsplatz hinter der Gilde zeigen. Und vielleicht auch ein wenig die Umgebung? Den See zum Beispiel? Jetzt im Winter konnte man da prima drauf Schlittschuh laufen.

Ein schneller Blick auf die Uhr verriet ihr, dass die zwei Stunden rum waren und so lief sie zurück zu dem Krankenzimmer, in dem sie Shin zurückgelassen hatte. Als sie die Tür öffnete und eintrat, staunte sie nicht schlecht. Ihr Blick ging natürlich zuerst zum Bett, das sie jedoch leer vorfand. Stattdessen lag der Junge daneben. Wobei liegen nicht ganz richtig war … er machte Liegestütze. Einarmig. Rin blinzelte ein paar Mal. „Uhm … solltest du dich nicht ausruhen?“, fragte sie, wobei sie eigentlich hatte tadelnd klingen wollen. Allerdings klang sie eher verwundert. Dann schüttelte sie den Kopf. „Dir geht es also wieder gut, sehr schön“. Lächelnd winkte sie ihn zu sich. „Komm, ich zeig dir alles.“ Dabei griff sie nach dem Tablett, um es unterwegs direkt in die Küche zurück zu bringen. „Wir fangen mit der Haupthalle an. Ein bisschen was davon hast du ja beim Reinkommen vielleicht sogar schon gesehen.“ Sie hielt ihm die Tür auf, damit er vor ihr heraustreten konnte. Damit würde er im Grunde schon in der Halle stehen. Das Krankenzimmer war nämlich auf der gleichen Ebene. „Da vorn ist der Tresen, an dem normalerweise jemand steht, uns Essen und Getränke gibt, wenn wir welche brauchen. Oder man setzt sich einfach an einen der vielen Tische. Und dahinter ist die Tür zur Küche. Da sollte aber nicht jeder rein, sonst wird’s zu schnell zu voll.“ Sie winkte ihn hinter sich herum um den Tresen herum zu der Tür, die in die Küche führte. „Aber da heute niemand hier ist, können wir eine Ausnahme machen.“ Sie zwinkerte ihm grinsend zu und öffnete die Küchentür. Als sie eintrat, stellte sie das Tablett neben das Waschbecken. Dann machte sie eine ausladende Handbewegung. „Tadaaa!“ Besonders spannend war die Küche natürlich nicht. Nur etwas größer als eine private Küche wahrscheinlich. Es gab mehrere Herde, mehrere Waschbecken, unzählige Schränke und Ablageflächen. Außerdem war sie nahezu klinisch rein. Wer auch immer hier normalerweise kochte hatte eine gehörige Vorliebe für Sauberkeit. „Ja also … am besten fassen wir einfach nichts an, mh?“, meinte sie dann noch und kratzte sich am Hinterkopf. Das letzte Mal, als sie hier in der Küche gearbeitet hatte, hatte sie versucht einen Geburtstagskuchen zu backen. Was fatale Folgen gehabt hatte. Wie gut, dass Reika Feuer aß …

Schnell schüttelte sie den Kopf und lief zurück zur Tür. „Gehen wir lieber weiter. Ich zeig dir einfach jetzt schon das Herzstück der Gildenhalle.“ Und sie führte ihn natürlich zum Questboard, das ein wenig abseits vom Tresen im hinteren Teil der Gildenhalle stand. Angesichts der Tageszeit und der Tatsache, dass niemand hier war, war das Board natürlich sehr leer. Die meisten Aufträge waren angenommen worden und wurden gerade erledigt. „Ja, also normalerweise hängt da mehr dran …“ Sie ließ ihren Blick über jeden einzelnen Zettel gleiten und las sich die einzelnen Aufträge durch. Vielleicht würde sie ja später selbst doch noch einen erledigen, wenn ihr einer zusagte …
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Mi Jul 05, 2017 10:25 am

Rin sagte das auch sie ihn nicht verschonen würde woraufhin Shin noch doller strahlte als Vorher, denn er liebte es zu trainieren und das vor allem mit Freunden und mit dem Begriff "Freund" konnte sie Rin bereits zusammentun. Rin war niemand der Shin jetzt einfach fallen lassen würde, sondern eher noch bei ihm bleiben würde. Si verließ das Zimmer und Shin guckte noch einmal aus dem Fenster bevor er schlafen ging. Es schneite also noch immer? So lange konnte er ja nicht hier verbracht haben, oder? Wie lange war es jetzt eigentlich schon? 30 Minuten? Shin wollte es zwar eigentlich wissen, aber eigentlich war es ihm auch egal, denn hier gab es eine nette Person die sich um ihn kümmerte. Alleine diese Tatsache war der Grund weshalb Shin sicher auch Mitglied dieser Gilde werden würde. Am liebsten würde er dann auch noch mit Rin auf Reisen gehen oder aber sich öfter mal mit ihr treffen.

Rin kam zurück ins Zimmer und Shin bekam es nur mit weil er die Tür hörte, er war immerhin fixiert auf die Übung und lächelte noch immer dabei. Er hatte echte Sorgen das seine Kraft noch nicht wieder da wäre und er deshalb noch nicht ganz in der Lage wäre zurück zu schlagen wenn Rin und er tatsächlich Kämpfen würden. Sie fragte ihn ob er sich nicht ausruhen sollte woraufhin ein "Jap aber ich war einfach wieder fit und das Training ist wichtig!" Daraufhin kam nur ein Spruch der Symbolisierte das sie sich darüber freute das sie sich darüber freute das er wieder fit war. Danach sagte sie ihm das sie ihm alles zeigen würde woraufhin Shin mit einem Salto zu ihr Sprang und sich zusammen mit ihr auf den Weg machte. Sie gingen zuerst zum Tresen wo ihrer Aussage nach immer jemand stand doch diesmal einfach das ganze Gebäude leer war. Nun war es an der Zeit das Shin endlich diese Frage stellen konnte "Wieso ist eigentlich niemand hier? Ich meine du bist die einzige Person hier." Er zählte sich nicht mit dazu, da er kein Gildenmitglied war und somit eigentlich gar nicht hier sein sollte. Er kam nur her um sich verarzten zu lassen.

Die beiden gingen in die Küche, eine wirklich große Küche, aber nicht so groß wie die in seinem alten Haus doch Shins Augen glitzerten trotzdem. Die Küche war nicht nur groß sondern er roch etwas eingefrorenes. Waren das gefrorene Beeren? Erdbeeren?! Er wollte am liebsten gleich nachgucken gehen, aber Rin sagte das er am liebsten nichts anfassen sollte. Er legte also seine Hände an seinem Hinterkopf zusammen und guckte nur auf den Kühlschrank. Die Frage war einfach wichtig weshalb er fragte "Ihr habt nicht rein zufällig Erdbeeren eingefroren, oder?" Er guckte sie mit seinen blauen Augen an in denen eine gewisse Freude drin zu sehen war. Die Gilde musste einfach sein neues Zuhause werden! Die beiden gingen weiter und kamen an das Questboard. Aufträge? Es waren aber nicht besonders viele weshalb Rin auch gleich sagte das es eigentlich sonst mehr waren. Shin zog an seinem Verband rum der ihm über die Brust saß und meinte nur "Naja,
guck mal da ist doch so einiges das man trotzdem machen kann und ein bisschen Geld einbringt.
Also solltest du eine Quest machen wollen wäre ich dabei, aber egal wann ist unser Training. Ich will sehen ob du auch sowas bist wie ich!"
Er wollte wissen ob sie auch ein Dragon-Slayer war doch man sah es ihm nicht an da er versuchte seinen Verband abzumachen, auch wenn das die dümmste Idee seines Lebens wäre, denn dieser stabilisierte Momentan sehr viel. Aber sollten die beiden ein Kampftraining haben wäre ihm dieser nur im Wege.
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Do Jul 06, 2017 4:50 pm


Bevor sie die Küche erreichten, wollte Shin wissen, wieso eigentlich niemand hier war und Rin zuckte mit den Schultern. „Um die Mittagszeit ist es hier eigentlich immer sehr leer. Wir sind im Moment nicht so viele, die Gilde muss sich erst noch von ein paar Rückschlägen erholen. Und die wenigen, die es gibt, sind um diese Zeit normalerweise zu Aufträgen unterwegs. Nur ich war zu lustlos. Und vielleicht auch ein wenig zu faul, um allein los zu gehen.“ Sie kratzte sich grinsend am Hinterkopf. Es verging nicht ein Moment, in dem Rin nicht das Gefühl hatte, Shin das alles ohne Probleme erzählen zu können. Als ob dieser nette, aufgeweckte Junge ihr schaden wollen könnte. Rin schob sämtliche Gedanken, die sie dahingehend vielleicht haben könnte ganz weit weg und lächelte. „Erdbeeren haben wir immer. Dafür sorge ich höchstpersönlich.“ Damit begab sie sich zum Tiefkühlschrank – der etwa genauso groß war, wie der normale Kühlschrank – und holte eine Packung Erdbeeren heraus, die sie ihm reichte. Wenn er tatsächlich ein Eis-Dragonslayer war, würde er wohl kaum ein Problem damit haben, die Erdbeeren so wie sie waren hinter zu schlingen. Manchmal fragte Rin sich, wie die Macht eines Dragonslayers sich wohl anfühlen mochte … Was wohl passieren würde, wenn man ihr ein Lacryma einsetzte? Aber auch diese Gedanken schob sie beiseite. Sie war mit ihren Fähigkeiten und ihrer Magie so, wie sie jetzt war, recht zufrieden.

Als sie das Questboard erreicht hatten, sah Rin zu dem Jungen hinunter – wobei sie so weit gar nicht runter schauen musste – und ihr Blick verriet, wie erfreut sie über seinen Vorschlag war. „Oh, na solange nicht allein dabei wäre, würde ich sehr gern einen Auftrag erfüllen. Aber vorher machen wir dich zu einem vollwertigen Mitglied der Gilde, ok?“ Sie sprach dabei natürlich an, dass Reika seine Mitgliedschaft erst absegnen musste. Aber davor … „Dann zeig ich dir wohl als nächstes den Trainingsplatz“, meinte sie lachend. „Aber ich kann dir versprechen, dass ich nicht so etwas bin, wie du.“ Eigentlich konnte sie sich sogar ganz gut vorstellen, dass er sie überragen würde, wenn er es richtig anstellte. Sie hatte zwar Erfahrungen darin, gegen einen Dragonslayer zu kämpfen – wenn auch bisher nur als Training – und wusste, was sie konnten, aber bisher war es nie ein Dragonslayer ihres eigenen Elements gewesen. Es würde definitiv interessant werden. Daher führte sie ihn auch direkt zum Hinterausgang, der direkt auf den kleinen Trainingsplatz führte. Er war genau so, wie man sich einen Trainingsplatz wohl vorstellte. Ein paar Übungspuppen standen am Rand, die meisten davon jedoch recht randaliert – es war wohl erst kürzlich jemand hier gewesen, um zu trainieren – und es gab eine große Übungsfläche, frei von jeglichen Hindernissen. Man konnte natürlich, wenn dazu in der Lage war, eigene Hindernisse aufbauen oder hinzaubern, je nachdem wie man es wollte. „Wenn du möchtest, können wir gleich ein wenig trainieren. Ich kann dir aber auch erst noch den Rest vom Gildenhaus zeigen. Wie es dir lieber ist.“ Sie stand am Rand des Trainingsplatzes und musterte Shin aufmerksam, ein freundliches Lächeln auf den Lippen.
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Fr Jul 07, 2017 8:40 pm

Rin antwortete mit einem Lächeln auf Shins Frage und Shin hatte echt das Gefühl das sie Menschen sehr schnell vertrauen würde. Was wäre wenn er jetzt zu einer dunklen Gilde gehören würde? Sie würde es gar nicht merken und dennoch war sie so freundlich, dass sie Shin sogar eine Packung mit tiefgekühlten Erdbeeren in die Hand. Er strahlte sie vor Freude an und nahm sie an sich. Diese Erdbeeren waren das erste Geschenk was ihm dieses Mädchen machte und deshalb passte er ganz genau darauf auf keine zu verlieren. Er warf sie trotzdem nach oben und fing sie mit dem Mund auf. Der Dragon-Slayer schluckte die Erdbeere, die nicht sonderlich groß war, im Ganzen hinunter. Er lächelte sie nur an und sagte "Die sind verdammt lecker! Willst du nicht auch eine?" Er streckte ihr die Tüte entgegen und lächelte sie dabei nur an. Sie sagte doch das sie Erdbeeren liebte, da sollte sie auch auf diese nicht verzichten! Shin war niemand der nicht teilen würde, wenn er wüsste das die Person, mit der er dann teilen würde, eine besondere Vorliebe für diese Sache hatte. Er dachte nicht oft darüber nach was wohl passiert wäre wenn er niemals zu diesem alten Psycho geraten wäre, aber dennoch kam er nur immer darauf das sein Leben so richtig war, wie es nun einmal war.

Rin sagte das die ganzen anderen Mitglieder auf Missionen wären und sie einfach nur zu faul war um mit zu gehen oder aber alleine eine Quest zu machen. Shin würde auch alleine eine machen, aber das störte ihn auch selten das er alleine war. Sie wollte ihm zum Mitglied der Gilde machen? Wollte sie ihn ärgern? Shin nickte allerdings nur und stimmte ihr mit einem entschlossenem Blick zu. Rin war nicht die Person die ihn verarschen würde. Zumindest glaubte der Weißhaarige das. Sie brachte den Jungen als nächstes an den Trainingsplatz wo die Augen des Jungen sofort anfingen zu glitzern. Eine ganze Halle nur fürs Training?! Shin freute sich jetzt schon darauf und als sie dann sagte das er sich etwas aussuchen sollte, machte er einen schnellen Sprung zur anderen Seite der Arena. Er sagte nur laut und deutlich "Ich will wissen ob ich dich übertreffen kann!" Er wollte einfach mal sehen wie stark er gegen eine Magier war, der die gleichen Fähigkeiten nutzte wie er selbst.
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Sa Jul 08, 2017 11:16 am


Shin bot ihr an, ebenfalls ein paar der Erdbeeren zu essen, doch Rin lehnte dankend ab. Sie hatte heute schon genug gegessen und auch wenn so eine Erdbeere zwischendurch sicher nicht voll machte, so schüttelte sie dennoch den Kopf. „Danke aber iss du nur“, entgegnete sie mit einem warmen Lächeln auf den Lippen.

Nun sollte es ans Eingemachte gehen. Shin wollte sie also tatsächlich herausfordern, indem auf die andere Seite des Trainingsplatzes sprintete und ihr von dort aus zurief. Rin grinste schief. „Gut, aber wie gesagt, ich werde es dir definitiv nicht leicht machen!“, rief sie von ihrer Seite des Platzes aus und schloss kurz die Augen. Vermutlich erwartete er, dass sie den ersten Schritt machte. Darin war sie gut. Rin versuchte sowieso selten, ihren Gegner erst zu beobachten, ihn den ersten Schritt machen zu lassen, sondern tat das lieber direkt selbst. Also schloss sie kurz die Augen und ihr Outfit veränderte sich. Statt des hübschen langen Rocks und der Bluse, die sie zuvor getragen hatte, war sie nun gekleidet in einen weiß-roten, langen Kimono. Dann öffnete sie die Augen wieder und warf noch einen kurzen Blick auf Shin, ehe sie begann, auf ihn zu zu rennen. Als sie nah genug war, blieb sie stehen schlug ihre Hände ineinander, wodurch sie direkt unter ihm einen magischen Zirkel entstehen ließ, aus dem abrupt fünf Fäuste aus Eis gesprungen kamen, um ihn in die Luft zu schleudern. „Ice Make: Knuckles!“, rief sie. In der Hoffnung, dass das funktionierte und er nicht rechtzeitig ausweichen konnte, sendete sie von ihrer Position aus direkt noch ein paar feine, spitze Lanzen aus Eis ein gutes Stück über Shin, weil sie glaubte, dass die Fäuste ihn genau an diese Position schleudern würden. Anschließend hielt sie inne und wartete ab, was geschah. Das waren zwei Angriffe, mit denen er nun erst einmal klarzukommen hatte, doch Rin war sich ziemlich sicher, dass sie ihn damit nicht überforderte. Sie wärmte sich schließlich gerade erst auf.


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Schnelligkeit: 115
Reflex: 95
Wille: 105

Schaden:
Ice Make: Knuckles - 165*2 = 330
Geschwindigkeit: 115*2 = 230

Ice Make: Lance - 165*1,5 = 247,5
Geschwindigkeit: 150

Verwendete Techniken - Ich hab versucht es an eine B-Rang-Rin anzupassen:
 
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Sa Jul 08, 2017 10:10 pm

Sie lehnte die Erdbeeren ab? Sagte sie nicht das sie Erdbeeren liebte? Shin verstand es nicht ganz. Er dachte immer das Menschen so sind das sie sich das nehmen was sie haben wollen und das vor allem unter den Umständen das man sich das holt was man will und irgendwann tötet. In der Welt ist er zwar aufgewachsen, aber Rin war genau das Gegenteil dieser Welt!

Sie wollte also Kämpfen! Shin lächelte sie nur an und steckte seine Hände in die Hosentaschen. Es würde jetzt sicher so aussehen als würde er sie auf die leichte Schulter nehmen, doch das war ganz sicher nicht der Grund. Er hatte seine Yoyos in der Hosentasche und wollte sie noch nicht angreifen. Vor allem nicht mit seiner Magie. Sie wechselte ihre Klamotten und Shin merkte das sie eine komplett neue Aura ausstrahlte. Diese Aura war nicht besonders Schwach und man spürte das sie die Lust auf diesen Kampf ausströmte. Er lächelte. Shin war stolz darauf einen solchen Gegner gefunden zu haben und das konnte er nicht leugnen. Ihm wurde allerdings gleich bei ihren ersten Angriffen klar das sie stark war! Erst einmal Magie um ihn anzugreifen, aber dann auch noch von oben um diesem Auszuweichen der ersten Magie einen Strich durch die Rechnung zu machen, aber wieso denn so offensichtlich? Unterschätzte sie ihn auch, oder wollte sie wissen wie viel er aushalten würde? Er reagierte schnell und schaffte es gerade so dem Ice-Maker Move auszuweichen, aber er musste anschließend gleich auf blocken um den Schaden etwas abzumindern. Er steckte den Schaden weg, rutschte ein paar Zentimeter über den Boden und Sprang dann mit einem Satz auf Rin zu. Sie war einen Magierrang höher als sie und musste mehr Mana haben, davon war Shin sich überzeugt weshalb er gleich seine 15kg Yoyos aus der Tasche holte und das erste Yoyo auf direktem Weg auf sie zu warf. Das zweite kam mit einem längerem Bogen zu gelenkt das es von hinten kam. Er wäre aber in der Lage dazu gewesen die Bahn dieser Yoyos nach belieben zu verändern und somit einen Treffer zu landen, solange sie keine Magie zum Blocken nutzen würde.

Schaden:
Yoyos: Yoyos = Körperkraft - ? = 110
Geschwindigkeit: Geschwindigkeit (Angriff) = Geschwindigkeit - ? = 115

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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   So Jul 09, 2017 4:01 pm


Der Junge hatte die Hände in die Taschen gesteckt und schien komplett entspannt. Entweder war er sehr naiv oder hatte einfach schon so viel Erfahrung in Kämpfen gesammelt, dass er einfach keine Angst mehr davor hatte, angegriffen zu werden. Rin konnte sich ziemlich gut vorstellen, dass es tatsächlich Letzteres war … nach allem, was er erzählt hatte, musste er sein ganzes, junges Leben damit verbracht haben, die Kämpfe anderer zu führen. Ein Gedanke, der Rin sehr erschütterte. Dennoch flogen ihre Angriffe auf ihn zu und dem ersten wich er geschickt aus, wann Rin doch ein wenig beeindruckte. Bei dem zweiten gelang ihm das jedoch nicht mehr und so versuchte er zwar, sich so zu positionieren, dass der einzusteckende Schaden gering gehalten wurde, dennoch prasselten die Lanzen nur so auf ihn ein. Rin stand noch immer reglos da und beobachtete das Geschehen. Sie vermutete, dass ein gut sitzender Angriff den Jungen wahrscheinlich schon in die Knie zwingen würde. Aber dabei hatte sie sich gehörig geschnitten. Stattdessen holte er nun zwei Waffen aus seinen Taschen und Rin musste genauer hinsehen, um zu erkennen, worum es sich dabei handelte. Yoyos? Er hatte erwähnt, dass er mit diesen zu kämpfen gelernt hatte. Eine interessante Waffenwahl, die sie so bisher nicht gesehen hatte. Daher würde sie erst einmal einzuschätzen lernen müssen, wozu er damit in der Lage war.

Besagte Yoyos rasten nun mit gehöriger Geschwindigkeit auf sie zu, eines frontal, das andere etwas seitlich an ihr vorbei, sodass es letztlich von hinten geflogen kam. Schnell reagierte sie und ließ vor sich einen riesigen Blick aus Eis entstehen, der zwischen ihr und dem ersten Yoyo stand, in der Hoffnung, dass er auch Shin abhalten würde, der auf sie zugesprungen kam. Das zweite, von der Seite kommende Yoyo, würde sie mit einem weiteren, offensiven Zauber abwehren. Sie schickte erneut eine Schar Lanzen von sich weg, dieses Mal jedoch nach hinten, wo sie erst auf das Yoyo zuflogen in der Hoffnung, es zur Seite zu drücken, sodass es sie verfehlte und dann weiter zu fliegen, um den Eisblock herum auf Shin zu. Der Junge mochte Waffen haben, doch keine Waffe der Welt war stark gegen Magie. Nicht, solange es keine magische Waffe war. Rin wusste nicht, gegen was für Gegner der Junge in seiner Vergangenheit so gekämpft hatte, doch viele Magier konnten es nicht gewesen sein. Ein normaler Zweikampf, Waffe auf Waffe, war bei Magiern sehr unüblich.

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Magische Resistenz: 115
Schnelligkeit: 115
Reflex: 95
Wille: 105

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Verteidigung
Ice Make: Block - 115*2 = 230 -> blockt damit den Schaden des ersten, frontal kommenden Yoyos

Ice Make: Lance - 165*1,5 = 247,5 -> blockt die 110 Schaden des anderen Yoyos und fliegt mit einem Restschaden von 137,5 weiter auf Shin zu

Schaden
Ice Make: Lance - 165*1,5 = 247,5 - 110 Yoyo-Schaden = 137,5 Restschaden auf Shin
Geschwindigkeit: 150


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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Mo Jul 10, 2017 10:18 pm

Sie schien nicht sonderlich angespannt und wunderte sich innerlich dennoch, da es einfach nicht üblich war, dass ein Zehnjähriger so locker bleiben würde. Shin wusste allerdings das sie stark war, immerhin war sie eine der Personen, die ihm gleich sagte auf welchem Rang sie war und Shin unterschätzte keine Magier. Magier waren eine Besonderheit unter den ganzen Menschen und hatten den vollen Respekt von ihm. Sie schien auch etwas überrascht als Shin die Yoyos rausholte. Natürlich war es keine Übliche Waffe und in Kombination mit Magie gar nicht erst vorstellbar. Es waren einfach nur zwei Metallklötze aneinander gemacht und dazu ein Seil. Wirklich effektiv sahen die jetzt nicht aus, aber wenn man das Gewicht bedenken würde, würde man merken das diese nicht nur zum Spaß da waren. 15 Kilo pro Yoyo waren etwas das niemals vorgekommen war. Alleine die Tatsache das er diese schwingen konnte war erstaunlich, zumindest für die meisten Menschen.

Shin sprang mit ran um sie zu anzugreifen und merkte das sie den nächsten Eiszauber nutzte. Ein Eisblock mit einem Volumen von ca. 125 Kubikmetern tauchte vor ihm auf und er wusste das dieser Angriff nur Verteidigung war. Das Yoyo krachte in die Eissäule und Shin merkte das ein Angriff nach hinten ausgeführt wurde. Er merkte wenn Eis in der Nähe war und er sah das Yoyo mit einer höheren Geschwindigkeit auf ihn zukommen, doch er hatte eine Idee! Er duckte sich knapp unter dem anderen Yoyo hindurch und ließ es ebenfalls in die Säule krachen. Er zog seine Yoyos zurück und öffnete die Schlaufe um sein Handgelenk. Shin ließ die Yoyos an die Oberarme rutschen. Er drückte auf die Knöpfe und die Yoyos befestigten sich wieder an Shin. Er sprang zurück und machte ein paar Kunststückchen. Zumindest sah es so aus. Er ließ die Yoyos Blitzschnell in die Hosentaschen gleiten und sprang mit seinen Eiskrallen auf Rin zu. Er ließ ihr aber noch keine Chance diese zu sehen und hielt sie deshalb mit Fäusten zu sich. Er blutete natürlich dadurch, aber auch dieses Blut ließ er in den Fäusten. Kurz vor ihr streckte er seinen Oberkörper und sprang mit den Händen voran auf sie zu. Er hoffte sie wenigstens zu streifen.

Durchhaltevermögen : 85
Manapool: 90/100
Körperkraft :110
Körperbau : 100
Intelligenz : 90
Magische Kraft :120
Magische Resistenz : 80
Schnelligkeit :115
Reflex :100
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Schaden:
Ice-Claw - 110*1,5 = 165



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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Sa Jul 15, 2017 4:21 pm


Sie beobachtete, wie das eine Yoyo aus dem Eisklotz herausgezogen wurde, während Shin das andere ebenfalls zu sich zog und dann ein paar Sprünge nach hinten machte. Ein wenig beeindruckt nickte Rin ihm zu. „Das sieht gut aus!“, rief sie. „Aber das reicht noch lange nicht aus, um mich zu beeindrucken!“ Damit war sie nicht ganz ehrlich … Sie war im Großen und Ganzen sogar sehr beeindruckt von dem Jungen. Aber das hier war ein Kampf. Wenn auch nur ein Trainingskampf, so durfte sie keine Schwäche zeigen. Mit einer Handbewegung ließ sie den Eisklotz wieder verschwinden, um den Jungen besser sehen zu können. Gerade rechtzeitig um zu beobachten, wie er mit etwas Abstand zwischen sich und ihr kurz stehen blieb, nur um direkt darauf auf sie zuzulaufen. Was hatte er vor? Er würde doch wohl nicht versuchen wollen, in den Nahkampf mit ihr zu gehen, oder? Das wäre schlecht für sie, denn der Nahkampf war ihre eine, große Schwäche. Sie musste stets einen gewissen Abstand zwischen sich und ihrem Gegner halten können, sonst konnte es problematisch für sie werden.

Also schlug sie blitzschnell ihre Hände ineinander und vor ihr entstand zuerst eine einzelne Ranke aus Eis, die sich auf Shin zu schlängelte. Aus dieser Ranke schossen weitere heraus und auf jeder einzelnen Ranke begannen, wunderschöne Rosen aus Eis zu wachsen. „Ice Make: Rosen Krone!“, rief sie und wach sich ziemlich sicher, dass Shin diesen Rosen und Ranken erst ausweichen müsste und da sie direkt vor ihr entstanden, konnte er zumindest nicht mehr frontal auf sie zu rennen. Es war, in ihren Augen, der perfekte Plan. Immer schön einen gewissen Abstand halten, das war ihre Divise! Daher ließ sie nun unter sich einen Winddrachen aus Eis entstehen, sprang darauf und ließ sich von ihm gut 50 weitere Meter zurück tragen, sodass sie nun mindestens 60m zwischen sich und Shin gebracht hatte, wodurch sie fast am Rand des Trainingsplatzes stand. Nun brauchte sie natürlich noch etwas mehr, um ihn auch weiter von sich fern zu halten. „Viel Spaß mit diesem kleinen Freund von mir!“, gab sie belustigt von sich, schlug ihre Hände ineinander und beschwor direkt neben sich einen riesigen Tiger aus hartem Eis. Dieser sah sie kurz an, sie nickte ihm zu und machte dann eine Kopfbewegung zu Shin, woraufhin der Tiger sich sofort in Bewegung setzte und auf ihn zu sprang, um den Jungen davon abzuhalten, näher an Rin heran zu kommen.

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Magische Resistenz: 115
Schnelligkeit: 115
Reflex: 95
Wille: 105

Lebensenergie: 1575/1575

Schaden
Ice Make: Rosen Krone - 123,75 Schaden über Zeit oder einmalig 247,5 Schaden
Geschwindigkeit: 150

Ice Make: Snow Tiger - 330
Geschwindigkeit: 330


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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Sa Jul 15, 2017 9:35 pm

Sie sagte das es nicht ausreichte um sie zu beeindrucken? Das war gemein. Shin wollte sie eigentlich nur beeindrucken, aber sie sagte das es noch nicht reichen würde, naja was ein wunder wenn sie noch nicht einen Magieangriff gesehen hatte, doch das sollte sich bald ändern! Sie erzeugte Eisrosen die Shin treffen sollten, doch er wusste genau wie er den Schaden reduzieren könnte ohne das er ihr gleich seinen ersten Angriff zeigte. Er sagte so leise das der Ton der Eisrosen seine Stimme überdeckte "Gebrüll des Eisdrachens." Er erzeugte einen blauen Strahl aus Eis der in die Rosen einschlug und eine Staubwolke erzeugte. Das war seine Chance! Er Setzte seine Eisflügel ein und erhöhte seine Geschwindigkeit. Er stieg in den Himmel auf und sah wie Rin einen Tieger aus Eis erschuf. War das jetzt ihr ernst?! Der sollte ihm eine Menge Schaden zufügen wenn er ihn treffen würde, doch sie hatte eine Sache vergessen! Er konnte immer noch Eis essen um sein Mana zurück zu erlangen und solche Angriffe einfach untätig zu machen. Er sollte ihr langsam also echt zeigen was er drauf hatte und entschloss sich deshalb ihr alles zu zeigen. Alles wovor sie Angst haben sollte. Er wusste das er dem Tiger irgendwie entkommen musste und dennoch war das Vieh einfach zu schnell um ihn loszuwerden. Shin flog genau auf den Tiger zu und fraß ihn komplett auf. Er lächelte Rin an während er auf sie zu raste und dabei nur rief "Gebrüll des Eisdrachen!" Er schoss den Strahl von einem Durchmesser von 1,5 Metern. Er war nah genug dran um sie mit der Technik noch zu treffen und sollte sie ausweichen würde er sie sicher noch bekommen, denn er raste weiter auf sie zu und holte dabei seine Eis-Klauen raus.

Von ihm kam nur ein "Ich denke danach wirst du beeindruckt sein!" Er raste weiter auf sie zu und flog um den Strahl herum und das in Spiralenform. Er und der Strahl kamen weiter auf sie zu und Shin ahnte nicht wie sie darauf reagieren würde.

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Körperkraft :110
Körperbau : 100
Intelligenz : 90
Magische Kraft :120
Magische Resistenz : 80
Schnelligkeit :115
Reflex :100
Wille : 100

Lebensenergie: 1027,5/1275

Schaden:
Ice Dragons Roar - 180
Geschwindigkeit - 240

Ice Claw - 165
Geschwindigkeit - 125

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1500/1500  (1500/1500)

BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   So Jul 16, 2017 1:06 pm


Das waren ein paar Techniken, mit denen Shin nun erst einmal klarkommen musste. Rin beobachtete ihn dabei, wie er weiter rannte und damit einen enormen Schwall aus Eis auf die Rosen prallen ließ. Ein Großteil der hübschen Blümchen wurde zerschmettert und Rin staunte nicht schlecht. Aber warum staunte sie überhaupt? Er war eben ein Dragonslayer. Sie hatte dieses Gebrüll auch bei Reika schon mehrere Male gesehen und hätte sie gebrüllt, wären nicht nur ein paar Blumen zerschmettert worden … Shin rannte auf jeden Fall fleißig weiter, bis er plötzlich eisige Flügel aus seinem Rücken schießen ließ und sich in die Luft erhob. Was hatte er wohl vor? Früher oder später würde er sich dem Tiger doch sowieso stellen müssen! Oder auch nicht …

Auf Rins Gesicht stahl sich ein Lächeln, als sie sah, wie der Junge etwas hinab flog, auf den Tiger zu, den Mund öffnete und … den Zauber einfach verschlang. Auch diese Fähigkeit hatte sie schon das eine oder andere Mal gesehen, aber noch nie im Bezug auf ihre eigenen Zauber. Es war interessant, dabei zuzusehen, wie der riesige Eistiger einfach in Shins Mund verschwand. Das Lächeln verschwand aber fast genauso schnell wieder, als Shin erneut in die Luft flog und auf sie zu raste. Dann sah sie, wie ein weiterer Schwall aus Eis aus seinem Mund kam und auf sie zuraste. Gemeinsam mit ihm. Sie musste handeln! Schnell! Hektisch schlug sie ihre Hände ineinander und zog vor sich einen enormen Eisschild in die Luft, der hoffentlich sowohl das Drachengebrüll, als auch den auf sie zu stürmenden Shintaro abhielt. Und das tat es. Zumindest halbwegs … Als die magische Energie Shins, sowie er selbst auf den Schild einschlugen, sah Rin von ihrer Position hinter dem Schild aus, wie sich langsam Risse darin bildeten. Noch immer hielt sie die Arme nach oben, schloss die Augen und konzentrierte sich. An ihrem rechten Arm erschien ein Armband, das sie einst von Shinji geschenkt bekommen hatte. Es begann, eine angenehme Energie auszustrahlen, die ihr neue Kraft gab. Diese Kraft ließ sie in den Schild fließen und die Risse blieben zwar, doch hielt der Schild dem Gebrüll stand, bis dieses verebbte. Danach zersprang es in tausend Teile und prasselte auf Rin und Shintaro nieder. Ein wenig sah es so aus, als würde es schneien. Schwer atmend machte Rin ein paar Schritte zurück und hielt die Arme nach oben. „Okay, ich gebe zu, das war … dieses Mal sehr beeindruckend“, meinte sie und sah den Weißhaarigen mit einem Lächeln an. Ob er den Kampf weiter führen wollte oder nicht, lag bei ihm. Wenn er jetzt auf sie zusprang, könnte das für Rin problematisch werden, doch damit würde sie umzugehen wissen, wenn es soweit war … Vielleicht. Aktuell empfand sie es aber, als angepasst, hier eine Pause anzusetzen. Sie hatte einiges an magischer Energie verbraucht und auch wenn sie sicher noch sehr viel mehr hatte, musste sie ja bei einem Training nicht unbedingt aufs Äußerste gehen.

Werte:
Durchhaltevermögen: 105
Manapool: 450/640
Körperkraft: 70
Körperbau: 90
Intelligenz: 105
Magische Kraft: 155 + 10
Magische Resistenz: 115 + 5
Schnelligkeit: 115
Reflex: 95
Wille: 105

Lebensenergie: 1575/1575

Verteidigung
Ice Make: Shield - 120*3 = 360 - (180 Roar + 165 Ice Claws) = 15 Shield übrig

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