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 Landstraße in Richtung Era

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Hashihime Mia

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BeitragThema: Landstraße in Richtung Era   Di Nov 06, 2012 7:06 pm

das Eingangsposting lautete :

Erster Post:

breite sandige Landstraße führt aus dem hohen Gebirge, rund um das Land und die Stadt Era. Diese Landstraße führt durch einen dichten Wald, durch den ein recht breiter Fluß fliesst. Um über diesen Fluß zu gelangen müssen die Reisenden über eine große Brücke gehen.

An einen rauen großen Baum genau neben der alten Brücke saß die blond haarige Mia gelehnt. Ihre augen waren geschlossen und ihre Atmung ging langsam. Ihre Körperhaltung verriet das sie schlief, denn diese war sehr entspannt und kein Muskel war angespannt. Ihr hände hatte sie in ihrem Schoß gebettet und ihre Beine waren leicht zur Seite angewinkelt.
Mia war die ganze Nacht gelaufen und hatte wieder bitterlich geweint. Aus Erschöpfung war sie an diesem Baum zusammen gebrochen und eingeschlafen.
Wohin sie unterwegs war wusste Mia selber nicht, aber ihr Proviant wurde allmälig zu wenig und sie brauchte unbedingt Geld um sich neue Nahrungsmittel zu kaufen. Da kam ihr eine Stadt ganz recht. Jedoch schaffte sie es an diesem Tag nicht mehr bis dort hin.
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BeitragThema: Re: Landstraße in Richtung Era   Di Nov 21, 2017 3:26 pm


  „Wie genau hast du das Geräusch von vorhin noch in Erinnerung?“, begann die Magierin.
  Unverwechselbar genau. Darüber musste Mouh nicht nachdenken. Er hätte diesen Ton aus tausenden Glocken herausgehört. Das Gefühl zu erfassen, das er beim Klang der Glocke empfunden hatte, war schon schwieriger. Bei ihrem Erscheinen war es reine Verzweiflung gewesen. Er hatte keinen Ausweg aus seiner Situation gesehen, hatte nichts ausrichten können. Später, im Gespräch mit Zatana, hatte die Glocke noch einmal einen Ton von sich gegeben. Und zwar gerade, als er den Entschluss gefasst hatte, sie nach seiner Magie zu fragen. Beides waren von Grund auf verschiedene Gefühle. Das eine aus Hilflosigkeit geboren, das andere aus dem Mut zum Handeln. Es musste etwas Tieferes geben, das beide verband. Doch im Moment entzog sich Mouh diese Gemeinsamkeit.
  Statt sich darüber sinnlos den Kopf zu zerbrechen, hörte er Zatana auch weiterhin genau zu und beobachtete, wie sie zur Demonstration ein Schwert erscheinen und wieder verschwinden ließ. Es fiel ihm schwer, diesen Vorgang zu verfolgen. Er hatte das Gefühl, dass seine Augen genau an dem Punkt den Dienst verweigerten, an dem das Schwert erschien. Zatanas Hand war leer, sein Blick verschob sich für den Bruchteil eines Augenblicks und anschließend hielt sie ein Schwert in der Hand. Beim Verschwinden war es dasselbe, obwohl er sich nun angestrengt auf diesen einen Moment zu konzentrieren versuchte. Für die Magierin geschah all dies anscheinend vollkommen beiläufig, nicht aufwändiger als Atmen. Mouh trieb der Augenblick des Verschwindens Tränen in die Augen. Und sobald er diese fortgeblinzelt hatte, war das Schwert verschwunden. Dieser Moment, den er nicht beobachten konnte, musste genau derjenige sein, in dem die Magierin auf ihre eigene Dimension zugriff.
  In Gedanken vertieft, folgte Mouh seiner Herde, die neben ihm durch den Wald trottete, während er mit Zatana auf dem Weg blieb. Die Biegung in der Straße bemerkte er erst, als er schon mit einem Fuß ihren Rand überschritten hatte und Zatana ihn auf die Stadt aufmerksam machte, die nun zwischen den Bäumen zu sehen war. Dunstschwaden verschleierten den freien Blick auf deren Gebäude. Das Licht der Abendsonne tauchte den Dunst in flammendes Rot und dort, wo es auf die Flanken eines großen Berges traf, leuchtete ein warmes Orange. In Mouh regte sich bei diesem Anblick ein starker Widerwillen. Die Städte, die er kannte, waren sehr viel kleiner. Und selbst an diese hatte er keine schönen Erinnerungen. Allein der Gestank, den eine so riesige Stadt ausströmen musste, war ganz gewiss überwältigend. Mouh lief ein Schauer über den Rücken. Es half nichts. Dorthin würde er gehen.
  Mwoun hingegen ignorierte sowohl die Stadt als auch die Kurve der Menschenstraße und führte ihre Herde wieder weiter in den Wald hinein. Mouh folgte.
  „Komm mit“, meinte er zu seiner menschlichen Begleitung, „Heute erreichen wir die Stadt nicht.“
  Es würde nicht mehr lange dauern. bis Mwoun die Wanderung ohnehin für die Nacht beendete. So konnte Mouh sie auch noch am Morgen zu einer neuen Richtung überreden.

  Im Schatten der Bäume wandte Mouh sich wieder an Zatana.
  „Du holst das Schwert aus –“, er zögerte kurz, um sich an ihren genauen Wortlaut zu erinnern, bevor er fortfuhr, „einer kleinen Dimension. Kannst du das sehen?
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BeitragThema: Re: Landstraße in Richtung Era   Do Nov 23, 2017 6:49 pm

Mouh antwortete Zatana kaum, eigentlich gar nicht, aber er sah ziemlich nachdenklich nach ihren Worten aus. Also ließ sie ihn nachdenken, vielleicht war für ihn das Begreifen von dem was sie sagte auch mehr Kopfsache... sie entschied viele Dinge aus einem Gefühl heraus und deswegen fühlte sie Magie ja auch vielleicht leichter. Und wie Mouh Dinge entschied wusste sie nicht, vielleicht musste er ihre Worte erst mal in etwas Brauchbares für sich umwandeln... sie hatte bisher noch Niemanden Magie von Grund auf beigebracht und deswegen war es eine ganz neue Erfahrung auch für sie. Aber sie hatte damals Magie erlernt und das war eine der wenigen Erinnerungen, die ihr trotz der Amnesie, geblieben ist und deswegen klammerte sie sich umso mehr an diese Erinnerungen fest. Mouh betrachtete auch genau, wie sie ein Schwert herbei rief und dann wieder verschwinden ließ... eine Sache die Zatana auch im Schlaf machte, aber für Mouh vermutlich ein unerklärliches Wunderwerk wäre.
Nun waren sie bereits in der Nähe der Stadt angekommen und dennoch... langsam brach die Dämmerung ein und es würde bald Nacht werden. Die Kühe wollten wohl nicht weiter laufen wenn es Dunkel wurde und Zatana schnaufte etwas empört. Doch sie sagte dazu nichts und folgte einfach Mouh und seiner Herde, angeführt von der Leitkuh, welche die Herde wieder in den Wald hinein führt und der Stadt keinen Blick würdigte. Irgendwann hielt die Herde an...
Zatana setzte sich einfach auf den Boden und endlich wandte sich ihr seltsamer Begleiter mit einer Frage an sie. Ihre Antwort fiel folgendermaßen aus: "Nein, ich kann die Dimension nicht sehen. Aber ich weiß welche Gegenstände ich dort eingelagert habe und denke an eben jene, wenn ich das Tor zur Dimension öffne. Irgendwann ist auch deine Kuhglocke mal dorthin gelangt, wo du sie jetzt her hast." Sie hob eine Hand und ließ erneut ein Schwer darin erscheinen... vor den Augen von Mouh. "Ich hole sie auch nicht mit meiner Hand heraus, sondern viel mehr mit einer unsichtbaren Hand, aus Magie oder Energie wenn du so willst... sodass die unsichtbare Hand den Gegenstand in meine physische Hand legt... ", versuchte sie Worte dafür zu finden, was sie da machte. "Wenn ich den Gegenstand weg schicke, dann lege ich ihn quasi wieder in die magische Hand und diese bringt den Gegenstand zurück...", mit einem Leuchten verschwand das Schwert wieder, so wie er zuvor erschienen war.
"Sag, die Nacht wird kalt... falls mir kalt wird, werden deine Kühe sich erschrecken... wenn sich meine Form und mein Aussehen ändert?", fragte Zatana einige Zeit später Mouh und sie lehnte sich gegen einen Baum, um es sich bequem zu machen... Vor allem würden keine Tiere aus dem Wald näher kommen, wenn sie Zatanas andere Gestalt rochen...

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BeitragThema: Re: Landstraße in Richtung Era   Fr Nov 24, 2017 7:51 pm


  Während sich seine Herde zum Wiederkäuen zerstreute, lauschte Mouh Zatanas Erklärung. Wieder beschwor diese das Schwert. Wieder ließ sie es verschwinden. Dieses Mal verließ Mouh sich nicht nur auf seine Augen. Witternd wartete er auf den besagten Moment. Metall. Dann erschien das Schwert in Zatanas erhobener Hand. Der Zeitunterschied war kaum der Rede wert. Doch er konnte das Schwert riechen, bevor er es sah. Gehört hatte er nichts Auffälliges. Gesehen schon. Aber seine Augen weigerten sich abermals, diese Eindrücke vernünftig zu verarbeiten.
  Als Zatana ihr Schwert wieder verschwinden ließ, kehrte sich der Prozess um. Erst löste sich das Schwert in Luft auf, dann verflog sein Geruch. Da letzterer jedoch auch noch an Zatanas Handfläche haftete, war das nicht sehr aussagekräftig. Und wieder war das ganze vollkommen lautlos von statten gegangen. Als sich sein Blick jedoch dieses Mal verschoben hatte, hatte er geglaubt, eine geisterhafte Hand erkannt zu haben. War sie wirklich da gewesen oder hatte ihm seine eigene Erwartung einen Streich gespielt? Mouh entschied sich für letzteres. Zatana hatte schließlich gesagt, dass diese Hand unsichtbar war. Außerdem hatte ihre Erklärung vielmehr nach einer bildhaften Beschreibung dessen, was wirklich passierte, geklungen, denn nach einer tatsächlichen dritten Hand. Vielleicht kam er aber dennoch mit dieser Vorstellung weiter.
  Mouh schnupperte.
  Dann sah er auf seine Glocke.
  Er stellte sich vor, wie diese von einer unsichtbaren Hand ergriffen wurde.
  Er stellte sich vor, wie sie aus seiner Hand verschwand.
  Zurück dorthin, woher sie gekommen war.
  Nichts passierte.
  Mouh wiederholte diesen Vorgang. Doch es dauerte nicht lange, bis sich sein erster Magen meldete und er seine Versuche einstellte. Er würgte einen Klumpen halb verdautes Gras hoch und kaute genüsslich. Als er Zatanas Blick auf sich spürte, hielt er kurz inne, fuhr dann aber unbeirrt fort. Er hatte ihr schließlich schon erzählt, dass er Gras verdauen konnte.

  In einigem Abstand saßen Zatana und Mouh im Gras zwischen den Bäumen. Der Kuhmensch hatte gerade seinen letzten Bissen hinuntergeschluckt, als die Frau fragte, ob es ein Problem sei, wenn sie ihre Gestalt änderte. Mouh betrachtete sie im schwindenden Licht von der Seite, wie sie dort entspannt an einem Baum lehnte. Er hatte eine gewisse Ahnung, wie diese Gestalt aussehen könnte, und sie behagte ihm nicht. Noch mehr Aufregung konnte er an diesem Tag wirklich nicht gebrauchen. Doch wenn die Raubtierfrau so wie sie war in der Nacht frieren würde…
  „Wirst du zu einem Raubtier?“, fragte er, um sicherzugehen, dass er sich nicht irrte.
  Der Kuhmensch wartete ihre Antwort ab, bevor er fortfuhr: „Ich warne Mwoun.“
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BeitragThema: Re: Landstraße in Richtung Era   Mo Jan 08, 2018 6:44 pm

Zatana musste Lächeln, als Mouh genau beobachtete, wie sie ihr Schwert erneut herbei rief und wieder verschwinden ließ. Er schien mit allen Sinnen darauf konzentriert, stieg aber wohl noch nicht dahinter wie sie es machte... nun aber da hatte jeder Magier seine ganz eigene Methode. Sie konnte ihm nur die Theorie erklären... konnte ihm keine Magie einflößen... mit seiner Magie umzugehen konnte nur er verstehen und nur er lernen, deswegen würde er auch nur ganz alleine hinter steigen wie er es irgendwann angehen sollte... rein instinktiv beherrschte er seine Magie ja schon...
Nun schien auch Mouh noch mal versuchen, seine Glocke mit Magie zu beeinflussen. Seine Handhabung und sein Gesichtsausdruck schienen dies zu verraten. Doch ganz sicher war sich Zatana nicht, vor allem da auch nichts geschah. Sie schmunzelte, nun etwas deutlicher. Er erinnerte sie stark an sich selbst, wie sie ihre ersten Züge in Magie versucht hatte... doch sie war weitaus jünger gewesen. Doch vom Verstand kam ihr Mouh manchmal wie ein Kind vor, fast schon zu sehr. "Du wirkst wie ein Kind, was seine ersten Worte testet, aber das ist auch der richtige Weg. Magie hat nichts mit Eile zu tun, sondern ist ein langsamer Lernprozess... aber für heute hast du erst einmal genug Informationen zum verarbeiten von mir bekommen, du solltest dir auch Ruhe gönnen", sagte Zatana nun zu ihm und streckte sich.

Zatana sah Mouh an und er vermutete scheinbar schon an ihrem Geruch, dass sie zu einem Raubtier werden würde. Oder ahnte er es einfach nur? Sie nickte jedenfalls. "Ja zu einem Wolf", meinte sie trocken. Hoffentlich würde eine Warnung bei den Kühen ausreichen, die im Moment noch ruhig grasten. Ihre menschliche Gestalt hatten sie scheinbar akzeptiert, trotz des Geruches... aber wie würden sie wohl auf ihre Raubtiergestalt reagieren? Sie würden erst morgen in Era ankommen, jetzt würden die Kühe auch nicht mehr weiter laufen, so viel stand fest... "Nun sieh es als Vorteil, kaum ein anderes Raubtier wird sich dann an deine Herde ran trauen..."

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BeitragThema: Re: Landstraße in Richtung Era   Di Jan 09, 2018 7:25 pm


  Ein Wolf also. Ein einzelner Wolf stellte eigentlich keine Bedrohung für die Herde dar. Da in diesem Jahr keine Kälber geboren worden waren, war jede einzelne Kuh dazu in der Lage, sich gegen einen Wolf zur Wehr zu setzen. Das änderte jedoch nichts daran, dass weder Mwoun noch eine der anderen zögern würden, Zatana in dieser Form augenblicklich anzugreifen, um sie zu vertreiben. Schon jetzt fand er seine Leitkuh wachsam und im Stehen vor. Überhaupt hatte sich kaum ein Herdenmitglied zum Schlafen niedergelegt. Einzig Frrhy lag auf der Seite und pflügte gerade genüsslich mit einem Horn durch den weichen Waldboden. Ihre Mutter stand wohlpositioniert zwischen ihrer Tochter und der potentiellen Gefahr.
  Mouh wartete geduldig ab, bis Mwoun ihm ihre Aufmerksamkeit schenkte. Dann erinnerte er an Zatanas Geruch und bestätigte: Wolf. Mwoun nahm diese Information gelassen auf. Schließlich hatte sie bis jetzt ein ihr unbekanntes Raubtier in der Nähe geduldet. Die Gewissheit, es mit einem Wolf zu tun zu haben, der noch dazu allein war, entspannte die Lage eher. Mwoun taxierte die Frau für wenige Augenblicke mit dem linken Auge und wandte sich wieder fragend an Mouh. Noch hatte sich Zatana nicht verwandelt. Doch Mwoun solle auf Veränderungen achten und nicht angreifen, bedeutete ihr der Kuhmensch. Während Mouh zu Zatana zurückging, gab Mwoun die Mahnung zur friedlichen Aufmerksamkeit leise an die Herde weiter.
  In einigem Abstand zum Wolfsmenschen blieb Mouh stehen.
  „Werd ein Wolf“, sagte er, „Nähere dich niemandem.“
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BeitragThema: Re: Landstraße in Richtung Era   Do Jan 11, 2018 6:24 pm

Zatana wunderte sich wenig darüber, dass Mouh ihre Ansprache nicht kommentierte. Sie hatte sowieso den Eindruck, dass er nicht gerne sprach und wenn, dann nur das Nötigste. Sie erinnerte sich gut zurück, dass sie selbst mal so war... wo sie noch nicht so viel Zeit mit ihren Mitmenschen verbracht hatte und ihr Verhalten noch mehr dem eines Wolfes entsprach, als dem eines Menschen...
Sie erinnerte sich auch das ihr verschlossenes und recht wortkarges Gehabe mit dem Zusammentreffen zwischen Diana und ihr langsam geschmolzen war. Diana hatte echt Wunder bei ihrem Sozialverhalten gewirkt und mit ihrer lebendigen Art hatte Zatana sie wirklich ins Herz geschlossen... ihre erste und auch beste Freundin, das würde sie immer sein.
Kurz darauf besah sich Zatana das Agieren zwischen Mouh und der Herde, vor allem der Leitkuh. Es war so ausdrucksvoll und doch fast unsichtbar, wie sie miteinander umgingen. Nur wirklich aufmerksame und geschulte Augen konnten die Signale erkennen... Zatana konnte sie allerdings nicht durchschauen, mit der Körpersprache einer Kuh kannte sie sich nicht aus... mit der Körpersprache eines Raubtieres jedoch.
Und in dieses verwandelte sie sich kurz darauf auch, als Mouh zu ihr zurück kam und sie aufforderte sich zu verwandeln. Sie lächelte noch kurz, dann fing ihr gesamter Körper an zu leuchten. Sie leuchtende menschliche Gestalt veränderte die Form und als das helle leuchten endete, saß statt Zatana dort ein stattlicher weißer Wolf, mit glänzendem Fell, gelben aufgeweckten Augen und einem offen stehenden Maul, so als würde auch er noch zu Lächeln versuchen, aber seine Mimik es nicht schaffte. Das Maul verschloss sich sobald und die Reißzähne darin verschwanden, kurz darauf rollte sich der Wolf zu einem Flauscheball zusammen und ruhte... bereit einzuschlafen.

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BeitragThema: Re: Landstraße in Richtung Era   Sa Jan 13, 2018 10:06 pm


  Ein Leuchten überzog Zatanas Körper und tauchte den Wald um sie herum in ein gespenstisches Licht. Nwarh flüchtete sich nervös zu ihrer Freundin Uurn, die gelassen und selbstsicher wie immer das Geschehen verfolgte und ihre Freundin sanft knabbernd zu beruhigen versuchte. Hrrmmo senkte leicht verunsichert die Hörner, blieb aber wo er war. Und obwohl sich nun der stechende Geruch nach Raubtier zwischen den Bäumen ausbreitete, blieb die Herde insgesamt sehr ruhig. Mouh beobachtete gebannt, wie die Gestalt der Frau sich veränderte, bis dort wo sie gesessen hatte ein stattlicher weißer Wolf die Lefzen hochzog. Gleich darauf verschwand das Leuchten und machte Mouh erst einmal nachtblind. Der Kuhmensch nahm eine leichte Bewegung aus Zatanas Richtung wahr, stellte aber beruhigt fest, dass sie ihre Position beibehalten hatte.
  Während sich seine Augen langsam wieder an die Dunkelheit gewöhnten, lauschte er nach seiner Herde, die sich wieder langsam entspannte. Bis auf Frrhy, die anscheinend beschlossen hatte, dass der spannende Teil des Abends vorbei war, und gemütlich ausgestreckt eingeschlafen war, ruhten die anderen im Stehen. Mouh selbst begab sich in eine hockende Position, aus der er leicht wieder hochschnellen konnte, und schloss die Augen. Langsam driftete er in einen erholsamen Halbschlaf, bei dem allein sein Gehör noch wachsam blieb. Zatanas Atem ging ruhig. Mwoun grummelte leise vor sich hin, ein Geräusch, das nicht nur dem Kuhmenschen Vertrauen einflößte.

  Mouh schreckte auf, als sich jemand dicht an ihm vorbeischob. Doch es war nur Frrhy, die zielstrebig an ihm vorbeitrottete. Da er sie erst so spät bemerkt hatte, musste Mouh wohl doch in einen Tiefschlaf gefallen sein. Er schalt sich stumm für seine Unaufmerksamkeit, öffnete ein Auge, um sich zu vergewissern, dass der Wolf, der Zatana war, noch immer friedlich schlief, und versenkte sich wieder in seine Nachtruhe. Zumindest, bis er registrierte, wohin sein junges Herdenmitglied unterwegs war. Augenblicklich war er auf den Beinen, schloss zu der unbedachten Kuh auf und bat sie zur Umkehr, indem er sie am Schwanz zog. Zur Antwort landete ein kräftiger Tritt an seinem Oberschenkel. Mouh revanchierte sich mit einem energischen Rempler, der Frrhy endlich von ihrem Kurs abbrachte. Bockig wandte sich die Kuh zu ihm um und rammte ihm ihre flache Stirn in die Brust. Sanft schob Mouh sie zurück und schnaufte die junge Kuh verständnisvoll an. Das nächste Stirnrammen fiel wesentlich kraftloser aus. Frrhy setzte noch ein drittes hinzu, um ihrem Frust noch einmal Ausdruck zu verleihen, bevor sie sich fügte und Zatana in Ruhe schlafen ließ.

  Mouh streckte sich genüsslich im ersten Licht des Tages. Ein Großteil der Herde war bereits wach und machte sich über die Gräser und jungen Blätter des Waldstücks her, in dem sie übernachtet hatten. Trotz seiner nächtlichen Eskapaden war Mouh ausgeruht und auch Frrhy war schon auf den Beinen. Sie bedachte den Kuhmenschen mit einem abschätzenden Blick, bevor sie abermals auf die noch zusammengerollte Zatana zuhielt. Dieses Mal wurde sie von ihrer Mutter aufgehalten, die sie anschließend entschlossen weiter in den Wald hinein bugsierte. Mouh muhte begrüßend zu den beiden hinüber, bevor er sich dem morgendlichen Grasen anschloss und darauf wartete, dass auch Zatana erwachte.
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BeitragThema: Re: Landstraße in Richtung Era   Gestern um 7:16 pm

Ruhig atmend und schlafend, vollkommen entspannt und zusammen gerollt, lag der weiße Wolf in mitten der Kuhherde und schlief vor sich hin, als wäre es das normalste der Welt. Zatana, in Wolfsgestalt, gab sicherlich ein seltsames Bild ab, wie sie hier so da lag. Nur mitten in der Nacht wachte der Wolf mal kurz auf, weil er dachte Geräusche gehört zu haben. Die gelben Augen funkelten durch die Nacht, als sie kurz spähten, ob etwas spannendes passierte. Doch als sie nichts erblickte, schnaufte Zatana kurz durch und schlief wieder weiter.

Zatanas Wecker war das Muhen der Kühe um sie herum, als sie am nächsten Morgen wieder aufwachte. Mouh und die Herde waren schon wach und wirkten recht aufgeweckt, während sie grasten. Zudem spürte Zatana auch, dass es wohl nicht die beste Idee war, sich nicht sofort nach der Nacht zurück zu verwandeln. Ihr innerer Werwolf meldete sich zurück, als er die Kuhherde als Nahrung ansah und sich über sein Hunger beklagte. Als sie das bemerkte, verwandelte sich natürlich die Wölfin sofort zurück und schon saß Zatana wieder da, in Menschengestalt und streckte sich gähnend, nachdem sie kurz aufgeleuchtet hatte. Hungrig war sie immer noch, doch die Kühe erschienen nicht mehr wie das beste Frühstück der Welt... sie überlegte kurz, ob sie noch etwas zu Essen in ihrer Pocket-Dimension hatte und tatsächlich fand sich in ihrer Hand bald ein Sandwich wieder, was sie noch übrig hatte, von Missionsgängen. Nachdem sie dieses gegessen hatte, wandte sie sich an Mouh.
"Ich hoffe deine Kuhherde ist bereit, für einen Tag oder so, alleine zu verweilen... ich werde dich jetzt mit zur Stadtgrenze nehmen und noch weiter in die Stadt hinein, bis wir beim Gildenhaus waren und deine Aufnahme erledigt haben", erklärte Zatana Mouh , während sie sich neben ihn stellte und die Kuhherde betrachtete. Sie zeigte zwischendurch in die Richtung, wo sie zuvor die Stadtgrenze gesehen hatten.

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