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 Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~

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Rin Setsuko
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BeitragThema: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Mi Jun 21, 2017 6:48 pm

das Eingangsposting lautete :



.: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen  :.

Wer?: Rin Setsuko && Aomine Shintaro
Wo?: Graceful Tiger Gildenhaus
Wann?: Vor knapp 2 Jahren
Was?: Unter starken Schmerzen und nicht ganz wissend wohin mit sich, taumelt Aomine Shintaro vor den Eingang der Graceful Tiger Gildenhalle und dabei fast direkt in die Arme von Rin Setsuko, die zu diesem Zeitpunkt selbst nicht ganz weiß, wohin mit sich.



Es war ein recht angenehmer, für Rins Verhältnisse fast schon zu warmer Herbsttag. Für die meisten Mitglieder war das perfekt, um entweder auf Quests zu sein oder ein paar schöne Spaziergänge durch den Wald oder die angrenzende Stadt zu machen. Rin war heute jedoch zu nichts von beidem zumute. Reika hatte im Moment keine Zeit für sie – wichtige Gildengeschäfte – und Shinji galt noch immer als verschwunden. Rin seufzte. Wo zur Hölle war ihr bester Freund, wenn sie ihn brauchte? Im Moment hätte sie ihn zwar nur gebraucht, um die Langeweile zu vertreiben, aber auch sonst hatte sie immer sehr gern viel Zeit mit ihm verbracht. Und nun war er spurlos verschwunden.

Die Magierin ließ ihren Blick durch die Gildenhalle wandern. Es war wirklich keine Seele hier … wie ausgestorben. Ein wenig bedrückte Rin dieser Anblick. Vielleicht sollte sie doch ein wenig draußen herumlaufen? Einen Schneemann bauen? Sie liebte Schneemänner … nein. Oder doch? Rins Kopf wanderte immer wieder von der schweren Eingangstür zur Treppe, die nach oben zu ihrem Zimmer führen würde und zurück. Nein, sie konnte jetzt nicht einfach schlafen gehen. Sie war erst vor 2 Stunden aufgestanden. Also fasste sie sich ein Herz, schnappte sich ihre Jacke, die sie vorsichtshalber mitgenommen hatte und lief zur Tür. Mit einem kräftigen Ruck zog sie sie auf und sofort kam ihr eiskalte Luft entgegen, die sie tief einatmete. Dann setzte sie den ersten Fuß vor, als ihr Blick auf eine Gestalt fiel …


Zuletzt von Rin Setsuko am So Jun 25, 2017 9:48 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Aomine Shintaro
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Di Jul 18, 2017 11:27 am

Shin raste auf seine Freundin zu und er sah das sie begeistert war. Er stoppte allerdings trotzdem nicht denn irgendwie musste er sie ja besiegen können.. nur wie. Er hatte schon viel mehr Schaden eingesteckt und ihm wurde immer mehr klar das sie  einfach einen viel höheren Rang als Magierin hatte als er. Er wusste genau das er als schlappriger C-Rang Magier einfach nicht mit einem B-Rang Magier mithalten konnte. Aber wieso war sie noch vom Rang B? Sie war viel Besser als B-Rang. Zumindest nach Shins empfinden. Sie sollte einfach gleich zum A-Rang gehen. Immerhin war sie strategisch nicht schlecht, aber dennoch dachte sich Shin nichts weiter als das er den Kampf einfach abbrechen sollte und das vor allem als seine stärkste Kombination einfach abgewehrt wurde. Das Schild das sie erzeugte war aus Eis und wäre er nicht im Angriff gewesen hätte er sicher noch die Zeit dazu gefunden es aufzuessen, aber er konzentrierte sich zu sehr auf das Angreifen was ihm somit keine weitere Chance gab, das Schild aufzuessen. Dazu war der kleine Junge einfach viel zu schnell und dennoch schaffte er es fasst das Schild zu zerstören. Er schaffte es also fast das Schild einer B-Rang Magierin zu zerstören, was ihn innerlich schon sehr freute.

Das Schild zersprang und es sah aus als würde es auf Rin und Shin runter schneien. Es sah echt schön aus weshalb Shin seine Flügel einfach verschwinden ließ, sie anlächelte und dabei seine Hände in den Hosentaschen verschwinden ließ. Er war schon froh genug zu sehen das sie stark war und auch mit ihren aufgewühlten Gefühlen ihre Konzentration komplett auf den Kampf beziehen konnte. Rin hielt die Arme nach oben und atmete einmal tief durch, es wäre jetzt zwar eigentlich die Perfekte Gelegenheit sie anzugreifen, aber Shin wusste das sie ihre Abwehr niemals ganz fallen würde, dass sah er in ihren Augen und das reichte ihm schon. Sie war stark, stärker als er und als sie ihm sagte das er sie beeindruckt hatte reichte es dem Jungen schon um den Kampf abzubrechen, also sagte er einfach "Dann lass uns hier aufhören. Ich habe mein Ziel erreicht und du hast gesehen was ich kann.Außer.." Er stoppte kurz und seine Augen verwandelten sich in kalte, mordlustige Augen, daraufhin sagte er mit einem Lächeln, was seinen Augen noch mehr eindruck gab "Außer natürlich du willst noch mehr sehen und dazu nicht aufgeben." Es waren die Assassinen Augen die gerade raus kamen. Seine innere dunklere Seite hatte noch nicht genug doch Shin hielt sich nur den Kopf und machte dabei ein Schmerzhaftes Gesicht, als würde er dagegen ankämpfen und genau das tat er. Dieser Assassinen Modus.. er wollte ihn am liebsten loswerden.. oder einfach besser unter Kontrolle haben.. Shins Kopf fing an weh zu tun und er hörte die Stimme seines "Vaters" in seinem Kopf die ihm sagte Du musst sie töten. Hörst du Shin. Töte sie jetzt. Töte sie! Shin schrie auf und das mit einem lauten "NEEEEEIN!" Er kämpfte mit sich selbst und zeigte nur auf Rin und sagte "Komm.. nicht.. näher." Shin hatte Schmerzen.. größere Schmerzen als die Schmerzen die er hatte als er ankam. Er kämpfte mit sich selbst und hörte seinen Vater wieder in seinem Kopf sagen Wozu habe ich dich ausgebildet.? Töte sie Shin. Töten ist das wozu du geboren wurdest! Shin schlug mit seiner rechten Hand auf den Boden als er langsam zusammensackte und anfing stark zu schwitzen. Er guckte Rin an und man sah eine Träne seine Wange hinunter laufen. Wieso konnte der kleine Junge seine Vergangenheit nicht einfach vergessen. Er guckte Rin nur an und sie sollte sein Leiden klar erkennen woraufhin er nur sagte "Rin.. Hilf mir.."
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Rin Setsuko
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Di Jul 18, 2017 4:40 pm


Langsam senkte Rin ihre Arme wieder, als sie sah, dass von Shin keine direkte Bedrohung ausging. Auch er war zufrieden mit dem Ergebnis, schließlich hatte er ihr nun gezeigt, was er drauf hatte und sie nickte. Er hatte tatsächlich bewiesen, dass er einiges auf dem Kasten hatte und sich nicht davor scheute, alles zu geben. Auch im Trainings. Irgendwie machte es sie stolz … Der Junge hatte IHR gegenüber beweisen wollen, was er konnte und das zeugte doch davon, dass sie ihm etwas bedeutete. Oder nicht? Schließlich wollte man sich doch niemandem gegenüber beweisen, den man nicht kannte oder nicht mochte … Zumindest ging es ihr da so. Außerdem hatte er nun eindeutig bewiesen, dass er ein Dragonslayer war. Rin hatte also mit der Vermutung richtig gelegen, dass das, was man ihm eingepflanzt hatte, ein Drachen-Lacryma war. Gerade wollte sie etwas erwidern, was wohl ein weiteres Lob geworden wäre, da bemerkte sie, wie Shins Blick sich veränderte. Er wurde finsterere, das helle Leuchten der blauen Iriden verdunkelte sich und ein seltsames Lächeln erschien auf dem Gesicht des Jungen. Rin hatte diesen Ausdruck schon einmal gesehen … schon einige Male. Jedoch war das bei Aufträgen gewesen, die sie bezüglich einer kleinen Gruppe Auftragsmörder hatte erledigen müssen. Diese Leute hatten genauso geguckt … Naja, fast. Bei ihren war es nicht so gequält. Rin konnte sehen, wie Shin in die Knie ging, schrie und sich den Kopf hielt. Er musste furchtbare Schmerzen haben.

„Shin!“, rief sie und ging neben ihm in die Knie, um ihm eine Hand auf die Schulter zu legen. Dabei merkte sie, wie angespannt sein Körper war. War es vielleicht doch keine gute Idee gewesen, ihn jetzt schon so zu fordern? Er war schließlich vor ein paar Stunden kurz vorm Gildenhaus zusammengebrochen und nun hatte er bereits einen Trainingskampf hinter sich. Sie hätte ihn doch im Bett halten sollen. Innerlich machte sie sich unglaubliche Vorwürfe, schob dieses Selbstmitleid aber erst einmal zur Seite. Shin ging es schlecht, da musste ihr eigenes Gewissen erst einmal warten. „W-was ist los? Was brauchst du?“ Ihre Hand ging zu seiner Stirn, um seine Temperatur zu überprüfen und er glühte regelrecht. Sofort ließ sie ihre Hand etwas kühler werden und ließ sie auf seiner Stirn liegen. Ihr Blick ruhte dabei weiter auf ihm. „Es wird alles gut, ich bin bei dir. Keine Sorge!“ Sie versuchte, die aufsteigende Panik in ihrer Stimme zu unterdrücken, was ihr in Anbetracht der Umstände sogar recht gut gelang. „Vielleicht … solltest du dich wieder etwas hinlegen. Soll ich dir aufhelfen?“ Die ganze Zeit kniete sie neben ihm, während die kleinen Eiskristalle, die der Schild hinterlassen hatte, mittlerweile fast alle zu Boden gefallen waren und nun um sie herum einen Kreis glitzernden Schnees bildeten. Was sollte sie tun? Sie wusste nicht einmal, was los war. Natürlich betrachtete sie die Stellen, die sie verbunden hatte, ob sie dort irgendwo etwas Rotes sah, doch da schien alles in Ordnung zu sein. Gut, er blutete also schon einmal nicht. Ihre eine Hand noch immer auf seiner Stirn, die andere auf seiner Schulter musterte ihn, versuchte den schmerzerfüllten Blick zu deuten. Was sollte sie tun?
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Aomine Shintaro
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Di Jul 18, 2017 9:04 pm

Shin lag auf dem Boden.. und hatte einfach Schmerzen. Die Stimme seines Vaters in seinem Kopf und er hatte einfach nur Angst. Angst davor das sein Vater ihn versteuern würde und auch wenn er weggelaufen war, er die Vergangenheit nicht komplett hinter sich lassen konnte. Wie sollte er bloß etwas wie das hier akzeptieren ohne aber jemandem seine komplette Vergangenheit zu erzählen. Shin hörte die Stimme seines Vaters noch immer sagen das er Rin umbringen sollte doch Shins Körper war komplett angespannt und der kleine Junge kontrollierte ihn noch komplett. Er wusste das wenn er irgendwann mal locker lassen würde, dann würde er Rin angreifen und genau das wollte er nicht, vor allem weil sie für ihn da war. Sie wusste nicht was mit ihm los war, das war klar. Die Eismagierin war nun einmal nicht in seiner Vergangenheit gewesen und das war auch der Grund weshalb sie sicher dachte das er aufgrund seiner Wunden von vor zwei Stunden diese Schmerzen empfand, doch nein, dass war nicht der Grund! Keines Weges! Shin musste gegen sich selbst kämpfen und das was sein Gesicht gerade abzog war komplett ungewollt.

Rin legte ihre Hände auf Shins Stirn und kühlte diese, die andere Hand war auf seiner Schulter und Shin fühlte sich das erst mal in seinem Leben geborgen, aber er wusste das er seine Vergangenheit nicht komplett los werden würde, auch wenn er jetzt gewinnen würde und genau daher zog die Vergangenheit die Kraft. Sie zog die Kraft aus seiner Verzweiflung und seinem Zorn gegen seinen Vater. Shin merkte aber auch das Rin innerlich aufgewühlt war. Wie sollte es auch anders sein wenn plötzlich ein Zehnjähriger vor ihr zusammenklappt. Shin antwortete auf ihre Frage ob sie ihm aufhelfen sollte nur "Geh am besten ein paar Meter zurück.." Er guckte sie an und man erkannte das sein rechtes Auge wieder in seiner normalen Farbe leuchtete, aber das andere noch immer Eiskalt war. Zehn Jahre alt und zwei Gesichter, wieso musste er ausgerechnet diese Hölle durchleben... Shin nahm Rins Hand, die Hand die auf seiner Schulter lag und sah sie an. Sie war wirklich da. Er war das erste mal in seinem Leben nicht alleine und das alleine war schon ein starker Fortschritt weshalb auf seiner rechten Gesichtshälfte der Mundwinkel nach oben ging. Er sagte nur "Rin.. nein.. geh nicht. Ich brauche dich. Du bist die erste Person die für mich da.." Er stoppte nur und es kam ein mit dunklerer Stimme gesprochenes "Nein Verschwinde! Er ist meine Waffe!" Sie sollte merken das Shin litt aber worunter sollte ihr immer klarer bewusst werden. Shin guckte sie nur an und sagte mit seiner klaren Stimme "Mach das es aufhört.."
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Rin Setsuko
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Mi Jul 19, 2017 3:32 am


„Ich werde nichts dergleichen tun, Shin!“ Die Augen der Eismagierin waren starr und entschlossen auf den Jungen gerichtet. Er verlangte doch nicht ernsthaft, dass sie sich entfernte. Doch kurz darauf entschied er sich sowieso um, sah sie flehend an und dieser Blick verpasste Rin einen Stich im Herzen. Was war nur los? Was ging in ihm vor? Wogegen kämpfte er an? Sie vermutete mittlerweile nicht mehr so ganz, dass es mit seiner körperlichen Verfassung zusammenhing. Er war bis eben topfit gewesen. Sie versuchte zu rekapitulieren, was in den letzten paar Minuten vorgefallen war. Seine letzten Worte passierten noch einmal in ihrem Geiste Revue und ihr Verstand ratterte förmlich. Der Junge lag mittlerweile am Boden, den Körper noch immer angespannt. Ihrem Blick war wohl eine ähnliche Verzweiflung anzusehen, wie Shin, doch bei ihr war sie gemischt mit Sorge und Ratlosigkeit. Bei ihrem waren es Schmerz und Hass. Dieser Hass, den sein Blick ausstrahlte ließ Rin erschaudern. Er war nicht gegen sie gerichtet … vermutete sie. Aber irgendetwas musste ihn heraufbeschworen haben. „Hey, Shin?“ Ihre blauen Augen musterten ihn aufmerksam, während sich auf ihren Augen ein Lächeln bildete. Vielleicht musste sie ihm einfach nur zeigen, dass sie für ihn da war, komme was denn da wolle!

„Du brauchst keine Angst haben. Du gehörst jetzt zur Familie. Zu meiner Familie. Ganz egal, was passiert, was du durchmachst, was du erleiden musst. Ich werde bei dir sein und das mit dir gemeinsam durchstehen.“ Dabei wuschelte sie ihm mit der Hand, die bis eben an seiner Stirn geruht hatte, ein paar Mal übers Haar. Sicher, sein Blick war … verstörend und unheimlich, aber das hielt sie nicht davon ab so mit ihm umzugehen, wie noch vor wenigen Augenblicken. Sie kannte diesen Jungen kaum, doch Rin war schon immer eine Person gewesen, die sehr schnell Freunde fand. Stets war sie offen, gutherzig und trug ihr Herz auf der Zunge. Manchmal fällte sie aus diesem Grund zu vorschnelle Entscheidungen, deren Konsequenzen sie nicht bedachte, doch das war eine kleine, negative Seite, die sie zum Wohl des großen Ganzen stets ignoriert hatte. Und dieser Junge brauchte Hilfe. Er war allein gewesen, so viele Jahre seines doch noch so jungen Lebens. Eine richtige Familie hatte er bisher nie gehabt, alles, was er wohl kannte, waren Aufträge und Training. Stärker zu werden war für ihn der Kern allen Seins. Aber all das konnte er hier hinter sich lassen. „Weißt du … Graceful Tiger hat eine dunkle Vergangenheit.“ Ihr Blick wandert ein wenig an ihm vorbei in die Ferne. „Wir waren nicht immer gut. Aber auch wir haben einen Neuanfang bekommen, diesen Schritt gewagt und schau, wie gut es uns geht.“ Sie sah wieder zu Shin zurück, das Lächeln war noch immer nicht von ihren Lippen gewichen. „Graceful Tiger ist die Gilde der Neuanfänge. Jeder hier hat irgendwann in seinem Leben einen Neuanfang gewagt. Und egal, was dich plagt, wenn du wirklich willst, kannst du es hinter dir lassen. Ein für allemal.“ Ihre blauen Augen ruhten auf Shintaros Blick, darauf bedacht, jede noch so kleine Regung darin zu erkennen. „Und wenn du Hilfe dabei brauchst, scheu dich nicht davor, auf mich zuzukommen. Oder auf jeden anderen aus der Gilde. Jeder war einmal an einem so schmerzvollen Punkt. Und wir alle haben ihn irgendwie überstanden. Du bist stark genug, um das auch zu schaffen, das weiß ich.“ Innerlich atmete sie tief durch. Das waren viele Worte und sie alle empfand sie als wahr. Aber wie würde Shin das auffassen? Würde er verstehen, was sie damit sagen wollte? Würde er ihre Mühen gutheißen? Fakt war: Sie würde nichts unversucht lassen, um ihm aus seiner aktuellen Gemütslage heraus zu helfen.
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Aomine Shintaro
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Do Jul 20, 2017 11:10 pm

Sie schien gar nicht darauf zu reagieren das er ihr gesagt hatte das sie verschwinden sollte, doch das verwunderte ihn nur noch mehr. War dieses Mädchen nicht etwas zu nett zu ihm? Er war gerade erst in der Gilde und sie war wie eine große Schwester für ihn. Wie schaffte sie es so schnell sein kaltes Herz aufzutauen? Shin verstand es nicht und dennoch spielte seine Gefühlswelt nicht mehr so verrückt wie sie es vorher tat. Sein Vater wurde immer leiser und Rins Stimme drang immer weiter zu ihm durch und Shin wurde immer leiser. Shin sah sie an und sah Verzweiflung und das aus Angst und Ratlosigkeit. In seinem Kopf sagte er sich nur Rin.. hier.. Hier bin ich. Shins Blick wurde immer ruhiger und er hoffte das auch Rin dies Wahrnehmen würde.

Shin hörte Rin bei ihrem Versuch zu ihm durchzudringen. Sie sagte das sie für ihn da wäre gant gleich was kommen würde und Shin verstand sie. Er verstand jedes Wort aber kam nicht dazu auch nur was zu sagen. Sie sagte das er zu ihrer Familie gehören würde was Shin schon fast aufweckte.. er sah noch etwas verschwommen aber das lag sicher daran das ihm die Tränen in den Augen standen. Er gehörte das erste mal in seinem Leben zu einer Familie.. Als sie sagte das sie das gemeinsam mit ihm durchstehen würde wuschelte sie Shin durch die Haare. Am liebsten würde er sie gleich jetzt umklammern und sich an ihrer Schulter ausheulen doch er musste stark bleiben also hörte er ihr einfach weiter zu und sah sie an. Sie erzählte ihm davon das auch Gracefull Tiger einen Neuanfang hinter sich hatte. Rin war nicht nur für ihn da sondern machte ihm auch noch Mut indem sie ihm sagte das er alles schaffen würde solange er fest daran glauben würde. Zumindest ging es in die Richtung. Sie sagte ihm das sie alles in sich aufnehmen würde wenn er darüber reden wollte und das er stark genug war um einen Schmerzhaften Punkt zu überstehen.. Aber weiter kam sie eh nicht, da Shin sich an sie klammerte und einen Wasserfall aus Tränen auf ihrer Schulter hinterließ. Er hatte etwas furchtbares getan und das wusste er. Rin war für ihn da und er sagte das sie verschwinden sollte. Was wäre aus ihm geworden wenn sie nicht da wäre und ihn wachgerüttelt hätte? Er wusste es nicht, aber er sagte einfach nur weinend "Es tut mir Leid.. Ich war ein Idiot.. Danke.."
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Fr Jul 21, 2017 9:25 am

Nachdem Rin ihren Schwall an Worten ausgesprochen hatte, ließ sie Shin einen Moment Zeit, um alles zu verarbeiten, ehe sie weiter sprechen wollte. Dazu kam sie jedoch gar nicht, denn der Junge sah sie nur kurz schniefend an und fiel ihr dann um den Hals. Auch das verpasste ihr einen Stich im Herzen. Diesmal aber einen guten. „Na na na, ist ja gut“, flüsterte sie und strich ihm sanft über den Kopf, während er schluchzend an ihr hing. Eine Weile lang sagte sie gar nichts, verharrte einfach so und schwieg, ließ Shin sich ein wenig ausweinen. Dann wandte er wieder Worte an sie, dieses Mal nicht gequält oder schmerzerfüllt. Aber sie waren voller Reue und Dankbarkeit. Rin löste die Umarmung ein wenig und sah ihn lächelnd an. „Idiot würde ich nicht sagen. Du hast sicher einen triftigen Grund für das, was gerade passiert ist.“ Nachdenklich legte sie einen Finger an ihr Kinn. „Unter Kontrolle bringen sollten wir das aber trotzdem.“ Dann stand sie langsam auf und hielt ihm eine Hand hin, um ihm aufzuhelfen. „Aber ich bin mir sicher, dass wir das hinkriegen.“ Das Lächeln verließ nicht ihre Lippen, nun sah sie sich aber auf dem Trainingsgelände um und schien nachzudenken. Irgendetwas war mit Shin passiert und wenn er noch einmal solch einen Anfall hatte, war das nächste Mal vielleicht niemand da, um ihn zu beruhigen. Was wäre wohl passiert, wäre sie weggegangen, wie er es anfangs verlangt hatte? Sie strich sich durchs Haar und schob diese Gedanken mit einem Kopfschütteln zur Seite.

Ihr Blick wanderte wieder zu Shin. „Tja, was nun? Möchtest du dich vielleicht doch noch ein wenig ausruhen? Dann könnte ich derweile Reika aufsuchen und dich bei ihr anmelden. Schließlich können wir so direkt gemeinsam einen Auftrag im Namen der Gilde übernehmen.“ Zwar hatte sie mittlerweile davon abgelassen zu glauben, dass er einen Schwächeanfall oder dergleichen gehabt hatte – danach hatte es definitiv nicht ausgesehen – aber ein wenig Ruhe könnte wohl ihnen beiden nicht schaden. Trotz allem war er sehr warm gewesen und hatte gezittert. Er musste seinem Körper sehr viel abverlangt haben, wenn auch vielleicht nur unterbewusst. Außerdem konnte sie etwas zu essen gebrauchen. Fast wie aufs Stichwort vernahm man ein leises Grummeln und sie sah zu ihrem Bauch runter. „Na sieh mal einer an, wer sich da mal wieder bei mir meldet. Lange nichts von dir gehört, mein Freund.“ Über all das Chaos von eben hinweg hatte sie gar nicht bemerkt, dass es schon weit nach Mittag war. Ihre letzte Mahlzeit war nun doch schon einige Stunden her. Sie sah wieder zu Shin, diesmal war ihr Blick etwas ernster. „Sobald du dich bereit dazu fühlst, versprich mir zu erzählen, was da eben passiert ist, in Ordnung?“
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BeitragThema: Re: Von gebrochenen Rippen und heilenden Herzen ~   Sa Jul 22, 2017 10:32 pm

Nachdem Rin ausgesprochen hatte klammerte sich Shin quasi an sie. Er wusste genau das da jemand war der für ihn da war und dieser Jemand saß ihm genau gegenüber. Rin kannte ihn nicht einmal aber verpflegte ihn einfach, brachte ihn in ihre Gilde, ging sicher das es ihm gut ging, aber hatte scheinbar nicht einmal zweifel daran, dass der kleine Gefährlich sein könnte. Shin war ihr da schon was schuldig, aber dann war sie auch noch da als er seelisch mit sich selbst kämpfte und gab ihm einen starken Rückhalt mit dem er es schaffte sich selbst zu besiegen. Sie nahm ihn in den Arm und beruhigte ihn. Shin weinte noch etwas weiter bis er feststellte das er gerade einen schlimmen Fehler beging. Den Fehler schwäche zu zeigen und das auf einem hohen Rang. Shin schluchzte nur noch ein paar mal und wischte sich anschließend mit seinem Pullover die Tränen aus dem Gesicht. Sie lächelte ihn an und sagte ihm das er kein Idiot sei sondern einfach nur einen Grund dafür hätte das er sie wegschicken wollte. Er hatte sich nicht unter Kontrolle, aber er wollte es ihr noch nicht sagen, dass sollte sie erst in ein oder zwei Jahren erfahren. Einfach dann wenn er bereit dafür war. Die Eismagierin machte ihn darauf aufmerksam das sie das was gerade Vorgefallen war lieber unter Kontrolle bringen sollten woraufhin er ihr nur zu nickte und ihren nächsten Satz verneinte in dem er mit dem Kopf schüttelte und sagte "Ich muss das alleine hinbekommen. Es ist etwas sehr wichtiges." Shin war sich sicher das es einfacher wäre wenn sie ihm helfen würde, aber er musste damit abhacken und das ging nur auf diese Art und Weise.

Sie fragte Shin ob er sich nicht ausruhen wolle doch er schüttelte nur mit dem Kopf und sagte "Nee. Lass uns lieber noch was Essen. Ich habe einen Mordskohldampf nach diesem Kampf. Ich habe zwar deinen Tiger gegessen, aber das zählt nicht!" Auch Rins Magen schien zu grummeln und da wusste Shin das sie nicht nein sagen würde. Er grinste sie an und er war sich sicher das ihr das peinlich werden würde. Sie sagte das Shin ihr von dem Vorfall erzählen sollte wenn er sich bereit fühlen würde und er sagte nur "Werde ich machen, Versprochen." Shin stand auf, streckte sich einmal und bewegte sich mit den Händen in der Hosentasche in Richtung Tür. Er drehte seinen Kopf allerdings noch einmal und guckte somit zu Rin. Er lächelte sie nur an und sagte: "Na komm,
lass uns was essen."
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